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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2021

Eine spannende Fortsetzung

Izara 2: Stille Wasser
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Kurzmeinung:
Eine tolle und spannende Fortsetzung mit einem miesen Cliffhanger am Ende.

Allgemeines:
„Izara: Stille Wasser“ ist der zweite Band einer vierteiligen Reihe von Julia Dippel. Die Reihe ist ...

Kurzmeinung:
Eine tolle und spannende Fortsetzung mit einem miesen Cliffhanger am Ende.

Allgemeines:
„Izara: Stille Wasser“ ist der zweite Band einer vierteiligen Reihe von Julia Dippel. Die Reihe ist bereits abgeschlossen. Hinzu kommt die Spinn-off Reihe Belial, bei der der erste Band bereits erschienen ist und der zweite und letzte Band voraussichtlich im Sommer 2022 erscheinen wird.

Inhalt:
Ari ist Izara, das ewige Feuer, was alle für einen Mythos gehalten haben. Aus diesem Grund wird sie von der Liga in die Hauptstadt Patria vorgeladen. Doch um dort bestehen zu können, muss sie die verbotene Verbindung zu Lucian geheim halten. Damit das gelingen kann, muss Ari einen Pakt mit dem Teufel eingehen. So verstrickt sie sich immer weiter in ein Netz aus Illusionen, Lügen, Vorwürfen und Zweifeln. Doch neben den Hexen, dem Hohen Rat und Lucians Familie hat noch jemand ganz anderes seine Finger im Spiel.

Meine Meinung:
Auch der zweite Teil dieser Reihe konnte mich wieder in den Bann ziehen. Julia Dippels Schreibstil war weiterhin locker und flüssig und so flogen die Seiten des Romans nur so dahin. Der zweite Teil setzt ziemlich genau dort ein, wo der erste Band aufgehört hat und die Handlung wird weiterhin aus der Sicht von Ari erzählt.
Die Charaktere gewinnen mehr an Tiefe, werden nahbarer und haben mir wieder gut gefallen. Vor allem Arianas Art nicht alles hinzunehmen und für sich, ihre Familie und Freunde zu kämpfen, fand ich wirklich bewundernswert. Allerdings zeigt sie dabei auch häufig, dass sie sich eher emotional leiten lässt, als taktisch vorzugehen. Doch in manchen Situationen zeigt sie auch, dass sie es anders kann und die anderen sie definitiv unterschätzt haben. Der Beziehung zu Lucian werden in diesem Band immer wieder Steine in den Weg gelegt, was die beiden auf eine Probe stellt. Doch gerade die Botschaft, dass vor allem Vertrauen in einer Beziehung wichtig ist, hat mir gut gefallen. Trotz der Schwierigkeiten knistert es zwischen den beiden und die Schlagabtausche zwischen Ari und Lucian haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Auch die vielen anderen und neuen Charaktere wurden liebevoll gestaltet. Allen voran Bel, der Teufel mit Herz, der mich vor allem mit seinem Humor und Charme begeistern konnte. Aber auch Lucians Bruder Elias ist ein sehr angenehmer und loyaler Charakter, den ich schnell in mein Herz geschlossen habe. Insgesamt entwickeln sich alle Charaktere weiter und auch die Gruppendynamik ist gut nachvollziehbar.
Die Handlung im zweiten Teil fand ich spannend und gut konstruiert. Viele Dinge wurden einem erst zum Ende hin wirklich klar, so durchdacht und verwoben war die Handlung. Auch das Worldbuilding konnte mich nun vollends überzeugen. Am Ende der Handlung des zweiten Bandes, als alles auf ein vermeintlich schönes Happy End zusteuert, gibt es einen Cliffhanger der ganz fiesen Art. Fassungslos hat Julia Dippel mich mit dem Ende zurückgelassen und hat bei mir damit einen Nerv getroffen. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

Fazit:
Auch der zweite Teil der „Izara“-Reihe konnte mich überzeugen. Bis zuletzt war ich durch die vielen Wendungen gespannt, was noch passiert. Das Ende hat mich ziemlich geschockt, doch glücklicherweise liegt der dritte Band schon bereit. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle Romantasy-Fans, die gerne eine gut durchdachte Geschichte lesen wollen.

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Veröffentlicht am 16.05.2021

Guter Einstieg

Izara 1: Das ewige Feuer
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Kurzmeinung:
Ein gelungener Einstieg in die „Izara“-Reihe und die Welt der Dämonen.

