Ich kenne und liebe die Sankt-Peter-Ording-Saga der Autorin. Doch anders als diese, ist Friesenmeermagie eine in sich geschlossene Geschichte der Gegenwart. Dennoch kommen hier mehrere Generationen zusammen, ...
Ich kenne und liebe die Sankt-Peter-Ording-Saga der Autorin. Doch anders als diese, ist Friesenmeermagie eine in sich geschlossene Geschichte der Gegenwart. Dennoch kommen hier mehrere Generationen zusammen, initiiert durch einen „vergessenen“ Koffer, der versteigert wurde.
Was die Handlung selbst angeht schwanke ich zwischen „herzerwärmend“ und „unrealistisch“. Die Protagonistin Malin agiert nach mein Empfinden zwar sehr zugewandt, jedoch wirkt das Szenario wenig real und wendet sich gegen die brieflich genannten Wünsche der alten Dame. Ja, letztendlich wendet sich alles zum Guten, doch so ganz konform gehe ich nicht damit. Und auch die enthaltene Liebesgeschichte ist nicht viel mehr als eine Randnotiz. Schade.
Gemeinsam sind wir besser. Gemeinschaft ist unser Naturell. Und nur gemeinsam werden wir es schaffen die Welt zu schützen. Wie dies aussehen könnte, zeigt dieses Buch.
Was mir dabei besonders gut gefiel, ...
Gemeinsam sind wir besser. Gemeinschaft ist unser Naturell. Und nur gemeinsam werden wir es schaffen die Welt zu schützen. Wie dies aussehen könnte, zeigt dieses Buch.
Was mir dabei besonders gut gefiel, waren die wunderschönen und bunt gestalteten Illustrationen, die Kindern, wie Erwachsenen zeigen, wie wir als Einheit Umweltschutz betreiben können. Wir können aus Sonnenenergie Strom erzeugen, Wälder aufforsten und Tieren helfen. Aber wir Menschen haben auch maßgeblich das Bild der Erde geprägt. So sehr, dass dies selbst vom Weltall aus zu sehen ist. Und wir erkennen dabei mehr und mehr, wie wunderschön und doch zerbrechlich unser Planet doch ist.
Dieses Buch ruft jeden dazu auf seinen Beitrag zu leisten- im sozialen Bereich, aber vor allem auch im Umweltschutz. Und sich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Denn nur gemeinsam schaffen wir Veränderungen.
Ob dieses Buch und die darin enthaltenen Themen für 4-Jährige schon geeignet sind, sollte am besten jeder für sich selbst entscheiden. Definitiv ist es wunderschön anzusehen und enthält nur sehr wenig Text. Meist ist dies nur ein begleitender Satz zum Bild, der zwar zum Nachdenken einläd, jedoch auch den Eindruck erweckt, als richte er sich an ältere Kinder und Erwachsene. Doch genau das weckt auch das Interesse von Menschen ganz unterschiedlichsten Alters- für das Buch und für die darin enthaltenen Themen. Während jüngere sich vermutlich eher an den Bildern erfreuen, werden ältere sicher an den Gedankenanstössen gefallen finden. Ganz junge Leser sollten jedoch begleitet werden um aufkommende Fragen entsprechend beantworten zu können.
Ich liebe Bücher wie dieses! Einerseits befasst es sich mit einem durchaus ernsten Thema, dennoch behält es jederzeit eine angenehme Leichtigkeit bei, die durchzogen ist von Emotionen. Wow!
Dass ich mich ...
Ich liebe Bücher wie dieses! Einerseits befasst es sich mit einem durchaus ernsten Thema, dennoch behält es jederzeit eine angenehme Leichtigkeit bei, die durchzogen ist von Emotionen. Wow!
Dass ich mich dabei rasch in der Handlung verlor, sollte nicht verwunderlich sein. Auch wenn der, an Demenz erkrankte Jörg mit fortschreitender Handlung mehr und mehr Raum einnimmt, kommen auch die anderen Bewohner der WG, Murat, Constanze und Anke, darin nicht zu kurz. Sie alle wurden wunderbar, mit ganz individuellen Charakteren, Eigenschaften und Eigenarten dargestellt, welche auf mich sehr glaubhaft und auch äußerst liebenswert wirkten. Besonders aber stach der quirlige, koch- und fussballbegeisterte Murat hervor, der mit seiner offenen Art viele Szenen dominierte und ihnen Witz verlieh. Und dennoch war es auch sehr emotional und herzergreifend schön zu sehen, wie rasch diese charakterlich so verschiedenen Menschen zusammenwuchsen und in ihrem Miteinander halt fanden- selbst nachdem Jörg mehr und mehr wegzudriften drohte.
