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Veröffentlicht am 01.02.2026

100 Gründe, dieses Buch zu lieben

100 Things I Hate About You
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Hallo ihr Lieben ❤

musstet ihr bei dem Titel auch gleich an Heath Ledger und „10 Things I Hate About Your?“ Dann könnt ihr jetzt beruhigt sein, denn der Film bekommt in diesem Buch auch seinen Auftritt. ...

Hallo ihr Lieben ❤

musstet ihr bei dem Titel auch gleich an Heath Ledger und „10 Things I Hate About Your?“ Dann könnt ihr jetzt beruhigt sein, denn der Film bekommt in diesem Buch auch seinen Auftritt. Dazu kommt aber noch unheimlich viel. Haters to Lovers ist quasi gar kein ausreichender Begriff dafürXD

Schreibstil:

Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Er war locker und leicht und doch sehr spannend. Dazu einfach unkompliziert, denn vieles, was lang und breit hätte erzählt werden können, kommt stattdessen schnell auf den Punkt und unterstütz so gut den Handlungsverlauf. Ich mochte es zudem, dass sie den Hass der beiden Protagonisten sehr durchschaubar dargestellt hat. Anders wäre so viel hass vielleicht auch schnell nervig geworden.

Die Geschichte: Kindheitsfeinde, die sich schon immer hassen, werden zu Nachbarn

Haters to Lovers ist ein Trope, das automatisch viel Knistern in die Story bringt. Immerhin sind die Emotionen von Anfang an sehr stark. So war es auch bei Amanda und Alex ganz am Anfang. Es wird in unregelmäßiger Abfolge mal aus Amandas, mal aus Alex‘ Perspektive erzählt, sodass wir in beide Köpfe hineingucken können. Das fand ich schonmal super, weil beide schon sehr gefestigt in ihrer Ansicht auf den jeweils anderen sind und eine objektive Beschreibung unmöglich ist. Wie es sich für echte Haters eben gehört^^.

Ich fand, man kam super in die Story rein, weil es direkt losgeht. Zu allem Übel kommt nämlich Forced Proximity hinzu. Das heißt, Alex und Amanda, die sich seit jeher hassen und in den letzten Jahren eine kleine Verschnaufspause hatten, sind auf einmal Nachbarn. Ob sie wollen oder nicht: die Screentime ist hochgedreht. Begegnungen unumgänglich. Die Story konnte beginnen:)

Amanda – Influencerin, Alex‘ ehemalige Nachbarin & größte Haterin, frisch zurück aus NYC

Anfangs war es etwas schwer für mich, Amanda so wirklich zu greifen. Sie ist sehr festgefahren darin, ihre Ansprüche an ihr Leben und ihren Alltag zu definieren. Alles folgt einem Plan, die eigenen Gefühle spielen dabei keine Rolle. Nur der Job zählt. Allerdings bedeutet das nicht, dass sie keine Gefühle hat. Umso mehr ich sie durchschaute, umso spannender wurde sie und umso sympathischer fand ich sie. Am besten kann man sie wahrscheinlich als zielstrebig bezeichnen und das in Bezug auf einen Job, der unweigerlich die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit schwierig macht.

Ihre Gefühle für Alex müssen deshalb mit ihrem Influencerdasein vereinbar bleiben. Selbst der Hass. Das schränkt sie sehr in ihrem Tun ein, zeigte sie aber auch mehr und mehr verletzlich. Ich mochte es an ihr, dass sie trotz der Scheinwelt, in der sie lebt, immer noch sie selbst ist.

Was mir außerdem sehr geholfen hat, sie zu verstehen, waren die Passagen vor jedem Kapitel: ein Grund von 100, weshalb sie Alex hasst. Es war quasi ein unverblümter Einblick in ihre Gefühlswelt und Gefühle, die sie sich selbst nicht einmal eingestehen konnte.

Alex – IT-Student, Gamer, Kletterer, Amandas ehemaliger Nachbar, größter Hater & eigentlich ziemlich nett

Alex zu mögen, fiel mir sehr viel leichter. Er ist einfach durch und durch ein Gentleman und echter Good Guy. Sowohl als Nachbar, als auch als Hater. Denn: Obwohl er seine „Rolle“ perfekt spielt und sich mit Amanda streitet, bis die Fetzen fliegen, hat er doch immer im Blick, wie es ihr geht. Und den Menschen um sich herum. Ich mochte ihn einfach unheimlich gerne für seine empathische und auch unkomplizierte Art.

Er ist derjenige in ihrer Beziehung zueinander, der schneller nachgibt, auf Amanda zugeht und auch mal zurücksteckt. Das hilft sehr, dass die beiden sich annähern.