Allgemeines:
„Izara: Das ewige Feuer“ ist der erste Band einer vierteiligen Reihe von Julia Dippel. Die Reihe ist bereits ...

Kurzmeinung:
Ein gelungener Einstieg in die „Izara“-Reihe und die Welt der Dämonen.

Allgemeines:
„Izara: Das ewige Feuer“ ist der erste Band einer vierteiligen Reihe von Julia Dippel. Die Reihe ist bereits abgeschlossen. Hinzu kommt die Spinn-off Reihe Belial, bei der der erste Band bereits erschienen ist und der zweite und letzte Band voraussichtlich im Sommer 2022 erscheinen wird.

Inhalt:
Ariana ist ein ganz normales Mädchen. Sie geht zur Schule und arbeitet nebenher. Ihre Eltern sind geschieden und Ari lebt bei ihrer Mutter, der es psychisch häufig nicht so gut geht. Zu ihrem Vater hat Ari ein schlechtes Verhältnis und sie ist froh, dass er sich auch nicht weiter um sie bemüht. Auf einmal taucht Lucian in Arianas Leben auf, der ihr alles andere als gut gesonnen ist. Doch als es auch noch andere auf Ari abgesehen haben, schützt Lucian sie und ihr Weltbild wird einmal auf den Kopf gestellt.

Meine Meinung:
Julia Dippels Schreibstil habe ich als locker und witzig empfunden. Außerdem ist dieser recht bildlich, was mir gut gefallen hat. Die Handlung wird dargestellt aus der Perspektive von Ari und wird in der Ich-Person erzählt, wodurch wir einen guten Eindruck von Arianas Gedanken bekommen.
Die Charaktere sind sehr vielfältig und wirken sehr authentisch. Vor allem Ari als Protagonistin ist sehr gelungen. Sie ist stur und handelt manchmal erst, bevor sie richtig darüber nachgedacht hat. Außerdem liegt ihr immer wieder ein witziger Spruch auf den Lippen. Lucian hingegen ist eher geheimnisvoll und wirkt wie der Badboy mit gutem Herz. Die Romanze zwischen den beiden war sehr amüsant, sodass ich häufig schmunzeln musste über die Neckereien und Ironie der beiden. Insgesamt fand ich die beiden Hauptcharaktere sympathisch, aber auch die Nebencharaktere wurden mit viel Liebe ausgestaltet, wie beispielsweise die beste Freundin Lizzy oder Bel.
Auch die Handlung hat mir gut gefallen. Es gab viel Spannung durch die ständigen Wendungen, die man auch nicht immer vorhergesehen hat. Außerdem gab es viele nervenaufreibende, romantische und lustige Momente in der Handlung. Ein wenig gestört hat mich jedoch der Teil, in dem Ari die Welt der Dämonen erklärt bekommen hat. Da kamen zu schnell zu viele Informationen von Lizzy, die quasi einen Vortrag für Ari vorbereitet hat. Nach und nach wird man dann jedoch in die neue Welt eingeführt, sodass man genug Zeit hat alles zu verarbeiten, auch wenn man nach Lizzys kleinen Vortrag noch ein paar Fragezeichen im Kopf hatte. Zusätzlich hat mich allerdings auch Arianas Reaktion auf die neuen Informationen gestört. Sie ist weder wütend, noch stellt sie alles und jeden in Frage. Mir persönlich ist Ari zu cool mit der neuen Situation umgegangen, denn schließlich hat sie jahrelang in einer Scheinwelt gelebt und wurde von wichtigen Personen angelogen. Dadurch habe ich Arianas Verhalten in dieser Situation nicht so ganz authentisch empfunden. Zum Ende der Handlung in Buch eins wird es dann nochmal richtig aufregend. Doch Julia Dippel kommt ohne einen gemeinen Cliffhanger aus und macht trotzdem Lust auf den nächsten Band.

Fazit:
Mich persönlich konnte „Izara: Das ewige Feuer“ überzeugen. An einigen Stellen gab es zwar ein paar Schwächen, doch das finde ich nicht besonders dramatisch. Aus diesem Grund kann ich Teil eins der „Izara“-Reihe weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 13.05.2021

Ein actionreicher Abschluss

Secret Academy - Gefährliche Liebe (Band 2)
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Kurzmeinung:
Ein actionreiches Finale mit Spannung und allem was zu einer guten Agentengeschichte dazu gehört.

