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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2024

Nette Urlaubslektüre

Du, ich und das glitzernde Meer
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Nele ist Mitte 30 und wünscht sich sehnlichst ein Kind. Weil sie allerdings Single ist entschließt sie sich, allein ein Kind über eine künstliche Befruchtung zu bekommen. Ihre Mutter, von der sie sich ...

Nele ist Mitte 30 und wünscht sich sehnlichst ein Kind. Weil sie allerdings Single ist entschließt sie sich, allein ein Kind über eine künstliche Befruchtung zu bekommen. Ihre Mutter, von der sie sich Unterstützung erhofft hatte, ist entsetzt. Ihr Bruder Marco lädt sie kurzerhand zu einem Urlaub auf Rhodos ein, um den Kopf frei zu bekommen. Hier trifft sie Rio und die beiden verlieben sich. Nur: wächst da schon ein Baby in Nele heran? Und wie wird Rio reagieren?

Das Buch ist eine klassische Sommerlektüre: Viel Urlaubsfeeling mit Sonne, Strand und Meer. Die Insel Rhodos wird dabei schön beschrieben und wenn man wie ich schon mal da war, fühlt man sich direkt zurückversetzt. Etwas Klischee ist auch dabei, klar, da ist der gut aussehende Animateur, der jede haben kann, aber eigentlich hat er auch so sein Päckchen zu tragen.

Wenn man Lust auf Sommer und Inselfeeling hat, kann man das Buch gut lesen.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Ein hörenswerter Familienroman mit ordentlich Frauenpower

Die Familienangelegenheiten der Johanne Johansen
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Kurz nach ihrem 65. Geburtstag verabschiedet sich die Hamburgerin Johanne Johansen in die Rente. So richtig weiß sie noch nicht, was sie mit all ihrer freien Zeit anfangen soll, aber das wird sich schon ...

Kurz nach ihrem 65. Geburtstag verabschiedet sich die Hamburgerin Johanne Johansen in die Rente. So richtig weiß sie noch nicht, was sie mit all ihrer freien Zeit anfangen soll, aber das wird sich schon zeigen. Schneller als ihr lieb ist, ist das der Fall. Ihre Cousine Luise bittet sie um Hilfe: Die Reederei Johansen, seit jeher in Familienbesitz, steht kurz vor der Pleite. Johanne, die eigentlich nicht viel mit ihrer Familie und an sich mit anderen Menschen zu tun haben will, weiß: Ohne ihre Hilfe ist die Reederei verloren.

Es war mir ein sehr großes Vergnügen, dieses Buch zu hören. Vera Teltz versteht es wirklich, ihre Hörer in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte ist lebendig, mit verschieden Tonarten gelesen. Ich hätte ewig zuhören können!

Johannes Familie ist schon was ganz besonderes und es hat Spaß gemacht, vor allem die Frauen auf ihrer Rettungsmission zu begleiten. Früher war es undenkbar, dass Frauen in der Chefetage etwas zu suchen haben - jetzt zeigen die Frauen aus drei Generationen den Männern mal, was Frauenpower ist!

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Der Weihnachtsmannkiller hat da noch eine Rechnung offen

Der Weihnachtsmannkiller 2
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Nachdem der Weihnachtsmannkiller beim letzten Weihnachtsfest geschnappt werden konnte, sitzt er nun in der Psychiatrie. Bei einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt konnte er entkommen. Prompt kehrt er nach ...

Nachdem der Weihnachtsmannkiller beim letzten Weihnachtsfest geschnappt werden konnte, sitzt er nun in der Psychiatrie. Bei einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt konnte er entkommen. Prompt kehrt er nach Norden zurück, um sein Werk zu vollenden, schließlich hat er erst 17 der geplanten 24 Weihnachtsmännern um die Ecke gebracht. Während seine Psychiaterin und der Polizist, dem der Killer entkommen ist, in Norden so gar nicht hilfreich sind versucht der Rest der Truppe den Killer zu schnappen, während der fleißig weitermordet.

