Cover-Bild Kaltes Gold
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 09.11.2020
  • ISBN: 9783641248949
Cilla Börjlind, Rolf Börjlind

Kaltes Gold

Kriminalroman
Julia Gschwilm (Übersetzer), Susanne Dahmann (Übersetzer)

Wenn das Eis schmilzt, kommt die Wahrheit ans Licht

Schneeschmelze in den Bergen Lapplands. Die Leiche eines Mannes wird freigelegt. Erschossen – vor zirka 20 Jahren. Olivia Rönning nimmt die Ermittlungen auf. Auf dem Weg zur Fundstelle gerät ihr Hubschrauber in einen Sturm und stürzt ab. Als Olivia aufwacht, ist sie auf sich gestellt, das Funkgerät funktioniert nicht. Sie befreit sich aus dem Wrack und rettet sich in eine einsame Fischerhütte. Doch sie ist nicht allein an diesem unwirtlichen, von der Welt abgeschnittenen Ort, denn jemand will unbedingt verhindern, dass die Wahrheit über den Toten ans Licht kommt. Als Tom Stilton erfährt, was Olivia zugestoßen ist, gibt er sein ruhiges Leben in Thailand auf, um ihr zu helfen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2020

Ein eiskalter Fall

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„Kaltes Gold“ von Cilla & Rolf Börjlind habe ich als ebook mit 309 Seiten gelesen, diese sind in 5 Kapitel eingeteilt und mit dem Ort der Handlung überschrieben. Es ist der 6. Teil der Rönning/Stilton-Serie.
Für ...

„Kaltes Gold“ von Cilla & Rolf Börjlind habe ich als ebook mit 309 Seiten gelesen, diese sind in 5 Kapitel eingeteilt und mit dem Ort der Handlung überschrieben. Es ist der 6. Teil der Rönning/Stilton-Serie.
Für mich ist es das erste Buch dieser Reihe.

1999 verschwindet Kaldma und wird nicht gefunden. Damals saß die 12jährige Olivia Rönning bei ihrem Vater auf dem Revier, als die Meldung kam. 20 Jahre später wird nach der Schneeschmelze in Lappland die Leiche eines Mannes gefunden. Ist es der seit damals Vermisste? Wer hat ihn erschossen und warum? Nun ist es an Olivia, den Fall zu klären. Frisch verliebt aus dem Mexiko-Urlaub ins Präsidium zurückgekehrt, muss sie schon wieder los nach Lappland. Auf dem Weg zur Fundstelle gerät ihr Hubschrauber in einen Sturm und stürzt ab. Sie überlebt und findet ein verlassenes Camp. Doch sie ist nicht allein in dieser einsamen Gegend. Anscheinend will jemand die Aufklärung des Falles mit allen Mitteln verhindern, was für Olivia lebensgefährlich wird. Der Fall ruft auch Tom Stilton aus Thailand zurück, ein Kollege und Freund ihres Vaters. Zusammen mit der ehemaligen Chefin Mette, Tom, Lisa und Bosse leitet Olivia nun die Ermittlungen und will den Fall aufklären.

Der Fall spielt hauptsächlich in Stockholm und in Arjeplog in Schwedisch-Lappland. Gleichzeitig ermittelt Tom in Gambia, was eine Nebenhandlung der eigentlichen Geschichte ist. Solche Nebenhandlungen gibt es einige im Buch. Einen relativ großen Raum nimmt dabei Olivia’s Beziehung mit Lukas ein. Dieser leidet an einer dissoziativen Identitätsstörung, was nicht einfach für beide ist.
Mit Olivia bin ich auch nicht so recht warm geworden. Sie ist oft unbeherrscht, meistens ungeduldig, auch ihren engsten Mitarbeitern gegenüber, lässt sie kaum zu Wort kommen und stürmt immer voran. Sie macht den damaligen Ermittlern indirekt Vorwürfe, dass sie nicht mehr herausgefunden haben. In Lappland war sie zu den Kollegen auch wortkarg und unfreundlich, außerdem fast krankhaft eifersüchtig. Sie wirkt nicht sonderlich sympathisch.

Auch andere Gespräche mit verschiedenen Menschen gestalteten sich sehr einsilbig. Wahrscheinlich liegt das aber auch an der Mentalität der Menschen im hohen Norden.

Die Geschichte begann mit dem Fund der Leiche und dem Absturz sehr spannend, im Mittelfeld hing sie dann ein bisschen. Es wurde eben in unterschiedliche Richtungen ermittelt und mit unterschiedlichen Personen gesprochen. Gegen Ende wurde es dann noch einmal rasant und spannend. Und die Aufklärung war dann doch eine andere, als zu Beginn vermutet.

Es gab sehr schöne Naturbeschreibungen, gerade von Eis und Schnee in Lappland. Aber auch kritische Aspekte zum Klimawandel und den Veränderungen der Natur in den letzten Jahren.

Das Cover gefällt mir sehr und es passt gut zu der Geschichte.

