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Veröffentlicht am 25.07.2025

Ein Popcorn-Thriller im besten Sinn!

Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise.
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Maggie, Giselle, Vivi und Emi haben eigentlich eine tolle Reise vor sich: Eine Luxusjacht mit Personal, keine Eltern, jede Menge Champagner und die Bahamas, Florida sowie Grand Cayman als Ausflugsziele. ...

Maggie, Giselle, Vivi und Emi haben eigentlich eine tolle Reise vor sich: Eine Luxusjacht mit Personal, keine Eltern, jede Menge Champagner und die Bahamas, Florida sowie Grand Cayman als Ausflugsziele. Doch am letzten Morgen der Reise ist Giselle verschwunden und als sich die anderen am die Sicherheitsaufnahmen ansehen, erleben sie eine Überraschung: Maggie hat Giselle über Bord geschubst! Maggie kann sich kaum an den Abend erinnern, sie weiß nur, dass die Stimmung zwischen ihr und Giselle angespannt war. Sie muss herausfinden, was genau passiert ist, denn am nächsten Hafen wird sie der Polizei übergeben.

“Girls' Trip” hat mich von Anfang an gepackt, da die Geschehnisse direkt sehr interessant und gehaltvoll sind – man bekommt schnell einen guten Eindruck von den faszinierend verstörenden Charakteren bzw. der Dynamik zwischen ihnen.

Die Andeutungen von Geheimnissen und die rätselhaften Begebenheiten sind absolut mitreißend: Es gibt Einblicke in Maggies Vergangenheit, Giselles Tagebucheinträge, polizeiliche Befragungsprotokolle und natürlich den ereignisreichen Mädels-Trip.

Die beklemmenden, bewegenden und toxischen Stimmungen, der Glamour, die Ohnmacht, die Wut - alles kommt hautnah an!

Die VIELEN offenen Fragen, der raffinierte Handlungsaufbau, die erschütternde Dynamik zwischen den “Freundinnen” und die bedrohliche Atmosphäre, die einen effektvollen Kontrast zu den traumhaften Schauplätzen (die Jacht, die Küstenorte) bildet, sind wirklich fesselnd. Ich flog nur so durch die Seiten, denn “Girls' Trip” ist ungemein spannend und ich war total verblüfft von der vielschichtigen Auflösung.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 23.07.2025

Atmosphärische Psychospannung!

Brackwasser - Stille Wasser sind tief. Und manche sogar tödlich …
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Vor über zwanzig Jahren ließ Svea ihre Heimat an der Schlei hinter sich: schlechtes Verhältnis zu den Eltern, gescheiterte Beziehung und diese verheerende Party, nach der ihre beste Freundin Julia verschwand. ...

Vor über zwanzig Jahren ließ Svea ihre Heimat an der Schlei hinter sich: schlechtes Verhältnis zu den Eltern, gescheiterte Beziehung und diese verheerende Party, nach der ihre beste Freundin Julia verschwand. Jetzt taucht Julias Leiche im Wald auf und Svea, die wegen einer Erbangelegenheit zurückgekehrt ist, vermutet, dass Erik, ein toxisch männlicher Prepper und damals Julias Freund, der Täter ist. Leider ist er auch ihr Schwager und Svea kann es kaum ertragen, dass ihre jüngere Schwester Fenja und ihre zwei Kinder unter seinem Einfluss stehen. Doch es ist kompliziert ...

"Brackwasser" kriecht mit jeder Seite tiefer unter die Haut - Misstrauen, Bedrohungen, die Folgen zerrütteter Familien sowie ungesunder Beziehungen und die düstere Vergangenheit, voller Geheimnisse und Lügen, verweben sich zu einem Netz, das sich immer enger zieht, immer gefährlicher wird ...

Der lebendige, eindrücklichen Erzählstil, voller scharfsinniger Beobachtungen, hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen!

Das Zusammenspiel aus atmosphärischer, rätselhafter Spannung und psychologischer Tiefe ist großartig. Die Autorin beschwört die Schattenseiten des an sich idyllischen Schauplatzes herauf und kreiert somit den perfekten Rahmen für die düsteren Geschehnisse. Die Figuren verheimlichen, verletzen, stolpern, fallen hin, stehen wieder auf, verirren sich - und nicht alle finden den Weg heraus, aus dem Labyrinth voller Schuld, Fanatismus, tiefgehendem Groll sowie unvereinbaren Werten.

