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Veröffentlicht am 19.08.2020

Was soll das?

Die Spiegelreisende 4 – Im Sturm der Echos
1

Die Welt der Archen ist in großer Gefahr. Es tun sich Abgründe auf, es entstehen gigantische Risse. Es sind alle Archen betroffen, die Zerstörung ist kaum aufzuhalten. Menschen sterben und es scheint keine ...

Die Welt der Archen ist in großer Gefahr. Es tun sich Abgründe auf, es entstehen gigantische Risse. Es sind alle Archen betroffen, die Zerstörung ist kaum aufzuhalten. Menschen sterben und es scheint keine Lösung in Sicht.
Der Andere muss gefunden werden und vernichtet. Wem kann man noch trauen, der Andere kann sich in jede beliebige Person verwandeln. Das macht ihn umso gefährlicher und undurchschaubar.
Ophelia und Thorn müssen all ihre Kraft aufbringen, um die Zukunft der Archen zu retten. Das junge Paar ist endlich vereint und verliebt. Sie müssen die Echos finden und sie zusammen führen, so könnten sie eine Chance haben, die Welt vor der Zerstörung zu schützen.

Ich hatte große Erwartungen an das Finale gehabt. Endlich nach einem ersehnten Warten konnte ich Teil 4 lesen. Leider wurde ich sehr enttäuscht.
Die Geschichte ist verwirrend und ohne Struktur. Ich habe große Probleme gehabt, der Handlung, wenn es denn eine gab, zu folgen. Ein merkwürdiges Kapitel folgt dem nächsten Kapitel.
Der Handlungsstrang löste sich immer wieder auf, ich habe zeitweise regelrecht die Orientierung verloren.
Es kommt mir so vor, als wäre ein anderer Autor am Werk gewesen. Ich habe keine Linie gefunden, der ich folgen konnte. Die Figuren sind abgedreht und zu unrealistisch. Den tollen Unterhaltungswert von Band 1 und 2 habe ich bereits in Teil 3 vermisst, da habe ich mich noch gut zurecht gefunden. Ich hatte sehr gehofft, es kommt ein fulminante Abschluss der Serie. Nun gehe ich mit gemischten Gefühlen aus dem Buch und habe einen Knoten im Kopf. Ich finde es sehr schade, wie eine phantastische Geschichte so ein enttäuschtendes Ende nimmt. Knapp 600 Seiten Quälerei, eine echte Enttäuschung. Vom Ende will ich gar nicht reden, nur eine Bemerkung, dies ist kein vernünftiger Abschluss einer Quadrologie.

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Veröffentlicht am 17.08.2020

Die Ehe ist nichts für Agatha

Agatha Raisin und die tote Geliebte
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Endlich sind sie verheiratet, Agatha ist überglücklich, James ist ihr Ehemann.
Es könnte so schön sein das Zusammenleben. Jeden Morgen gemeinsam frühstücken, zusammen den Tag verbringen, ins Bett gehen. ...

Endlich sind sie verheiratet, Agatha ist überglücklich, James ist ihr Ehemann.
Es könnte so schön sein das Zusammenleben. Jeden Morgen gemeinsam frühstücken, zusammen den Tag verbringen, ins Bett gehen. Doch die Realität sieht anders aus. Streit und nicht gerade Herzlichkeit herrscht zwischen Agatha und James.
Kaum aus den Flitterwochen heim gekommen, fliegen die Fetzen. James kann Agatha nicht so akzeptieren wie sie ist und Agatha lässt sich das nicht gefallen.
Im Dorf wahrt sie selbstverständlich den Schein einer glücklichen Ehe. Die Dorfbewohner wissen es besser und denken sich ihren Teil.
Als eine Frau ermordet wird, steht Agatha wieder mal unter Verdacht. Der Frau wird ein Verhältnis mit James nachgesagt.
Es wird turbulent in Agathas Leben, doch die Ehe scheint am Ende. Ist da noch etwas zu retten, kann Agatha mit James glücklich sein, oder muss sie sich eingestehen, es war ein Fehler.

Es kracht ordentlich, Geschirr wird zerdeppert und es wird gestritten.
Dieser Band hat es in sich. Dramatische Szenen, spannende Momente und deftige Wortgefechte.
Nebenbei einen Mord aufklären, ganz in Agatha Raisin Manier. Der 11. Teil übertrifft alle bisherigen Bücher der resoluten Frau.
Ich hatte jede Menge Spaß und Rauschen gleich weiter zu der ertrunkenen Braut.

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Wo ist die Backform?

Tafiti und die Affenbande (Band 6)
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Eine Katastrophe ist eingetreten, Omamas Backform wurde geklaut. Das ist furchtbar, wie soll Omama nun Kuchen backen. Wo doch Tafiti bald Geburtstag hat. Omama weigert sich strickt, mit einer anderen Backform ...

Eine Katastrophe ist eingetreten, Omamas Backform wurde geklaut. Das ist furchtbar, wie soll Omama nun Kuchen backen. Wo doch Tafiti bald Geburtstag hat. Omama weigert sich strickt, mit einer anderen Backform zu backen, als der von Urgroßtante Amalie.

Tafiti ist verzweifelt, er muss die Backform finden. Pinsel hilft ihm dabei, gleich am nächsten Tag machen sich die 2 Freunde auf die Suche.
Bei den Affen vermuten sie das Versteck. Die frechen Kerle haben bestimmt etwas damit zu tun.
Doch so leicht wird die Aufgabe nicht, Pinsel und Tafiti müssen sich was einfallen lassen, sonst gibt es bald einen Geburtstag ohne Kuchen, das wäre schrecklich.

