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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2025

Ein schöner Wohlfühlroman

Sommerhimmel über dem Möwenhof
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Ich lese immer wieder gerne Romane, die im Norden spielen, da ich selbst aus Bayern komme und die Gegend an der Nordsee sehr interessant und toll finde. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses ...

Ich lese immer wieder gerne Romane, die im Norden spielen, da ich selbst aus Bayern komme und die Gegend an der Nordsee sehr interessant und toll finde. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um Maren, die für einen Neuanfang mit ihren Kindern zurück an die Nordseeküste zieht, wo ihre Familie auf dem Möwenhof ein gemütliches Bed & Breakfast betreibt. Als sich Maren Hals über Kopf in den Bootsbauer Henning verliebt, könnte ihr Glück perfekt sein. Doch gerade jetzt plant ihr Onkel, das idyllische Kleinod zu verkaufen. Die Frauen vom Möwenhof geben nicht auf und setzen alles daran, ihn umzustimmen. Marens Beziehung zu Henning wird dabei auf eine harte Probe gestellt. Kann sie auf seine Unterstützung vertrauen und ihr Zuhause retten?

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, schön bildlich und es ist ein toller Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Positiv fand ich, dass die Geschichte im Wechsel aus der Sicht von Maren und Henning erzählt wurde. So konnte ich deren Handeln und Denken besser nachvollziehen. Einzig und alleine die Schriftgröße finde ich sehr klein, was gewöhnungsbedürftig war.

Maren ist mir gleich ans Herz gewachsen. Ich konnte mich mit ihr absolut identifizieren. Sie ist Mutter und wohnte eigentlich jahrelang in Bayern bevor sie an die Nordsee zieht. Ich dachte die ganze Zeit: Das könnte ich sein! Vor allem am Anfang konnte ich den Umzug und das ganze Drumherum sehr gut nachvollziehen. Und auch Henning war mir gleich sympathisch und ich habe mit den Beiden mitgefiebert.

Der kurzweilige Wohlfühlroman hat mich gut unterhalten und ich habe nun richtig Lust an die Nordsee zu reisen. Das Ende war auch, wie ich es mir gewünscht habe – jedoch auch etwas vorhersehbar, was aber bei dem Genre natürlich klar ist. Ich vergebe für das Buch auf jeden Fall gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Mitreißender Krimi

Tödliches Gebet
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Ich lese immer wieder gerne gute Krimis und rätsele von Anfang bis zum Ende mit. Als ich deshalb von diesem Buch erfahren habe, war ich gleich sehr gespannt darauf. Und ich muss sagen, dass mich die Storyline ...

Ich lese immer wieder gerne gute Krimis und rätsele von Anfang bis zum Ende mit. Als ich deshalb von diesem Buch erfahren habe, war ich gleich sehr gespannt darauf. Und ich muss sagen, dass mich die Storyline mehr als begeistert hat. Dieser Krimi bringt mit der Mischung aus Spannung, Humor und überraschenden Wendungen frischen Wind in das Genre.

Im zweiten Band der Reihe dreht sich alles um die Notre-Dame de Sénanque in der Provence: Seit fast 900 Jahren ruht die altehrwürdige Abtei inmitten leuchtender Lavendelfelder. Neuerdings macht hier ein Mönch von sich reden, der behauptet, der Teufel würde ihm die Zukunft zuflüstern. Als eine seiner Prophezeiungen eintritt, ein Mord an einem Klosterbruder, ist Commissaire Louis Campanard zur Stelle. Der Ermordete war für ihn nicht irgendwer: Vor Jahren stand Frère Bernard dem Ermittler in dessen dunkelster Stunde bei. Campanard schwört, denjenigen zu fassen, der diesen für ihn so wichtigen Menschen aus dem Leben gerissen hat…

Ich kannte die Reihe bisher noch nicht, deshalb hatte ich anfangs etwas Angst, dass ich nicht richtig in die Storyline finden werde und mir das Vorwissen fehlt. Aber die Angst war unbegründet, denn der Autor hat es mir mit seinem tollen, bildlichen Schreibstil sehr leicht gemacht, ohne Probleme in die Geschichte zu finden.

Ich blieb so von der Storyline gefangen, so dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte und es in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen habe. Es gab so viele überraschende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Unnötige Längen sucht man hier vergebens. Die ganze Zeit über wurde ich wunderbar unterhalten und konnte auch über den Humor immer wieder lachen. Dieser Krimi hat mir unglaublich gut gefallen und ich habe die ganze Zeit mitgerätselt.

Nun kann ich es kaum erwarten, mehr von Campanard und seinem Team zu lesen. Nun werde ich mir erst einmal das erste Band zu Gemüte führen – und dann darf es gern mit Band 3 bald weiter gehen! Von mir erhält das Band ganz klar 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Unterhaltsame Abenteuergeschichte

Insel der Tier-Abenteuer: Eine geheime Spur
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Ich bin immer wieder auf der Suche nach gutem Lesestoff für meine Tochter. Als ich von diesem Buch hier erfahren habe, war ich gleich sehr neugierig darauf, denn der Klappentext hat mich schon einmal neugierig ...

Ich bin immer wieder auf der Suche nach gutem Lesestoff für meine Tochter. Als ich von diesem Buch hier erfahren habe, war ich gleich sehr neugierig darauf, denn der Klappentext hat mich schon einmal neugierig gemacht.

Die Geschichte dreht sich um Pauline, die Tiere liebt. Kein Wunder, dass Wuschelhund Peps und sie sofort unzertrennlich sind. Vor allem, weil Pauline jedes Wort versteht, das Peps sagt! Zusammen mit Felix gründen die beiden die Tierretter-Bande. Ihr erster Fall? Auf der Insel versteckt sich ein seltsames Zottelwesen. Ist es tatsächlich ein Yeti? Ihre Suche führt sie über den glitzernden See auf den höchsten Berg und mitten hinein ins Abenteuer.

