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Veröffentlicht am 03.09.2019

Eine verhängnisvolle Affäre

Zurück ins Leben geliebt
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Tara zieht für eine Weile zu ihrem Bruder Corbin nach San Franzisco. Sie studiert und arbeitet an den Wochenenden in einem Krankenhaus.

Kaum angekommen in Hochhaus, wird ihr der Zugang zum Appartement ...

Tara zieht für eine Weile zu ihrem Bruder Corbin nach San Franzisco. Sie studiert und arbeitet an den Wochenenden in einem Krankenhaus.

Kaum angekommen in Hochhaus, wird ihr der Zugang zum Appartement verwehrt, ein Betrunkener lehnt an der Tür und blockiert den Eingang. Es gelingt Tate in die Wohnung zu kommen, doch dabei vergisst sie ihren Koffer vor der Tür.
Während sich Corbin am Telefon erkundigt, ob sie gut angekommen sei, stellt sich heraus, wer der Mann ist.
Es handelt sich um Miles, einen Freund und Nachbar, der direkt gegenüber wohnt.
Tara lässt ihn ins Appartement und hilft ihm auf die Couch, wo er seinen Rausch ausschlafen kann.
Der Beginn einer schicksalsträchtigen Bekanntschaft mit ungeahnten Folgen.

Tara fühlt sich schnell von Miles angezogen. Was er ihr allerdings vorschlägt, will sie eigentlich nicht.
Eine rein sexuelle Beziehung, ohne Liebe und Zukunft. Es dürfen keine Fragen über die Vergangenheit und keine über die Zukunft gestellt werden. Besser als nichts, denkt sich Tara und geht darauf ein.
Was sie nicht ahnt, ihr Herz geht einen anderen Weg und sie ist nach kurzer Zeit dem charismatischen Mann erlegen. Sie muss diese Beziehung beenden, wenn sie nicht daran zu Grunde gehen will.

Die Geschichte ist in abwechselnde Kapitel eingeteilt, Tara und Miles. Dadurch ist der Lesefluss sehr schnell und die Seiten fliegen nur so dahin. In Rückblicken erfährt man allmählich mehr über die Vergangenheit von Miles und was sein Herz gebrochen hat.
Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings haben mich die fettgedruckten Wörter sehr gestört.
Immer wenn Tara etwas Besonderes an Miles entdeckt hat, ist der Text auf diese Weise hervorgehoben.
Beim Lesen am PC sind diese Wörter nur kursiv, was ich wesentlich angenehmer finde.
Im E-Book sind viele Gedankengänge von Tara fettgedruckt, dies habe ich eher als störend empfunden.
Ansonsten ist die Story unterhaltsam, es steckt Humor darin und ganz viel Leidenschaft.
Eine Spur Kitsch und die Liebesgeschichte ist fast perfekt.

Veröffentlicht am 26.08.2019

Eine phantastische Fortsetzung in eine geniale Welt

Die Spiegelreisende 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast
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Kaum hat das Buch begonnen, trifft Ophelia auf Faruk und wird zur Vize-Erzählerin ernannt.
Zunächst geschockt, nimmt sie die Aufgabe an, sie hat sowieso keine Wahl. Was Faruk beschließt, muss getan werden. ...

Kaum hat das Buch begonnen, trifft Ophelia auf Faruk und wird zur Vize-Erzählerin ernannt.
Zunächst geschockt, nimmt sie die Aufgabe an, sie hat sowieso keine Wahl. Was Faruk beschließt, muss getan werden. Dem Familiengeist des Pols kann sich keiner wiedersetzen.
Bereits bei ihrem ersten Auftritt, wird Ophelia ausgebuht. Die Reaktion von Faruk ist erstaunlich, er verbietet die Unterbrechungen.
Diese Szenen mit Faruk konnte ich mir bildhaft vorstellen, wie sich der Familiengeist erhebt und seine Gliedmaßen entfaltet. Seine Körpergröße übersticht alle und jeder ist vor Ehrfurcht geblendet.
Gleichzeitig wirkt er wie ein Kind, da Faruk aufgrund seines miserablen Erinnerungsvermögens einen Gedächtnishelfer benötigt.
Zusätzlich wird es in diesem Buch gefährlich für Ophelia, sie wurde von Faruk beauftragt, die Verschwundenen vom Mondscheinpalast zu finden. Viel Zeit gewährt er ihr nicht, es wird ein brisantes Unterfangen.

