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Veröffentlicht am 08.11.2025

10 Jahre für ein Abenteuer

Robin the Hood – Wie klaut man eine Stadt?
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‚Robin the Hood‘ ist herrlich schräg, nur wenig realistisch, dafür aber umso kreativer. Robin ist der Nachfahre des allseits berühmten Diebs und hat seine Karriere nach seinem Andenken ausgerichtet. Auch ...

‚Robin the Hood‘ ist herrlich schräg, nur wenig realistisch, dafür aber umso kreativer. Robin ist der Nachfahre des allseits berühmten Diebs und hat seine Karriere nach seinem Andenken ausgerichtet. Auch er klaut, aber nicht für sich- er gibt den Erlös an Bedürftige weiter. Schon seine Oma tat dies (aber die sitzt nun im Knast und seine Eltern… die sind speziell). Und nun eben auch er.
Doch bald schon findet er sich in einem rasanten Abenteuer wieder, bei dem es um nicht weniger geht als um die Rettung der Welt. Doch allein bricht er dazu nicht auf.

Dieses Buch besitzt einen sehr eingängigen, frischen und leicht hektisch wirkenden Stil, der meinem Kind sehr gut gefiel. Es geschieht dabei in kurzer Zeit viel, wodurch auch das Interesse von Weniglesern gut erhalten bleibt. Dazu trifft man neben all der Spannung aber auch auf herrlich skurrile Charaktere, witzige Szenen und einem kurzweiligen Geplänkel zwischen Robin und der erst etwas eingebildet wirkenden Mary. Und dann sind da noch Sam und Loretta…

Als Auftakt einer Serie widmet sich das Buch zu Beginn erst den Hintergründen der Handlung bevor dann das eigentliche Abenteuer startet. Dadurch wirkt letzteres gegen Ende leider etwas zu geradlinig. Es ist in sich zwar stimmig, etwas mehr an Wirrungen hätten ihm aber dennoch gut getan. Nichts desto trotz sind wir begeistert von ‚Robin the Hood‘ und sind uns sicher: wir machen so lange weiter bis die Oma wieder frei ist!

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Wie das Lied entstand

Stille Nacht, heilige Nacht
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Ein schönes Buch! In ihm erfahren wir woher dieses berühmte Weihnachtslied stammt, wem wir Text und Musik verdanken und wie die Zeit damals war. Die Not ist spürbar, aber noch deutlicher wird die Freude ...

Ein schönes Buch! In ihm erfahren wir woher dieses berühmte Weihnachtslied stammt, wem wir Text und Musik verdanken und wie die Zeit damals war. Die Not ist spürbar, aber noch deutlicher wird die Freude und Zuversicht, die die Zeilen von ‚Stille Nacht‘ in den Menschen wecken. Damals genauso wie heute. Die Geschichte des Liedes wird in wenigen, aber prägnanten Sätzen erzählt. Und als die Menschen das Lied im Gottesdienst zum ersten Mal hören, wurden auch Strophen davon in die Geschichte integriert.
Aber auch am Ende des Buchs ist das gesamte Lied mit samt Noten nochmals zu finden.
‚Stille Nacht‘ ist magisch und verleitet mich immer wieder zuverlässig zum Mitsingen. Dazu verbreitet es eine solch schöne Atmosphäre- und mit diesem Buch und seiner tollen Bebilderung jetzt sogar noch mehr! Doch weiß man auch von seinem Hintergrund, versteht man erst wirklich um seine Bedeutung. Ich finde es schön, dass hier bereits Kinder diese kennenlernen dürfen.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Leitet sehr gut an

Das Kräuterhandwerk
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Der Titel ist hier wirklich Programm. Dieses Buch befasst sich mit dem handwerklichen Arbeiten und zeigt auf welche Art und Weise Pflanzen verarbeitet werden. Dies geschieht äußerst ausführlich und durchdacht, ...

Der Titel ist hier wirklich Programm. Dieses Buch befasst sich mit dem handwerklichen Arbeiten und zeigt auf welche Art und Weise Pflanzen verarbeitet werden. Dies geschieht äußerst ausführlich und durchdacht, so dass bereits Anfänger den Prozessen gut folgen können. Das Buch geht dabei aber auch auf die Grundlagen, Fehlerquellen, Haltbarkeiten und Vorteile der einzelnen Anwendungsformen ein und generiert dadurch ein tieferes Verständnis für selbige. Dies bildet die Grundlage für eine verantwortungsvolle Nutzung und ist in meinen Augen unverzichtbar und außerordentlich wertvoll.