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Veröffentlicht am 25.11.2020

Kriminalroman mit mehreren Themen

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Zum Inhalt:
Die Klimaerwärmung führt zur Schneeschmelze in Lapplands Bergen. Unter einer schmelzenden Schneewechte wird eine Leiche gefunden, erschossen – vor zirka 20 Jahren. Ein alter Fall, den ihr Vorgesetzter ...

Zum Inhalt:
Die Klimaerwärmung führt zur Schneeschmelze in Lapplands Bergen. Unter einer schmelzenden Schneewechte wird eine Leiche gefunden, erschossen – vor zirka 20 Jahren. Ein alter Fall, den ihr Vorgesetzter zu gerne Olivia Rönning aufs Auge drückt. Auf dem Weg zum Fundort der Leiche, gerät Olivia und der Pilot des Helikopters in einen Sturm und stürzen ab. Nach der Erstversorgung des Piloten macht sich Olivia durch die unwirtliche, einsame Gegend auf, um Hilfe zu holen. Doch sie ist nicht allein und gerät schnell ins Visier einer Person, die unbedingt verhindern will, dass bekannt wird was damals passiert ist.
Tom Stilton, Freund von Olivias verstorbenen Vater, befindet sich im Ruhestand und weilt gerade in Thailand als er erfährt, dass Olivia vermisst wird. Sofort macht er sich auf dem Weg um Olivia zu finden.

Meine Meinung:
Ich wusste nicht, dass dies schon der 6. Band einer Reihe um Olivia Rönning und Tom Stilton ist, konnte mich aber gut in das Buch einfinden. Sicherlich fehlten mir zu den Hauptprotagonisten die bereits gemeinsamen Erlebnisse. Das Buch beginnt mit einem Prolog in dem Olivia gerade 12 Jahre alt ist und bei ihrem Vater Arne im Polizeipräsidium sitzt. Es wird von einem Vermissten gesprochen. Durch den Klapptext und dem Prolog kann sich der Leser schon denken, dass es bei dem Vermissten und der aufgefundenen Leiche 20 Jahre später um ein und dieselbe Person handelt. Doch wie kommt diese Person dorthin? Was hatte sie da zu suchen? Viele Fragen die sich Olivia zusammen mit Tom und Ex-Chefin Mette stellen. Da dies ein sogenannter Cold-Case ist, hat Olivias Vorgesetzter nichts dagegen, dass Olivia die beiden als externe Mitarbeiter einspannt. Die Ermittlungen führen sie auf viele Spuren, so könnte der Fall mit einem Umweltskandal zu tun haben, einem Eifersuchtsdrama oder mit der Herkunft des Opfers. Viel zu tun für Olivia, die auch ein Auge auf ihren Freund Lucas mit seiner dissoziativen Identitätsstörung haben muss. Dies alles setzt das Autorenduo in einem flüssigen Schreibstil gekonnt in Szene. Die Kapitel sind kurz gehalten und enden oft so, dass der Leser denkt jetzt passiert was Aufregendes und dann geht alles ganz normal weiter. Hier wünschte ich mir etwas mehr beibehaltene Spannung. Das Privatleben der Ermittler Olivia/Tom wird ausreichend, manchmal auch etwas zu umfassend behandelt. Ich finde den Plott mit all seinen Verwicklungen gut durchdacht obwohl ich wiederum bei manchen Szenen die Logik vermisste. Trotzdem fehlte mir nicht das Verlangen endlich zu erfahren was genau passiert ist und wie alles zusammenhängt.

Fazit:
Ein Kriminalroman der mich zwar nicht komplett von sich überzeugt hat, jedoch einen gewissen Reiz ausübte.

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Veröffentlicht am 22.11.2020

Mord verjährt nie

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In Lappland wird eine Leiche gefunden. Sie liegt dort schon viele Jahre und scheucht nun nicht nur die Polizei, sondern auch einige andere auf.

Olivia wird zu den Leichenfund beordert, um die Aufklärung ...

In Lappland wird eine Leiche gefunden. Sie liegt dort schon viele Jahre und scheucht nun nicht nur die Polizei, sondern auch einige andere auf.

Olivia wird zu den Leichenfund beordert, um die Aufklärung zu übernehmen. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Mord handelt. Die Nachforschung gestalten sich als schwierig und gefährlich, als auch Olivia ins Fadenkreuz der Mörder kommt.

Für mich war es ein Buch, welches mich zwar nicht vollends überzeugt hat, aber doch soweit in seinen Sog gebracht hatte, dass ich immer weiterlesen musst. Meine Abneigung kam wohl daher, dass ich mit der Hauptperson einfach nicht warm wurde. Sie hat viele Freunde, welche wirklich alles für sie geben. Sie setzen sich in der Arbeit für sie ein, sie kommen aus Thailand, um an den Ermittlungen teilzunehmen und doch war sie mir einfach unsympathisch. Sie war sehr Ich-Bezogen, stur, rechthaberisch allerdings auch sehr tapfer.

Der Schreibstil war gut zu lesen und auch an der Spannung fehlt es im Buch nicht. Es gab immer wieder unerwartete Wendungen und somit blieb die Lösung bis zum Schluss im Dunkeln.

Fazit: Ein Buch mit Tom Stilton als Hauptperson hätte mir vermutlich besser gefallen.

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