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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2021

Mitreißende Ermittlergeschichte für Kinder

Kiwi, Kalle und das Stadtgeflüster
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Meine Tochter ist zu einer richtigen Leseratte mutiert und sie wollte dieses Buch unbedingt lesen, nachdem sie den Klappentext dazu gelesen hat. Unterhalten wurde ich auch wirklich gut und sie möchte nun ...

Meine Tochter ist zu einer richtigen Leseratte mutiert und sie wollte dieses Buch unbedingt lesen, nachdem sie den Klappentext dazu gelesen hat. Unterhalten wurde ich auch wirklich gut und sie möchte nun unbedingt mal in eine Großstadt fahren.

Die Geschichte dreht sich um Kalle, der anfangs gedacht hat, dass das Mädchen Kiwi aus dem Vorderhaus, eine eingebildete Primaballerina sei. Ist sie aber gar nicht! Und jetzt gehen die beiden immer mit dem Hund von Oma Matz Gassi. Pelle ist ein prima Spürhund, wie sich herausstellt. Denn im Viertel passieren merkwürdige Dinge: Zuerst verschwindet die Frau vom Luftballonladen. Dann tauchen diese schwarzen Ballons im Hof auf. Hat der unheimliche Bestatter etwas damit zu tun? Als Oma Matz dann auch noch aus ihrer Wohnung raus soll, fragen sich Kalle und Kiwi: Hängt das alles zusammen? Oder was ist hier los?

In die Geschichte hat meine Tochter ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist absolut altersgerecht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der dazu geführt hat, dass sie das Buch regelrecht verschlungen hat. Dazu runden die schönen Illustrationen die Geschichte noch ab.

Erzählt wird die Geschichte im Wechsel aus der Sicht von Kiwi und Kalle, so dass man sich mit ihrem Denken und Handeln besser identifizieren kann. Die Storyline ist spannend erzählt und vor allem die Ermittlergeschichte reißt richtig mit. Für Kinder ab acht Jahren ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen. Ich vergebe dafür 5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 27.02.2021

Mitreißende Geschichte für alle Dystopien-Fans

Forgotten City (Band 1)
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Ich lese sehr gerne und oft dystopische Romane und nachdem ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme dafür. Ich wurde auch wirklich gut von der Storyline unterhalten, ...

Ich lese sehr gerne und oft dystopische Romane und nachdem ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme dafür. Ich wurde auch wirklich gut von der Storyline unterhalten, aber ein Kinderbuch ist es in meinen Augen nicht, denn dafür ist es zu düster. Ich würde es eher im Jugendbereich und auch für Erwachsene sehen.

Die Geschichte dreht sich um Kobi und seinem Vater, die in einer nicht allzu fernen Zukunft die vermeintlich einzigen Überlebenden einer weltweiten Katastrophe sind. Um die durch den Klimawandel verursachte weltweite Nahrungsknappheit zu beenden, wurde einige Jahre zuvor ein gentechnisch verändertes Hormon namens Waste entwickelt, das jedoch verheerende Folgen für Mensch und Umwelt hatte. Binnen kurzer Zeit gerieten Flora und Fauna außer Kontrolle: fleischfressende Würgepflanzen und gigantische Kreaturen zerstörten ganze Städte. Als Kobis Vater verschwindet, macht der Junge sich auf die Suche nach ihm – und trifft auf weitere Überlebende! Gemeinsam mit ihnen kämpft er sich durch die verwilderte Stadt. Doch schon bald lernt Kobi, dass die tödlichen Pflanzen nicht die größte Gefahr darstellen.

In die Storyline habe ich ohne weiteres hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt sehr gut zu der Zielgruppe. Außerdem ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.

