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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2026

Zwei Actionabenteuer in einem Band

Phineas und Ferb - Monstermarathon
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Als Neueinsteiger in den Phineas und Ferb Kosmos haben wir uns den „Monster-Marathon“ vorgenommen.
Das Buch ist in zwei Comics aufgeteilt.

Phineas und Ferb stellen sich in einer alternativen Welt Riesen-Insekten, ...

Als Neueinsteiger in den Phineas und Ferb Kosmos haben wir uns den „Monster-Marathon“ vorgenommen.
Das Buch ist in zwei Comics aufgeteilt.

Phineas und Ferb stellen sich in einer alternativen Welt Riesen-Insekten, die alles zerstören und erobern und bekämpfen diese mit klugen Ideen und Erfindungen.
Die Zeichnungen sind gruseltechnisch für die Altersklasse in Ordnung und es gibt überall etwas zu entdecken.
Der Comic ist durchgehend spannend mit vielen kleinen Wendungen und immer wieder neuen auftauchenden Herausforderungen, garniert mit Witz.
Der Endgegner, das riesige Schnabeltier, wird zum Ende hin auch ganz handzahm.
Der eigentlich böse Dr. Doofenshmirtz hilft den Kindern im ersten Teil, wird im zweiten Teil aber wieder zum fiesen Gegenspieler, der gegen Perry, das Schnabeltier kämpft, während Phineas, Ferb und ihre Freunde durch ein Labyrinth irren.

Der Wechsel von hilfsbereit zu Gegenspieler bringt Abwechslung und ist durch die separaten Comics gut gelungen.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Ein Workbook für ein gesünderes Leben in den eigenen vier Wänden

Besser wohnen - gesünder leben
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Hier geht es nicht um bloße Einrichtungstrends, dieser Ratgeber zeigt viel mehr auf unterschiedlichen Ebenen worauf es beim gesunden Wohnen ankommt.
Es werden Wohnformen und Wohntrends aufgezeigt. Wie ...

Hier geht es nicht um bloße Einrichtungstrends, dieser Ratgeber zeigt viel mehr auf unterschiedlichen Ebenen worauf es beim gesunden Wohnen ankommt.
Es werden Wohnformen und Wohntrends aufgezeigt. Wie wähle ich mein Zuhause aus? Welche Rolle spielen Grundriss, Umgebung und Geschichte und wie wirken diese (auf mich!)?
Wie verbessere ich mein Wohnumfeld? Wie verbessere ich meine Schlafumgebung und somit die Schlafqualität?
Besonders beeindruckt haben mich die Ausführungen zur Baubiologie und zum Thema Elektrosmog und ich habe direkt noch während des Lesens einige Empfehlungen umgesetzt.

Das Buch enthält sehr viele Tipps, die einfach und ohne viel Geld oder Aufwand umzusetzen sind.
Zum Ende des Buches gibt es auch noch drei Experteninterviews, die ebenfalls nochmals interessante Fakten und Tipps liefern.
Der Ratgeber enthält auch einige weiterführende hilfreiche Links, um sich mit bestimmten Themen besser auseinandersetzen zu können.

Der sympathische Ton des Buches und die Erfahrungen der Autorin verleihen dem Buch eine Leichtigkeit und motivieren ungemein direkt an die Umsetzung zu gehen (z.B. Thema Ordnung, Ausmisten, sich befreien).
Auch wird man immer wieder aufgefordert aktiv zu werden und nachzudenken, wie man einzelne Aspekte in seinem eigenen Zuhause beurteilen würde, das fand ich sehr hilfreich und verbindet einen nochmals mehr mit seinem Zuhause.
Ich sehe meine Wohnung jetzt aus viel mehr Perspektiven.
Fazit: Ich möchte es direkt nochmals lesen und noch mehr in die Umsetzung gehen. Sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Alltagsnah, aber viel Zucker

Cooking for Family
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Die Aufmachung des Buches ist sehr gut gelungen. Zu jedem Rezept gibt es ansprechende Fotos. Das Buch wirkt übersichtlich und aufgeräumt und nicht überladen. Die Anordnung der Life Hacks und Rezepte ist ...

Die Aufmachung des Buches ist sehr gut gelungen. Zu jedem Rezept gibt es ansprechende Fotos. Das Buch wirkt übersichtlich und aufgeräumt und nicht überladen. Die Anordnung der Life Hacks und Rezepte ist einheitlich.
Die Life Hacks sind haben eigene Seiten bekommen, die sich auf das Buch verteilen, das gefällt mir besser, als wenn alles in einem Kapitel abgehandelt würde.
Manches fand ich inspirierend, vieles kennt man aber auch schon als erfahrenere Mama.
Zwei Punkte gefallen mir nicht so gut:
Zum einen wird meiner Meinung nach auf ganz schön viel Küchenkrempel zurückgegriffen. Ich finde nicht, dass man z.B. extra einen Apfelausstecher, Spiralschneider oder Eierschneider braucht.
Ein ganz großer Minuspunkt ist für mich bei einem Familienbuch mit kleinen Kindern der Zuckeranteil in nahezu allen (auch herzhaften) Rezepten.
Fast jedes Rezept verwendet Haushaltszucker, Honig oder Ahornsirup – vor allem auch die Frühstücksrezepte sind damit gut bestückt und es werden hauptsächlich Weißbrote genutzt.
Positiv ist allerdings, dass Wert auf Gemüse gelegt wird und auch der Zeitaufwand und die Vorbereitungstipps (Meal Prep) sind gut und wertvoll.
Außerdem gibt es Tipps zur Resteverwertung und mehrere Rezepte für ein und dieselbe Zutat (z.B. 1x Kartoffeln kochen – 3 Gerichte daraus generieren).
Gut gefällt mir auch, dass es Hinweise dazu gibt, wielange man etwas im Kühlschrank aufbewahren kann, oder ob man es gut einfrieren kann.

