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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2021

Ein letzter Besuch an der NYMSA – schade, dass es schon vorbei ist, ein großartiges Buch

One Last Act
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Allyson möchte so gerne eine erfolgreiche Schauspielerin werden – Ethan zweifelt an seinem Traum als Bandleader und warnt Ally vor der dunklen Seite des Ruhms. Wird sie ihren eigenen hohen Ansprüchen tatsächlich ...

Allyson möchte so gerne eine erfolgreiche Schauspielerin werden – Ethan zweifelt an seinem Traum als Bandleader und warnt Ally vor der dunklen Seite des Ruhms. Wird sie ihren eigenen hohen Ansprüchen tatsächlich gewachsen sein?

Mir haben die ersten beiden Bände von Nicole Böhm soooo gut gefallen und der dritte Teil hat seinen Vorgängern in nichts nachgestanden. Ich bin wirklich traurig, dass die Zeit an der NYMSA vorbei ist, ich habe Riley & Julian, Gillian & Jaz und nun auch Allyson & Ethan in mein Herz geschlossen und die Zeit mit ihnen in New York sehr genossen.

Das lag vor allem an dem tollen Schreibstil von Nicole Böhm – jeder Charakter hat mit seinen Eigenheiten, Tiefen und Humor überzeugt und auch das Knistern zwischen Ally und Ethan war wieder so sehr spürbar. Genauso wie die Verzweiflung.

Durch abwechselnde Kapitel aus Sicht von Allyson und Ethan kann man sich beim Lesen in beide hineinversetzen und jeder hat mit seinen eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Jedem, der sich für Musik, Schauspielerei oder Tanzen interessiert, kann ich die Reihe absolut empfehlen – zum ersten Teil „One last song“ und zu „One last act“ gibt es auch eine tolle Playlist, die super zum Buch passt. Ich muss jetzt erstmal verdauen, dass die Triologie beendet ist, aber die Bücher werde ich definitiv nicht das letzte Mal gelesen haben, wow.

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Wenn du die wichtigste Person deines Lebens verlierst – wer bist du ohne sie?

So wie du mich kennst
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Karla verliert ihre kleine Schwester Marie in New York bei einem Unfall. Sie kümmert sich um die Auflösung der Wohnung und versucht mit dem Leben ohne Marie klar zu kommen und trotzdem mit ihr in Verbindung ...

Karla verliert ihre kleine Schwester Marie in New York bei einem Unfall. Sie kümmert sich um die Auflösung der Wohnung und versucht mit dem Leben ohne Marie klar zu kommen und trotzdem mit ihr in Verbindung zu bleiben.

Anika Landsteiner erzählt die Geschichte der beiden Schwestern einfühlsam in abwechselnden Kapiteln aus der Sicht von Karla oder Marie und zusätzlich gibt es in einigen Kapiteln noch Rückblenden anderer Charaktere, so dass man als Leser regelrecht in das Buch reingesogen wird. Dabei ist die Verzweiflung von Karla so greifbar, dass ich mich beim Lesen ebenfalls sehr traurig gefühlt habe. Für mich ist es eine absolut gelungene und emotionale Geschichte über zwei Schwestern, die sich verlieren um sich zu finden, die ich jedem empfehlen kann.

Das Buch hat mich sehr berührt und mitgenommen und ist auch nach dem Beenden noch sehr lange in meinen Gedanken geblieben. Ich habe mir auch sehr viele Sätze, die mich zum Nachdenken gebracht haben, markiert. Das sind richtige kleine Satzschätze, die großartig formuliert sind.

Fazit: Ein Buch für Frauen, gegen Scham und für das Leben. Vielen Dank an den Verlag, dass er diesem Buch und den darin enthaltenen Themen eine Bühne gibt – mich hat das Buch sensibilisiert, wieder bewusster hinter die Fassade zu schauen und nicht nur nach mir selbst.

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Ein kurzweiliger Roadtrip zum schmunzeln und nachdenken

Der erste letzte Tag
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Livius ist auf dem Weg zu seiner Frau um ihre Beziehung zu retten, als höhere Gewalt ihn zum Mitfahrer von Lea macht. Auf ihrer gemeinsamen Fahrt lernen dabei einiges über das Leben und werden mit ihren ...