Für mich wurde dieses Buch dank seines durchdachten Aufbaus, der Fülle an Informationen (sogar Dinge, wie Kräuterkissen, Smoothies und Fruchtleder sind darin enthalten) und die Art wie es anleitet, rasch unentbehrlich. Es ist die perfekte Ergänzung zu handelsüblichen Heilpflanzenbücher und holt deren theoretisches Wissen nun auch in die Praxis. Erst mit ihm fühle ich mich nun sicher genug selbst gesammelte Kräuter auch entsprechend zu verarbeiten und zu nutzen. Bisher hatte ich mich diesbezüglich nur auf einfache Ölauszüge, bzw. Salben und einer äußerlichen Anwendung beschränkt.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Einmal anderen über die Schulter schauen

Unsere Kräuterfrauen
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‚Unsere Kräuterfrauen‘ ist ein außergewöhnliches Buch, dass die Kräuterheilkunde mal von einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet und die Menschen hinter den Rezepten in den Mittelpunkt rückt. Und das ...

‚Unsere Kräuterfrauen‘ ist ein außergewöhnliches Buch, dass die Kräuterheilkunde mal von einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet und die Menschen hinter den Rezepten in den Mittelpunkt rückt. Und das mit großem Erfolg! Diese Portraits sind überaus interessant, wirken persönlich, sehr ausdrucksstark und fast als würde man diesen Frauen direkt begegnen, um ihnen über die Schulter zu schauen. Ich habe mich wahnsinnig schnell festgelesen und dabei wunderbare Persönlichkeiten mit teilweise ganz unterschiedlichen Schwerpunkten und Ansätzen kennengelernt. Doch ganz ohne Rezepturen kommt auch dieses Buch nicht aus. Es besitzt einen ‚Bleib-Gesund-Kalender‘ mit Rezepten zu jedem Monat und selbst den Portraits wurden Rezepte zur Seite gestellt. Man lernt sozusagen direkt von diesen Frauen! Kann es denn etwas faszinierendes geben als das?

Seit ich dieses Buch besitze, habe ich es bereits mehrfach im Freundeskreis weiterempfohlen und möchte es auch euch wärmstens ans Herz legen. Egal ob mit Vorkenntnissen oder als Neuling- dieses Buch und seine Art der Wissensweitergabe fasziniert und begeistert wirklich ungemein!

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Hält Traditionen lebendig

Magisches Räuchern und gestohlene Maibäume
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Ich bin reingschmeckt, habe aber bald eine Faszination für die hiesigen Rituale entwickelt. Und egal wie man dazu stehen mag- sie sind Brauchtum und es wäre schade, wenn sie verloren gingen.

Dieses Buch ...

Ich bin reingschmeckt, habe aber bald eine Faszination für die hiesigen Rituale entwickelt. Und egal wie man dazu stehen mag- sie sind Brauchtum und es wäre schade, wenn sie verloren gingen.

Dieses Buch habe ich daher mit großem Interesse gelesen. Der Autor schreibt sehr zugewandt und in einem Fließtext über die jeweiligen Rituale. Oft sind diese eng mit dem Kirchenjahr verbunden und hier wirkt es fast so als würde man jemandem gegenüber sitzen, der von früher und/ oder den noch heute lebendigen Traditionen erzählt. Berücksichtigt wurden dabei die verschiedensten Regionen des Alpenlandes. Trotzdem stieß ich auf viele mir bereits bekannte Bräuche, von anderen hatte ich dagegen noch nie gehört. Ich fand das ungeheuer spannend. Leider aber macht diese Art von Erzählungen, selbst wenn sie in einzelne Feiertage unterteilt ist, es auch schwer gezielt Informationen herauszugreifen. Oft fehlen sogar bei festen Tagen das jeweilige Datum und auch die kalendarische Reihenfolge wurde nicht konstant eingehalten (Martini). Begeistert hat mich dieses Buch trotzdem. Es war interessant und kurzweilig, den einzelnen Ritualen wurde aber unterschiedlich viel Aufmerksamkeit geschenkt, wobei manche dann nur noch angerissen wurden.

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