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Veröffentlicht am 18.01.2020

Extrem spannend und sehr unterhaltsam

Wir zwei in neuen Welten
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Die Flucht von Ventura ist mehr oder weniger gut geglückt. Seren, Domingo, Mariana und Ezra landen relativ unbeschädigt auf Huxley.
Mit den wenigen Habseligkeiten versuchen die 4 einen Unterschlupf zu ...

Die Flucht von Ventura ist mehr oder weniger gut geglückt. Seren, Domingo, Mariana und Ezra landen relativ unbeschädigt auf Huxley.
Mit den wenigen Habseligkeiten versuchen die 4 einen Unterschlupf zu bauen.
Das Zelt steht irgendwann, ziemlich windschief, aber immerhin ein Dach über dem Kopf. Es regnet viel auf dem neuen Heimatplaneten.
Eine große Herausforderung ist Essen zu besorgen. Da sie nicht wissen, ob etwas essbar ist, muss es einfach probiert werden. Auch auf die Gefahr, dass es retoure kommt.
Einen Destillator haben sie an Bord gehabt, somit ist zumindest Wasser da.
Das Team versteht sich gut, nur Ezras Art nervt, er rebelliert ein wenig.
Dagegen kann die Liebe zwischen Seren und Domingo lästig sein, dieses Geknutsche geht Ezra sehr auf den Zeiger.
Zusammen müssen sie eine Lösung finden, auf der Insel, wo sie aktuell sind, können sie nicht bleiben. Zu wenig Nahrung und wer weiß, wie lange der Destillator hält.
Ezra will zum Festland, über welches er auf Erkundungstouren von der Ventura aus geflogen ist.
Wenn sie nicht so kurz nach der Ankunft auf Huxley in eine schlechte Zukunft schauen wollen, müssen sie sich entscheiden. Auf der Explorer ist ein Boot, damit wollen sie es versuchen. Ein gefährliches Abenteuer mit ungewissem Ausgang.

Das Ende von Band 1 ist ein Cliffhanger, umso mehr hat es mich gefreut, dass Band 2 nahtlos anknüpft. Ich war von der ersten Seite an im Bann von Huxley.
Das Abenteuer zieht sich extrem spannend durch das ganze Buch. Ich konnte es kaum zur Seite legen und hatte es innerhalb ein paar Tage zu Ende gelesen. Die Dialoge sind witzig, unterhaltsam und klären ein paar Fragen, die von Band 1 offen waren.
Die Liebe zwischen Seren und Domingo ist allerliebst, auch wenn man zeitweise Seren einen Schlag auf den Hinterkopf geben möchte. Ihr Verhalten lässt ab einem bestimmten Punkt zu wünschen übrig. Dabei darf man nicht vergessen, sie ist erst 17 und Domingo 18 Jahre alt. Fast noch Kinder, die plötzlich erwachsen sein müssen. Die Lebensumstände auf Huxley sind gefährlich, da kommt es auch mal zu Fehlentscheidungen.
Ich habe Seite für Seite mitgelitten, gelacht und beinahe auch geweint. Trotz der vielen Emotionen bleibt das Buch auf Dauer spannend.
Mit Freuden habe ich im Internet von Band 3 gelesen, der leider auf deutsch noch nicht erschienen ist. Ich hoffe sehr, die Ventura Saga geht weiter.

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Veröffentlicht am 11.01.2020

In der Stadt der Liebe

Nur ein Tag
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Die 18 jährige Allyson wächst sehr behütet auf. Ihre Mutter kontrolliert fast alles im Leben von Allyson. Nicht mal eine Kurzform des Namens ist gestattet, Ally z.B. geht gar nicht.
Allyson kommt damit ...

Die 18 jährige Allyson wächst sehr behütet auf. Ihre Mutter kontrolliert fast alles im Leben von Allyson. Nicht mal eine Kurzform des Namens ist gestattet, Ally z.B. geht gar nicht.
Allyson kommt damit zurecht, bis sie mit ihrer besten Freundin auf einer Teenager Tour quer durch Europa unterwegs ist. Natürlich ausgesucht von der Mutter.
Bei einer unkonventionellen Shakespeare Aufführung lernt Allyson einen faszinierenden jungen Mann kennen. Willem erobert ihr Herz im Sturm und sie lässt sich prompt zu einem Ausflug nach Paris überreden. Eigentlich sollte sie am nächsten Tag im Zug zurück nach Hause sitzen. Doch etwas rebelliert in Allyson und sie fährt tatsächlich für 1 Tag mit Willem nach Paris.
Der Tag verläuft wunderbar, doch nach einer gemeinsamen Nacht, ist Willem am nächsten Morgen verschwunden.
Panisch irrt Allyson durch Paris und landet schließlich völlig enttäuscht und verzweifelt in ihrem Zuhause.
Was ist passiert? Wo ist Willem hin? Hat er die Leichtgläubigkeit von Allyson ausgenutzt?
Es entstehen viele Fragen, die langsam im Laufe der Geschichte geklärt werden.