Wieder ist das Buch sehr niedlich mit seinen Zeichnungen. Es ist eine tolle Geschichte zum selber lesen und zum vorlesen. Es steckt auch viel zum lernen drin, wie wichtig Freundschaft und Vertrauen ist.
Der Zusammenhalt in der Familie ist groß bei den Erdmännchen und es ist sehr schön, dass Pinsel dazu gehören darf.
Gemeinsam schaffen sie jedes Abenteuer, sie sind Freunde fürs Leben geworden.
Die Geschichte ist kurzweilig und man kann sich ins nächste Abenteuer stürzen, wenn es um einen Honigfrechdachs geht.

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Wer gräbt denn da?

Die Schule der magischen Tiere 2: Voller Löcher!
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Auf dem Gelände der Winterstein-Schule sind plötzlich Löcher. Der Hausmeister Wondraschek buddelt sie verzweifelt zu, doch am nächsten Tag sind neue Löcher da. Wer macht so etwas, das Schulgebäude ist ...

Auf dem Gelände der Winterstein-Schule sind plötzlich Löcher. Der Hausmeister Wondraschek buddelt sie verzweifelt zu, doch am nächsten Tag sind neue Löcher da. Wer macht so etwas, das Schulgebäude ist in Gefahr, es könnte zusammen stürzen.
Die Schüler und Lehrer sind ratlos und bangen um ihre Schule.
Auch Mr. Mortimer, der immer wieder magische Tiere für die Schule sucht weiß keinen Rat.
Trotz dieser Sorge, herrscht Aufregung über eine anderer Sache. Es steht wieder eine Übergabe eines magischen Tieres an einen Schüler an. Jeder in der Klasse ist gespannt, wer ein Tier bekommt. Schoki ganz besonders, er wohnt zur Zeit bei seinem Opa und da ist es gar nicht lustig. Er hätte furchtbar gerne einen Freund an seiner Seite. So wie Ida und ihr Fuchs Rabbat, Jo und sein Pinguin Juri und Benni und seine Schildkröte Henriette.

Es ist ein wunderbares Abenteuer an der Schule Winterstein. Das Buch liest sich total gut und ist nicht nur für Kinder ein großer Spaß. Zwischendurch sind Zeichnungen, die die Phantasie anregen.
Zu Beginn der Geschichte ist ein Überblick der Hauptfiguren, dies erleichtert einem den Einstieg, falls Band 1 zu lange her ist. Die Schrift ist recht groß, da sind die 200 Seiten im Nu gelesen. Mir hat es viel Freude bereitet und ich werde bald Band 3 lesen.

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Veröffentlicht am 14.08.2020

Hardy Engel ist zurück

Die letzte Geliebte
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Der neueste Auftrag des deutschen Privatermittlers Hardy Engel führt ihn in den Sumpf Hollywoods.
Die Schauspielerin Dorothy Reed engagiert Hardy Engel 5 Monate nach dem Tod ihres Mannes. Er soll den ...

Der neueste Auftrag des deutschen Privatermittlers Hardy Engel führt ihn in den Sumpf Hollywoods.
Die Schauspielerin Dorothy Reed engagiert Hardy Engel 5 Monate nach dem Tod ihres Mannes. Er soll den Mann zur Strecke bringen, der am Tod ihres Mannes mit verantwortlich war. An ihrer Seite steht Herbert Somborn, ein guter Freund, es sieht zunächst so aus, als wäre da etwas zwischen Dorothy und ihm. Somborn bestreitet dies, sie wären wirklich nur Freunde.

Es geht um Will Hays, ein hohes Tier in Hollywood und ein großer Mann im Filmgeschäfts. Hardy beschattet ihn und versucht herauszufinden, was für Dreck am Stecken er hat.
Hat Hayes mit dem Ku Klux Klan zu tun? Viele Hinweise deuten darauf hin, die Beweislage ist schwierig. Außerdem will Hardy die Geliebte finden, bzw. ob es eine gibt.
Polly Brandeis hilft ihm wieder einmal, die 2 verbindet eine innige Beziehung, auch wenn Hardy nicht der einzige Liebhaber ist.
Es wäre keine Engel Ermittlung ohne Leiche. Diese lässt nicht lange auf sich warten. Hardy Engel ermittelt in gewohnter lässiger Manier. Trotz seinem Alkohol- und Zigarettenkonsum ist er mir sehr sympathisch. So waren die 20er, voll mit Drogen, Alkohol und Zigaretten.
Er fährt ein cooles Auto, einen Voisin von seinem Kumpel. Da stelle ich mir die typische Hupe vor und muss lachen.

Recht schnell muss Hardy auf sein Leben aufpassen. Es gibt einige Menschen, denen seine Ermittlungen nicht passen.
Polly mischt gerne mit und lässt sich schwer abwimmeln. Sie hat einen Dickschädel und boxt sich durch. Es macht Spaß die Kabbeleien zu beobachten.

Die Spannung steigert sich gewohnt langsam. Wie bereits in den zwei vorherigen Bänden baut sich die Story allmählich auf. Ab und zu wird es etwas langgezogen mit leicht überflüssigen Szenen. Insgesamt ist es ein sehr guter Krimi mit einem genialen Privatdetektiv.
Die 20er Jahre mit ihren Schauspielern und Skandalen bieten einen ganz besonderen Schauplatz.
Christof Weigold verknüpft wahre Geschichten mit Phantasie und bringt echte Menschen ins Spiel. Es ist sehr gut recherchiert und durchdacht.
Man spürt die Athmosphäre dieser Zeit und kann sich die Szenen bildhaft vorstellen.
Der Epilog lässt einen wieder auf eine Fortsetzung hoffen.

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