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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2020

Dramatisch und mitreißend

Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang
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Ich lese sehr gerne Romane, die mich in die Vergangenheit entführen und gleichzeitig mit einer interessanten und mitreißenden Storyline punkten können. Dies ist hier alles gegeben und ich muss sagen, dass ...

Ich lese sehr gerne Romane, die mich in die Vergangenheit entführen und gleichzeitig mit einer interessanten und mitreißenden Storyline punkten können. Dies ist hier alles gegeben und ich muss sagen, dass ich absolut fasziniert von dem Auftaktbuch zu einer neuen Reihe bin und unbedingt wissen will, wie es weiter geht.

Die Geschichte dreht sich um die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann, die große Pläne hat: Man will dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Doch die High Society steigt lieber weiter bei dem etablierten Rivalen ab. In dieser schweren Zeit zeigt ausgerechnet die junge Tochter Elisabeth kaufmännisches Geschick, während sich der sensible Sohn Paul für Musik begeistert. Vater Kuhlmann sieht sich gezwungen, den Emporkömmling Julius Falkenhayn um Hilfe zu bitten. Und der hegt recht unkonventionelle Ansichten ...

Nach kurzer Zeit konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, so sehr war ich in das Leben der Proganisten hineingetaucht und fasziniert davon. Daran lag auch der schöne, bildliche Schreibstil der Autorin, der mich regelrecht in den Bann und inmitten des Geschehens gezogen hat. Außerdem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten dahinfliegen lässt.

Langweilig wurde es nie, im Gegenteil, denn im Palais Heiligendamm ist immer was los. Lauter Intrigen, Drama und die Liebe wirbeln einiges durcheinander – aber genau das mag ich an der Geschichte. Dass die Storyline im Wechsel aus der Sicht von verschiedenen Figuren erzählt wird, macht das Ganze noch einmal spannender und man kann sich mit dem Denken und Handeln derjenigen Figur viel besser identifizieren.

Die einzelnen Figuren sind überzeugend und interessant gezeichnet. Ich habe es genossen ihnen bei der Entwicklung zuzusehen. Vor allem ins Herz geschlossen habe ich dabei Minna, die eine starke Persönlichkeit geworden ist, obwohl sie im Leben einiges mitmachen musste.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es im zweiten Band weiter geht und ich habe zahlreiche offene Fragen in meinem Kopf, auf die ich unbedingt bald eine Antwort möchte. Deshalb kann ich es kaum erwarten, dass das Folgeband erscheint. Ich habe die Figuren richtig in mein Herz geschlossen und habe es regelrecht genossen, deren Leben mit allen Höhen und Tiefen zu verfolgen. Jetzt darf es bald weiter gehen. Von mir erhält das Auftaktbuch auf jeden Fall 5 von 5 Sternen!

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Geschichte
Veröffentlicht am 28.10.2020

Überzeugende Fortsetzung der Reihe

Tribut der Schande
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Ich habe bereits den ersten Band der Reihe verschlungen, deshalb war es für mich natürlich ein Muss, dass ich auch das Folgeband lese. Auch diesmal wurde ich wieder gut unterhalten und habe mich gleich ...

Ich habe bereits den ersten Band der Reihe verschlungen, deshalb war es für mich natürlich ein Muss, dass ich auch das Folgeband lese. Auch diesmal wurde ich wieder gut unterhalten und habe mich gleich wieder inmitten des Geschehens wiedergefunden.

In diesem Teil schließt sich Franziska Hochperger als junger Mann verkleidet, der aufständischen Bewegung an. Die Verschwörer verabscheuen den prunksüchtigen Herzog von Württemberg, der hohe Steuern erhebt, während das Volk Hunger leidet. Wagemutig überbringt Franziska anderen Gruppen Nachrichten und entkommt dabei immer wieder nur knapp größter Gefahr. Irgendwann, hat sie sich geschworen, wird der Herzog für seine Untaten büßen! Doch der rächt sich blutig für den Widerstand. In einer Verhaftungswelle wird auch Franziskas Verbündeter und Geliebter Jakob festgesetzt. Wieder drohen die Schergen des Herrschenden einen Menschen hinzurichten, den sie liebt …

In die Geschichte habe ich sofort hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt sehr gut zu dem Genre. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Deshalb habe ich das Buch auch in nur drei Tagen regelrecht verschlungen.