In die Geschichte hat meine Tochter ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist auf jeden Fall altersgerecht und meine 8-Jährige hat überhaupt keine Probleme, der Geschichte zu folgen. Generell ist es sehr bildlich beschrieben. Auch die wunderschönen Illustrationen sind sehr schön – sie unterstreichen die Storyline.

Generell bleibt die Geschichte von Anfang bis zum Ende interessant und spannend. Auch die einzelnen Figuren sind meiner Tochter im Laufe der Storyline ans Herz gewachsen. Wir wurden von dem Buch gut unterhalten. Wir vergeben auf jeden Fall 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Spannender SciFi-Roman mit ein paar Längen

Lyneham
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Ich lese sehr gerne SciFi-Romane, die mich in eine andere Welt entführen und mit einer spannenden Storyline unterhalten. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem mich schon das Cover ...

Ich lese sehr gerne SciFi-Romane, die mich in eine andere Welt entführen und mit einer spannenden Storyline unterhalten. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem mich schon das Cover sehr neugierig gemacht hat und auch der Klappentext. Leider wurde ich aber von der Storyline nicht ganz so abgeholt, wie ich mir das gewünscht hätte.

Die Geschichte dreht sich um Henry Meadows, der zwölf wird, als die Erde stirbt. Mit seinem Vater und seinen Geschwistern reist er nach Perm, einem urzeitlichen Mond in einem fernen Sonnensystem. Henrys Mutter ist mit einem anderen Raumschiffgeflogen. Sie wird von der Familie sehnsüchtig erwartet. Doch plötzlich mehren sich die Zeichen: Sie ist schon hier gewesen, vor langer Zeit. Und sie hat eine Warnung hinterlassen.

In die Geschichte selbst habe ich recht gut hineingefunden, aber ich muss sagen, dass ich mit dem recht zackigen Schreibstil so meine Probleme hatte. Ich hätte es mir dann doch etwas bildlicher und ausführlicher gewünscht. Zwar wurde die Welt schon auch gut beschrieben, aber ich bin es von anderen Romanen anders gewohnt.

Es ging zwar gleich spannend los und ich konnte die Emotionen und Gedanken von Henry sehr gut nachvollziehen, doch danach hat es sich etwas gezogen. Deshalb habe ich mich auch teilweise dazu zwingen müssen, weiterzulesen. Auch blieben mir teilweise die Figuren etwas zu blass. Doch gegen Ende wird die Spannung noch einmal hochgeschraubt, was mir dann sehr gut gefallen hat.

Zusammengefasst ist dies ein guter SciFi-Roman, der mich unterhalten hat, aber ich hatte mir ein klein wenig mehr versprochen. Ich vergebe dafür 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Schöner Abschluss der Reihe

Die Frauen der Villa Sommerwind. Die Liebe am Horizont
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Da ich bereits die beiden Vorgängerbände der Reihe kannte, war ich natürlich auch auf den dritten und letzten Band mehr als gespannt. Und die Autorin hat es wirklich sehr gut geschafft, die Reihe zu einem ...

Da ich bereits die beiden Vorgängerbände der Reihe kannte, war ich natürlich auch auf den dritten und letzten Band mehr als gespannt. Und die Autorin hat es wirklich sehr gut geschafft, die Reihe zu einem schönen, versöhnlichen Ende zu bringen.

Der dritte Band dreht sich um Gerda, die zusammen mit ihrer Tante Julia das Hotel Villa Sommerwind führt, obwohl sie viel lieber Ärztin werden würde. Die Nachkriegszeit stellt die Frauen immer wieder vor große Aufgaben, und Gerda leidet sehr darunter, dass das Schicksal ihrer Eltern nach wie vor ungewiss ist. Zwar könnte Henning Ahrens etwas über ihre Mutter wissen, immerhin hat er vor ein paar Jahren einen Brief von ihr überbracht. Allerdings macht das Hotel der Ahrensʼ der Villa gehörig Konkurrenz. Hennings Familie ist strikt dagegen, dass die beiden jungen Leute sich miteinander abgeben. Trotzdem will Henning Gerda bei der Suche nach ihren Eltern helfen. Bevor sie jedoch aufbrechen können, geschieht ein Unglück …

Ich habe ohne Probleme wieder in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist gewohnt locker-leicht, schön bildlich und es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten regelrecht dahinfliegen lässt. Somit habe ich das Band wieder in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Man braucht jetzt nicht unbedingt Vorwissen aus den anderen Bänden, um der Storyline im dritten Band folgen zu können, aber ich finde schon, dass es besser ist, wenn man alle Bände gelesen hat. Dann versteht man die Vorgeschichten einiger Personen besser und kann sich besser mit ihnen identifizieren. Gerda ist mir sympathisch, aber manchmal war sie mir doch zu ungestüm und wild. Das ist eigentlich das Gegenteil von mir. Doch nach und nach hat sie sich weiterentwickelt. Auch dank Henning, der mir von Anfang ans Herz gewachsen ist.

Die Storyline wurde auf jeden Fall sehr mitreißend erzählt. Dabei gab es immer mal wieder Zeitsprünge, die ich sehr genossen habe, denn so hatte man einen richtig guten Überblick über Gerdas Leben und ihre Entwicklung. Ich habe mit ihr mitgelitten und mitgefiebert – bis zum wunderschönen Happy-End, das vor allem die Leser, die alle drei Bände kennen, gefallen dürfte. Ich bin von der Reihe hellauf begeistert und vergebe für das Abschlussband gerne 5 von 5 Sternen.

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