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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2023

Nicht unbedingt notwendig

We don’t lie anymore
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Jos und Archers Geschichte hat mir in Band 1 sehr gut gefallen. Auf Band 2 musste ich nur sehr lange warten. Ich habe etwas gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen. (Manchmal hätte ich gern ein kurzes ...

Jos und Archers Geschichte hat mir in Band 1 sehr gut gefallen. Auf Band 2 musste ich nur sehr lange warten. Ich habe etwas gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen. (Manchmal hätte ich gern ein kurzes Recap).
Ich fand den Anfang auch zu langatmig bis es dann echt spannend wurde.
Das ewige hin und her der beiden zog sich jedoch im Anschluss und der zweite Spannungsbogen wurde einfach so raus gehauen. Das war mir dann etwas zu flott. Manchmal hatte ich auch das Gefühl die zwei Perspektiven passten in dem Moment nicht so zusammen.
Ich glaube die Geschichte der Beiden hätte auch gut in einen Roman gepasst, denn die Handlung von Band 2 hätte auch um einiges gekürzt werden können. Mir hat dieses Mal einfach das gewisse etwas gefehlt, dass mich bei Band 1 noch überzeugt hat. Die Handlungsverläufe waren mir teilweise zu künstlich aufgebauscht und dramatisch.
Ich würde dem Buch eine 3,5 geben (für eine 4 hats einfach nicht gereicht).

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Veröffentlicht am 09.02.2023

Leider eine Enttäuschung

Every Little Lie
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Mir fällt es schwer diese Rezension zu schreiben. Denn wenn ich ehrlich bin lässt sie sich in einem Satz schreiben. Ich bin enttäuscht.
Ich muss zugeben, dass Band 1 kein 5 Sterne-buch war, aber dennoch ...

Mir fällt es schwer diese Rezension zu schreiben. Denn wenn ich ehrlich bin lässt sie sich in einem Satz schreiben. Ich bin enttäuscht.
Ich muss zugeben, dass Band 1 kein 5 Sterne-buch war, aber dennoch hat es mir gut gefallen. Band 2 hingegen hat nicht daran angeknüpft. Nach dem Cliff Hänger habe ich mir zu mindest einen spannenden Verlauf erhofft, aber auch der fehlt.
Die Diologie - kein NA, kein YA-Thriller - spielt mit Klischees und unnötigen Handlungssträngen. Die Spannung konnte im zweiten Band leider auch nicht aufrecht erhalten werden und mit jeder Seite wurde es immer vorhersehbarer.
Julie wurde immer nerviger und von Caleb will ich lieber nicht anfangen. Zwei Kinder im Körper junger Erwachsener die eigentlich beide nur überfordert sind mit der Situation und nicht wissen, was sie tun.
Tja und das Ende.... vorhersehbar wäre eins aber es war vor allem zu aufgebauscht, übertrieben und irgendwie auch unnötig.
Von mir gibts leider keine Empfehlung

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Veröffentlicht am 28.01.2023

Sympathisch, lustig, toll

The Man I Never Met – Kann man lieben, ohne sich zu kennen?
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Hannah war mir von Anfang an sympathisch. Je mehr ich lies, desto mehr kam sie mir wie ich selbst vor: chronisch neugierig, eigene Marotten und naja die Rennpferd-Metapher passt wie die Faust auf das Auge. ...

Hannah war mir von Anfang an sympathisch. Je mehr ich lies, desto mehr kam sie mir wie ich selbst vor: chronisch neugierig, eigene Marotten und naja die Rennpferd-Metapher passt wie die Faust auf das Auge. Im Laufe der Geschichte wollte ich sie aber anschreien: JETZT MACH SCHON ENDLICH WAS! Irgendwie wirkte sie in ihrem bequemen sicheren Leben gefangen (vielleicht bin ich das auch). Davey lebt zu Beginn des Besuchs noch in den USA und was soll ich sagen sein Umzug nach London scheitert. Und da hat mich das Buch überrascht. Ich dachte es geht um verpasste Chancen (ich hab mit „zwei an einem Tag“-Vibes gerechnet) und klar in gewisser Weise stimmt es auch. Aber viel mehr geht es um das Leben. Und der Versuch Daveys seine Liebenden nicht mit ihm runter zu ziehen. Auch wenn es als Leserin und Außenstehende eine ziemlich dumme Idee ist, haben sicher die meisten schon mal jemanden unnötiger Weise von sich weg geschubst. Vielleicht aus Liebe, vielleicht aus Selbstschutz.