Durch ihn fand Amanda immer wieder auf den Grund der Tatsachen zurück. Er wird innerhalb der Story aber auch immer verletzlicher, weil er so viel von sich gab. Das fand ich super gemacht und stärkte die Haters to Lovers Idee einfach noch mehr, da irgendwann klar wurde, dass er nicht der Einzige in der Beziehung sein kann, der aufgibt, nachgibt und auch mal über seinen Schatten springt.

Was ich bei ihm allerdings etwas schade fand, und das hatte nichts mit seinem Charakter zu tun, war, dass man ansonsten wenig von seinem Leben mitbekam. Während Amanda in ihrem Job aufgeht und dieser ein großes Thema war, wurde Alex‘ immer nur in einem Nebensatz erwähnt. Ich hätte zu gerne auch gewusst, was seine Träume und Ziele im Leben sind.

100 Gründe ihn zu hassen/oder zu lieben? – wenn Spice, Spaß & Knistern befeuert wird

Das Thema Haters to Lovers wurde hier wirklich richtig gut umgesetzt. Ich mochte es, wie die beiden eigentlich ziemlich festgefahren in ihrem Umgang miteinander waren, dann aber gleichzeitig merkten, dass ihre Gefühle vielleicht nicht ganz so einfach gestrickt sind.

Es war geradezu belebend, die beiden zanken zu „hören“, denn man merkte regelrecht, wie das Knistern in diesen Moment zunahm und sie wirklich ihre gegenseitige Zuneigung durch diese Ausbrüche befeuerten.

Tatsächlich dauert es hier nicht bis zur letzten Seite, bis der Hass zu etwas anderem wird. Einerseits war ich vielleicht etwas überrascht, wie schnell es dann doch ging, andererseits fand ich es dann auch interessant, WIE ihre Beziehung dann weiterging. Denn dieses Buch bietet noch sehr viel mehr als zwei Protas, die sich erst hassen und dann lieben. Auch das Leben kommt ihnen dazwischen. Die Liebe, der Alltag, ihre Familien, ihre Träume, ihre Ziele – dadurch bekam die Geschichte noch eine ganz neue Facette, die meiner Meinung nach richtig gut für die Story war. Denn nur Haters to Lovers kann auch schiefgehen. Denn mal ehrlich: Wie lange kann man nur streiten, wenn man sich eigentlich küssen will? Wann wird es unauthentisch?

Amanda und Alex umgehen das ganz gut und haben mich mit ihren Problemen und ihren wachsenden Gefühlen sowie der damit einhergehenden Charakterentwicklung sehr gut unterhalten.

100 Gründe und alles dazwischen – Lachen, Liebe, Arbeit

Ganz vielleicht habt ihr schon die Illustration zum Buch von Alex im Hasenanzug gesehen. Kleiner Spoiler: die Szene, in der er diesen trägt, ist einfach legendär! Und gleichzeitig ein Hinweis darauf, wie amüsant dieses Buch auch an vielen Stellen war. Ich mochte den Humor total und fand es sehr cool, wie mit Alex als Antiklischee gearbeitet wurde.

Auch die Beschreibungen zu Amandas Job fand ich sehr gelungen. Ich glaube, jede/r der/die dieses Buch liest, hat hinterher mehr Verständnis für den Beruf Influencer/in. Denn das ist es: ein richtiger Beruf. Der Opfer erfordert, Druck erzeugt, Freizeit nimmt und das Leben einschränkt. Und Amanda hängt ziemlich tief in all diesem drin. Ich fand es richtig gut, wie sie in diesem ganzen Wirrwarr dargestellt wurde und wie sie sich auch in diesem Feld entwickelt.

Mein einziger kleiner Kritikpunkt an der Geschichte ist die ganze Story rund um Lauren. Das fand ich doch etwas an den Haaren herbeigezogen und wild. Wenn ihr es lest, werdet ihr es vielleicht verstehen:) Zum Glück war es aber nur ein kleiner Teil der Handlung, sodass es im ganzen Verlauf nicht so sehr ins Gewicht fiel.

Fazit:

Für mich ein sehr gelungenes Buch mit Hatern, die viele Hindernisse zu überbrücken haben, bevor sie zu wahren Lovern werden. Dazwischen habe ich gelacht, mitgefühlt, geschwärmt und den Spice genossen. Dazu war die Charakterentwicklung wirklich stark und der Schreibstil sowie die 100 Gründe, von denen je einer vor jedem Kapitel stand, haben all das perfekt abgerundet.



5 von 5 Sterne von mir!



3 Gründe, warum du dieses Buch lesen solltest:

- 1. Haters to Lovers mit echter Entwicklung

Hier bleibt es nicht beim reinen Schlagabtausch. Amanda und Alex wachsen sichtbar aneinander, hinterfragen ihre festgefahrenen Rollen und entwickeln sich spürbar weiter. Der Wandel fühlt sich verdient an – emotional, intensiv und authentisch.