Das Buch beginnt sehr schön, mit einer bezaubernden Story. Zwischendurch war ich kurz davor, das Buch beiseite zu legen, weil es langweilig wurde und ich Allysons Verhalten nicht verstanden habe. Zum Glück bin ich dran geblieben und habe das Buch zu Ende gelesen.
Es gibt einen Wendepunkt, wo der Lesefluß wieder an Schwung gewinnt. Die kurze Durststrecke war schnell vergessen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und freue mich auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 31.12.2019

Eine erschreckende Wahrheit

Geteilt durch zwei
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In ihren Leben hatte Nadja schon öfter das Gefühl, es fehlt ihr etwas.
Als sie eines Tages im Radio ein Interview hört, kommt ihr die Stimme sehr vertraut vor. Sie hörte sich an, wie ihre Tochter Lena. ...

In ihren Leben hatte Nadja schon öfter das Gefühl, es fehlt ihr etwas.
Als sie eines Tages im Radio ein Interview hört, kommt ihr die Stimme sehr vertraut vor. Sie hörte sich an, wie ihre Tochter Lena. Diese Frau hatte den gleichen kehligen Klang, wie auch Nadja selbst. Als ihre Tochter im Internet recherchiert, machen sie eine unglaubliche Entdeckung.
Spontan macht sich Nadja auf und sucht Pia auf. Wie sich herausstellt, ist sie ihre Zwillingsschwester. Nun heißt es, die Vergangenheit aufzuarbeiten.
Es gibt ein paar Dinge, die nicht ans Licht kommen sollen. Die Adoptivmutter von Nadja hält sich in Schweigen oder weist Hinweise von sich, wenn Nadja Ideen hervorbringt.
Die Geschichte ist sehr undurchsichtig, man weiß lange nicht, wo die Suche nach der Vergangenheit hinführt.
Dadurch entsteht eine leise Spannung, die einen an das Buch fesselt.
Es fällt Pia schwer, sich Nadja zu öffnen. Doch Nadja hat eine fast schon penetrante Art Fragen zu stellen. Was ich aber nicht als negativ empfunden habe. Für mich ist Nadja eine starke Person mit einem guten Herz.
Ihre verbohrte Art zu graben und zu fragen, bringt ihr die Vergangenheit näher.
Was am Ende ans Licht kommt, erschüttert zwar, bringt aber auch Erleichterung, nun die Beweggründe der Adoption zu kennen und warum die Zwillinge getrennt wurden.

Mir hat das Buch von der ersten Seite sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist locker, es gibt kaum Ausschweifungen und langweilige Szenen.
Wie Nadja reagiert, als sie ihrer Verwandtschaft gegenüber steht, ist für mich nachvollziehbar. Der erste Schock war überwältigend, der musste erst verarbeitet werden. Mir haben die Sprünge in die Vergangenheit sehr gefallen, sie sind wichtig, um die Beweggründe zu verstehen. Das Buch entwickelt eine starke Anziehungskraft und die Spannung steigt leise an.
Es war ein sehr tiefgründiges Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 24.12.2019

Eine gefährliche Verbindung

Ein dunkles Geschenk
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Lila ist Homesitterin, sie hütet die Wohnungen und Häuser von anderen Menschen, wenn diese im Urlaub sind.
Während der Zeit wohnt sie in den jeweiligen Heimen. Eine eigene Wohnung hat sie nicht. Als Wohnadresse ...

Lila ist Homesitterin, sie hütet die Wohnungen und Häuser von anderen Menschen, wenn diese im Urlaub sind.
Während der Zeit wohnt sie in den jeweiligen Heimen. Eine eigene Wohnung hat sie nicht. Als Wohnadresse gibt sie die ihrer besten Freundin Julie an. Die 2 Frauen haben eine witzige Vergangenheit zusammen.
Wenn Lila keinen Homesitterjob hat, wohnt sie bei Julie.