Livius ist auf dem Weg zu seiner Frau um ihre Beziehung zu retten, als höhere Gewalt ihn zum Mitfahrer von Lea macht. Auf ihrer gemeinsamen Fahrt lernen dabei einiges über das Leben und werden mit ihren eigenen Vorurteilen konfrontiert.

Sebastian Fitzek hat das zweite Mal KEINEN Thriller geschrieben. Diesmal eine kurzweilige und lockerere, aber nicht zu leichte Geschichte über das Leben von zwei äußerst unterschiedlichen Charakteren.
Das Hörbuch liest Simon Jäger, der eine sehr angenehme Erzählstimme hat. Er unterstreicht den für Sebastian Fitzek typischen direkten Stil durch seine unaufgeregte Art zu lesen und hat mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht.

Im Großen und Ganzen sind es zahlreiche witzige Episoden, die durch Plottwists aneinander gereiht werden und beim Zuhören gut unterhalten. Sebastian Fitzek lässt aktuelle Themen einfließen und kritisiert, aber letztendlich ist „Der erste letzte Tag“ auch lebensbejahend und konnte mich gut vom Alltag ablenken.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Mehr davon – bis zum 2. Teil dauert es noch viel zu lange

Das Lied der Nacht
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Der Wanderer Weyd und seine Freunde sowie das gesamte Land, in dem sie leben, werden von tödlichen Schatten bedroht. Gemeinsam versuchen sie, vergessene Türme zu finden und mit dem Schutz des Lieds der ...

Der Wanderer Weyd und seine Freunde sowie das gesamte Land, in dem sie leben, werden von tödlichen Schatten bedroht. Gemeinsam versuchen sie, vergessene Türme zu finden und mit dem Schutz des Lieds der Nacht begeben sie sich in ein waghalsiges Abenteuer auf Leben und Tod.

Die Palace-Saga von C. E. Bernard fand ich schon wirklich gut, aber “Das Lied der Nacht” hat mich einfach umgehauen. Ich habe die Playlist auf Spotify teilweise mit laufen lassen und das hat der düsteren Stimmung noch einmal viel mehr Raum gegeben.
Dank des drängenden Erzählstils, der ständigen Spannung und unterschwellig drohenden Gefahr konnte ich das Buch kaum weglegen und habe es quasi komplett in einem Rutsch gelesen. Die Charaktere sind liebenswert, auch auf Grund ihrer Eigenheiten, und ich habe mit ihnen gehofft und -gelitten.
Die Geschichte von Weyd spielt in einer komplett anderen Welt, als wir aktuell Leben und das war für mich ein gelungenes Eintauchen in eine ältere, einfachere Welt, in der die Menschen sich mehr auf die wesentlichen Themen besinnen, auch wenn sie deutlich brutaler ist.

Schade, dass es bis zum Juli noch soooo lange dauert, ich bin schon total gespannt, wie es mit Weyd und seinen Gefährten weitergeht und kann “Das Lied der Nacht” absolut empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.03.2021

Das Warten hat sich gelohnt, ein großartiges Buch über das Erwachsenwerden, das mich euphancholisch zurücklässt

Hard Land
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Sam lebt als 15jähriger in den 1980er Jahren einem aussterbenden kleinen Örtchen in Amerika und ist ein Außenseiter. Ein Job im Kino und ein Sommer verändern ihn und gleichzeitig ändert sich für ihn alles. ...

Sam lebt als 15jähriger in den 1980er Jahren einem aussterbenden kleinen Örtchen in Amerika und ist ein Außenseiter. Ein Job im Kino und ein Sommer verändern ihn und gleichzeitig ändert sich für ihn alles.

Ich habe schon so lange auf ein neues Buch von Benedict Wells gewartet und trotz der traurigen Umstände ist die Geschichte von Sams Sommer, als würde man nach Hause kommen. Es ist einfach ein Genuss, wenn man sich in eine Geschichte und ihre Sätze einkuscheln kann und sich aufgehoben fühlt. Dafür sorgen auch die sympathischen und für Sam so wichtigen Nebencharaktere. Als Leser sieht man Sam beim Erwachsenwerden zu und trotz witziger sprachlicher Bilder, die das Buch angenehm flüssig lesen lassen, hat Hard Land soviel Tiefe, ist so vielschichtig und ausdrucksvoll, dass mich Sam in Gedanken noch einige Zeit begleiten wird und ich gar nicht weiß, wie ich jetzt ein anderes Buch in die Hand nehmen soll.

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