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Veröffentlicht am 01.12.2020

Rasant

Als die Nacht begann
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Ein Scharfschütze macht Berlin unsicher. Es gibt kein Bekennerschreiben und die Opfer scheinen keine Verbindungen zueinander zu haben. Jan Tommen, ein Hauptkommissar, macht sich an die Ermittlungen. Er ...

Ein Scharfschütze macht Berlin unsicher. Es gibt kein Bekennerschreiben und die Opfer scheinen keine Verbindungen zueinander zu haben. Jan Tommen, ein Hauptkommissar, macht sich an die Ermittlungen. Er arbeitet aber etwas unkonventionell.

Jan gefiel mir von Anfang an sehr gut. Da dies der erste Band aus dieser Reihe ist, kenne ich seinen und den Hintergrund seiner Freunde nicht. Dies ist für den Verlauf der Ermittlungen aber nicht hinderlich, allerdings hätte ich auch die Einblicke in deren Privatleben nicht gebraucht, da sie mir unwichtig und überflüssig erschienen.

Etwas ungewöhnlich sind die Ermittlungsarbeiten, da er sich von Beginn an sehr auf seine Freunde, einen ehemaligen Kriminellen, einen Hacker und eine Pathologien verlässt. Sein Partner und sein Vorgesetzter rückten sehr in den Hintergrund. Da es aber ein Buch ist, hat mich dies nicht sehr gestört im wahren Leben aber wohl undenkbar.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Spannung baut sich kontinuierlich auf und bleibt bis zum Ende. Ein paar witzige Szenen werden immer wieder eingebaut und lockern das Geschehen auf.

Fazit: Ein Autor, welchen ich mir auf jeden Fall merken werde.

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Veröffentlicht am 23.11.2020

Vorsicht vor der Vergangenheit

Lügenpfad
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Frank will seinen besten Freund ein Rätsel aus seinem Geburtsjahr schenken. Als er die Nachforschungen nach einem geeigneten Fall beginnt, sticht er unbeabsichtigt in ein Wespennest. Nun lauert nicht nur ...

Frank will seinen besten Freund ein Rätsel aus seinem Geburtsjahr schenken. Als er die Nachforschungen nach einem geeigneten Fall beginnt, sticht er unbeabsichtigt in ein Wespennest. Nun lauert nicht nur für ihn hinter jeder Ecke eine Gefahr.

Frank war mir sogleich sympathisch und ich hatte keine Schwierigkeiten ins Buch zu kommen, obwohl ich keine Vorgängerbände kenne. Seine Freundschaft zu Marcel ist speziell, aber macht das nicht eben besondere Freundschaften aus?! Sie kennen sich, sie necken sich und sie raufen sich wieder zusammen. Ein Dreamteam, welches immer zur Stelle ist, wenn der andere Hilfe benötigt.

Der Fall hatte zwar auch seine Phasen mit Aktion, mich hat aber die unterschwellige Angst immer weitergetrieben und somit konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Selbst als man dachte es ist vorbei kam noch etwas.

Fazit: Ganz große Kino!!!


Das Buch wurde mir von Netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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Veröffentlicht am 22.11.2020

Mord verjährt nie

Kaltes Gold
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In Lappland wird eine Leiche gefunden. Sie liegt dort schon viele Jahre und scheucht nun nicht nur die Polizei, sondern auch einige andere auf.

Olivia wird zu den Leichenfund beordert, um die Aufklärung ...

In Lappland wird eine Leiche gefunden. Sie liegt dort schon viele Jahre und scheucht nun nicht nur die Polizei, sondern auch einige andere auf.

Olivia wird zu den Leichenfund beordert, um die Aufklärung zu übernehmen. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Mord handelt. Die Nachforschung gestalten sich als schwierig und gefährlich, als auch Olivia ins Fadenkreuz der Mörder kommt.

Für mich war es ein Buch, welches mich zwar nicht vollends überzeugt hat, aber doch soweit in seinen Sog gebracht hatte, dass ich immer weiterlesen musst. Meine Abneigung kam wohl daher, dass ich mit der Hauptperson einfach nicht warm wurde. Sie hat viele Freunde, welche wirklich alles für sie geben. Sie setzen sich in der Arbeit für sie ein, sie kommen aus Thailand, um an den Ermittlungen teilzunehmen und doch war sie mir einfach unsympathisch. Sie war sehr Ich-Bezogen, stur, rechthaberisch allerdings auch sehr tapfer.

Der Schreibstil war gut zu lesen und auch an der Spannung fehlt es im Buch nicht. Es gab immer wieder unerwartete Wendungen und somit blieb die Lösung bis zum Schluss im Dunkeln.

Fazit: Ein Buch mit Tom Stilton als Hauptperson hätte mir vermutlich besser gefallen.

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Überraschend anders - aber spitze

Zorn - Zahltag
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Hier weis man von Beginn an sehr, sehr viel. Man kennt den Täter und relativ schnell die Hintermänner und Gründe und doch bleibt es spannend. Es gibt genügend Wissenslücken, welche gefüllt werden möchten.

Zorn ...

Hier weis man von Beginn an sehr, sehr viel. Man kennt den Täter und relativ schnell die Hintermänner und Gründe und doch bleibt es spannend. Es gibt genügend Wissenslücken, welche gefüllt werden möchten.

Zorn und Schröder sind wirklich wie ein altes, keifendes Ehepaar und doch gibt es immer wieder diese Szenen, wo man bemerkt, wie sie wirklich zueinanderstehen. Das Privatleben ist wunderbar in das Buch eingebunden und Zorn muss wieder einiges wegstecken. Obwohl er solch eine Mimose ist, hält er sich mehr als gut.

Fazit: Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.11.2020

Durchhaltevermögen zahlt sich aus

Todeswall
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Emma wird als externe Ermittlerin zu einem offensichtlichen Selbstmord gerufen. Allerdings ist vor sechs Jahren die Mutter des Opfers brutal ermordet worden. Gibt es einen Zusammenhang oder ist es Zufall?

Emma ...

Emma wird als externe Ermittlerin zu einem offensichtlichen Selbstmord gerufen. Allerdings ist vor sechs Jahren die Mutter des Opfers brutal ermordet worden. Gibt es einen Zusammenhang oder ist es Zufall?

Emma beginnt zuerst allein, wird aber dann von ihrem Freund Christopher und dessen Freund Padorn unterstützt. Sie haben alle verschiedene Fähigkeiten. Emma ist hartnäckig und verbeißt sich wie ein Pitbull in einen Fall, Christopher ist Profi im Observieren und Padorn ein begnadeter Recherchierst und Hacker.

Das Buch zeigt, dass es oft auf Kleinigkeiten ankommt und zum Lösen eines Falls Ausdauer, Befragungen, Rückfälle, Observierungen und gutes Personal gehört. Der Fall ist so verschachtelt und die auffälligen Personen schweigen allesamt. Nur mit viel Engagement können sie nach und nach etwas Herausfinden. Das Motiv ist mehr als fragwürdig und ließ mich noch länger darüber nachdenken.

Der Schreibstil ist sehr mitreißend, auch wenn das Buch nicht mit ständigen Spannungsmomenten aufwartet. Allerdings will man wissen, wie alles zusammenhängt und hofft von Seite zu Seite auf Neuigkeiten.

Bei dem Buch handelt es sich um den fünften Fall für Emma Klar. Das Buch kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden.


Fazit: Ein Krimi, genau richtig für die kalte Jahreszeit.

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