Die einzelnen Charaktere sind allesamt interessant und lebendig beschrieben, so dass ich mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren konnte. Auch die Geschichte selbst wurde spannend erzählt mit einigen überraschenden Wendungen, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich kann es allen Dystopien-Fans nur ans Herz legen. Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 13.02.2021

Nichts für zarte Gemüter

Blutmariechen
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Auf diesen Thriller war ich sehr gespannt, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Das Buch habe ich in zwei Tagen auch regelrecht verschlungen. Jedoch ist es sicherlich nichts für schwache Gemüter, ...

Auf diesen Thriller war ich sehr gespannt, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Das Buch habe ich in zwei Tagen auch regelrecht verschlungen. Jedoch ist es sicherlich nichts für schwache Gemüter, denn hier geht es ganz schön zur Sache und das ein oder andere Mal musste ich kräftig schlucken.

Die Storyline dreht sich um Simon Berger, der auf den ersten Blick ein unscheinbarer Mann ist: Er hat eine Familie, ein kleines Haus, einen Job und er hat ein schreckliches Geheimnis - er tötet Tänzerinnen und seinen Hass auf Mädchen, die das Tanzen lieben, kann er nicht kontrollieren. Zuerst beobachtet er sie beim Ballett, in der Disco, beim Bauchtanz und dann schlägt er zu. Er will ihren letzten Tanz! Der Grund für seinen Blutrausch ist tief in seiner Seele verborgen. Doch je mehr er danach gräbt, desto grausamer werden seine Taten. Und dann tanzt Anna …

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist jetzt nicht 100% mein Fall, da ich es lieber flüssiger und bildlicher mag. Der Schreibstil hier ist jedoch sehr zackig mit kurzen Sätzen. Aber das ist bei diesem Genre auch nicht unnormal und deshalb auch ok. Daran habe ich mich auch recht schnell gewöhnt.

Simon ist ein grausamer Mensch, der mich sprachlos zurückgelassen hat. Ihm würde ich nicht gerne begegnen. Er ist zwar auf der einen Seite ein Familienmensch, der seine Kinder über alles liebt und einen soliden Job hat. Auf der anderen Seite aber schlummert in ihm etwas sehr Böses, das er zeitweise nicht mehr kontrollieren kann. Auch wenn seine Kindheit hart und gruselig war – und er mir natürlich auch dafür leidtut – kann ich sein Verhalten nicht nachvollziehen.

Neben seiner Sicht erhält man zudem auch einen Einblick in die Taten, die er begangen hat sowie das Leben der einzelnen Opfer. Dabei geht es richtig zur Sache und manchmal war es so hart, dass ich Probleme hatte, weiterzulesen. Jedoch blieb es immer spannend, deshalb konnte ich das Buch dann doch nicht nur Seite legen.

Mit dem spannenden Ende habe ich dann aber auf keinen Fall gerechnet. Aber genau so liebe ich es. Für zarte Gemüter ist dieses Buch auf keinen Fall etwas. Aber ich wurde gut unterhalten davon und vergebe 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 12.02.2021

Interessanter Auftakt mit Luft nach oben

Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark (High Romantasy von der SPIEGEL-Bestsellerautorin von "One True Queen")
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Ich lese sehr gerne und oft Fantasy-Romane und als ich den Klappentext zu diesem Auftaktbuch einer neuen Reihe gelesen habe, wusste ich, dass ich es auf jeden Fall lesen möchte. Ich wurde von der Storyline ...

Ich lese sehr gerne und oft Fantasy-Romane und als ich den Klappentext zu diesem Auftaktbuch einer neuen Reihe gelesen habe, wusste ich, dass ich es auf jeden Fall lesen möchte. Ich wurde von der Storyline auch gut unterhalten, auch wenn es die ein oder andere Länge gab. Auf die Fortsetzung bin ich aber auch sehr gespannt.

