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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2022

Starker Auftakt

The Lost Crown, Band 1 - Wer die Nacht malt
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Ich lese sehr gerne Fantasyromane und war auf dieses Auftaktbuch einer neuen Reihe gleich sehr gespannt, denn bereits der Klappentext hat mich in seinen Bann gezogen. Ich wurde auch von der Storyline mehr ...

Ich lese sehr gerne Fantasyromane und war auf dieses Auftaktbuch einer neuen Reihe gleich sehr gespannt, denn bereits der Klappentext hat mich in seinen Bann gezogen. Ich wurde auch von der Storyline mehr als gut unterhalten, so dass ich es jetzt nicht mehr abwarten kann, dass die Fortsetzung erscheint.

Der Roman dreht sich um die junge Schmiedin Kaya, die plötzlich von Räubern entführt wird. Totenbleich ist der verwundete Anführer Mirulay, der Kayas Hilfe braucht. Blutrot ist ihre Angst, dass sie einem Mann in die Falle gegangen ist, der nicht nur mit ihren Gefühlen spielt, sondern auch ihr größtes Geheimnis für seine Zwecke nutzen wird. Denn Kaya beherrscht die Gabe, Magie zu malen. Mirulay verfügt jedoch über eine ganz andere Magie, die Kayas Sinne betört und die Macht hat, Königreiche zu stürzen…

In die Storyline habe ich gleich ohne Probleme hineingefunden. Dank des locker-leichten, aber sehr schönen bildlichen Schreibstils war das aber auch kein Problem. Erzählt wird die Geschichte dabei aus Kayas und Mirulays Sicht, was ich sehr spannend und interessant gefunden habe.

Kaya ist eine sympathische und starke junge Frau. Von ihr könnten sich einige eine Scheibe abschneiden. Sie ist mir im Laufe der Storyline richtig ans Herz gewachsen und ihre starke Entwicklung hat mich richtig mitgerissen. Überhaupt blieb die Geschichte die ganze Zeit über spannend – bis zum überraschenden Ende, das mich fassungslos zurückgelassen hat, denn damit habe ich nicht gerechnet.

Ich bin somit nun sehr gespannt auf den zweiten Band und vergebe für dieses Buch ganz klar 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.10.2022

Spannend bis zum Schluss

Düsteres Wasser: Thriller
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Die Bücherreihe um Rechtsmedizinerin Julia Schwarz kenne ich bereits und ich wurde von den Büchern auch immer mehr als gut unterhalten. Deshalb war mir auch klar, dass ich das neue Band der Reihe natürlich ...

Die Bücherreihe um Rechtsmedizinerin Julia Schwarz kenne ich bereits und ich wurde von den Büchern auch immer mehr als gut unterhalten. Deshalb war mir auch klar, dass ich das neue Band der Reihe natürlich unbedingt lesen muss. Und auch dieses mal wurde ich wieder direkt in die Storyline eingesogen und habe das Buch regelrecht verschlungen.

In dem neuesten Band ertrinkt in einer dunklen Winternacht eine junge Frau im eiskalten Wasser. Rechtsmedizinerin Julia Schwarz geht zunächst davon aus, dass sie sich von einer Brücke in den Tod gestürzt hat, denn sie trägt einen Abschiedsbrief bei sich. Doch bei der Autopsie entdeckt Julia etwas an dem Leichnam, das zweifellos auf einen Mord hindeutet. Schlimmer noch, offenbar hat der Täter sein Opfer vor dem Tod gefoltert. In den nackten Fußsohlen der Frau stecken zahlreiche Glassplitter. Während Kriminalkommissar Florian Kessler den Mörder im Umfeld der Frau sucht, überrascht Julia einen Mann im Institut, als er die Tote aus dem Kühlfach holen will. Julia deckt den perfiden Plan eines Serienkillers auf und gerät dabei selbst in tödliche Gefahr ...

Auch diesmal hatte ich keine Probleme in die Storyline hineinzufinden. Der Schreibstil ist wieder locker-leicht, mitreißend und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Deshalb habe ich das Buch in zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Julia ist mir schon in den vergangenen Teilen ans Herz gewachsen, deshalb habe ich das Wiedersehen mit ihr richtig genossen. Schön finde ich nach wie vor, dass nicht nur der Fall abgehandelt wird, sondern dass man auch einen Blick in das Privatleben der Hauptfigur erhält. Der Fall selbst wurde wieder einmal mitreißend und spannend erzählt. Immer mal wieder gab es überraschende Wendungen und die Spannungsschraube wurde hochgehalten. Und ich habe wirklich bis zum Ende mitgerätselt, denn bis dahin bin ich im Dunkeln getappt! Aber genau so muss ein guter Thriller sein!

Wieder einmal ein Band der Reihe, dass mich richtig gut unterhalten hat. Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 17.10.2022

Ein weihnachtlicher Wohlfühlroman

Der kleine Wintermarkt am Meer
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Ich bin ja sowieso ein kleiner Weihnachts-Freak und für mich ist es ein Muss mich jedes Jahr mit einem schönen Weihnachtsroman auf die schöne Zeit einzustimmen. Deshalb war ich gleich gespannt auf dieses ...

Ich bin ja sowieso ein kleiner Weihnachts-Freak und für mich ist es ein Muss mich jedes Jahr mit einem schönen Weihnachtsroman auf die schöne Zeit einzustimmen. Deshalb war ich gleich gespannt auf dieses Buch – und was soll ich sagen? Ich wurde richtig in den Bann gezogen und konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Die Geschichte dreht sich um Josi, deren Weihnachtsstimmung sich dieses Jahr so gar nicht einstellen will. Zum Glück bittet ihre Freundin Linnea sie, nach Sylt zu kommen, um ihr mit dem Wintermarkt zu helfen! Josi kann es kaum erwarten, Heißgetränke in dem kleinen Foodtruck zu verkaufen. Der muss allerdings erst einmal restauriert werden. Unterstützung erhält Josi dabei von Erik. Zwischen den Weihnachtsgirlanden kommen die beiden sich bald näher – doch da beginnt Linnea, sich immer mehr zurückzuziehen ... Ist ein Weihnachtswunder noch möglich?

