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Veröffentlicht am 03.05.2019

Verflucht und zugenäht

Die Laufmasche
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Felicitas ist mit einem Fluch belegt, da ist sie sich ganz sicher. Vor kurzem hat sie einen Kettenbrief von einer ehemaligen Mitschülerin auf dem Klassentreffen bekommen.

Dieser Brief ist verschwunden ...

Felicitas ist mit einem Fluch belegt, da ist sie sich ganz sicher. Vor kurzem hat sie einen Kettenbrief von einer ehemaligen Mitschülerin auf dem Klassentreffen bekommen.

Dieser Brief ist verschwunden und seitdem verfolgt sie das Pech. Job weg, Freund weg, Wohnung weg, schlimmer kann es kaum werden. Trotz verzweifelter Suche, der Brief ist und bleibt verschwunden.

Als sie die Möglichkeit bekommt, in eine WG zu ziehen, scheint es eine gute Idee zu sein. Doch bevor Felicitas den Mietvertrag unterschreiben kann, kommt etwas dazwischen.

Einen neuen Job bekommt sie vom Nachbarn ihrer Eltern. Herr Wolf leitet ein Unternehmen, das Reitzubehör verkauft und stellt Felicitas ein. Leider entwickelt sich diese Arbeitsstelle nicht ganz zur Zufriedenheit von Felicitas und sie will kündigen. Doch der Fluch ist schuld, es klappt nicht.

Eine Kollegin hat die Idee, einen Gegenfluch auszuarbeiten. Die Geschichte, bis es soweit ist, ist höchst amüsant. Einige Verwirrungen entstehen, wo auch eine Laufmasche eine Rolle spielt.

Der Fluch muss umgewandelt werden und auf eine andere Person gelenkt. Wer käme dafür in Frage?

Da stehen einige Personen auf der Liste von Felicitas, doch bis dahin vergehen noch lustige Momente.

Kerstin Gier hat einen grandiosen Humor, es hat mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.

Die Charaktere mit ihren Macken und Sonderheiten sind lustig und toll beschrieben. Wortspiele machen das Buch sehr unterhaltsam. Auf bekannte Art und Weise spielt die Autorin damit und es kommen amüsante Dialoge dabei heraus. Ich habe schon ein paar Bücher von Kerstin Gier gelesen, u.a. „Die Müttermafia“ und ich bin begeistert.

Veröffentlicht am 03.05.2019

Gefühlvoll und unterhaltsam

Wenn du das hier liest
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Das Leben von Jade Massey gerät aus der Spur. Ihre Schwester Iris ist an Krebs gestorben, ihre Ehe ist am Ende, der Job als Sterneköchin in New York läuft auch aus dem Ruder.
Das Gefühlschaos wird noch ...

Das Leben von Jade Massey gerät aus der Spur. Ihre Schwester Iris ist an Krebs gestorben, ihre Ehe ist am Ende, der Job als Sterneköchin in New York läuft auch aus dem Ruder.
Das Gefühlschaos wird noch mehr aufgewühlt, als sie erfährt, dass Smith Simonyi ihrer toten Schwester immer noch E-Mails schreibt. Smith ist ein nicht gerade erfolgreicher PR-Agent und Iris war seine Assistentin.
Warum schreibt er noch an Iris? Als Jade das Postfach ihrer Schwester öffnet, entdeckt sie die Nachrichten und ist überrascht, war Smith in Iris verliebt?

Es beginnt ein reger Austausch zwischen Smith und Jade, sie treffen sich auch im wirklichen Leben.
Eine Freundschaft wächst heran. Bis zu dem Tag, wo Jade erfährt, ihre Schwester hat bis zu ihrem Tod einen Blog über ihre Krankheit geschrieben. Diesen Blog will Smith als Buch veröffentlich, da es der Wunsch von Iris gewesen sein soll. Jade ist entsetzt und enttäuscht, wie kann Smith nur so etwas tun. Die gerade erst beginnende Freundschaft droht zu zerbrechen.