Abends, wenn Lila in dem fremden Haus sitzt, beobachtet sie gerne andere Menschen in deren Wohnung mit einem Fernglas. Eines Abends sieht sie wie im Haus gegenüber ein Mord geschieht.
Völlig schockiert ruft sie die Polizei und steht kurz danach selbst unter Verdacht.
Ashton, der Bruder des vermutlichen Mörders bittet sie um Hilfe, da er der Überzeugung ist, sein Bruder ist unschuldig. Lila fühlt sich zu dem attraktiven Maler hingezogen. Als er ihr vorschlägt, ein Bild von ihr zu malen, ist Lila zunächst dagegen. Doch ihre Freundin Julie, eine Galeristin überprüft dem Mann und rät ihr zu, da sie den Mann kennt.
Eine spannende Beziehung beginnt sich zu entwickeln, die Anziehungskraft steigt.
Die Beiden schweben recht schnell in Gefahr, sie könnten das nächste Opfer sein.

Die Charaktere sind interessant und sehr unterschiedlich. Lila ist eine ganz besondere Person, sie hat das Talent, aus anderen sehr private Dinge zu erfahren, ohne direkt danach zu fragen.
Schnell entwickelt sich die Beziehung zu Ash in große Leidenschaft. Was eigentlich nicht zu Lila passt, sie war lange Zeit Single. Sie ist eine sehr unabhängige Frau und geht ihren Weg. Zu Beginn ist Ash eher zurückhaltend ihr gegenüber.
Die Dialoge sind spritzig und sehr unterhaltsam, das Buch gewinnt dadurch schnell an Fahrt. Eine subtile Story entwickelt sich, die etwas düster daher kommt. Das dunkle Geschenk ist ein gefährlicher Gegenstand, worüber man viel im Buch erfährt. Mir hat es gut gefallen, es war eine interessante Jagd nach dem Mörder.



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Veröffentlicht am 21.12.2019

Höhen und Tiefen einer innigen Liebe

Was perfekt war
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Nach Beenden meiner letzten Lektüre, wollte ich nur mal kurz in das Buch lesen. Die Story geht gleich gut los und ich konnte nicht so schnell wieder aufhören.
Nach dem ersten Kapitel hatte ich eine Gänsehaut, ...

Nach Beenden meiner letzten Lektüre, wollte ich nur mal kurz in das Buch lesen. Die Story geht gleich gut los und ich konnte nicht so schnell wieder aufhören.
Nach dem ersten Kapitel hatte ich eine Gänsehaut, so viel Gefühl steckt in den wenigen Seiten. So etwas schafft selten ein Buch bei mir. Colleen Hoover ist für mich ein Garant für Herzschmerz, Romantik, Humor und gute Unterhaltung. Bisher hat mir nur 1 Buch von ihr nicht so gut gefallen.

Quinn und Graham sind sich so nah, obwohl sie sich gerade erst ein paar Minuten kennen. Sie wurden beide betrogen und nun trösten sie sich gegenseitig.
In Rückblicken wird erzählt, wie die Beiden sich kennengelernt haben.
Abwechselnd wird in Gegenwart und Vergangenheit erzählt. Dadurch lernt man Quinn und Graham sehr gut kennen.
Sie trauert um etwas, was nicht existiert und denkt, Graham wäre ohne sie besser dran. Ihre Ehe hat keine Zukunft, so sehr sich die zwei auch sich lieben. Die Liebe ist nicht das Problem, sondern die nicht ausgesprochenen Worte, die oft im Hals stecken bleiben und keinen Weg aus dem Mund finden.
Die Vergangenheit finde ich sehr schön erzählt, extrem viel Liebe und Gefühl.
Hingegen die Gegenwart sehr viel Kummer und Leid, Quinn ist schon eher depressiv und weist Graham von sich, obwohl sie ihn immer noch sehr liebt.
Die Gefühlswelt zwischen den Beiden dreht sich im Kreis, sie kommen aus der Phase nicht raus und verletzen sich gegenseitig mit Schweigen.
Es muss ein offenes und klärendes Gespräch zwischen Quinn und Graham stattfinden, sonst zerstören Sie diese wundervolle Ehe komplett.

Das Buch hat mich sehr begeistert, hochemotional, extrem viel Gefühl mit Kummer und Schmerz, trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt.
Es ist kurzweilig, es liest sich sehr schnell. Ich habe mit Quinn und Graham sehr mitgelitten, aber auch viel Freude gespürt.
Ein paar Tränen sind bei mir gefallen.
Mein Fazit sind 5 Sterne.

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