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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2025

Kurzweilige Liebesgeschichte mit einigen Auf und Abs

Literally Love 3. Paperweight Hearts
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Ich lese immer wieder sehr gerne kurzweilige Liebesgeschichten mit Irrungen und Wirrungen. Deshalb wusste ich gleich als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, dass es genau mein Fall sein wird. ...

Ich lese immer wieder sehr gerne kurzweilige Liebesgeschichten mit Irrungen und Wirrungen. Deshalb wusste ich gleich als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, dass es genau mein Fall sein wird. Ich wurde auch gut unterhalten und bin regelrecht durch das Buch geflogen.

Die Geschichte dreht sich um Chelsea, die einen Erzfeind hat: Den Literaturagenten Nolan Rowe. Seit sie damals um die Position als Programmleitung von Plots&Pieces konkurriert haben, liefern sie sich regelmäßig hitzige Wortgefechte - und ihre Buchmarkt-Wetten sind zu einem richtigen Ritual geworden. Meistens gewinnt Chelsea, doch ausgerechnet ihre bislang gewagteste Wette geht gründlich daneben. Nolan behält recht und im Gegensatz zu sonst war der Wetteinsatz dieses Mal besonders fies: Beim Besuch seiner beiden älteren Schwestern in Oxford, dem Nolan nicht besonders freudig entgegensieht, soll sie so tun, als wäre sie seine unglückliche Verehrerin. Chelsea bleibt nur, ihre Niederlage mit Fassung zu tragen…

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Ich finde es zudem super, dass die Geschichte im Wechsel aus der jeweiligen Sicht von Nolan und Chelsea erzählt wird. So kann man sich besser mit den Figuren identifizieren und ihr Denken und Handeln nachvollziehen.

Chelsea hat es mir aber von Anfang an schwer gemacht. Ich bin mit ihrer Art nicht richtig warm geworden. Sie hat es mir und Nolan schwerer gemacht, als es hätte sein müssen. Nolan dagegen ist mir richtig ans Herz gewachsen, aber er hat mir auch teilweise sogar etwas leid getan. Ich wüsste nicht, ob ich mit einer solchen Persönlichkeit, wie sie Chelsea hat, zurecht kommen würde in einer Beziehung. Aber trotz allem passen sie gut zusammen und ergänzen sich. Vor allem die Wortgefechte zwischen ihnen fand ich super und ich musste oft schmunzeln.

Es gibt einige Irrungen und Wirrungen bis es am Ende ein Happy-End gibt, das ich auch bei einem solchen Roman natürlich erwartet habe. Mich hat die kurzweilige Geschichte gut unterhalten und ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Mitreißende Geschichte mit zwei starken Frauen

Der Kindersuchdienst (Kindersuchdienst 1)
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Ich verschlinge zurzeit geradezu historische Romane, die in der Nachkriegszeit spielen und sich mit den Problemen, die zu dieser Zeit aufkamen, beschäftigen. Deshalb war ich auch auf diesen Roman sehr ...

Ich verschlinge zurzeit geradezu historische Romane, die in der Nachkriegszeit spielen und sich mit den Problemen, die zu dieser Zeit aufkamen, beschäftigen. Deshalb war ich auch auf diesen Roman sehr gespannt, der sich um einen Kindersuchdienst dreht. Darüber wusste ich bisher noch nichts – und ich wurde wirklich gut von der Geschichte unterhalten.

Die Storyline spielt im Jahr 1955 in Hamburg: Die schüchterne Annegret und die vornehme Charlotte arbeiten Seite an Seite beim Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Doch als ein Geheimnis aus Charlottes Vergangenheit ans Licht kommt, droht ihre Freundschaft zu zerbrechen. Dabei braucht Charlotte gerade jetzt Annegrets Hilfe, um die Eltern der kleinen Monika zu finden, die als Säugling auf einem Bauernhof ausgesetzt wurde. Als dann auch noch der Kindersuchdienst vor dem Aus steht, liegt das Schicksal Tausender Waisen plötzlich in Annegrets und Charlottes Händen. Nicht nur ihr Chef steht ihnen dabei im Weg, sondern auch der gut aussehende Hauptkommissar Hartmann von der Kriminalpolizei. Dabei verbindet ihn und die beiden Frauen dasselbe Ziel: die verlorenen Kinder wieder zu ihren verzweifelten Familien zu bringen.