- 2. Mehr als nur Knistern: Humor, Spice & Alltag

Neben hitzigen Wortgefechten und spürbarem Knistern bringt die Geschichte auch richtig viel Humor (Stichwort: Hasenanzug 🐰) und starke Alltagsrealität mit. Influencer-Dasein, Karriere-Druck, Familie und Lebensziele geben der Story Tiefe über das Trope hinaus.

- 3. Besonderes Konzept & angenehmer Schreibstil

Die „100 Gründe, ihn zu hassen“ vor jedem Kapitel geben einen direkten Einblick in Amandas Gefühlswelt und machen die emotionale Entwicklung greifbar. Dazu kommt ein lockerer, spannender Schreibstil, der schnell auf den Punkt kommt und perfekt durch die Geschichte trägt.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Die Idee lieben wir doch alle!

Plötzlich Bachelorette
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Auf dieses Buch bin ich durch den, meinem Empfinden nach, kuriosen Klappentext aufmerksam geworden. Dazu natürlich auch, weil ich schon die Serie „Bachelorette“ aus dem Fernsehen kannte. Gelesen hatte ...

Auf dieses Buch bin ich durch den, meinem Empfinden nach, kuriosen Klappentext aufmerksam geworden. Dazu natürlich auch, weil ich schon die Serie „Bachelorette“ aus dem Fernsehen kannte. Gelesen hatte ich aber noch kein Buch, das die Idee aufnimmt.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.

Charaktere:
Anna ist zunächst das graue Mauerblümchen und man hört nur davon, dass sie früher ganz anders war. Nach und nach vollzieht sich eine Veränderung, die es mich hat glauben lassen. Sie musste einfach wahnsinnig viel mitmachen. Dadurch, dass dem Leser dies immer wieder gut erklärt wird, sind Annas Handlungen nachvollziehbar und es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Obwohl noch so viele andere Kerle in dem Roman eine Rolle spielen, ich war da zu Anfang sehr skeptisch, ob das funktionieren kann, hat die Autorin es geschafft, jedem einen eigenen Charakter zu verleihen. So musste man sich ganz zu Anfang vielleicht noch ein bisschen orientieren, aber das musste auch Anna. Nach und nach konnte ich sie aber immer sehr gut einordnen und dadurch auch besser einschätzen. Was Anna ihnen gegenüber denkt, lässt sie den Leser oftmals nur durch Ausflüchte oder vage Andeutungen wissen. So entstand viel Spannung. Auch Robert, den Ex, konnte ich gut „nicht mögen“:) Durch seine Handlungen und die Beschreibungen wurde es für mich als Leser nachvollziehbar, weshalb Anna ihn nicht ausstehen kann.

Zu der Geschichte allgemein:
Anfangs war ich etwas skeptisch. Das Buch schmeißt einen doch recht schnell in die etwas kuriose Idee der Großmutter. Das klang dann für mich zunächst alles doch sehr abgehoben, aber es machte mich auch neugierig. Zudem zogen sich für mich die ersten zwanzig Prozent des Buches ein bisschen, weil es dort hauptsächlich um Anna und ihr mangelndes Selbstbewusstsein ging. Das war vielleicht einen Ticken zu lang. Danach aber wurde es von Seite zu Seite spannender und auch tiefgehender. Genau wie Anna lernte man die Kerle in der Villa lieben und es fiel mir überaus schwer mich da auf einen festzulegen. Dieses Gefühl war für die Geschichte aber sehr förderlich, wie ich finde. Schließlich musste auch Anna dadurch. Zu der Haupthandlung kamen viele liebevolle Details, lustige Szenen und unerwartete Wendungen. Besonders schön fand ich, dass das Geschehen in der Villa nicht isoliert wurde. Stattdessen ging Annas Alltag weiter, die Jungs hat sie dort mit eingeflochten und auch die Sorgen wurden nicht einfach weggeschoben. So wirkte es sehr realistisch und echt und das Ende bildete dazu dann den krönenden Abschluss.

Fazit:
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Das Ende fand ich super für die Geschichte und die Entwicklung von Anna wurde wirklich super nachvollziehbar beschrieben. Den Stern Abzug gibt es aber leider, weil es sich anfangs doch etwas zog.

4 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Die Idee lieben wir doch alle!

Ein Erbe zum Verlieben
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Auf dieses Buch bin ich durch den, meinem Empfinden nach, kuriosen Klappentext aufmerksam geworden. Dazu natürlich auch, weil ich schon die Serie „Bachelorette“ aus dem Fernsehen kannte. Gelesen hatte ...