Allgemeines:
Bei „Secret Academy: Gefährliche Liebe“ handelt sich um den zweiten Teil ...


Kurzmeinung:
Ein actionreiches Finale mit Spannung und allem was zu einer guten Agentengeschichte dazu gehört.

Allgemeines:
Bei „Secret Academy: Gefährliche Liebe“ handelt sich um den zweiten Teil einer Dilogie von Valentina Fast. Mit diesem zweiten Band ist die Agentengeschichte um Alexis abgeschlossen.

Inhalt:
Alexis hat Verrat am MI20 begangen und sitzt deswegen in einem geheimen Hochsicherheitsgefängnis. Dort gibt sie ihr bestes, um unerkannt zu bleiben. Doch sie trifft auf alte Bekannte, schließt Freundschaften und macht sich mächtige Feinde. Kontakte zur Secret Academy hat Alexis keine mehr und so macht sie sich Sorgen darüber, ob man sie einfach im Gefängnis vergessen würde und natürlich auch um den Zustand ihrer Schwester Cassie. An der Secret Academy werden die Trainees derweil vor neue Herausforderungen gestellt. Sie bekommen neue Aufträge, bei denen sie allerdings das Gefühl haben vorgeführt zu werden. Doch auch das ändert sich schon bald.

Meine Meinung:
Der zweite Teil dieser Dilogie von Valentina Fast setzt dort an, wo die Handlung des ersten Teils aufgehört hat. Durch den sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil habe ich auch schnell wieder in die Geschichte um Alexis hineingefunden. Außerdem wurde die Story mit viel Tempo erzählt und konnte mich schnell wieder fesseln, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Erzählt wird die Handlung dieses Mal jedoch aus der Sicht von Alexis und Dean, was mir sehr gut gefallen hat, da man sich so ein gutes Bild davon machen konnte, was in der Secret Academy los ist, während Alexis im Gefängnis sitzt. Außerdem hat man einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt beider Protagonisten bekommen.
Alexis war mir auch weiterhin sympathisch. Sie ist die starke, junge Protagonistin, wie schon im ersten Teil. Allerdings hat sie sich auch im Gefängnis weiterentwickelt. Sie vertraut sich beispielsweise anderen an und ist nicht nur die Einzelkämpferin, wie in Teil eins. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und ist auch durchaus nachvollziehbar durch die Erfahrungen im ersten Teil.
Dean konnte man in diesem Teil deutlich besser kennenlernen, als noch im ersten Teil. Er kümmert sich um Cassie während Alexis es nicht kann und versucht die Gruppe in der Secret Academy zusammen zu halten. Er ist mir deutlich sympathischer geworden und ich konnte seine Beweggründe besser nachvollziehen.
Vivien ist leider extremer in ihren Schuldzuweisungen geworden. Gefühlt hat sie ihr Verhalten gar nicht reflektiert und nur gegen Alexis gehetzt, obwohl sie durchaus auch gegen Thomas hätte hetzen können. Ganz nachvollziehbar war mir ihr Verhalten zunächst nicht und ich war auch in diesem Teil relativ schnell von ihr genervt und empfand sie als sehr unsympathisch. Zum Ende hin konnte ich mich jedoch etwas mit ihr aussöhnen, wenn auch nicht vollständig.
Die Handlung habe ich als gut durchdacht, spannend und vor allem actionreich empfunden. Mit den Charakteren habe ich in jeder Situation mitfiebern können. Die Liebesgeschichte, die sich zum Ende des ersten Bandes zwischen Alexis und Dean entwickelt hat, steht auch in diesem Teil nicht besonders Vordergrund. Diesen Aspekt fand ich zum Schluss dann allerdings doch etwas schade. Das Ende dieser Dilogie konnte mich insgesamt überzeugen, da ich es als spannend und ein bisschen emotional empfunden habe.

Mein Fazit:
Insgesamt ist Valentina Fast mit „Secret Academy: Gefährliche Liebe“ ein tolles Ende dieser Dilogie gelungen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und bin jetzt ein wenig traurig darüber, dass die Geschichte um Alexis und Dean an der Secret Academy auserzählt ist. Von mir gibt es deshalb für die ganze Dilogie eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 08.05.2021

Solide Fortsetzung

Celestial City - Akademie der Engel
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Kurzmeinung: Eine solide Fortsetzung, die angenehm zu lesen war, in der es allerdings nur wenig Spannung gab. Einen Umstieg auf die englische Version kann ich durchaus empfehlen.