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt dabei sehr gut zum Genre und er ist sehr bildlich. Erzählt wird im Wechsel aus der Sicht von Annegret und Charlotte, was ich toll finde, denn so lernt man die beiden Hauptfiguren besser kennen und kann sich mit deren Denken und Handeln gut identifizieren. Beide sind auch sehr sympathisch. Zudem erhält man auch ab und zu einen Einblick in die Gedanken eines Suchkindes.

Die ganze Zeit blieb der Roman unterhaltsam mit einigen überraschenden Wendungen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Zudem habe ich einiges dazugelernt, was ein Pluspunkt ist. Das Ende hält außerdem einen Cliffhanger bereit, der richtig Lust auf das zweite Band macht. Ich wurde auf jeden Fall total mitgerissen und vergebe ganz klar 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.05.2025

Eine starke Jüdin setzt sich in der Nachkriegszeit ein

Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
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Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und etwas dazu lernen lassen. Deshalb war ich auf diesen Roman sehr gespannt, der auch noch mit einer starken Hauptfigur aufwartet ...

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und etwas dazu lernen lassen. Deshalb war ich auf diesen Roman sehr gespannt, der auch noch mit einer starken Hauptfigur aufwartet – eine Jüdin, die nach dem Hitler-Regime wieder in ihre Heimat zurückkehrt und versucht, ein neues Leben aufzubauen. Von dem Buch wurde ich auch sehr gut unterhalten und ich bin jetzt sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Die Storyline dreht sich um die die nach London geflüchtete jüdische Lehrerin Stella, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nur einen Weg in die Zukunft sieht: Sie muss in ihre Heimat zurückkehren. Doch als sie am Westbahnhof ankommt, erkennt sie ihr geliebtes Wien kaum wieder. Das Haus, in dem sie einst wohnte, gibt es nicht mehr, und auch viele Schulen sind zerstört. Als Stella dennoch eine Anstellung findet, eckt sie mit ihrer fortschrittlichen Art zu unterrichten an. Im Gegensatz zu ihren Kollegen ermutigt sie die Kinder, über den Krieg und das erlebte Leid sprechen. Dabei wird Stella jedoch auch immer mehr von ihren eigenen Traumata eingeholt. Und als sie einem Mann begegnet, der neue Hoffnung in ihr entfacht, muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch den Mut für eine neue Liebe finden.

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt dabei sehr gut zum Genre. Er ist bildlich und es ein sehr schöner Lesefluss gegeben, so dass ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe.

Die Hauptfigur Stella war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihr sehr gut identifizieren. Sie hat einiges mitgemacht und möchte nun ein neues Leben beginnen. Leicht wird es ihr dabei nicht gemacht und ich habe richtig mit ihr mitgefühlt. Leider war es damals wirklich so und die ganzen Infos zu den Vorgängen in den Schulen waren informativ, aber auch erschütternd.

Die Storyline war kurzweilig, aber sehr unterhaltsam. Ich kann es nun kaum erwarten, dass das zweite Band erscheint und wir erfahren, wie es mit Stella weitergeht. Ich hoffe, dass sie sich durchsetzen kann und das Gymnasium zu einem besseren Ort macht. Nur leicht wird es sicherlich nicht werden. Von mir erhält der Roman ganz klar gute 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Kurzweilige Storyline an der Nordsee

Küstenrauschen
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Gerade jetzt, wenn es draußen wieder wärmer wird, lese ich sehr gerne kurzweilige Romane, die mich an andere Orte mit Urlaubsfeeling entführen und mich zeitgleich mit einer schönen Story unterhalten. Deshalb ...

Gerade jetzt, wenn es draußen wieder wärmer wird, lese ich sehr gerne kurzweilige Romane, die mich an andere Orte mit Urlaubsfeeling entführen und mich zeitgleich mit einer schönen Story unterhalten. Deshalb war ich auf dieses Buch gleich sehr gespannt.