Fazit:
Ich liebe britische Romane und teile ihren Humor. Das Buch hat mich echt überrascht. Und ganz ehrlich es sind auch ein paar Tränen gekullert. Aber wie sollte es anders sein (SPOILER) es gibt ein Happy End für die beiden. Ich bin gespannt was noch von der Autorin kommt.

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Veröffentlicht am 06.01.2023

Queeres YA Buch

How do I tell them I love them?
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Das ist mein zweites Buch der Autorin und auch wenn ich in der Leserunde nicht so aktiv dabei war, habe ich das Buch schnell gelesen. An den Schreibstil musste ich mich etwas gewöhnen (Felix ever after ...

Das ist mein zweites Buch der Autorin und auch wenn ich in der Leserunde nicht so aktiv dabei war, habe ich das Buch schnell gelesen. An den Schreibstil musste ich mich etwas gewöhnen (Felix ever after habe ich auf Englisch gelesen). Larks Gedankengänge waren mir manchmal einfach zu viel und ich muss sagen, dass ich mich oft ein wenig "zu alt" gefühlt habe für die Themen. Twitter und Social-Media spielen in meinem Leben einfach nicht so eine große Rolle.
Ich find es super, dass queerness und diversity als norm gesetzt werden und auch wenn viele glauben, das sei "unrealistisch", kann ich dies nicht bestätigen. Jedes Buch ist gewissermaßen eine Bubble und bei einem heteronormativem weißen Buch würde ich mich das ja auch nicht fragen!
In dem Buch geht es um Selbstbewusst sein und in gewissermaßen auch seinen Platz in der Welt zu finden. Die Charaktere versuchen sich im Laufe der Handlung weiter zu entwickeln - mit mehr oder minderem Erfolg.
Ich hätte mir ein bisschen mehr zu Kasim gewünscht und hatte während des Lesens auch immer das Gefühl er ist mein Lieblingscharakter. Da das Buch aus Larks Perspektive geschrieben ist, ist das natürlich etwas schwer.
Cool fand ich hingegen, dass Larks Buchcharakter (they möchte Autor
in werden) als Art Schatten/ unsichtbarer Freundin gedient hat. Das hat dafür gesorgt, dass die inneren Monologe mehr zu Konversationen wurden.

Alles in allem kann ich das Buch empfehlen und ich freue mich auf weitere Bücher der Autor*in

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Veröffentlicht am 26.12.2022

Zu hohe Erwartungen

Denn ohne Musik werden wir ertrinken
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Ich muss gleich vorweg sagen, dass ich von BCC mehr erwartet habe. Ich liebe ihre Bücher weil sie große Emotionen hervorrufen auch wenn es vielleicht over the top ist. Ich habe es bisher aber auch geschätzt, ...

Ich muss gleich vorweg sagen, dass ich von BCC mehr erwartet habe. Ich liebe ihre Bücher weil sie große Emotionen hervorrufen auch wenn es vielleicht over the top ist. Ich habe es bisher aber auch geschätzt, dass die Protagonist*innen nicht alle anfang 20 sind und mit dem Klappentext habe ich eigentlich mit einer "Time-Gap" gerechnet.
Der Anfang hat mir echt noch ganz gut gefallen, aber dann ist es meiner Meinung nach immer weiter abgeflacht.
Die Handlungsstränge waren mir zu vorhersehbar und voll von Klischees.
Ab etwa der Hälfte des Buchs hätte ich eigentlich auch aufhören können. Nichts hat mich mehr überrascht oder auch nur eine der Emotionen, die ich sonst bei ihren Büchern so gut empfinden konnte, hervorgerufen.
Für mich war es leider das schwächste Buch der Autorin. Ich hoffe Band 2 des Duetts kann das rausreißen

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