Rosa, ist ein Buch, das mich mit seinem Tiefgang und seiner Gefühlsstärke wirklich überrascht hat.
Obwohl die Handlung nur knapp 240 Seiten umfasst, gelang es der Autorin in teilweise sehr kurzen, an ...
Rosa, ist ein Buch, das mich mit seinem Tiefgang und seiner Gefühlsstärke wirklich überrascht hat.
Obwohl die Handlung nur knapp 240 Seiten umfasst, gelang es der Autorin in teilweise sehr kurzen, an Momentaufnahmen erinnernden Kapiteln eine erstaunlich komplexe und intensive Geschichte zu erzählen.
Vigga ist ein Mensch, der nur schwer soziale Kontakte schließt und dazu neigt sich von der Außenwelt abzukapseln. Ihr einziger Anker: Maiken. Doch als diese erst die WG verlässt und dann auch noch schwanger wird, scheint sich auch diese Freundschaft zunehmend zu verkomplizieren. Nur gut, dass da noch Rosa ist, ein in Gefangenschaft lebender Oktopus. Vigga beginnt mehr und mehr Zeit mit diesem Tier zu verbringen, erforscht und hinterfragt dessen Verhalten, öffnet sich diesem Wesen und findet in ihrer Verbindung Trost und Verbundenheit.
Warum Vigga so ist, wie sie ist, wurde nie ganz klar, auch wenn durch eine Erinnerung ein erklärender Schlüsselmoment beleuchtet wurde. Doch im Endeffekt war das ‚Warum’ aber nebensächlich. Viel interessanter war, wie leicht man sich in Viggas Denkweise einfügen konnte und wie stark sie sich selbst reflektierte. Dabei nahm sie manche Dinge zwar anders als andere, aber sehr präzise wahr- auch, oder vor allem Gefühle.
Dies wurde auch in ihren wissenschaftlichen, teilweise sogar philosophisch wirkende Aufzeichnungen sehr deutlich.
Mir gefiel dieses Buch, die maritime Umgebung des Ozeaneums, die hinterfragende Denkweise Viggas, ihre sich verkomplizierende Freundschaft zu Maiken und natürlich Rosa unheimlich gut. Auch ich habe mich in dieses Wesen ein Stück weit verliebt und lernte dabei Erstaunliches, ohne Viggas Geschichte dabei aus den Augen zu verlieren. Über der gesamten Handlung schwebte eine wunderbar melancholische, sehr emotionale Atmosphäre, die mich sehr beeindruckt und unheimlich gut abgeholt hat.
Leider muss ich sagen, dass ich etwas zwiegespalten bin, was diese Geschichte angeht. Ich habe sie als Hörbuch gehört und Marian Funk spricht es wirklich ganz wunderbar und fesselnd. Die Aura der Bibliothek ...
Leider muss ich sagen, dass ich etwas zwiegespalten bin, was diese Geschichte angeht. Ich habe sie als Hörbuch gehört und Marian Funk spricht es wirklich ganz wunderbar und fesselnd. Die Aura der Bibliothek kommt dabei wunderbar zur Geltung, die Charaktere der Buks und Kinder wurden in meiner Phantasie lebendig und auch die kontrollierende Welt der Kinder konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Handlung selbst ist ungeheuer spannend und abwechslungsreich und wird abwechselnd aus der sich der Kinder und die der Buks erzählt. Besonders fasziniert haben mich auch die darin enthaltenen Anspielungen auf Buchklassiker, die viele Kinder zwar nicht wahrnehmen werden, erwachsene Leser und Hörer sicherlich begeistern. Zum Verstehen der Handlung sind diese Anspielungen jedoch nicht relevant.
Die Begeisterung kam jedoch mit dem Schluss zum Wanken. Nach einer lange Zeit sehr durchdachten, kreativen und spannenden Handlung kam das Ende überraschend plötzlich, wirkt überhastet und lässt mich mit zu vielen noch offenen Fragen zurück. Ich vermute zwar, dass im Folgeband darauf noch näher eingegangen werden wird, doch statt Vorfreude zu wecken, lies der Schluss mich eher ratlos und frustriert zurück.