Spannend, aber der Funke ist nicht ganz übergesprungen
Silver EliteIch muss ehrlich sagen, meine Gefühle zu Silver Elite lassen sich gar nicht so leicht in Worte fassen. Irgendwie hat mich das Buch gleichzeitig fasziniert und ein kleines bisschen ratlos zurückgelassen.
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Ich muss ehrlich sagen, meine Gefühle zu Silver Elite lassen sich gar nicht so leicht in Worte fassen. Irgendwie hat mich das Buch gleichzeitig fasziniert und ein kleines bisschen ratlos zurückgelassen.
Die Grundidee fand ich wirklich spannend und vielversprechend – es steckt definitiv Potenzial und Kreativität in der Geschichte. Leider hatte ich jedoch das Gefühl, dass manche Aspekte nicht ganz so detailliert ausgearbeitet wurden, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade die Welt und einige Zusammenhänge hätten für meinen Geschmack noch etwas mehr Tiefe vertragen.
Mit den Charakteren ging es mir ähnlich: Wren blieb für mich ein wenig schwer greifbar, ich konnte keine richtige Verbindung zu ihr aufbauen. Cross dagegen mochte ich eigentlich sehr gerne, aber manchmal wirkte er etwas sprunghaft in seinem Verhalten.
Auch die Lovestory zwischen den beiden konnte mich bedauerlicherweise nicht ganz so mitreißen, wie ich gehofft hatte. Die Emotionen sind für mich nicht richtig übergesprungen, der berühmte letzte Funke hat einfach gefehlt.
Trotzdem gab es einige wirklich spannende und interessante Stellen, die mich gefesselt haben. Leider waren manche Wendungen dann aber auch wieder recht vorhersehbar, wodurch etwas von der anfänglichen Spannung verloren ging.
Was mir jedoch richtig gut gefallen hat, war der Schreibstil von Dani Francis. Er liest sich flüssig, atmosphärisch und macht definitiv Lust auf mehr. Auch wenn Silver Elite für mich ein paar Schwächen hatte, bin ich dennoch neugierig, wie es in der Fortsetzung weitergeht – Potenzial ist auf jeden Fall da!