Auf dieses Buch bin ich durch den, meinem Empfinden nach, kuriosen Klappentext aufmerksam geworden. Dazu natürlich auch, weil ich schon die Serie „Bachelorette“ aus dem Fernsehen kannte. Gelesen hatte ich aber noch kein Buch, das die Idee aufnimmt.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.

Charaktere:
Anna ist zunächst das graue Mauerblümchen und man hört nur davon, dass sie früher ganz anders war. Nach und nach vollzieht sich eine Veränderung, die es mich hat glauben lassen. Sie musste einfach wahnsinnig viel mitmachen. Dadurch, dass dem Leser dies immer wieder gut erklärt wird, sind Annas Handlungen nachvollziehbar und es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Obwohl noch so viele andere Kerle in dem Roman eine Rolle spielen, ich war da zu Anfang sehr skeptisch, ob das funktionieren kann, hat die Autorin es geschafft, jedem einen eigenen Charakter zu verleihen. So musste man sich ganz zu Anfang vielleicht noch ein bisschen orientieren, aber das musste auch Anna. Nach und nach konnte ich sie aber immer sehr gut einordnen und dadurch auch besser einschätzen. Was Anna ihnen gegenüber denkt, lässt sie den Leser oftmals nur durch Ausflüchte oder vage Andeutungen wissen. So entstand viel Spannung. Auch Robert, den Ex, konnte ich gut „nicht mögen“:) Durch seine Handlungen und die Beschreibungen wurde es für mich als Leser nachvollziehbar, weshalb Anna ihn nicht ausstehen kann.

Zu der Geschichte allgemein:
Anfangs war ich etwas skeptisch. Das Buch schmeißt einen doch recht schnell in die etwas kuriose Idee der Großmutter. Das klang dann für mich zunächst alles doch sehr abgehoben, aber es machte mich auch neugierig. Zudem zogen sich für mich die ersten zwanzig Prozent des Buches ein bisschen, weil es dort hauptsächlich um Anna und ihr mangelndes Selbstbewusstsein ging. Das war vielleicht einen Ticken zu lang. Danach aber wurde es von Seite zu Seite spannender und auch tiefgehender. Genau wie Anna lernte man die Kerle in der Villa lieben und es fiel mir überaus schwer mich da auf einen festzulegen. Dieses Gefühl war für die Geschichte aber sehr förderlich, wie ich finde. Schließlich musste auch Anna dadurch. Zu der Haupthandlung kamen viele liebevolle Details, lustige Szenen und unerwartete Wendungen. Besonders schön fand ich, dass das Geschehen in der Villa nicht isoliert wurde. Stattdessen ging Annas Alltag weiter, die Jungs hat sie dort mit eingeflochten und auch die Sorgen wurden nicht einfach weggeschoben. So wirkte es sehr realistisch und echt und das Ende bildete dazu dann den krönenden Abschluss.

Fazit:
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Das Ende fand ich super für die Geschichte und die Entwicklung von Anna wurde wirklich super nachvollziehbar beschrieben. Den Stern Abzug gibt es aber leider, weil es sich anfangs doch etwas zog.

4 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Humor, Spannung pur & soo viel Tension!

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Zur Info: Dies ist der erste Band einer Dilogie. Macht euch also darauf gefasst, dass ihr auch noch den zweiten Band lesen wollt, um die ganze Geschichte zu erfassen.

Schreibstil:

Julia Dippels Schreibstil ...

Zur Info: Dies ist der erste Band einer Dilogie. Macht euch also darauf gefasst, dass ihr auch noch den zweiten Band lesen wollt, um die ganze Geschichte zu erfassen.

Schreibstil:

Julia Dippels Schreibstil macht mir beim Lesen einfach immer nur Spaß. Er ist hier leicht roh, passend zur Protagonistin, und einfach unheimlich lebendig und mitreißend. Die Figuren interagieren mit so viel Sarkasmus und Ironie und die Dialoge sind oft sehr lustig. Dazu noch die Beschreibungen, die nicht nur sofort ein Bild im Kopf erzeugen, sondern manchmal so ungewöhnlich den Nagel auf den Kopf treffen, dass man schmunzelt und gleichzeitig sofort weiß, was gemeint ist.

Die Geschichte: Dämonenjägerin mit großem Geheimnis trifft auf den Mann, der alles regeln kann

Ich war wirklich erstaunt, wie lange man begeistert eine Geschichte lesen kann, ohne das man so richtig weiß, was es mit der Protagonistin auf sich hat. Es ist ein sich reinfinden in die Story, aber auf die kompromisslose, mitreißende Art und Weise. Denn Velvet als eher mürrische Antagonistin und Hauptperspektive der Story lässt Zweifel an ihren Handlungen gar nicht erst aufkommen. Entweder, man kommt mit oder man lässt es bleiben. Typisch Velvet und perfekt für das Buch, denn ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen.