Die Hauptfigur Franziska ist mir bereits im ersten Teil ans Herz gewachsen, deshalb habe ich mich auf das Wiedersehen mit ihr sehr gefreut. Im zweiten Teil legt sie eine tolle Entwicklung hin und emanzipiert sich immer weiter. Sie ist sehr mutig, obwohl es auch diesmal mehr als gefährlich für sie wird.

Toll finde ich auch die historischen Infos rund um den Aufstand des armen Konrads in Württemberg im Jahre 1514, die die Autorin in die Storyline mit hineinfließen lässt. Sie schreibt sehr detailliert und lebendig, so dass ich mich nun auch weiter über die Vorkommnisse zu dieser Zeit informieren möchte.

Die Storyline selbst wurde spannend und ohne großartige Längen erzählt. Es war auf jeden Fall eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe richtig mitgefiebert – bis zum Ende, das uns mit einem regelrechten Cliffhanger zurücklässt. Ich bin nun mehr als gespannt, wie es im dritten und somit Finalteil weitergeht. Von mir erhält das Band deshalb 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 27.10.2020

Mitreißender und dramatischer Roman

Wenn es Ahornblätter regnet
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Ich lese ja sehr gerne Romane, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und langsam aber sicher ein Familiengeheimnis enthüllen. Genau das ist bei diesem Buch gegeben und ich wurde von Anfang bis Ende ...

Ich lese ja sehr gerne Romane, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und langsam aber sicher ein Familiengeheimnis enthüllen. Genau das ist bei diesem Buch gegeben und ich wurde von Anfang bis Ende wunderbar unterhalten.

Die Storyline dreht sich um die früh verwaiste Janine, die sich auf ihrer Traumreise nach Kanada in den deutschstämmigen Philippe verliebt. Doch ein Besuch bei seinen Eltern in Québec endet mit einem Eklat: Offensichtlich kennt sein Vater ihre Familiengeschichte besser als sie selbst. Als er Janine aus dem Haus weist, bricht Philippe zornig mit ihm. In der Hoffnung, die beiden zu versöhnen, taucht Janine immer tiefer in die Lebensgeschichte ihrer Großmutter ein. Schließlich entdeckt sie, was nach dem Willen dieser unglücklichen Frau im Verborgenen bleiben sollte …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist genau mein Fall: Locker-leicht, schön bildlich und es ist ein toller Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Erzählt wird die Story in zwei Zeitebenen – in der Gegenwart aus der Sicht von Janine und Philippe und der Vergangenheit aus der Sicht von Maria, Carl und Johann. Vor allem die Geschichte um Maria hat mich in seinen Bann gezogen und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Die einzelnen Figuren wurden auf jeden Fall sehr gut gezeichnet – manche sind sehr sympathisch und manche so unsympathisch, dass ich mich teilweise während des Lesens mehr als aufregen musste. Vor allem Maria ist mir im Laufe der Story ans Herz gewachsen. Was sie alles durchmachen musste, war hart zu lesen. Trotzdem ist sie ihren Weg gegangen, auch um ihre große Liebe zu schützen.

Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und Szenen, die mich sprachlos zurückgelassen haben. Am Ende sind alle Fäden zusammengelaufen und auch wenn nicht alle ihr Happy-End bekommen haben, war es trotz allem versöhnlich. Ich wurde wirklich absolut gut von dem Roman unterhalten und vergebe ganz klar 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 27.10.2020

Interessanter Thriller mit Luft nach oben

Enigmas Schweigen
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Ich habe im Vorfeld schon einiges von dem Roman gehört und nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe, wollte ich das Buch auf jeden Fall lesen. Leider wurde ich von der Storyline nicht so mitgerissen, ...

