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Veröffentlicht am 05.04.2022

Gute Fortsetzung

Keeper of the Lost Cities – Der Verrat (Keeper of the Lost Cities 4)
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"Keeper of the Lost Cities – Der Verrat" von Shannon Messenger ist der vierte Teil einer fantastischen Buchserie für Kinder und Jugendliche. Aber auch außerhalb dieser Zielgruppe fühlt man sich in dieser ...

"Keeper of the Lost Cities – Der Verrat" von Shannon Messenger ist der vierte Teil einer fantastischen Buchserie für Kinder und Jugendliche. Aber auch außerhalb dieser Zielgruppe fühlt man sich in dieser Welt wohl. Wichtig wäre es hier wohl, die Bücher in der vorgegeben Reihenfolge zu lesen, da die Handlung fortgeführt wird und es sich nicht um abgeschlossene Episoden handelt.
Sophie und ihre Freunde sind auf der Flucht, vor dem Rat und sie müssen sich verstecken. Sie schließen sich einer Organisation an und zumindest Sophie versucht, einige der ungeklärten Geheimnisse zu entschlüsseln.
Der Schreibstil sagt mir zu, er ist bildgewaltig und es werden sehr viele Details und Orte sorgsam herausgearbeitet. Die Entwicklung der Jugendlichen und auch ihre Beziehungen untereinander sind sehr spannend zu verfolgen und das macht für mich die Hauptsache dieser Geschichte aus.
Nach einem etwas ruhigeren ersten Teil, baut das Buch danach auch noch Spannung auf und man ist sehr neugierig, wie diese Geschichte weitergeht im nächsten Band.

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Verständliche Anleitung für Permakultur

Permakultur im Bio-Garten
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"Permakultur im Bio-Garten" von Damien Dekarz ist ein Ratgeber zum nachhaltigen gärtnern im handlichen Format. Dadurch eignet es sich sehr gut als Nachschlagewerk bei der täglichen Gartenarbeit, aber auch ...

"Permakultur im Bio-Garten" von Damien Dekarz ist ein Ratgeber zum nachhaltigen gärtnern im handlichen Format. Dadurch eignet es sich sehr gut als Nachschlagewerk bei der täglichen Gartenarbeit, aber auch zum Vorbereiten der jährlichen Planungen.
Bei Permakultur geht es um das große Ganze, nicht um ein einzelnes Beet, sondern um den Umgang mit der Natur und den Wechselwirkungen der einzelnen Einflüsse. Das beginnt bei der Vorbereitung des Bodens, der Anlage der Beete, des Saatgutes, ja auch der Auswahl der Pflanzen. Berücksichtigt werden Artenvielfalt, der Umgang mit Nützlingen und Schädlingen, der Schutz des Bodens durch Mulchen und vernünftigen Partnerschaften und Fruchtwechsel.
Wenn man versteht, warum man tut, was man tut, kann man selber besser Einfluss nehmen und deshalb wird hier auch alles sehr gut erklärt und auch begründet. Gut gefallen mir die vielen Illustrationen und auch Fotos auf den Seiten, die sehr hilfreich sind.
Gut gelungen ist auch der Teil, wo die anfallenden Arbeiten nach Monaten aufgelistet und beschrieben werden. Damit hat man eine sehr gut Übersicht zur Hand.
Am Ende gibt es noch Aussaat-, Pflanz- und Erntekalender, die ich sehr gut zu verwenden weiß.
Ganz sicher werde ich nicht alles umsetzen können und vor allen Dingen auch nicht sofort, aber der Anfang ist gemacht und nach und nach wird in meinem Garten alles natürlicher und nach getaner Arbeit auch einfacher werden.
Mir gefällt sehr, dass hier die praktischen Tipps überwiegen und dass sowohl für Anfänger, als auch für Profis Wissenswertes und Nützliches geboten wird. Hier geht es wirklich um anständige Gartenarbeit ohne Chemie im Einklang mit der Natur, dem Klima und der Umwelt. Wildkräuter und Insekten, Obst und Gemüse und keine Steinwüsten in den Vorgärten und Zierrasen hinter dem Haus. Eine absolute Empfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Mir fremde Welt

Luyánta
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"Luyánta" von Albrecht Selge ist ein Buch, dass sich von mir ziemlich schwer bewerten lässt. Von den fast achthundert Seiten habe ich knapp die Hälfte gelesen. Dann habe ich aufgegeben. Sehr selten breche ...

