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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2022

Fesselnd vom Anfang bis zum Ende

Im Schatten des roten Stieres
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Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich zum einen etwas dazulernen lassen und zum anderen mich mit einer interessanten Storyline einfach nur mitreißen. Genau das ist bei diesem Buch hier gegeben. ...

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich zum einen etwas dazulernen lassen und zum anderen mich mit einer interessanten Storyline einfach nur mitreißen. Genau das ist bei diesem Buch hier gegeben. Ich wurde von Anfang bis zum Ende wunderbar davon unterhalten.

Die Geschichte dreht sich um die schöne, wohlbehütete 15-jährige Alessia Bertorelli de Salvatierra, die sich unsterblich in den begabten Maler Giacomo verliebt, dem sie Modell sitzt. Die beiden wollen heiraten. Alessias Vater Alvaro ist ein bekannter Anwalt, der sich mit der Familie - nach der Flucht vor der Inquisition aus Spanien – in Rom ein neues Zuhause aufgebaut hat. Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Er ist der uneheliche Sohn des machtgierigen und vor nichts zurückschreckenden Rodrigo Borgia, der vor fünf Jahren zum Papst Alexander VI. gewählt wurde. Und plötzlich erleben die Bertorellis hautnah, allen voran Alessia, was es bedeutet, Mitglied dieser skrupellosen Renaissancefamilie zu sein. Der Schatten des roten Stieres, das Wappenzeichen der Borgia, ist einfach überall…

In die Storyline habe ich direkt ohne Probleme hineingefunden. Aber das lag auch an dem tollen Schreibstil, der schön bildlich ist, so dass ich mich immer inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Man merkt auch die ganze Zeit über, dass die Autorin wirklich gut recherchiert hat. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, so dass die Seiten nur so dahinfliegen.

Die einzelnen Figuren wurden interessant beschrieben, aber meine Lieblingsfigur war Alessia, mit der ich von Anfang bis zum Ende mitgefiebert habe. Da einige Charaktere vorkommen, hat mir gerade anfangs vor allem das Personenregister am Anfang des Buches weitergeholfen. Ich habe oft dorthin geblättert, um alle richtig zuordnen zu können. Nach einiger Zeit war das dann gar nicht mehr nötig.

Die Storyline selbst blieb die ganze Zeit über sehr spannend und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Ich wurde wunderbar davon unterhalten und werde mir die Autorin auf jeden Fall merken. Ich vergebe ganz klar 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 19.01.2022

Lasst uns kreativ sein

Das große Buch der Collagen
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn bereits als Kind habe ich sehr gerne Collagen erstellt und mir aus verschiedenen Zeitschriften Bilder zusammengesucht für meine Kunstwerke. Deshalb wurde ich ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn bereits als Kind habe ich sehr gerne Collagen erstellt und mir aus verschiedenen Zeitschriften Bilder zusammengesucht für meine Kunstwerke. Deshalb wurde ich sehr positiv von diesem Buch hier überrascht, denn es bietet wirklich alles, was mein Herz begehrt.

Die renommierte Collagekünstlerin Maria Rivans hat in diesem Buch Hunderte schöne Bilder gesammelt, die man ausschneiden und kombinieren kann. Mit 1500 Objekten aus den Bereichen Mensch, Kunst & Kultur, Wohnen, Arbeiten, Natur, Welt sowie Grafiken und Alphabete können verschiedene Bilderwelten gestaltet werden. Sie lassen sich durch eigenes Bildmaterial endlos ergänzen.

Dazu gibt es am Anfang des Buches eine kleine Einführung in das Thema und einige Inspirationen zum Erstellen von Collagen. Das ist gerade für Anfänger sehr interessant und bietet sehr viele Ideen. Ich bin absolut begeistert von dem Buch und vergebe dafür ganz klar 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.01.2022

Die Brücke der Ewigkeit

Die Brücke der Ewigkeit
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Ich lese sehr gerne und oft historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen, mich gut unterhalten und mich gleichzeitig auch etwas dazulernen lassen. All das ist bei diesem Buch gegeben.

Die ...

Ich lese sehr gerne und oft historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen, mich gut unterhalten und mich gleichzeitig auch etwas dazulernen lassen. All das ist bei diesem Buch gegeben.

Die Geschichte dreht sich um den halbwüchsigen Otlin, der im Jahr 1342 in Prag in eine Katastrophe gerät: Die aufgepeitschte Moldau zerstört in einer Gewitternacht die Judithbrücke und reißt seine Mutter mit in die Fluten. In seiner Angst stößt er ein Gelübde aus: Wenn Gott seine Mutter rettet, will Otlin ihm eine neue Brücke bauen, eine Brücke der Ewigkeit. Wie durch ein Wunder überlebt sie. Jahre später erhält Otlin Gelegenheit, sein Versprechen einzulösen. Er bewirbt sich bei einem Wettbewerb, doch er hat Feinde, allen voran den Steinmetz Rudolph, der ebenfalls aufs Amt des Bauleiters der neuen Brücke schielt. Um den Konkurrenten auszuschalten, sucht Rudolph Hilfe bei der gerissenen Astrologin Ricarda, die ein Bettlermädchen als Waffe missbraucht.

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Ich mag den Schreibstil sehr, denn er ist auf der einen Seite locker-leicht, aber passt wie die Faust aufs Auge zu dem Genre. Außerdem ist er sehr bildlich, so dass ich mich inmitten des Geschehens wiederfinde. Zwar hatte ich mit einzelnen Zeitsprüngen und auch mit ein paar Längen zu kämpfen, aber das ist meckern auf hohem Niveau.