Ab und an gibt es Perspektivwechsel hin zu Kashmere, dessen Gedankenwelt ebenso geheimnisvoll aber nicht weniger spannend war. Ich fand es super, dass er manchmal zur Perspektive wurde, es aber gleichzeitig so selten blieb, dass man hauptsächlich in Velvet steckte und ihn so nicht so gut durchschauen konnte.

Velvet – Dämonenjägerin, Einzelgängerin, Kashmeres Exfreundin

Was an Velvet besonders spannend ist, ist, dass sie uns Leser:innen nicht gefallen will. Sie ist Einzelgängerin und macht nichts zum Gefallen für irgendjemanden. Dadurch kommt sie sehr ruppig rüber, man merkt aber auch schnell, dass sie mit ihrer Art irgendwelche Wunden zu verstecken versucht. Ich sage mal, wer gar nicht damit umgehen kann, dass man die Protagonistin nicht ab Seite 1 komplett ins Herz geschlossen hat, der wird hier nicht glücklich. Denn es dauert tatsächlich seine Zeit, bis man sie verstanden hat und dann auch mitfühlen kann. Velvet ist dafür aber ihren Prinzipien sehr treu und man weiß trotz allem, was man von ihr erwarten kann. Dadurch hatte ich gar keine Probleme mit ihr, sondern war vielmehr sehr neugierig auf das, was sie als nächstes tut und was ihre Hintergründe sind. Denn ehrlich: wir lesen meist von Protagonist:innen, die uns schnell gefallen. Da schleicht sich schnell eine Art Selbstverständlichkeit und damit auch Rollenmuster ein. Bei Velvet ist es anders: alles, was sie macht, war für mich neu und spannend.

Wie oben schon angedeutet, hat sie außerdem eine Menge Geheimnisse, auf die sie uns nur sehr häppchenweise Hinweise gibt. Das macht den Rätselaspekt an dieser Story umso größer. Mit jedem neuen Puzzleteil habe ich wieder versucht, ein Bild herzustellen, dass am Ende dann doch wieder gescheitert ist, weil das nächste Puzzleteil nicht passen wollte. Velvets Charakterentwicklung und Geschichte sind echt Teile der Geschichte, die man erst zum Ende hin im Ganzen richtig zusammenfügen kann. Und genau deshalb ist die Handlung schon nur auf dieser Ebene so spannend.

Kashmere – Göttersohn, unsterblich, hat überallhin Kontakte

Einen passenden Love Interest bzw. Gegenspieler zu Velvet zu entwickeln, habe ich mir gar nicht so leicht vorgestellt. Da Velvet förmlich der Inbegriff von „harte Schale, weicher Kern“ ist, prallt normalerweise jeder Kerl bei ihr ab. Vor allem, weil die Logik hinter dem Dämonenjägertum tatsächlich vorsieht, dass Lebensenergie durch S** wieder aufgefüllt wird.

Kashmere aber kennt Velvet noch aus der Zeit davor. Als ihr Ex-Freund gibt es zwei Velvets in seinem Kopf und nur so, schafft er es, langsam Zugang zu ihr zu bekommen.

Aber keine Angst, das läuft nicht langsam und behutsam ab. Denn Kashmere ist ebenfalls alles andere als normal. Als Göttersohn hat er Kräfte, die vor allem am Anfang überhaupt nicht einschätzbar sind. Dazu kommt, dass er unsterblich ist, wahnsinnig gute Kontakte hat, Geld überhaupt kein Problem ist und er unheimlich klug ist. Achja und er sieht noch sehr gut aus. Was will man mehr?

In dieser Story ist allerdings eher die Frage: Was will Kashmere?

Ich mochte ihn total gerne, weil er nicht nur heiß und spannend ist, sondern weil man früh merkt, dass er ein gebrochenes Herz hat und das zu verstecken versucht und weil er Velvet etwas entgegenzusetzen hatte. Die beiden geben sich wirklich keinen Zentimeter freiwillig.

Dämonenjägerin x Gottessohn – voller krasser Tension, mit viel Schmerz & harter Background-Story

Man merkte irgendwie schnell, dass sie jeweils ihr wunder Punkt sind, aber da ist so viel Angestautes zwischen den beiden, dass es sich erstmal in einer krassen Spannung zwischen den beiden aufbaute. Die beiden sind wirklich explosiv miteinander – und dadurch passiert es dann auch, dass sie sich gegenseitig verletzen oder nicht richtig zuhören. Ehrlich gesagt hatte ich die ganze Zeit ein wenig Angst, dass Misscommunication hier das große Ding ist und sich alles am ende mit einem Gespräch klärt. Aber tatsächlich steckt da etwas Großes hinter und beide tragen dazu bei, dass das nicht sofort auf den Tisch kommt.