Thorns Gefühle für Ophelia stehen weiterhin im Dunkeln. Zeitweise kam es mir so vor, dass er etwas für sie empfindet.
Die Hochzeit von Thorn und Ophelia würde für beide große Vorteile bringen. Da die Kräfte des einen auf den anderen übergehen. Somit würde Ophelia Krallen bekommen und könnte sich noch mehr behaupten in der Welt der Archen. Gleichzeitig würde Thorn Gegenstände lesen können.

Archibald hat wieder geniale Auftritte, er läuft mit Löchern im Pyjama rum und strahlt trotzdem einen Charme aus, dem sich kein weibliches Wesen entziehen kann. Auch Ophelia mag ihm nicht in die Augen blicken.

Weiterhin hat mich die Frage beschäftigt, wer ER ist. Soll ER Gott sein, oder Faruk, oder ganz wer anders? Diese ungeklärte Frage stellt sich dem Leser einige Mal im Buch.

Im Buch sind sogenannte Fragmente gut platziert. Sie erzeugen zwar neue Unklarheiten, trotzdem haben mir diese kurzen Abschnitte gefallen.
Kein Grün zu weiden? Diese Frage taucht immer wieder auf. Was auch immer dieser Satz heißen mag.
Was ich mir wünschen würde, das der Schal von Ophelia mehr Auftritte bekommt. Er erinnert mich an Flappwazzle, den Endolg aus den Büchern von Herbie Brennan.

Ich hätte nicht gedacht, das mir Band 2 noch besser gefallen könnte, da ich Teil 1 schon absolut genial fand. Doch dadurch dass ich die Charaktere bereits gut kenne, hat mir das Lesen noch mehr Spaß gemacht. Die Gestaltung vom Buch finde ich wunderschön. Man findet zu Beginn eine Aufstellung der Familien des Pols und eine Beschreibung der Himmelsburg.
Die bisherigen 2 Bücher sind einfach genial, ich freue mich auf die folgenden 2 Bände, aber bin auch etwas ungehalten, weil nicht alle Unklarheiten beantwortet werden.
Es fehlen mir fast die Worte, um diese große Action zusammen zu fassen. Es war ein grandioses Ende, zwar ein paar offene Fragen, aber im November geht es ja schon weiter.
Ich bin auf jeden Fall super froh, dieses Buch gelesen zu haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Figuren
  • Originalität
  • Amtosphäre
Veröffentlicht am 23.08.2019

In 80 Tagen um die Welt

Auf ewig mein
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Dieses Mal verschlägt es Anna, Sebastiano, Fatima und Ole ins Jahr 1786. In Venedig müssen sie einen Unfall verhindern, sonst würde kein geringerer als Johann Wolfgang Goethe aufhören zu existieren. Wie ...

Dieses Mal verschlägt es Anna, Sebastiano, Fatima und Ole ins Jahr 1786. In Venedig müssen sie einen Unfall verhindern, sonst würde kein geringerer als Johann Wolfgang Goethe aufhören zu existieren. Wie immer ist Vorsicht geboten, damit das Quartett nicht auffällt. Was sich als schwierig gestaltet, Ole ist ein ungeduldiger Waffenliebhaber und Fatima streut zu gerne ihren Charme in die Welt. Zum Glück geht weitgehend alles gut.

Zurück in der Gegenwart müssen sie sich mit einem weiteren Problem herum schlagen, die Behörden sind ihnen auf der Spur und ein Mr. Fox folgt ihnen von nun an auf Schritt und Tritt.
Gleichzeitig kommt José schwer verletzt aus der Vergangenheit mit einer Nachricht, die eine sofortige Reise zurück nach 1873 für Anna und die anderen bedeutet.
Ein Spiel ist in Gang gesetzt worden von Signore Moretti, einem zwielichten Alten.
In 80 Tagen müssen die Zeitwächter um die Welt reisen und verborgene Tore schließen. Nur durch lösen von verzwickten Rätseln, können sie die Zeit-Tore finden. Auf dem Spiel steht Sebastianos Leben, denn sollten sie es nicht alle schaffen, am Zielort anzukommen, dann stirbt Annas Verlobter.