Allgemeines:
„Fallen ...

Kurzmeinung: Eine solide Fortsetzung, die angenehm zu lesen war, in der es allerdings nur wenig Spannung gab. Einen Umstieg auf die englische Version kann ich durchaus empfehlen.

Allgemeines:
„Fallen Academy- Year 2“ ist der zweite Teil der „Fallen Academy“-Reihe bzw. im deutschen der „Celestial City“-Reihe von Leia Stone. In der englischen Originalfassung gibt es vier Hauptteile und einen Zusatzteil. Im deutschen sind bisher die Teile eins und zwei erscheinen, der dritte Teil wird im Juli 2021 erscheinen.

Inhalt:
Nachdem Brielle von Luzifer gezeichnet wurde, ins zweite Jahr versetzt wurde und nun Teil der Fallen Army ist, taucht ihre Mutter mit ihrem Bruder Mikey auf. Dieser wurde in Demon City verletzt und kann nun nicht mehr zurück. Da er kurz vor seiner Erweckungszeremonie steht, darf er in Angel City bleiben. Doch Bri macht sich nun Sorgen um ihre Mutter, die immer noch abhängig von der Gunst der Dämonen ist und so entschließt sich Bri auch ihre Mutter aus Demon City rauszuholen.

Meine Meinung:
Eins vorweg, den ersten Teil habe ich auf deutsch gelesen. Bei dem zweiten Teil habe ich mich dann dazu entschieden, die englische Version auszuprobieren. Dies hat mir gut gefallen, da ich die Ausdrucksweise der Autorin recht leicht fand und ich so gut in die Handlung gefunden habe. Ein Tipp diesbezüglich: Ich habe die eBook Version gelesen und konnte mit dem vorinstallierten Dictionary leicht und bequem die Vokabeln nachschlagen, die ich nicht kannte.
Brielle hat sich in dem zweiten Teil verändert. Sie setzt sich vermehrt damit auseinander, dass sie auch die dunkle Magie von Luzifer in sich trägt und hadert dabei mit sich selbst. Außerdem ist sie weniger naiv als in dem Band zuvor und macht sich Gedanken darüber, wie sie ihren Mitmenschen mit ihren Gaben helfen kann. Mir hat ihre Wandlung gut gefallen und ihre Sorgen fand ich durchaus nachvollziehbar. Die starke und wachsende Beziehung zu Lincoln fand ich sehr süß, manchmal war es mir aber auch ein bisschen zu viel.
Insgesamt hatte ich jedoch das Gefühl, dass es sich eher um einen Zwischenband handelte, um so die Brücke zu den richtig spannenden Stellen zu schlagen. Potenzial nach oben wäre in diesem Band auf jeden Fall noch drin. Da dieser Band mit einem miesen Cliffhanger endete, bin ich also gespannt, wie es weiter geht.

Mein Fazit:
Den zweiten Teil dieser Reihe konnte man gut lesen, auch wenn dieser Band etwas mehr Spannung hätte vertragen können. Der Wechsel auf die englische Originalfassung kann ich nur empfehlen. Auch die weiteren Teile werde ich nun im englischen lesen und muss somit nicht mehr darauf warten, wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 08.05.2021

Eine Geschichte über Engel und Dämonen

Celestial City - Akademie der Engel
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Kurzmeinung:
Ein toller Auftakt der Reihe, allerdings fehlte es an manchen Stellen etwas an Tiefe und Details.

Allgemeines:
„Celestial City - Jahr 1“ ist der erste Teil einer Reihe von Leia Stone. In ...

Kurzmeinung:
Ein toller Auftakt der Reihe, allerdings fehlte es an manchen Stellen etwas an Tiefe und Details.

Allgemeines:
„Celestial City - Jahr 1“ ist der erste Teil einer Reihe von Leia Stone. In der englischen Originalfassung gibt es vier Hauptteile und einen Zusatzteil. Im deutschen sind bisher die Teile eins und zwei erscheinen, der dritte Teil wird im Juli 2021 erscheinen.