Ich fand es grandios, wie sie dazu gezwungen sind, miteinander Zeit zu verbringen, obwohl sie es nicht wollen, und sich dadurch auch mit ihren Gefühlen für den jeweils anderen auseinandersetzen mussten. Zudem fand ich es gut, dass es hier echt nicht so viel um Spice ging, sondern dass ihre Beziehung zueinander vorrangig aus schlagfertigen Wortgefechten besteht, die mich zum Schmunzeln und Zusammenzucken gebracht haben. Man möchte natürlich, dass beide irgendwie glücklich werden, aber gleichzeitig lassen beide nicht viel zu und, das sagte ich ja bereits am Anfang, bleiben sehr geheimniskrämerisch. So angelt man hier nach den kleinsten Hinweisen und wird einfach von den beiden mitgerissen.

Und zur Aufklärung ihres Backgroundes: das war härter, als ich gedacht hatte, und hat dann auch die Zweifel vorher komplett ausradiert.

Achja und wenn ihr die Geschichte lest, werdet ihr außerdem schnell merken, dass schon ihr Wesen an sich in dieser Welt eigentlich nicht als Paar vorgesehen ist. Zum Glück ist den beiden sowas von komplett egal, was andere über sie denken oder was sich gehört.

Die Mission – klare Aufgabe, interessante Verstrickungen & wilde Ausflüge auf dem Weg dahin

Ich mochte es, dass die Handlung eigentlich recht einfach aufgebaut war und sich so drumherum einfach noch viel entwickeln konnte. Denn ganz runtergebrochen suchen die beiden nach Zutaten und wissen auch schon, wo sie sie finden. Und ganz so schwierig bei Odysseus ist es bei ihnen nicht. Was bei ihnen aber dazukam, waren die Nebenfiguren, die einfach unheimlich charismatisch und interessant waren, genauso wie der Fakt, dass man die Welt einfach immer besser kennenlernte. Denn Kashmere weiß zum Beispiel fast gar nichts über Dämonenjäger:innen, ähnlich wie wir, und Velvet hat sich zu sehr von ihm ferngehalten.

So kommen Komplikationen ganz überraschend und auch, worauf es am Ende hinläuft, kann man lange Zeit nur ganz vage Zusammenspinnen. Ich mochte es einfach, wie ich durchweg an den Seiten klebte, der Humor mich zum Lachen brachte und die beiden Hauptfiguren sich immer verletzlicher und echter zeigten, bis es dann echt zum großen Crash kam, bei dem nochmal alles in Frage gestellt wurde.

Die Welt – Dämonenjäger:innen, Atax, Hexen und Hexer, Wächter und Menschen

Es ist lange her, dass ich überhaupt von Dämonen gelesen habe. Cool ist hier gleich, dass Velvet eine totale Badass-Dämonenjägerin ist. Sie kümmert sich nicht darum, welche Vorgaben sie eigentlich einhalten sollte, lehnt ihren Lehrling einfach ab und bewahrt sowieso ein Geheimnis vor den Obersten, das so nicht existieren dürfte. Es ist also durchaus spannend, mit ihr dann einen Blick auf die „normalen Dämonenjäger:innen“ zu werfen. Gleichzeitig macht sie es so aber natürlich auch möglich, viel weiter aus der Bubble zu treten. Einige der Arten wie Hexen usw. kamen hier in der Erklärung noch etwas kurz, aber tatsächlich lief der Fokus auch einfach auf der Mission und den daran Beteiligten. Und so treten viele nur in Randszenen auf – erklärt und eingeschätzt von Velvet.

Ich mochte die Welt total, weil sie so vielseitig, aber auch etwas random und wild war. I mean: Die Götternamen wurden per Volksabstimmung vergeben und der Gott des Geldes, wahrscheinlich ein Äquivalent zu Krösus, heißt jetzt einfach Mr. Million XD. Das ist schon lustig und beschreibt ganz gut, wie Julia Dippel ihre Art zu schreiben und zu unterhalten in diese Welt eingebaut hat. Gleichzeitig geht es oft um Leben und Tod. Die Motive vieler Figuren sind keinesfalls durchsichtig, eher im Gegenteil. Es ist eine Welt, in der jede/r seine/ihre eigenen Werte verfolgt und dabei wenig Rücksicht auf andere nimmt.

Ein perfekter Schauplatz für eine Liebesgeschichte, die schon tiefe Wunden aufzuweisen hat.

Fazit:

Ein absolutes Highlight! Die Story, die Tension zwischen den Figuren, die Charaktere an sich, die ganze Welt und dann das Ende, das komplett unerwartet kam. Wer ein komplexes, aber sehr humorvoll geschriebenes Buch mit viel Spannung, einem vernünftigen Maß an Spice und vor allem einer Badass-Protagonistin sucht, der ist hier richtig!

