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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2021

Kurzweiliges Lesevergnügen

Die Buchhandlung
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Florence Green wagt einen Neuanfang und eröffnet in ener kleinen, verschlafenen Stadt eine Buchhandlung. Doch bereits vor der Eröffnung werden ihr von den Dorfbewohnern Steine in den Weg gelegt.

Der Schreibstil ...

Florence Green wagt einen Neuanfang und eröffnet in ener kleinen, verschlafenen Stadt eine Buchhandlung. Doch bereits vor der Eröffnung werden ihr von den Dorfbewohnern Steine in den Weg gelegt.

Der Schreibstil von Penelope Fitzgerald ist sehr angenehm. Die Geschichte las sich sehr leicht, schnell, aber war nur von kurzer Dauer.

Der Leser bekommt Einblicke in das Leben von Florence, ihrem Neuanfang und der Bemühung eine Buchhandlung zu eröffnen und vor allem zu halten.

Bereits auf den ersten Seiten wird einem bewusst, dass Florence sich für ihre Buchhandlung ein ganz eigenes Dörfchen ausgesucht haben, in dem sich die verschiedensten Charaktere einfinden und Einfluss auf Florences Alltag haben.

Die Handlung an sich wird sehr schnell abgehandelt und ist teilweise so sehr gerafft, dass man das Gefühl hat, es kratzt nur leicht an der Oberfläche. Der Tiefgang hat mir ein wenig gefehlt.

Alles in allem sind die Lektüre und die Charaktere, besonders Christine, ganz nett gestaltet und bieten einem ein paar kurzweilige Lesestunden.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Ein gelungener Fall

Watch Me – Ich werde es wieder tun
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Ein Video, auf dem ein Mann mit Benzin übergossen wird und einen qualvollen Tod stirbt. Ein Countdown, der bestimmt, wann der Täter erneut zuschlagen wird. Und ein Profiler, der sich besser als jeder andere ...

Ein Video, auf dem ein Mann mit Benzin übergossen wird und einen qualvollen Tod stirbt. Ein Countdown, der bestimmt, wann der Täter erneut zuschlagen wird. Und ein Profiler, der sich besser als jeder andere in einen Psychopathen hinein versetzen kann und den Täter zur Strecke bringen will, ehe dieser erneut zuschlagen kann.

Der Schreibstil und die Charaktere haben mich auch bei diesem Band wieder in ihren Bann gezogen. Winter, der mit seinen unkonventionellen Methoden und seinem Verständnis für die menschliche Psyche jeden Fall aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Taylor, der junge Polizist, in dem mehr steckt als er zunächst vermuten lässt. Und Hannah seine Verlobte, die mehr als nur eine Pensionsbesitzerin ist.

Auch wenn mir manche Rückschlüsse und Gedanken von Winter hin & wieder zu zufällig sind, bin ich James Carol einfach verfallen. Ich liebe die Art, wie er Winter an Fälle herangehen lässt, dessen Gedankengänge & die Sympathie, die dieser Charakter mit sich bringt.

Ich war gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, obwohl es nicht der spannendste oder überraschendste Thriller ist, der einen noch Tage später beschäftigt.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Gänsehaut!

Todesfrist
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Grausame Frauenmorde treiben Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez schier an den Rand der Verzweiflung. Wie hängen die Opfer untereinander zusammen? Wer ist der Täter? Und wieso dient das bekannte Kindermärchen ...

Grausame Frauenmorde treiben Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez schier an den Rand der Verzweiflung. Wie hängen die Opfer untereinander zusammen? Wer ist der Täter? Und wieso dient das bekannte Kindermärchen des Struwwelpeters ihm als Vorlage für seine grausamen Taten?

Ein sehr gelungener Auftakt der Maarten S. Sneijder Reihe. Die Charaktere sind mir bereits auf den ersten Seiten ans Herz gewachsen. Sowohl Sabine, die eine sehr familienbezogene und ergeizige Frau ist als auch Maarten S. Sneijder, der ... nun ja Maarten S. Sneijder ist. Nicht nur die schroffe und oft vor Sarkasmus triefende äußerliche Seite, sondern auch sein weicher und fürsorglicher Kern, haben mich von Anfang an abgeholt.

Die vielen Wendungen, Aha-Momente und durchdachten Zusammenhänge fesselten mich von der ersten bis zur letzten Seite. Ich hatte kurz Zweifel, ob mir das Ende nicht ein wenig zu unbefriedigend war, aber im Nachhinein macht mir der bloße Gedanke daran noch immer Gänsehaut.

Absolute Empfehlung! Ich setz mich gleich an den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Bis zum Schluss fesselnd!

Todesurteil
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In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert - und sie spricht ...

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert - und sie spricht kein Wort.

Ich kann vorweg nehmen: Auch dieses Mal hat mich Gruber wieder in seinen Bann gezogen und mich das Buch kaum aus der Hand legen lassen.

Der Schreibstil ist flüssig und so bildlich, dass das Gelesene sofort Bilder in meinem Kopf formt - so wie ein guter Thriller sein sollte.

Wie bei den anderen beiden Teilen, bin ich begeistert von den Charakteren. Besonders die Entwicklung von Sabine und Sneijder, vor allem die Beziehung, die sie zueinander haben. hat mich abermals komplett überzeugt.

Auch wenn dieser Teil mit, in meinen Augen, verhältnismäßig wenig Blut auskommt, war das Kopfkino 1a.

Ich kann's nur immer wieder sagen: Gruber hat sich einfach in mein Thrillerherz geschlossen und ich bin wirklich traurig, dass ich die Sneijder Reihe für's Erste durch hab. Dass ich mich jetzt seiner anderen Reihe widmen werde, spricht für sich. Absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Guter Ansatz, aber irgendwas fehlt

Der Federmann
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Ein unbekannter Irrer treibt in Berlin sein Unwesen. Er hinterlässt brutal zugerichtete Frauen - und einen Vogel.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ist auch immer eines der wichtigsten Kriterien ...

Ein unbekannter Irrer treibt in Berlin sein Unwesen. Er hinterlässt brutal zugerichtete Frauen - und einen Vogel.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ist auch immer eines der wichtigsten Kriterien für mich, um an der Geschichte dran zu bleiben. & obwohl ich es an einem Tag durchlas, fehlte mir irgendwas. Ich kann nicht sagen, ob es an dem Ermittler lag, der nicht wie sonstige Ermittler eine Koryphäe in seinem Gebiet war, sondern durch seine "schwache" und angsterfüllte Seite dominiert wurde. Oder ob ich mir mehr Einblicke in die Gedankenwelt des Täters gewünscht hätte.

Die Spannung flaute nicht ab, obwohl die Ermittlungsarbeiten lange Zeit stockten & ich mich immer wieder fragte, wann & was denn nun der entscheidende Hinweis sein sollte.

Der Ansatz war auf jeden Fall gut gewählt, aber wie gesagt fehlte mir das gewisse Etwas, um sofort zum zweiten Band zu greifen. Trotzdem werde ich Bentow noch eine Chance geben & mich demnächst irgendwann an den zweiten Teil setzen.

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