Inhalt:
Brielle Atwater ist 18 Jahre alt und steht kurz vor ihrer Erweckungszeremonie. Für Brielle ist jedoch von Anfang klar, dass ihr das gleiche Schicksal bevor steht wie ihrer Mutter, die eine Dämonensklavin ist. Bei der Eweckungszeremonie passiert jedoch das undenkbare. Brielle wachsen schwarze Flügel und die Engel erheben aus diesem Grund Anspruch auf Brielle, die fortan an der Fallen Academy unterrichtet werden soll und nicht bei den Dämonen. Doch an der Fallen Academy ist sie eine Außenseiterin, denn schwarze Flügel sind nicht normal.

Meine Meinung:
Aufgrund des leichten und angenehmen Schreibstils habe ich sehr schnell in die Handlung gefunden, die aus der Perspektive von Brielle erzählt wird. Leia Stone entführt uns mit Brielle in eine Welt in der Engel und Dämonen auf der Erde leben. Die ganze Atmosphäre der Dystopie ist dabei etwas düster gehalten, was meiner Meinung nach allerdings passend ist und mir auch gut gefällt. Interessant finde ich den Aspekt, dass sich die Engel und Dämonen die Stadt Los Angeles untereinander aufgeteilt haben und diese jetzt Angel City und Demon City heißen. Gut und Böse liegen somit direkt nebeneinander und sind nur durch eine Grenze voneinander getrennt, die Brielle für ihre Ausbildung an der Fallen Academy täglich übertreten muss. Dabei erkennt man auch den Kontrast zwischen den beiden Stadthälften, denn während Brielle in Demon City immer Angst haben muss überfallen zu werden, scheint das in Angel City nicht unbedingt der Fall zu sein. Außerdem leben in Angel City die gut betuchten Leute und diejenigen, die keine Sklaven der Dämonen sind.
Brielle ist mir sofort an Herz gewachsen. Sie ist sehr loyal, egal in welche Schwierigkeiten ihre Loyalität sie bringt. Außerdem ist sie clever, schlagfertig und besitzt eine gute Portion Humor. Allerdings wirkt sie manchmal auch recht unbeholfen und generell scheint nur wenig von ihrer Kindheit in Demon City sie geprägt zu haben.
Auch Lincoln war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn er Bri zunächst nicht zu mögen scheint. Er bildet Brielle an der Fallen Academy aus, wobei die beiden häufig aneinander rasseln, was mich immer wieder zum schmunzeln gebracht hat. Auch er ist clever und definitiv nicht auf den Mund gefallen und daraus ergeben sich einige lustige Dialoge und Situationen. Allerdings ist er recht unnahbar und manchmal ziemlich mürrisch.
Die Nebencharaktere fand ich insgesamt eher oberflächlich. So zum Beispiel Brielles Familie, die ihr super wichtig ist, aber man diese nicht besonders kennenlernt, abgesehen von Shea, ihre beste Freundin, die für Bri jedoch wie eine Schwester ist. Mit Shea selbst bin ich jedoch nicht so wirklich warm geworden, da sich mir ihr Verhalten manchmal nicht so wirklich erschlossen hat und auch ihre Persönlichkeit nicht besonders in die Tiefe ging.
Die Handlung ist häufig gespickt mit Klischees, was meiner Meinung nach jedoch ganz gut passt, vor allem da die Handlung davon nicht überladen wird. Manchmal fehlte es mir allerdings an detaillierteren Informationen, denn oft hatte ich das Gefühl nur an der Oberfläche dieser Welt zu kratzen. Insgesamt folgt der ganze Plot einer klassischen Heldenreise, wo man die ganze Zeit auf das unvermeidliche wartet und einige interessante Dinge passieren. Am Ende gibt es natürlich noch den altbekannten Cliffhanger.

Mein Fazit:
Mir hat der erste Teil von „Celestial City“ gut gefallen, denn die Geschichte um Bri war unterhaltend und gut zu lesen. Außerdem hat mir der dystopische Charakter des ganzen Settings sehr gut gefallen. Auch wenn die Grundelemente um Engel und Dämonen natürlich nichts neues sind, fand ich, dass Leia Stone trotzdem ihre eigene Geschichte erzählt hat. Von dem zweiten Teil erhoffe ich mir, dass wir noch mehr in die Welt der Engel und Dämonen eintauchen können und dass die Charaktere authentischer werden.

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