In das Buch habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil gefällt mir richtig gut. Er ist schön bildlich, locker-leicht und es ist ein toller Lesefluss geben, so dass ich das Buch in wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe.

Mit Josis Art und Weise habe ich mich gleich richtig verbunden gefühlt. Sie ist eine wirklich sympathische Person mit deren Denken und Handeln ich mich absolut identifizieren konnte. Aber auch die anderen Charaktere wurden liebenswürdig und interessant dargestellt.

Die Geschichte blieb die ganze Zeit mitreißend und hat mich in richtige Weihnachtsstimmung versetzt. Langatmige Passagen gab es so gut wie nie und das Ende hat mich dann emotional richtig umgehauen. Ein wirklich schöner Wohlfühlroman! Ich vergebe dafür ganz klar 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 17.10.2022

Eine Reise nach Alaska

Sommergold
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Ich lese sehr gerne Romane, die mich an Orte, die ich bisher noch nicht besucht habe, entführen und mich gleichzeitig mit einer schönen Storyline unterhalten. Genau das habe ich auch hier bei diesem Buch ...

Ich lese sehr gerne Romane, die mich an Orte, die ich bisher noch nicht besucht habe, entführen und mich gleichzeitig mit einer schönen Storyline unterhalten. Genau das habe ich auch hier bei diesem Buch erwartet und erhalten.

Zur Story:

In die raue Schönheit und die unberührte Natur von Alaska hat sich Hazels Vater verliebt. Sie selbst fliegt nach seinem unerwarteten Tod hingegen nur unfreiwillig dorthin. Doch Land und Leute überraschen sie, und vor allem ihr neuer Nachbar Owen ist ihr in ihrer Trauer eine echte Stütze. Von ihm lässt sich Hazel sogar mit dem allgegenwärtigen Goldfieber anstecken. Zu zweit suchen sie in der wunderschönen Beringsee nach dem begehrten Edelmetall. Und je tiefer die beiden tauchen, desto näher kommen sie sich …

In das Buch habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil gefällt mir richtig gut. Er ist locker-leicht und es ist ein toller Lesefluss geben, so dass ich das Buch in nur wenigen Tagen verschlungen habe.

Hazel war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Auch Owen ist interessant und sympathisch beschrieben. Er ist mir ebenfalls sehr schnell ans Herz gewachsen. Deshalb musste ich mit den Beiden auch richtig mitfiebern.

Die Geschichte blieb auch bis zum schönen Happy-End interessant, aber große Überraschungen erlebt man hier nicht. Trotzdem wurde ich gut von dem Buch unterhalten und habe es verschlungen. Ich vergebe ganz klar gute 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 17.10.2022

Ich hatte mehr erwartet

Mode-Atelier Rosen
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Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mich auch noch etwas dazulernen lassen. Und auch wenn ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen habe, war ich auf dieses ...

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mich auch noch etwas dazulernen lassen. Und auch wenn ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen habe, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Doch leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt und mir blieben einfach zu viele Fragen unbeantwortet.

Die Storyline dreht sich um das Atelier Rosen, in dem in dieser Zeit reger Betrieb herrscht. Elise hat nach ihrer Rückkehr in die Marktgasse alle Hände voll zu tun, ein neues Lehrmädchen soll sie und die anderen Putzmacherinnen entlasten. Mutter Charlotte ist zunächst wenig angetan von den Bewerberinnen - schon gar nicht von der unscheinbaren Grete. Während Grete jedoch mit ungeahnten Talenten überrascht, fiebert Elise dem Besuch ihres Vaters entgegen. Als dieser in Kassel eintrifft, begleitet ihn ein lebensfroher Student, der besonderen Gefallen an der hübschen Elise findet. Doch seine Absichten erscheinen schon bald in zweifelhaftem Licht - und Elise gerät in große Bedrängnis ..

In die Geschichte habe ich recht gut hineingefunden. Der Schreibstil sagt mir auf jeden Fall zu. Er ist schön bildlich, locker-leicht und passt absolut gut zum Genre. Jedoch ertappe ich mich dabei, dass ich besser doch das erste Band vorher hätte lesen sollen, denn ich habe ab und zu das Gefühl, dass mir die ein oder andere Info fehlt.

Die Charaktere sind auf jeden Fall sehr gut beschrieben und ich hatte ein gutes Bild von ihnen vor Augen. Sie sind auch sehr sympathisch (allen voran Elise), manche waren mir dagegen etwas unsympathisch und ich konnte sie nicht richtig greifen.

Die Storyline blieb eigentlich die ganze Zeit über interessant, auch wenn es anfangs die ein oder anderen langatmigen Passagen gab. Aber zur Mitte des Buches hin wird es zusehends spannender und von da an konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Doch das Ende hat es mir dann sehr schwer gemacht. Der Diebstahl des Manuskripts wurde lange thematisiert und dramatisiert – jedoch war die Auflösung nicht gerade rund. Auch die anderen Handlungsstränge wurden mir zu glatt zu Ende erzählt und mir blieben auch leider noch einige Fragen offen. Schade, denn die Storyline hätte auf jeden Fall mehr Potenzial gehabt. Von mir erhält das zweite Band deshalb nur 3 von 5 Sternen.

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