Am Anfang war ich höchst skeptisch, als ich das Buch geschenkt bekommen habe.
Beim Durchblättern habe ich seltsame Zeichnungen gesehen (Iris erklärt damit ihre Gefühle und den Krebs).
Der Stil war mir suspekt, nur E-Mails, Blogbeiträge, SMS, wie kann da eine Story entstehen?
Nachdem ich angefangen habe zu lesen, waren alle Zweifel dahin. Das Buch ist sehr unterhaltsam, voller Gefühle und die Geschichte beginnt zu wachsen. Es steckt viel Humor drin und die Erkenntnis, für Träume ist es nie zu spät.

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, die Schrift ist leicht erhaben. Das Buch unter dem Schutzumschlag wirkt auf den ersten Blick neutral weiß, nur der seitliche Schriftzug ist schillernd Türkis. Doch je nach Lichteinfall, schimmert es in allen möglichen Farben. Am Ende war ich total begeistert und ich kann das Buch sehr empfehlen.

Veröffentlicht am 25.04.2019

Agatha ermittelt wieder

Agatha Raisin und die Tote im Feld
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Endlich hat Agatha die Zeit in London hinter sich gebracht. Der Deal mit Roy und einer PR Agentur war eine blöde Idee, nur damit sie ihren Garten zur Geltung bringen konnte und den Ruhm im Dorf erntet.

Zurück ...

Endlich hat Agatha die Zeit in London hinter sich gebracht. Der Deal mit Roy und einer PR Agentur war eine blöde Idee, nur damit sie ihren Garten zur Geltung bringen konnte und den Ruhm im Dorf erntet.

Zurück in Carsley widmet sie sich ihren Katern und ihrem Haus und pflegt ihre Freundschaften mit den Nachbarn. Nur von James hält sie sich fern, eine Liebelei mit ihm hat sie sich aus dem Kopf geschlagen.
Warum sollte ein so adretter Mann etwas mit ihr zu tun haben wollen? Wo sie schon wieder zugenommen hat, raucht und auch noch Krähenfüße an den Augen entwickelt.

Dann wird in Dembley eine junge Frau ermordet aufgefunden und die detektivische Ader von Agatha erwacht wieder zum Leben.

Eine Nachbarin bittet sie und James um Hilfe, ihre Nichte Deborah wohnt in Dempley und hat die Tote gekannt. Agatha und James sollen verdeckt in den Ort versuchen, etwas herauszufinden.
Die Tote gehörte einem Wanderkreis an, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Wegerechte einzufordern, wenn ein Bauer diesen Weg eingezäunt hat.

Es entwickelt sich wieder eine unterhaltsame Kriminalgeschichte, die auch Agatha und James etwas näher bringen könnte.

Bill Wong, der Polizist aus Carsley ist natürlich nicht einverstanden, das die 2 mal wieder Detektiv spielen. Doch Agatha und James finden mehr heraus, als die Polizei, dies muss auch Bill Wong sich eingestehen.

Die Geschichte ist kurzweilig, kein Stück langweilig, sehr humorvoll und hat wunderbare Charaktere.
Es war mir wieder mal ein Vergnügen und ich werde bald einen weiteren Band der Reihe lesen.

Veröffentlicht am 16.04.2019

Die Wüste ist ein gefährlicher Ort

Die Sturmkönige - Dschinnland
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Tarik al-Jamal, der beste Schmuggler im Orient, lebt in Samarkand.
Er ist der mutigste und fähigste Teppichflieger. Keiner kann es mit ihm aufnehmen.
Einzig sein jüngerer Bruder könnte in seine Fußstapfen ...

Tarik al-Jamal, der beste Schmuggler im Orient, lebt in Samarkand.
Er ist der mutigste und fähigste Teppichflieger. Keiner kann es mit ihm aufnehmen.
Einzig sein jüngerer Bruder könnte in seine Fußstapfen treten. Doch zwischen den beiden besteht eine eisige Beziehung, seit der Vater verschwunden und eine geliebte Freundin getötet wurde.