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!



3 Gründe, warum du dieses Buch lesen solltest

1. Weil Velvet eine Protagonistin ist, die nicht gefallen will

2. Weil die Tension zwischen Dämonenjägerin und Gottessohn extrem gut funktioniert

3. Weil Welt & Handlung perfekt miteinander verzahnt sind



Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Ein Wohlfühlbuch mit Tiefgang

The Friend Zone
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Weshalb Abby Jimenez mittlerweile meine absolute Wohlfühlautorin ist und ich immer gerne zu ihren Büchern greife? Weil sie es versteht, mich an Themen heranzuführen, mit denen ich mich noch viel zu wenig ...

Weshalb Abby Jimenez mittlerweile meine absolute Wohlfühlautorin ist und ich immer gerne zu ihren Büchern greife? Weil sie es versteht, mich an Themen heranzuführen, mit denen ich mich noch viel zu wenig beschäftigt habe und mir gleichzeitig eine Geschichte liefert, dich mich zum Lachen und Weinen gleichermaßen bringt. „The Friend Zone“ musste also hohe Erwartungen erfüllen:)

Zur Info: Die Bücher von Abby Jimenez sind alle unabhängig voneinander lesbar. Besonders aber dieser Band, denn er nimmt keinerlei Beziehung zu früheren Büchern.

Schreibstil:
Abby Jimenez schreibt einfach wundervoll. Sehr locker und humorvoll und dennoch voller Emotionen. Sie schafft es, schwierige Themen authentisch und ernst rüberzubringen, ohne das Ganze zu einem Tragödie zu machen. Vielmehr geht es bei ihr um Mitgefühl und Hoffnung – und genau das hat sie auch bei diesem Buch geschafft. Ich konnte mich super in die Figuren hineinversetzen, habe verstanden, worum es wirklich ging und hatte einfach Spaß beim Lesen.

Die Geschichte: Doppeldating at its best?

Ein Absatz und ich war von der Geschichte gebannt. Josh und Kirsten treffen sich nämlich direkt auf den ersten Seiten in einer äußerst alltäglichen Situation. Ab dann fliegen die Funken und ich konnte nur voller Eifer weiter und weiter lesen.

Erzählt wird abwechselnd aus den Perspektiven beider Hauptprotagonisten. So werden auch die Teile der Geschichte, in denen die beiden in eine kleine Funkstille fallen, gut überbrückt. Man kann die Gefühle und Gedanken beider Hauptfiguren nachvollziehen und sie beide immer irgendwie verstehen.

Kirsten – hat Myome in der Gebärmutter, wurde streng erzogen, führt einen eigenen Online-Shop & hat eine Fernbeziehung

Kirsten ist so eine Protagonistin, die man erst so gar nicht einzuschätzen weiß, weil sie sich sehr hinter ihrer Fassade versteckt und ihr ganzes Sein fast gegenteilig ist. Zum Beispiel ist sie klein, stellt Hundetreppchen her und hat einen Mini-Hund namens Stuntman Mike. Wer auch immer jetzt eine Klischeeschublade aufgezogen hat, kann diese aber gleich wieder schließen, denn Kirsten ist auch direkt, eine wahre Powerfrau und hat einen Velociraptor, der ihr in schwierigen Situationen zur Seite steht. Was das bedeutet, werdet ihr noch früh genug erfahren^^.

Ich mochte an ihr, dass sie sehr prinzipientreu ist und immer genau das sagt, was sie meint. Gleichzeitig ist aber gerade der erste Teil auch der, der für Probleme sorgt, denn ihre Prinzipien definiert sie selbst. Und das vielleicht ein ganz wenig zu selbstlos. Es ist ein auf und ab mit ihr, aber stets begründet, denn sie hat Probleme mit etwas, was nicht gerade leicht zu verarbeiten ist und ihr Umgang damit beweist immer wieder, wie stark sie eigentlich ist.

In Bezug auf den Handlungsverlauf ist es mit ihr vielleicht nicht immer ganz einfach, weil sie blockt, wo man eigentlich gerne Fortschritt sehen wollen würde, aber ich fand es nachvollziehbar und habe mich deshalb nicht daran gestört.

