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Steffi58

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2022

Sehr spannend geschrieben

Das siebte Mädchen
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Schon das Cover hat mich positiv angesprochen, die Farbauswahl ist ungewöhnlich, aber zum Lesen motivierend. Im Inneren des Buches setzt sich die ungewöhnliche Gestaltung fort, auch farblich und es ...


Schon das Cover hat mich positiv angesprochen, die Farbauswahl ist ungewöhnlich, aber zum Lesen motivierend. Im Inneren des Buches setzt sich die ungewöhnliche Gestaltung fort, auch farblich und es gibt verschiedene Kommentare zum Buch.
Das Debüt der Autorin Stacy Willingham lässt nicht erkennen, dass es ihr Erstlingswerk ist. Auch nach der Lektüre des gesamten Thrillers bin ich noch dieser Meinung.
Der Thriller handelt von Chloe, einer promovierten und angesehenen Psychologin . Aber eigentlich ist Chloe seelisch völlig kaputt, sie nimmt ohne ärztliche Begleitung verschreibungspflichtige Medikamente und trinkt zu viel Alkohol .
Chloe hat versucht ihr Leben zu leben, aber die Geschichte des Vaters belastet die gesamte Familie.
Chloes Vater sitzt seit 20 Jahren wegen Mordes an sechs Mädchen im Gefängnis . Ganz klar ist zunächst nicht , ob er wirklich der Täter ist , denn man konnte die Leichen niemals finden.
Die Geschichte wird aus Chloes Sicht erzählt ; ist sie die Tochter eines Serienmörders ? Kurz vor Ihrer Hochzeit holt die Vergangenheit sie wieder ein; es wird wieder ein Mädchen vermisst…
Das Buch raubt einem nicht nur den Atem , man kann einfach nicht aufhören zu lesen.

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Veröffentlicht am 14.08.2022

Absolut lesenswert

Ingeborg Bachmann und Max Frisch
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Da ich beide Schriftsteller überaus schätze , hatte ich mir dieses Buch schon seit seiner Vorankündigung des Verlages auf meiner Merkliste.
Nun endlich ist es da und hält, was ich erwartet habe.
Allein ...

Da ich beide Schriftsteller überaus schätze , hatte ich mir dieses Buch schon seit seiner Vorankündigung des Verlages auf meiner Merkliste.
Nun endlich ist es da und hält, was ich erwartet habe.
Allein schon die Eingangszitate animieren zum Weiterlesen
Der klare , fast nüchterne Schreibstil zog mich sofort in den Bann, die Recherche zum Buch scheint mit tiefgründig. Viele nachgewiesene Zitate belegen das.
Das Cover gefällt mir gut, es zeigt die Verliebtheit der Beiden deutlich.
Der Roman handelt von der kurzen aber intensiven Liebesbeziehung von Max Frisch und Ingeborg Bachmann. Eine Beziehung, die sehr speziell ist da beide Schriftsteller völlig unterschiedliche Auffassungen über die Beziehung haben. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere prallen aufeinander und können doch nicht voneinander lassen; er eifersüchtig und besitzergreifend, sie freiheitsliebend und selbstbewusst.
Eine anspruchsvolle, aber lohnende Lektüre.

Veröffentlicht am 14.08.2022

Großartiger Albert Einstein als Comic für Kinder

Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Albert Einstein
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Der große Wissenschaftler Albert Einstein kann auch für Kinder unserer Zeit ein gutes Vorbild sein. Dabei werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse vollständig weggelassen, denn die Botschaft dieses Buches ...

