Peace of soul
Küsse unterm SilberfarnZiemlich überstürzt packt Hannah ihre Sachen und flüchtet vor ihrer Familie und dem damit verbundenen Job nach Neuseeland. Nicht nur die Reise verläuft mehr als holprig, auch der Start vor Ort ist ein ...
Ziemlich überstürzt packt Hannah ihre Sachen und flüchtet vor ihrer Familie und dem damit verbundenen Job nach Neuseeland. Nicht nur die Reise verläuft mehr als holprig, auch der Start vor Ort ist ein bisschen bumpy. Ganz zu schweigen von dem Linksverkehr. An ihrer ersten Station erwartet sie Natur pur und eine Überraschung, der sie nicht entfliehen kann. Doch ihre Tage in Aotearoa sind gezählt und nur Erinnerungen kann man sich so einfach ins Gepäck werfen...
Für mich hat "Küsse unterm Silberfarn" ziemlich fulminant begonnen. Abgesehen vom Setting fand ich auch die originelle "Eroberung" der Insel einen schönen Einstieg, der viel Hoffnung auf mehr gemacht hat. Den Charakteren konnte man sich ebenfalls schnell annähern und diese bei ihrem Eierlauf intensiv beobachten.
Was mir leider im Laufe des Buches nicht mehr so getaugt hat, waren die eher seichten Dialoge, die einen etwas in der Luft hängen lassen haben.
Herausragend finde ich den Transfer von Land und Leuten, so dass man wirklich selbst Lust hat, in den nächsten Flieger zu steigen. Durch die, ich sag jetzt mal Dürreperioden, ist finde ich einfach etwas vom Potenzial auf der Strecke geblieben, noch mehr Erlebnis und Geschichte unterzubringen.
Dennoch fand ich das Buch einen schönen Ausflug in eine andere Welt, mit einigen unterhaltsamen Anekdoten sowie ein bisschen Wissen für das nächste Quiz. ;)