Wie schon der erste Teil war auch dieser hier sehr bizarr. Sehr blutig außerdem. Zwischenzeitlich habe ich mich ganz gut unterhalten gefühlt und Fans von Klaus-Peter Wolf werden hier auch auf ihre Kosten kommen. Ich musste aber wieder feststellen, der Schreibstil und die Figuren können mich nicht begeistern.

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Eine wirklich interessante Geschichte

Die Abschaffung des Todes
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Der Journalist James Windover führt eine hochexklusive Online Zeitung, die täglich einer ausgewählten Leserschaft die aktuellen Geschehnisse auf der Welt darlegt - sachlich, ausführlich recherchiert und ...

Der Journalist James Windover führt eine hochexklusive Online Zeitung, die täglich einer ausgewählten Leserschaft die aktuellen Geschehnisse auf der Welt darlegt - sachlich, ausführlich recherchiert und ohne eigene Wertung. Eine dieser exklusiven Leserinnen bittet ihn, sie bei einem geheimen Kongress zu vertreten und sie zu beraten, ob sie ihr beträchtliches Vermögen in einUnternehmen investieren soll oder nicht. Neugierig, aber auch mit Bauchschmerzen angesichts der großen Aufgabe fliegt er nach Kalifornien. Die Idee des neuen Unternehmens ist unglaublich: es will nichts anderes als den Tod abschaffen. Fasziniert von dieser Idee beginnt Windover, zu recherchieren. Und stößt dabei auf eine weitere unglaubiche Geschichte rund um einen Autoren, der offenbar zum Schweigen gebracht werden soll. Was weiß der Autor? Windover begibt sich auf die Suche nach ihm und gerät schnell selbst in tödliche Gefahr.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ja, anfangs geht es sehr viel um Hirnforschung, die Funktionalität des Gehirns, die Frage, wie und wo Bewusstsein entsteht. Ich fand diese Informationen allerdings nicht anstrengend, sondern sehr interessant. Ich denke, das ist Geschmackssache. Auch die philosophische Frage, was es gesellschaftlich bedeuten würde, wenn wir den Tod abschaffen, fand ich sehr spannend. Und irgendwie auch unheimlich. Nach der ersten Phase wandelt sich das Buch in einen Thriller, in eine spektakuläre Verfolgungsjagd und die Suche nach der Wahrheit - Windovers Spezialgebiet.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man erlebt alles aus der Sicht des Journalisten James Windover und fühlt sich seinen Gedanken und Erlebnissen sehr nah.

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Hochaktuell und unterhaltsam geschrieben

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Das Buch ist harter Tobak. Ein 16 jähriges Mädchen, Lena, wird von 3 Geflüchteten vergewaltigt, das Ganze wird von einem vierten gefilmt und online gestellt. Das Video geht sofort viral. Die BKA Kommissarin ...


Das Buch ist harter Tobak. Ein 16 jähriges Mädchen, Lena, wird von 3 Geflüchteten vergewaltigt, das Ganze wird von einem vierten gefilmt und online gestellt. Das Video geht sofort viral. Die BKA Kommissarin Yasira wird mit dem Fall betraut – auch aufgrund ihrer Herkunft, denn das Video ruft eine rechtsradikale Gruppierung auf den Plan, die das Ziel hat, die Täter selbst zu finden und Lena zu rächen.

Marc Uwe Kling ist für seine Gesellschaftskritik bekannt, die auch hier zum Tragen kommt. Teilweise überspitzt, aber leider sehr wahr zeichnet er unsere aktuellen Herausforderungen in puncto Fremdenhass nach.

Das Ende ist abrupt und wurde viel kritisiert. Ich war auch erst irritiert, aber eigentlich ist alles gesagt. Die losen Enden und offenen Fragen tun nichts mehr zur Sache, denn die Kernbotschaft ist klar: Der Hass ist real.

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