Die Geschichte dreht sich um Laire, die wie alle Bewohner des Fürstentums Nemija weiß: „Hüte dich vor dem dunklen Lord!“. Denn seit jeher wird ihre Heimat von dem grausamen Lord der Schatten heimgesucht, der Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, ungezügelte Magie, die selbst die dunkelsten Wünsche erfüllt – mit tödlichen Folgen. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat …

In das Buch bin ich recht gut gestartet, auch wenn ich die einzelnen Figuren, aus deren Sicht die Geschichte im Wechsel erzählt wird, erst einmal richtig zuordnen musste. Nach einigen Kapiteln kam ich dann aber besser zurecht und konnte das Buch dann auch kaum mehr zur Seite legen. Der Schreibstil ist schön bildlich und passt sehr gut zu der Storyline. Es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten dahinfliegen lässt. Die Hauptpersonen sind alle interessant beschrieben – mir ihren Stärken und Fehlern. Vor allem mit Laire konnte ich mich von Anfang an sehr gut identifizieren konnte. Deshalb habe ich richtig mit ihr mitgefiebert.

Die Geschichte selbst wurde spannend erzählt. Jedoch gab es hin und wieder auch ein paar Längen. Nach und nach erhält man einige Infos zu den offenen Fragen und die Spannungsschraube wird immer höher gedreht – bis zum großen Showdown, der richtig Lust auf die Fortsetzung macht. Jedoch war ich jetzt mit dem Ende nicht ganz so zufrieden, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich kann es jetzt trotzdem nicht erwarten, dass das nächste Band erscheint, da ich wissen will, wie es weiter geht. Von mir erhält das Auftaktbuch zur neuen Fantasy-Reihe gute 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 09.02.2021

Unterhaltsamer, kurzweiliger Krimi

Rote Belladonna
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Auch wenn ich das erste Band der Reihe nicht kenne, war ich gleich sehr neugierig darauf, als ich den Klappentext zu „Rote Belladonna“ gelesen habe. Enttäuscht wurde ich von dem kurzweiligen Krimi auf ...

Auch wenn ich das erste Band der Reihe nicht kenne, war ich gleich sehr neugierig darauf, als ich den Klappentext zu „Rote Belladonna“ gelesen habe. Enttäuscht wurde ich von dem kurzweiligen Krimi auf keinen Fall. Im Gegenteil, denn ich habe das Buch in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Der zweite Fall der Apothekerin und Giftpflanzenexpertin Maja Ursinus führt sie nach Marburg, wo sie undercover in einer Apotheke nach einem Todesfall in Zusammenhang mit Globuli ermittelt. Ist der Besitzerin Elisabeth Wenderoth ein tödlicher Fehler unterlaufen? Oder hat jemand ihre Arznei absichtlich manipuliert? Maja erkennt, dass die Marburger Apothekerin mehr Feinde hat, als sie zugeben will. Schreckt einer von ihnen auch vor Mord nicht zurück? Als es einen weiteren Vorfall gibt und ein Kind in Lebensgefahr schwebt, wächst der Druck. Maja Ursinus muss schnell handeln, bevor es noch mehr Tote gibt …

Auch wenn ich das erste Buch der Reihe nicht kenne, habe ich doch sehr schnell in die Storyline hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, sehr bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten regelrecht dahinfliegen lässt.

Die Hauptfigur Maja war mir von Anfang an richtig sympathisch und ich konnte mich mit ihrem Denken und ihrer Art sehr gut identifizieren. Auch die anderen Figuren wurden interessant beschrieben, so dass ich mir die verschiedenen Charaktere sehr gut vorstellen konnte.

Die Ermittlungen von Maja und auch ihre privaten Begegnungen wurden kurzweilig, aber spannend erzählt, so dass es zu keiner Zeit Längen gab. Im Gegenteil: Ich wurde richtig gut von dem Buch unterhalten – bis zum großen Showdown, bei dem alle offenen Fragen beantwortet wurden.

Ich kann es nun kaum erwarten, dass eine Fortsetzung erscheinen wird, denn ich habe Maja richtig in mein Herz geschlossen. Von mir gibt es für das Buch 5 von 5 Sternen!

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