Der große Wissenschaftler Albert Einstein kann auch für Kinder unserer Zeit ein gutes Vorbild sein. Dabei werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse vollständig weggelassen, denn die Botschaft dieses Buches besteht darin, zu erläutern, dass Jeder die Chance hat, die Welt zu verändern.
Im Mittelpunkt steht nicht der Wissenschaftler sondern das Kind und der Mensch Albert Einstein;das finde ich persönlich besonders gelungen. Das Kind Albert war zunächst kein Wunderkind, sondern eher ein Träumer ,dem sogar das Sprechen schwer fiel.
Das und die Fotos am Ende des Buches brachten meinem 5jährigen Enkel diesen Menschen ganz nah. Die comicartige Gestaltung mit den Sprechblasen sprachen den 8Jährigensehr an. Und auch Erwachsene können noch das ein oder andere Unbekannte über Albert Einstein erfahren.
Die direkte Ansprache am Ende des Kinderbücher motiviert die jungen Leser zusätzlich. Großartig!

Veröffentlicht am 20.07.2022

Briefwechsel mit Stil

Das Glück auf der letzten Seite
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Da in der heutigen Zeit kaum jemand noch Briefe schreibt, sind die meisten Menschen auch nicht mehr gewohnt , solche zu lesen. Deshalb war mir relativ klar, dass dieses Buch polarisieren wird.
Ich finde ...

Da in der heutigen Zeit kaum jemand noch Briefe schreibt, sind die meisten Menschen auch nicht mehr gewohnt , solche zu lesen. Deshalb war mir relativ klar, dass dieses Buch polarisieren wird.
Ich finde aber , dass der Schriftstellerin Cathy Bonidan mit ihrem Roman „Das Glück auf der letzten Seite“ ein toller Roman gelungen ist.
Der Schreibstil ist sehr besonders, manchmal vielleicht auch verwirrend, aber mal liest sich schnell ein. Die Zartheit der Geschichte wird auch durch das Cover sehr gut umgesetzt.
Zum Inhalt:
Anne-Lise findet in bei einem Normandieaufenthalt in ihrem Hotelzimmer ein Romanmanuskript. Nach einer Suche findet sie den Verfasser : Silvestre. Dieser hat den Roman schon vor dreißig Jahren geschrieben , allerdings nie vollendet – das hat ein anderer getan.
Die Suche geht weiter …
Der Roman ist für mich ein literarischer Leckerbissen, gerade weil es heutzutage kaum noch Briefromane gibt.

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Veröffentlicht am 30.06.2022

Wieder ein kluges Buch

Was ich nie gesagt habe
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Das Buch von Susanne Abel " Was ich nie gesagt habe" behandelt auf rund 500 Seiten wie schon ihr überaus erfolgreicher Roman "Stay away from Gretchen" viele interessante und gleichzeitig unbequeme Themen ...

Das Buch von Susanne Abel " Was ich nie gesagt habe" behandelt auf rund 500 Seiten wie schon ihr überaus erfolgreicher Roman "Stay away from Gretchen" viele interessante und gleichzeitig unbequeme Themen und knüpft perfekt an die erste Geschichte an.
Das Cover knüpft in der farblichen Gestaltung an das seines Vorgängers harmonisch an .
Wieder gibt es zwei Erzählstränge in zwei verschiedenen Zeiten. Erzählt wird diesmal nicht vorrangig Gretas Lebensgeschichte , sondern die ihres Mannes Konrad .
Und natürlich wird Geschichte des gemeinsamen Sohnes Tom fortgesetzt, der als Fernsehmoderator arbeitet und mit Jenny und Sohn Carl nun eine eigene kleine Familie hat.
Wieder spielen Alzheimer bzw. Demenz sowie Traumata durch Krieg und Flucht eine wichtige Rolle. Es geht aber auch um die eigenen Wurzeln und das recht darauf, zu erfahren , wer unsere Eltern sind, woher wir stammen, haben wir uns unbekannte Halbgeschwister.
Tom Monderath wird mit diesen Fragen konfrontiert als Henk sein Halbbruder auftaucht.
Erst 1989 stand das Bundesverfassungsgericht Kindern von Samenspendern das Recht zu, zu erfahren wer ihr genetischer Vaters ist.
Die Autorin nimmt sich dieses Themas mit viel Empathie und Fingerspitzengefühl an und liefert gleichzeitig viele ergänzende Informationen.

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