Die einzelnen Figuren sind interessant und authentisch dargestellt, so dass ich mich mit deren Denken und Handeln sehr gut identifizieren konnte. Das Personenverzeichnis am Anfang des Buches hat mir dann auch dabei geholfen, alle Personen richtig zuzuordnen. Außerdem finde ich die Karte sowie das Glossar sehr hilfreich beim Lesen der Lektüre.

Man erfährt in dem Buch nicht nur einiges über den Bau der Karlsbrücke, sondern wird auch von der restlichen Storyline sehr gut unterhalten. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.01.2022

Interessanter Einblick in die Nachkriegszeit für junge Leser

Heul doch nicht, du lebst ja noch
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Ich lese zurzeit sehr gerne Bücher, die sich um die Nazi- sowie Nachkriegszeit dreht, deshalb war ich auf dieses Buch auch gleich sehr gespannt, da es ja eher für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurde. ...

Ich lese zurzeit sehr gerne Bücher, die sich um die Nazi- sowie Nachkriegszeit dreht, deshalb war ich auf dieses Buch auch gleich sehr gespannt, da es ja eher für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurde. Leider konnte mich aber das Buch nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht hätte. Für die Zielgruppe ist es aber trotzdem ein interessanter, kleiner Einblick in die Welt der Jugendlichen zu dieser Zeit.

Zur Storyline:

Hamburg, Juni 1945: Die Stadt liegt in Trümmern. Mittendrin leben Traute, Hermann und Jakob. Der nennt sich allerdings Friedrich, denn niemand soll erfahren, dass er Jude ist. Als Hermann ihm dennoch auf die Spur kommt, will er nichts mehr mit Jakob zu tun haben. Schuld, Wahrheit, Angst und Wut sind die zentralen Themen dieses Buchs, dessen jugendliche Hauptfiguren durch die Schrecken des Krieges und der Naziherrschaft miteinander verbunden sind. Und für die es doch immer wieder Lichtblicke gibt.

In die Storyline habe ich recht schnell hineingefunden. Der Schreibstil ist recht zackig, was sonst nicht so mein Fall ist, da ich es dann doch eher bildlicher und ausführlicher mag, aber ich muss sagen, dass der Schreibstil doch auch gut zu dem Thema und der Geschichte passt.

Das Buch ist sehr dünn, deshalb hatte ich das Buch in nur zwei Tagen fertig gelesen. Ein paar Seiten hätten der Geschichte aber auf jeden Fall gutgetan, denn mir wurde leider alles zu schnell abgehandelt, mir fehlte die Tiefgründigkeit. Außerdem konnte ich mich mit den drei Hauptfiguren, aus deren Sicht die Geschichte im Wechsel erzählt wird, nicht identifizieren. Sie blieben mir etwas zu blass, obwohl sie auf ihre Art und Weise alle sympathisch rüberkamen.

Für die Zielgruppe ist das Buch aber interessant, weil es einen kleinen Einblick in das Leben der Jugendlichen zu dieser schlimmen Zeit gibt – und sie sicherlich zum Nachdenken anregen wird. Von mir erhält das Buch 3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 09.01.2022

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

Als die Tage leiser wurden
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Nachdem ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war mir klar, dass die Storyline ganz nach meinem Geschmack ist. Und was soll ich sagen? Ich wurde von Anfang bis zum Ende richtig von der Geschichte ...

Nachdem ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war mir klar, dass die Storyline ganz nach meinem Geschmack ist. Und was soll ich sagen? Ich wurde von Anfang bis zum Ende richtig von der Geschichte mitgerissen und konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Ich habe es regelrecht in nur zwei Tagen verschlungen.

Die Geschichte dreht sich um Cecilia, die zusammen mit ihrer Freundin Kat ein kleines Café in der Half Moon Street führt. Sie liebt London und ihre Arbeit, doch seit dem plötzlichen Verlust ihres Vaters ist ihr Leben vollkommen aus dem Takt geraten. Jeden Tag besucht der bekannte Musiker Lukas Tanner das Café. Er verbringt immer mehr Zeit mit Cecilia und hilft ihr dabei, die Erinnerungen an ihren Vater und ihr Zuhause in Deutschland zum Leben zu erwecken. Doch bald stellt sich heraus, dass Lukas mehr über sie und ihre Familie weiß, als er zugibt. Wie viel Wahrheit verträgt die Liebe? Wie viel Verschwiegenheit braucht sie?

In die Storyline habe ich ohne Weiteres hineingefunden. Der Schreibstil ist wirklich toll und genau mein Ding: Locker-leicht, schön bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten regelrecht dahinfliegen lässt.

Vor allem die Hauptfigur Cecilia ist mir sehr sympathisch und ich konnte mich die ganze Zeit mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Für sie ist die ganze Geschichte eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe mit ihr mitgefiebert, mitgelitten und mitgehofft, denn sie ist eine unglaublich tolle Frau, die ein bisschen Glück in ihrem Leben mehr als verdient hat.

Lukas ist ebenfalls ein netter Kerl, der anfangs ein großes Geheimnis mit sich herumträgt, das Cecilias Leben ins Wanken bringt. Manchmal habe ich ihn für sein Verhalten „gehasst“, dann wieder verstanden. Also hatte ich auch eine Achterbahnfahrt der Gefühle beim Lesen des Romans!

Gerade zum Ende hin wird es noch einmal richtig emotional und spannend, wie es mit Cecilia und Lukas weiter geht. Ich will auch nicht zu viel verraten, denn es sollten noch viele andere Leser in den Genuss dieses emotionalen Romans kommen, der auch zum Nachdenken anregt. Von mir gibt es für das tolle Buch auf jeden Fall ganz klar 5 von 5 Sternen!

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