Ich habe im Vorfeld schon einiges von dem Roman gehört und nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe, wollte ich das Buch auf jeden Fall lesen. Leider wurde ich von der Storyline nicht so mitgerissen, wie ich mir das gewünscht habe. Teilweise waren mir einige Szenen auch etwas zu verwirrend. Schade…

In der Geschichte weist auf einem einsamen Bauernhof alles auf einen brutalen Mord an einer ganzen Familie hin – nur von den Leichen fehlt jede Spur. Als ein Verdächtiger festgenommen wird, scheint die Lösung nah. Der am ganzen Körper tätowierte Mann aber, den die Medien „Enigma“ nennen, schweigt hartnäckig und gibt den Ermittlern Rätsel auf. Ihre einzige Hoffnung liegt auf der ehemaligen Polizistin Mila Vasquez. Auf Drängen ihrer früheren Vorgesetzten übernimmt sie die Ermittlungen und findet bald heraus, dass Enigmas Tätowierungen Koordinaten in einem ominösen Videospiel darstellen. Auf der Suche nach Anhaltspunkten für den Mord vertieft sich Mila immer weiter in die so geheimnisvolle wie gefährliche virtuelle Schattenwelt ihres Gegenspielers …

In die Storyline habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist locker-leicht und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.

Vor allem der Einstieg war fesselnd – und ich habe einen spannenden Thriller erwartet. Doch leider ging es so nicht weiter. Mir wurde die Geschichte nach und nach zu wirr und ich habe mich eher in einem SciFi-Roman wiedergefunden, als in einem richtigen Thriller. Auch mit den Figuren wurde ich nicht so richtig war. Vor allem die Hauptfigur Mila hat es mir etwas schwer gemacht mich mit ihr richtig identifizieren zu können.

Die Story war schon auch spannend erzählt mit zahlreichen überraschenden Wendungen. Doch auch das Ende hat mich nicht so gepackt, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich hatte einfach mehr erwartet von dem Buch und kann deshalb nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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Veröffentlicht am 27.10.2020

Toller Auftakt einer neuen Reihe für junge Leseratten

Aleja und die Piratinnen, Band 1: Das Schattenschiff. Ausgezeichnet mit der "Ulmer Unke 2021" als Bestes Kinderbuch ab 10 Jahren!
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Meine Tochter ist zu einer regelrechten Leseratte mutiert und als ich ihr das Buch „Aleja und die Piratinnen: Das Schattenschiff“ gezeigt habe, das zugleich den Auftakt einer dreiteiligen Reihe bildet, ...

Meine Tochter ist zu einer regelrechten Leseratte mutiert und als ich ihr das Buch „Aleja und die Piratinnen: Das Schattenschiff“ gezeigt habe, das zugleich den Auftakt einer dreiteiligen Reihe bildet, war sie direkt Feuer und Flamme dafür. Enttäuscht wurde sie nicht. Im Gegenteil: Sie war absolut fasziniert von der Story und der Hauptfigur, so dass sie es nicht mehr erwarten kann, dass das nächste Band erscheint.

Der erste Teil dreht sich um Aleja, für die das größte Abenteuer ihres Lebens beginnt, als sie in die Besatzung des Schattenschiffs aufgenommen wird. Auf der Suche nach einer magischen Schatzkarte stechen die Piratinnen in See. Doch auf der Reise warten Kraken, Piratenjäger und Geister ...

In die Geschichte hat meine Tochter ohne Weiteres hineingefunden. Der Schreibstil ist altersgerecht und locker-leicht. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die schönen, kleinen Illustrationen runden zudem die Geschichte sehr gut ab.

Die einzelnen Figuren sind sehr gut beschrieben und vor allem Aleja ist meiner Tochter regelrecht ans Herz gewachsen. Sie ist ein mutiges und abenteuerlustiges Mädchen und genau das gefällt meiner Tochter sehr, so dass sie nun auch eine Piratin werden will!

Die Story selbst wurde spannend und mitreißend erzählt – und natürlich möchte man nun wissen, wie es mit Aleja weiter geht und welche Abenteuer sie noch erleben wird. Auch ich selbst muss sagen, dass ich das Buch sehr gerne gelesen habe, obwohl ich nicht wirklich in die Zielgruppe passe. Von uns gibt es für das Auftaktbuch 5 von 5 Sternen!

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