Die Handlung ist herrlich beklemmend, vielschichtig, bewegend und geheimnisvoll gestaltet - voller beunruhigender Andeutungen, die neugierig machen. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, was Abwechslung und interessante, faszinierend verstörende Einblicke mit sich bringt - die aufschlussreich sind, aber auch neue Fragen aufwerfen!

Je näher das Ende rückt, desto atemloser wird es - eine erschütternde Enthüllung jagt die nächste, verborgene Abgründe werden sichtbar und mit jeder neuen Wendung stellt sich die Frage, ob man jemanden wirklich kennen kann. Die vielen überraschenden Erkenntnisse sind schockierend UND glaubwürdig!

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Originell, ausgeklügelt, mitreißend!

Not Quite Dead Yet
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Die 27-jährige Jet wird brutal niedergeschlagen und fällt für kurze Zeit ins Koma. Als sie wieder aufwacht, erhält sie eine niederschmetternde Diagnose, weshalb sie die ihr verbliebende Zeit nutzen will, ...

Die 27-jährige Jet wird brutal niedergeschlagen und fällt für kurze Zeit ins Koma. Als sie wieder aufwacht, erhält sie eine niederschmetternde Diagnose, weshalb sie die ihr verbliebende Zeit nutzen will, um ihren “Mörder” zu finden!

Jet neigt dazu aufzugeben, wenn es ihr zu viel wird (Studium, Job), weshalb sie seit einer Weil wieder in ihrer Heimatstadt bei ihren Eltern wohnt. Es gibt allerdings ein, zwei Dinge, die man ihr als mildernde Umstände zugutehalten könnte ...

Jet ist vermutlich “Geschmackssache”, ich fand sie okay, da ich ihre zynische, freche, rücksichtslose Art, mal mehr mal weniger, nachvollziehen konnte. Die meisten Menschen in ihrem Umfeld mäkeln ständig an ihr herum und sagen ihr, was sie tun soll, weshalb man ihre Reaktionen als Notwehr betrachten könnte

Jet ermittelt nicht allein, Billy, ein Freund aus Kindertagen, unterstützt sie tatkräftig. Ihre Spurensuche, bei der sich Jets Zustand allmählich verschlechtert, ist interessant, aufregend, clever sowie bewegend gestaltet, denn was die beiden entdecken, ist schockierend ...

Jet ist zwar auch zu Billy eher selten nett, es gibt jedoch ein bisschen “Chemie” zwischen ihnen - ich weiß nicht, was ich davon halten soll: einerseits konnte ich Jet teilweise verstehen, anderseits geht Billy irgendwie auf Eierschalen, um keine bissige Bemerkung zu kassieren - was mMn problematisch ist. Aber hier herrscht eine extreme Ausnahmesituation, da gelten wohl andere Maßstäbe!?

Erzählt wird eindrücklich sowie schwarzhumorig aus Jets Perspektive, man taucht dabei tief in ihre Gedanken- und Gefühlswelt ein. Die Mischung aus (vergangenen) Familientragödien, Freundschaft, erschütterndem Schicksal und nervenaufreibender Spannung hat mich begeistert - ich konnte diesen fesselnden, herzzerreißenden, wendungsreichen Thriller kaum aus der Hand legen.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Eine bittersüße Sommerlektüre!

Allow a Sunflower to Bloom
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Emmee wollte nach Frankreich ziehen, Kunst studieren und ihre Mutter ausfindig machen, denn obwohl sie in einer liebevollen Pflegefamilie aufgewachsen ist, verspürt sie das Bedürfnis ihre Herkunft zu entdecken. ...

