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Veröffentlicht am 25.05.2025

Unvergessen

Für Polina
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"Für Polina" von Takis Würger war für mich das erste Buch dieses Autors, aber es wird ganz bestimmt nicht das letzte bleiben. Ich hab es sehr gerne gelesen.
Hannes ist in her ruhiger Junge, er wird alleine ...

"Für Polina" von Takis Würger war für mich das erste Buch dieses Autors, aber es wird ganz bestimmt nicht das letzte bleiben. Ich hab es sehr gerne gelesen.
Hannes ist in her ruhiger Junge, er wird alleine von seiner Mutter großgezogen. Die Mutter ist eine tolle Frau, ich mochte ihre Figur sehr. Überhaupt lebt diese ganze Erzählung von den Figuren, hier gibt es Menschen, die sehr echt wirken, von denen man glaubt, mit ihnen befreundet zu sein, si gut zu kennen und mit ihnen aufzuwachsen.
Zusammen aufwachsen wie Hannes und Polina, eine schöne Geschichte, bis zu einer Wendung, die das Schicksal für Hannes bereithält.
Doch er kann Polina nie vergessen, so hat er die Musik, die er für sie einmal komponiert hat und er nutzt sie.
Es ist in schöner Roman, trotz einiger Schwere, er hat schöne Worte und Sätze, vieles, dass in mir nachhallt, dass mir bleiben wird.
Ich mochte die beiden Protagonisten sehr, auch wenn mir so einiges hier nicht ganz glaubhaft wirkt, aber dass darf eine Erzählung ja.

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Gut lesbar

Skin City
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„Skin City“ von Johannes Groschupf ist nicht mein erstes Werk des Autors, daher hatte ich eine ungefähre Vorstellung dessen, was mich erwartet. Der Stil ist oft direkt und unverblümt, die Handlungsstränge ...

„Skin City“ von Johannes Groschupf ist nicht mein erstes Werk des Autors, daher hatte ich eine ungefähre Vorstellung dessen, was mich erwartet. Der Stil ist oft direkt und unverblümt, die Handlungsstränge fügen sich meist erst nach und nach zusammen.
Die wechselnden Perspektiven lockern die Geschichte auf, was ich generell schätze. Die Spannung hält sich anfangs in Grenzen, steigert sich aber gegen Ende deutlich.
Es handelt sich hier nicht bloß um einen Kriminalfall, sondern fast um eine Milieustudie aus dem Herzen Berlins. Die Stadt spielt eine starke Rolle, was Freude macht, wenn man bestimmte Orte wiedererkennt.
Die Charaktere sind einzigartig und pointiert gezeichnet, auch wenn nicht alles vollkommen überzeugend wirkt.
Mir hat dieser Thriller gefallen, gerade wegen seiner kompromisslosen Art, obwohl ich denke, dass es mal etwas andres ist.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Sehr ruhige Erzählung

Drei Wochen im August
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„Drei Wochen im August“ von Nina Bußmann erzählt nicht nur von einer Beziehung oder Familie, sondern geht weit darüber hinaus.
Elena reist mit ihren Kindern, einer Freundin der Tochter und dem Kindermädchen ...

„Drei Wochen im August“ von Nina Bußmann erzählt nicht nur von einer Beziehung oder Familie, sondern geht weit darüber hinaus.
Elena reist mit ihren Kindern, einer Freundin der Tochter und dem Kindermädchen Eve in ein französisches Ferienhaus. Ihr Mann Kolja bleibt zurück – aus bestimmten Gründen.
Die Geschichte wechselt zwischen Elenas und Eves Perspektive, zeigt ihre Gedanken und lässt uns ihre unterschiedlichen Sichtweisen erleben. Mal wirken diese Gedanken distanziert, mal bringen sie die Figuren näher. Die Stimmung ist angespannt, fast unheimlich, ohne dass man genau weiß, warum.
Es ist eine Folge von Eindrücken und scheinbar unbedeutenden Ereignissen, von Besuchen und kleinen Katastrophen.
Teilweise hat mir das Buch gut gefallen, doch irgendwie fehlte mir ein roter Faden.
Wer gerne etwas spannenderes liest, für den ist das nicht so geeignet.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Lang, aber nicht langatmig

Jasper Field
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"Simon Jarr " von Simon Jarr ist eine sehr umfangreche Geschichte und ein sehr guter Debütroman.
Von blondy67
Max Sandberg steht hier im Mittelpunkt, nach dem Unfalltod seiner Eltern ist er der Erbe eines ...

"Simon Jarr " von Simon Jarr ist eine sehr umfangreche Geschichte und ein sehr guter Debütroman.
Von blondy67
Max Sandberg steht hier im Mittelpunkt, nach dem Unfalltod seiner Eltern ist er der Erbe eines Verlagsimperiums und muss sein Leben komplett ändern.
Jasper Field ist ein sehr vielschichtiger Protagonist, bei dem man sich nie sicher ist, wie weit ihm Max trauen sollte. Dieser hat diese Bedenken aber nicht. Obwohl Max von vielen Seiten gewarnt wird, lässt er sich auf Jasper ein und die beiden begeben sich auf die Suche nach einer ganz anderen Wahrheit.
Es werden hier sehr viele Themen angesprochen, der Roman ist sehr umfangreich, ein klein wenig Straffung hätte mir sehr gut gefallen. Allerdings ist der Schreibstil gut und flüssig zu lesen, es kommt zu keiner Zelt Lageweile auf, teilweise ist es auch richtig spannend.
Die Protagonisten werden lebensecht dargestellt und entwickeln sich im Laufe der Zeit auch weiter.

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Veröffentlicht am 20.05.2025

Geheimnisse

Seven Ways to Tell a Lie
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"Seven Ways to Tell a Lie" von Colin Hadler ist in Jugendbuch und es liest sich auch genau so. Ich denke, ein jugendlicher Leser wäre davon auch eher begeistert, obwohl ich es auch gerne gelesen habe.
Es ...

"Seven Ways to Tell a Lie" von Colin Hadler ist in Jugendbuch und es liest sich auch genau so. Ich denke, ein jugendlicher Leser wäre davon auch eher begeistert, obwohl ich es auch gerne gelesen habe.
Es werden Videos verschickt, geteilt und bewertet. Allerdings ist das besondere, eine Gruppe von Jugendlichen erkennt sich in diesen Videos wieder und es wird nicht die Wahrheit gezeigt.
Jetzt ist natürlich die Frage, wer tut das und warum und vor allem, was ist denn die Wahrheit. Nach und nach kommt immer wieder ein neues Detail ans Licht.
Jonah erzählt die Geschichte aus seiner Sicht, aber nach und nach lernt man auch die anderen der Gruppe kennen. Es stellt sich auch heraus, dass oftmals auch in der Lüge ein Körnchen Wahrheit steckt.
Was das jeweils ist und wie die Jugendlichen darauf reagieren, macht die Spannung der Geschichte aus.
Mir hat die Geschichte gefallen, der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen, noch besser hätten mir hier wechselnde Perspektiven aus der Gruppe gefallen.

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