Wie immer ist es ein sehr amüsantes Lesevergnügen gewesen. Die Zeitreise-Bücher von Eva Völler haben mich schon bei Zeitenzauber begeistert. Ihr Humor und der Schreibstil gefallen mir sehr.
Die Charaktere sind äußerst unterhaltsam und liebevoll gestaltet. Ich mag Annas Art sehr, sie ist nah am Wasser gebaut und braucht oft Sebastianos starke Arme zum Trost.
Zwischen Ole und Fatima knistert es gewaltig, doch keiner der beiden will es zugeben, dass da eine starke Anziehungskraft herrscht. Es gibt immer wieder schlagfertige Dialoge, bei denen ich herzlich lachen musste.

Nun freue ich mich sehr auf Band 3, „Auf ewig uns“ den Abschluss der Time School Reihe.




Veröffentlicht am 21.08.2019

Superhelden in schwachem Format

Renegades - Gefährlicher Freund
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Die 17-jährige Nova hat eine Gabe, sie kann durch Berühren der Haut andere Menschen unschädlich machen. Die berührte Person fällt in einen tiefen Schlaf. Es gibt noch mehr Superhelden in Gatlon City, ...

Die 17-jährige Nova hat eine Gabe, sie kann durch Berühren der Haut andere Menschen unschädlich machen. Die berührte Person fällt in einen tiefen Schlaf. Es gibt noch mehr Superhelden in Gatlon City, die sich gegen das Regime auflehnen.
Diese Renegades, zu denen Nova nicht gehört, sorgen für Recht und Ordnung. Die restliche Bevölkerung sieht zu ihnen auf und vergöttert sie regelrecht. Die anderen, die Anarchisten, zu denen auch Nova gehört, sind vertrieben worden und sinnen auf Rache. Novas Geschichte ist traurig, sie hat ihre gesamte Familie verloren als sie noch klein war. Ein Onkel hat sie bei sich aufgenommen und groß gezogen.
Der Plan ist, Nova soll sich bei den Renegades einschleichen und versuchen, die Schwachstellen aufzudecken.

Zu Beginn fand ich das Buch recht unterhaltsam, es werden die Haupthelden vorgestellt mit ihren Superkräften. Doch mit der Zeit erscheinen mir zu viele Wiederholungen, Novas dramatische Kindheit wird mir zu oft erwähnt.
Die Superhelden kommen mir eher schwach und nicht sehr intelligent daher.
Der Schreibstil hat mir nicht genug Schwung, ich habe unterwegs den Faden und das Interesse verloren. Ich hatte im Vorfeld viel Gutes über das Buch gehört und gelesen, doch mich konnte es nicht überzeugen.
Ich mag Superhelden, wie z.B. die Marvel Verfilmungen, doch diesen Unterhaltungswert habe ich im Buch vermisst.
Die Spannung blieb mir auch fern, es kam für keine auf. Mit über 600 Seiten ist mir das Buch definitiv zu lang gewesen.
Es gab Längen und überflüssige Szenen, die unnötig aufgeplustert wurden. Dieser Teil ist der Auftakt einer Trilogie. Für mich wird es keine Fortsetzung geben, das Buch fällt unter die Kategorie: Lesen und vergessen.

Veröffentlicht am 15.08.2019

Nicht mein Geschmack

Ein Cent für ein Leben
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Diese Kurzgeschichte hat mir von Anfang an nicht gefallen. Der Schreibstil ist nicht meins, ich bin nicht in die Geschichte rein gekommen. Der Inhalt hörte sich interessant an, aber ich habe keinen Unterhaltungswert ...

Diese Kurzgeschichte hat mir von Anfang an nicht gefallen. Der Schreibstil ist nicht meins, ich bin nicht in die Geschichte rein gekommen. Der Inhalt hörte sich interessant an, aber ich habe keinen Unterhaltungswert gefunden.
Obwohl es nur etwa 45 Seiten hat, habe ich das Buch nach nur wenigen Seiten abgebrochen.
Mir liegt der Autor anscheinend nicht, denn mir hat auch ein anderes Buch nicht gefallen. Der Stil ist mir zu langsam und wenig unterhaltsam.