Fazit: Lesenswert, wir kochen auf jeden Fall nach, werden aber abwandeln durch Einsatz von mehr Vollkornprodukten und Zuckerreduktion.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Überzeugend

Flut aus schwarzem Stahl
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„Flut aus schwarzem Stahl“ entführt uns in eine Fantasywelt, die stark an die nordischen Wikinger erinnert. Das Buch ist der Auftakt zu einer neuen Fantasy-Reihe.
Trotz (oder gerade durch) das sehr umfangreiche ...

„Flut aus schwarzem Stahl“ entführt uns in eine Fantasywelt, die stark an die nordischen Wikinger erinnert. Das Buch ist der Auftakt zu einer neuen Fantasy-Reihe.
Trotz (oder gerade durch) das sehr umfangreiche vielseitige Buch wird man richtig in die Welt und die vielschichtigen Charaktere eingesogen.
Es wird im Wechsel aus Sicht der vier Hauptprotagonisten erzählt. Das Buch wird dadurch nicht langweilig, man bekommt immer wieder eine neue Perspektive auf die Handlung und auch die Spannung kommt nicht zu kurz.
Ich kann zwar verstehen, dass der raue Ton im Buch nicht für jeden geeignet ist. Manche Szenen werden schon sehr brutal beschrieben – allerdings ging es früher bei den Wikingern auch sehr rau zu. Das muss man aber schon auch lesen mögen.
Mir hat der Aufbau der Charaktere besonders gut gefallen, eigentlich ist für jeden etwas dabei und alle wirken authentisch und haben ihre Rolle, ob sympathisch oder nicht.
Der Schreibstil ist manchmal etwas ausufernd, trägt aber auch dazu bei, dass man sich gut in die Welt hinein versetzen kann und hatte immer einen guten Flow.

Insgesamt hat mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Ohje…was war denn das?

Böser, böser Wolf
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Die ersten zweihundert Seiten habe ich noch gerne gelesen – eine entführte Autorin muss für ihren Entführer, den Wolf, Märchen schreiben, die tödlich enden und der Wolf führt diese aus. Die Ermittlerin ...

Die ersten zweihundert Seiten habe ich noch gerne gelesen – eine entführte Autorin muss für ihren Entführer, den Wolf, Märchen schreiben, die tödlich enden und der Wolf führt diese aus. Die Ermittlerin Lyla, ist ihnen auf den Fersen.
Lyla blieb für mich von Anfang an sehr blass und konnte mich als Charakter leider nicht überzeugen. Ich habe im Laufe des Buches darauf gewartet, dass da noch mehr kommt.
Aber plötzlich wurde das Buch handlungstechnisch nur noch absurd..wechselte von Thriller zu Fantasy, wurde zunehmend verwirrend und undurchsichtig und ich musste mich wirklich anstrengen es komplett fertig zu lesen.
Viele Stellen in dem Buch sind zudem nicht logisch und widersprechen sich selbst (eine Figur sagt zum Beispiel sie würde eine andere töten, verschont diese beiläufig und im nächsten Moment erklärt sie, wie wichtig es ist, dass Figur 2 auf sich achtet, da sie sonst selbst auch sterben würde….hä? Warum hätte sie sie dann anfangs zu töten geplant?)
Ich hatte teilweise das Gefühl, dass sich Alexandra Benedict selbst in den Wirrungen ihrer Handlung und Figuren verloren hat. Zudem hatte ich das Gefühl sie möchte in dem Buch ihr Können aus ihrem Studium des kreativen Schreibens zeigen. Es werden mehrfach Begriffe genannt, die auch ich als Vielleserin noch nie gehört habe und obwohl diese erklärt werden, fand ich das irgendwann ermüdend. Ja, es geht um eine Autorin und es werden Stilmittel eingeflochten, aber das hätte an ein oder zwei Stellen absolut ausgereicht.
Bei der Hauptprotagonistin hatte ich irgendwann das Gefühl (und die Hoffnung) sie hat die im Buch angebotenen Pilze gegessen, anders kann man sich den Handlungsverlauf nicht erklären.

Schon lange habe ich kein mehr so seltsames Buch gelesen. Und habe es auch so bald nicht mehr vor.

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