"Luyánta" von Albrecht Selge ist ein Buch, dass sich von mir ziemlich schwer bewerten lässt. Von den fast achthundert Seiten habe ich knapp die Hälfte gelesen. Dann habe ich aufgegeben. Sehr selten breche ich ein Buch ab und ich habe mir wirklich Mühe gegeben diese Geschichte zu mögen.
Es ist eine Fantasygeschichte, die sehr vielversprechend beginnt. Jolantha ist eine Jugendliche, die mit Eltern und Bruder zu einer Wandertour durch die Alpen überredet wurde. Es dauert gar nicht lange, dann ist sie mit zwei Murmeltieren unterwegs, die sie als die verschollene Faneskönigin Luyánta ansehen. Die Welt durch die sie reisen ist auch sehr schön und ausführlich beschrieben. Es entwickelt sich ganz langsam eine Fantasywelt, die alle nötigen Zutaten enthält, um zu einer mitreißenden Geschichte zu werden. Aber für mich hat das hier leider gar nicht funktioniert. Der Schreibstil war für mich sehr sperrig und schwer zu lesen, auch nach einiger Eingewöhnung. Ich habe auf den Punkt gewartet, wo die Geschichte mich mitnimmt, mich einsaugt, um dann festzustellen, dass es mir eigentlich egal ist, was aus den Figuren wird und dann habe ich das Buch weggelegt. Vielleicht versuche ich es mit etwas Abstand nochmals.

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Veröffentlicht am 30.03.2022

Dem Guten Leben begegnen

Zum Glück zu Fuß
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"Zum Glück zu Fuß" von Petra Bartoli y Eckert ist ein ganz besonderes Buch. Es ist eine Art Reisebericht, in dem es aber weniger um die Reise an sich geht und schon gar nicht um das Ankommen, sondern um ...

"Zum Glück zu Fuß" von Petra Bartoli y Eckert ist ein ganz besonderes Buch. Es ist eine Art Reisebericht, in dem es aber weniger um die Reise an sich geht und schon gar nicht um das Ankommen, sondern um die Begegnungen. Diese Begegnungen gibt es hier sehr viele, es sind geplante und ganz spontane.
Die Autorin führt hier Gespräche, Gespräche, mit denen sie den Gründen für ein gutes und zufriedenes Lebens auf den Grund gehen will.
Die ganze Geschichte ist verpackt in eine Wanderung, durch die Berge in Oberbayern, Tirol, München und Umgebung. Hier mag ich ihre sehr ruhige Art die Umgebung und ihre eigene Stimmung beim wandern zu beschreiben. Man hat fast das Gefühl sie zu begleiten.
Die Gesprächspartner sind vom Alter, Beruf, Lebensumständen, Lebenssituation sehr verschieden, allen gemein ist, es sind sehr zufriedene Menschen, die ein interessantes und erfülltes Leben führen. Jedes Gespräch hat die Autorin hier wiedergegeben und jedes Gespräch hat mir etwas gegeben.
Es waren keine Menschen, die Reichtum, Gesundheit, ein spannender Beruf besonders hervorhebt, es sind Menschen, die trotz der normalen Widrigkeiten und Schicksalschläge zufrieden und gut leben. Jeder einzelne von ihnen.
Mich hat dieses Buch und die Menschen, denen ich hier näherkommen durfte stark beeindruckt, es hat mich zum nachdenken gebracht und ich würde vielen Menschen empfehlen, es zu lesen.

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Viel Nützliches und Wissenswertes

Selbstversorgung
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"Selbstversorgung" von Marie Diederich ist ein schwerwiegendes Sachbuch, in allen seinen Bedeutungen.
Das Buch ist sehr informativ und verständlich geschrieben und es sind sehr viele erklärende Fotos vorhanden. ...

"Selbstversorgung" von Marie Diederich ist ein schwerwiegendes Sachbuch, in allen seinen Bedeutungen.
Das Buch ist sehr informativ und verständlich geschrieben und es sind sehr viele erklärende Fotos vorhanden. Die Themen kann man am Stück lesen oder sich anhand des Inhaltsverzeichnisses nach und nach heraussuchen, was man grade benötigt. Die Themen spannen dabei einen ganz weiten Bogen und so kann man sagen, dass wirklich für jedes Interesse das Richtige dabei ist. Gemüse und Kräuter, Haustiere und Nutztiere, Rezepte zum backen und einkochen und noch viele weitere nützliche Dinge werden hier verständlich erklärt.
Mir gefällt gut, dass sich das Buch an Anfänger genauso wie an schon eingefleischte Selbstversorger richtet, jeder davon kann noch etwas für sich mitnehmen. Man muss auch gar nicht den Anspruch haben, alles nötige selber machen zu können, aber so viel wie möglich ist und Freude macht, dabei ist das Buch eine gute Anleitung.
Die einzelnen Bereiche werden sehr umfassend besprochen, von der Samenauswahl, Beschaffung, Aussaat, Pflege bis zur Ernte und Verarbeitung gibt es sehr viel Wissenswertes. Ich bin überzeugt, dass ich das Buch noch sehr oft zur Hand nehmen werde und daraus meinen Nutzen ziehe. Ich empfehle hier wirklich jedem Interessierten mal einen Blick zu riskieren.

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