Ein absoluter Genuss
Maybe this is how it startsIch habe „Maybe this is how it starts“ zunächst als nette Lektüre für zwischendurch gestartet. Und gewissermaßen ist es das auch die ganze Zeit geblieben. Aber gleichzeitig ist es auch so viel mehr geworden. ...
Ich habe „Maybe this is how it starts“ zunächst als nette Lektüre für zwischendurch gestartet. Und gewissermaßen ist es das auch die ganze Zeit geblieben. Aber gleichzeitig ist es auch so viel mehr geworden. Schon in den ersten Kapiteln musste ich so viel schmunzeln, dass ich wusste: das Buch hat etwas Besonders.
Unter dem Klappentext stand „die perfekte RomCom“, und irgendwie war das auch vollkommen zutreffend. Die Geschichte ist so leicht, humorvoll und flüssig, dass man schnell in ihr versinken kann.
Aber sie enthält daneben auch gewisse ernstere Aspekte: Eine alte Liebesgeschichte, die Hoffnung oder Schmerz wecken kann. Zwei zum Teil ziemlich verschiedene Sichtweisen auf die Welt. Protagonisten, die durchaus einen (kleinen) Fleck auf ihrer Seele haben… Diese Themen nehmen aber nicht überhand. Vielmehr fließen sie - in perfekter Harmonie - ein in eine Geschichte, die vor allem leicht, chaotisch, romantisch, humorvoll, vielleicht stellenweise eher übertrieben (im positivsten Sinne) und packend ist. Insbesondere die Protagonisten werden toll dargestellt (ich sage mal Grumphy vs. Sunshine :). Wobei vor allem Millie außergewöhnlich war. Sie hat so viele Eigenheiten, die süß, komisch, lustig und faszinierend sein können, dass sie einen total einnehmenden Charakter darstellt und es so, so viel Spaß gemacht hat ihre Gedanken (und Monologe) zu lesen.
Daneben ist natürlich die Story generell toll: die Geschichte von der Vereinigung einer alten Liebe als (selbst total schöne) Hintergrundstory und der Roadtrip im Vordergrund.
Alles in allem hat mich das Buch positiv überrascht, weil es „nur ein Zeitvertreib“ aber gleichzeitig auch mehr war und mich mit einer einzigartigen Protagonistin und einem leicht-humorvoll-romantischen Setting für sich einnehmen konnte.