Die Geschichte dreht sich um Kleintierärztin Lea, für die es kaum schlimmer laufen könnte: Job verloren, Freund weg - und das alles auf einmal. Eine Auszeit muss her. Da passt die Bitte ihres Opas, ihn in seiner Praxis an der Nordsee zu unterstützen, perfekt. Zurück in ihrer Heimat Krummhörn findet Lea das idyllische Leben wieder, das sie einst so liebte: freundliche Menschen, klare Seeluft und eine beruhigende Bodenständigkeit. Doch nicht alles ist so harmonisch, wie es scheint - vor allem nicht mit Großtierarzt Bajo, der gemeinsam mit ihrem Opa die Praxis führt und Lea mit seiner Sturheit regelmäßig den letzten Nerv raubt…

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Nur mit der Mundart hatte ich ab und zu meine Probleme, denn damit bin ich nicht so bewandert. Aber das ist jetzt nicht ganz so tragisch.

Lea war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihr sehr gut identifizieren. Sie musste aber wahrlich einiges mitmachen. An der Nordsee lernt sie dann Banjo kennen und das verändert sehr viel in ihrem Leben. Ich habe den Beiden auch die ganze Zeit die Daumen gedrückt. Es gab dann auch noch überraschende Wendungen, aber das versöhnliche Ende war dann doch recht vorhersehbar.

Trotzdem wurde ich gut von der kurzweiligen Storyline unterhalten und vergebe für den Roman 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Interessanter Ansatz, aber Storyline etwas zäh

Play of Hearts
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Ich lese immer wieder gerne Fantasybücher, die mich in eine andere Welt entführen. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider konnte mich die Storyline aber nicht so abholen, wie ich mir das ...

Ich lese immer wieder gerne Fantasybücher, die mich in eine andere Welt entführen. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider konnte mich die Storyline aber nicht so abholen, wie ich mir das gewünscht hätte. Es bleiben auch noch einige Antworten unbeantwortet, die wohl erst in der Fortsetzung beantwortet werden.

Die Geschichte dreht sich um Evie, die für die Erfüllung ihres innigsten Wunschs einem unbekannten Jungen im magischen Spiegelkabinett ihrer Großmutter ihr Herz verspricht – und sie zahlt dafür einen hohen Preis: Seither bringen ihre Hände jedem, den sie berührt, den Tod. Erst als sie Jahre später dem charmanten Arthur begegnet, scheint sich ihr Wunsch nach jemandem, der sie liebt, endlich zu erfüllen. Doch Evies Fluch macht es den beiden unmöglich zusammen zu sein. Und als sie der Versuchung, sich nahezukommen, nicht länger widerstehen können, zahlt Arthur einen zu hohen Preis für seine Liebe zu Evie. Der Einzige, der Evie und Arthur helfen kann, ist der unergründliche Rémi. Doch er hütet zahlreiche Geheimnisse – und sie alle könnten Evie das Herz brechen ...

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist sehr bildlich und märchenhaft. Er passt somit sehr gut zu dem Genre. Doch die Grundstimmung ist sehr melancholisch und etwas depressiv.

Die Hauptfigur Genevieve gefällt mir sehr gut, ich kann mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Aber sie ist eine sehr traurige Person, denn sie hat einiges im Leben mitgemacht. Auch ihre Eltern sowie ihre Großmutter sind schrecklich kalt zu ihr, was mir sehr leid getan hat. Arthur und Remi sind zudem interessante Charaktere, aber sie blieben mir Beide etwas zu blass, um richtig mitfiebern zu können.

Die Geschichte blieb zwar unterhaltsam, aber es gab auch leider langatmige Passagen – und mir hat mehr Spannung auch irgendwo gefehlt. Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger, der aber nicht so überraschend und stark ist. Somit weiß ich noch nicht genau, ob ich die Fortsetzung lesen werde. Ich vergebe für das Auftaktbuch 3 von 5 Sternen.

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