Josh(ua) – Feuerwehrmann, gutherzig, Tischler & Stuntmans bester Freund

Würde ich Josh auf offener Straße begegnen, würde ich ihn wahrscheinlich direkt heiraten. So ungefähr denkt auch KirstenXD Und das vollkommen berechtigt, denn Joshua ist eigentlich viel zu gut für diese Welt. Ein Kerl voller Green Flags, der super viel Vertrauen schafft und Kirsten jederzeit zur Seite steht. Das klingt vielleicht im ersten Moment langweilig, war es aber gar nicht. Man merkte ihm an, wo er sich entwickeln wollte, sah, wo er mitdenkt und Zeit schenkt, aufmerksam ist und sich verliebt – ein Mann, der einfach gut so ist, wie er ist und damit spannend genug. Die Spannung bei ihm ergibt sich daraus, wie er mit Kirsten interagiert. Ich habe gebannt mitverfolgt, wie die beiden sich verliebt haben, wie sie versucht haben, ihre gegenseitigen Grenzen auszuloten und wie sie am Ende in den Kampfmodus geschaltet haben. Das war es, was diese Geschichte lebendig gemacht hat.

Protagonistin mit einem Freund? – Fernbeziehung vs. bester Freund

Interessant an der ganzen Liebesgeschichte war von Anfang an, dass Kirsten eigentlich einen Freund hat, der allerdings im Ausland dient. Und der wird zunächst sehr positiv dargestellt. Er klingt sympathisch am Telefon, Kirsten ist ihm treu und sie wartet auf ihn. Für uns Leser:innen und für Josh ist also schnell klar: daran lässt sich nichts rütteln. Josh kann nur bester Freund sein, nicht mehr.

Ich fand es sehr gut, dass nach und nach immer besser rauskam, was Kirsten sich eigentlich wünscht, weshalb Josh vielleicht eher ihr Mann ist und was sie vom Leben erwartet. Dazu kam die tieferliegende Thematik, die stets in all ihre Entscheidungen mit reinspielte. Die Spannung war da, der Kitzel auch, aber gleichzeitig war für alle klar, dass es so nicht mehr werden würde und trotzdem war es spannend und interessant. Der Humor, den die beiden teilen, ließ mich immer wieder schmunzeln und auf das Beste für alle hoffen. Und ganz nebenbei gibt es ja auch noch die Nebenfiguren, die nicht weniger liebenswert sind.

Mein Freund möchte Kinder. Ich kann keine Kinder bekommen. – Eine Frage, die viel Schmerz erzeugt

Das Grundthema dieser Geschichte ist Kirstens Unfähigkeit, Kinder zu bekommen. Wenn ich mit meinen Freundinnen rede, dann kommt es uns leicht über die Lippen, dass man das schon früh beim Daten klären sollte: Kinder, ja oder nein? Aber was ist, wenn eine/r ein Kind möchte, es aber nicht haben kann? Genau darum geht es hier.

Das Thema ist nicht einfach und mit vielen Gedanken und Emotionen verbunden. Die Autorin hat es aber mal wieder geschafft, dieses Thema sehr einfühlsam und authentisch zu vermitteln. Ich habe mitgelitten und gleichzeitig weitergedacht. Mich beeindruckt es immer wieder, wie die Autorin diese Themen so in ihre Geschichten einbindet, dass man sie ganz natürlich mitliest und trotzdem nach Beenden des Buches unheimlich viel davon mitnimmt. Ich glaube, wen man nicht selbst betroffen ist, dann hat man nun zumindest sehr viel mehr Verständnis für Betroffene und allein das ist eine Leistung.

Schön ist es einfach, dass der Geschichte trotzdem nicht die Leichtigkeit fehlte und man hier keine dramatische Tragödie liest, sondern auch dieses Pärchen wieder vor Liebe und Leben pulsiert.

Ganz kleiner Kritikpunkt zum Ende hin (oder vielleicht vielmehr eine Anmerkung): Kirsten muss hier wirklich hart überzeugt werden. Es geht darum, dass sie sich selbst im Weg steht. Gleichzeitig ist „überzeugen von“ natürlich auch mit Vorsicht zu genießen. Wer weiß schon wirklich, was das Beste für jemanden ist? Wann ist es freiwillig und wann aufgedrängt? Kirsten balanciert da sehr schmal an der Grenze. Meiner Meinung nach, ist es alles sehr nachvollziehbar und begründet, weshalb ich es nicht als negativ aufgefasst habe. Aber man darf diese Art und Weise, wie Josh mit ihr umgeht, keinesfalls normalisieren. So viel sei gesagt:)

Fazit:
Mit diesem Buch konnte mich Abby Jimenez wieder vollkommen von sich überzeugen. Eine Geschichte, die jede Seite wert ist. Ein wichtiges Thema wieder authentisch und nachvollziehbar in einen Handlungsverlauf verwoben, der durch Humor und Emotionen, Spannung und charakterstarken Figuren gezeichnet ist. Besonders gefreut hat mich, wie die Autorin mit dem Thema Fernbeziehung und neuverlieben und Best-Friends-To-Lovers umgegangen ist. Das sind eigentlich nicht meine Lieblingstropes, hier war ich aber einfach nur begeistert.

Von mir gibt es 5 von 5 Sterne.

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