Emmee wollte nach Frankreich ziehen, Kunst studieren und ihre Mutter ausfindig machen, denn obwohl sie in einer liebevollen Pflegefamilie aufgewachsen ist, verspürt sie das Bedürfnis ihre Herkunft zu entdecken. Doch ihr Traum platzt, sie bleibt in Wien, sie und ihre Schwester ziehen allerdings in eine WG, bestehend aus insgesamt fünf jungen Leuten. Dort überschlagen sich die Ereignisse: sie erhält anonyme, kryptische E-Mails, ihre Schwester verfällt in eine tiefe Depression, die Geschwister Xavier und Casimir scheinen düstere Geheimnisse zu haben, Casimir bittet sie, aus gutem Grund, bei einem Treffen mit seinen konservativen, entfremdeten Eltern seine Freundin zu spielen und Emmees biologischer Vater taucht auf ...

Jedes Kapitel beginnt mit der Abbildung einer Sonnenblume und hat den Titel eines Gemäldes. Erzählt wird aus Emmees sowie Casimirs Perspektive - feinfühlig, ausdrucksstark psychologisch interessant und wohl dosiert poetisch! Der atmosphärische, intensive, gedankenschwere und gleichzeitig locker leichte Stil ist wirklich mitreißend!

Die Handlung ist rätselhaft: Die beiden Geschwisterpaare machen eine schwere Zeit durch, aber was genau dahintersteckt, bliebt eine Weile lang unklar. Während die Geschwister von Emmee und Casimir offensichtlich unglücklich sind, laut leiden, verzweifeln, sind Emmee und Casimir pragmatisch, sie gehen einem geregeltem Alltag nach, leiden still und heimlich – finden sogar die Kraft, ihre Geschwister zu stützen.

“Allow a Sunflower to bloom” ist ein gefühlvoller, realistischer, gemütlicher, packender Roman über Familie, Found Family, Herkunft, Identität, Träume, Mut, Verständnis, Loyalität und den richtigen Platz im Leben. Es geht aber auch um Kunst bzw. ein Museum ...

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Die Lügnerin und das Paar – will sie ihre Freundschaft oder seine Liebe? Und was wollen die beiden anderen?

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Sloane ist eine notorische Lügnerin: Unwahrheiten rutschen ihr einfach so raus, intuitiv, impulsiv und manchmal überrascht sie sich selbst mit dem, was sie sich sagen hört. Dieser Drang wird plausibel ...

Sloane ist eine notorische Lügnerin: Unwahrheiten rutschen ihr einfach so raus, intuitiv, impulsiv und manchmal überrascht sie sich selbst mit dem, was sie sich sagen hört. Dieser Drang wird plausibel erklärt - es macht Sinn, dass sie sich dieses Laster angeeignet hat.

Als sie im Park dem attraktiven Jay und seiner kleinen Tochter bei einem kleinen Notfall hilft, gibt sie sich als Krankenschwester namens Caitlin aus. Wenig später wird sie zur Nanny des Mädchens, freundet sich mit Jays Ehefrau an und taucht in die schöne Welt der wohlhabenden New Yorker Familie ein. Sie ist aber nicht die Einzige, die lügt ...

Ich fand den Handlungsverlauf lange gemächlich und die, für meinen Geschmack, sehr ausführlichen Beschreibungen bremsten den Lesefluss für mich etwas aus. Sloane wirkte auf mich oft ziemlich unbedarft und emotional abhängig, was sie meiner Ansicht nach für eine Ü30-jährige unrealistisch erscheinen lässt. Ihr starkes Bedürfnis nach Anerkennung empfand ich als irritierend, da es substanzlos ist, denn wie kann ihr der Respekt, das Interesse etc. anderer etwas wert sein, wenn sie doch fast nur Lügen über sich erzählt?

Ich habe trotzdem weitergelesen, weil der Klappentext und die Andeutungen über ihr “peinliches Geheimnis” meine Neugier geweckt hatten.

Die Perspektive einer anderen Hauptfigur hat mir viel besser gefallen: düster, packend, dramatisch sowie überraschend – ihre Sichtweise bringt Tiefe und Relevanz in die Handlung, die mich komplett abgeholt hat. Die dritte Perspektive ist auch interessant ...

Nach gut 50% nimmt die Handlung mMn nach deutlich an Fahrt auf: Eine großartige Wendung macht die Geschichte faszinierend verstörend, rätselhaft, raffiniert sowie nervenaufreibend spannend. Zum Ende hin gibt es weitere tolle Twists und ich bin froh, dass ich drangeblieben bin, auch wenn ich einiges nicht 100% glaubwürdig fand.

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