Eine mysteriöse Schönheit scheint die beiden Brüder wieder vereinen zu wollen. Sabatea will unbedingt nach Bagdad.
Doch die Reise dorthin ist lebensgefährlich, das Umland wird von bösartigen und äußerst gefährlichen Dschinnen beherrscht.

Schließlich schafft sie es, einen der Brüder zu überzeugen, sie durch die Wüste zu bringen. Was sie auf ihrer Reise antreffen, übersteigt all ihre Vorstellungskraft.

Die Wüste ist bevölkert von grotesken Wesen, darunter auch die Dschinne. Wesen aus den tiefen einer Magie, die besser nie freigesetzt worden wäre.

Anfangs fand ich das Buch sehr unterhaltsam. Ich mag Fantasy sehr und diese Geschichte über ein fernes Land mit fliegenden Teppichen, Dschinn, Zauber und Magie hörte sich für mich sehr interessant an.
Die ersten 150 Seiten war es auch so, nur dann driftete es in Langeweile und übermäßigen unvorstellbaren Momente ab. Der anfängliche Funke ging mir unterwegs verloren.
Der Schreibstil war zu Beginn sehr gut, doch allmählich verlor ich den Faden und auch das Interesse. Ab Seite 200 habe ich fast nur noch geblättert, um das Wesentliche heraus zu filtern.
Die Beschreibung der Dschinn- und Rochhöhlen mitsamt den Kämpfen und brutalen Folterungen an Menschen war mir zu lang und zu übertrieben.

Eigentlich wollte ich mir Teil 2 und 3 auch zu legen, doch nach Band 1 ist mir die Laune danach vergangen.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Luc Verlains erster Fall

Retour
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Vor 15 Jahren hat Luc Bordeaux verlassen, um in Paris zu leben. Nun kehrt er in seine Geburtsstadt zurück, sein Vater ist an Krebs erkrankt und Luc möchte bei ihm sein. Die Mutter hat die Familie bereits ...

Vor 15 Jahren hat Luc Bordeaux verlassen, um in Paris zu leben. Nun kehrt er in seine Geburtsstadt zurück, sein Vater ist an Krebs erkrankt und Luc möchte bei ihm sein. Die Mutter hat die Familie bereits vor langem verlassen.

Seine Versetzung auf Wunsch in die Provinz ist ihm schwer gefallen. Langsam kommen die Erinnerungen aus der Jugendzeit zurück. So schlimm war es eigentlich nicht.

Langweilig und öde wird es werden. Die Polizeiarbeit in Paris bietet da mehr Abwechslung.

Gerade angekommen, sitzt Luc in seinem früheren Lieblingslokal und isst seine geliebten Austern, da klingelt sein Handy und der erste Fall ist da. Eine junge Frau wurde tot am Strand gefunden. So viel zu Ruhe im kleinen Ort Bordeaux.

Schnell stellt sich heraus, der Fall ist etwas kompliziert und die Reihe der Verdächtigen wird immer länger.
Seine neuen Kollegen vor Ort sind recht verträglich, jeder hat so seine Macken, aber man rauft sich zusammen und wird den Fall sicher lösen.

Der Schreibstil gefiel mir ganz gut, nur kommen für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen vor.
Was mich auch gestört hat, Luc zündet sich ständig eine Zigarette an. Seine Liebe zu der Sorte Parisienne ist schon grotesk.
Ansonsten entwickelt sich der Mordfall zu einer spannenden Jagd nach dem Täter.
Die Gedankengänge von Luc sind interessant und intelligent. Er ermittelt schnell und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Dabei hilft ihm seine hübsche Kollegin Anouk, die ihm ein wenig zu nah kommt, denn eigentlich hat er eine Freundin in Paris. Dieses Gefühlschaos in Luc ist interessant und anschaulich beschrieben, ohne kitschig zu wirken.

Auch wenn mir das Buch ganz gut gefallen hat, an der Fortsetzung bin ich nicht interessiert.
Dafür war mir die Geschichte durch die Wiederholungen zeitweise zu langweilig,