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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2019

Was Krieg und Politik aus Freunden macht...

Roter Herbst in Chortitza
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Das Buch liest sich durch den flüssigen Schreibstil sehr zügig, der Inhalt hat es jedoch in sich! Bisher war mir noch gar nicht so bewusst, dass es solche Repressalien gegen die Zivilbevölkerung (hier ...

Das Buch liest sich durch den flüssigen Schreibstil sehr zügig, der Inhalt hat es jedoch in sich! Bisher war mir noch gar nicht so bewusst, dass es solche Repressalien gegen die Zivilbevölkerung (hier explizit die Deutschen in der Tschechei) gab. Umso informativer und interessant war dieses Buch für mich.
Auch wenn die handelnden Personen fiktiv sind, bildet der „Brünner Todesmarsch“ die grausamen Rahmenbedingungen – die so alltäglich waren. Und trotz allem gibt es auch immer Momente, wo mitfühlende Menschen Hoffnung spenden, durch hilfreiche Unterstützung, wie mit Lebensmitteln oder mit Unterkünften.
Bücher, die Zeitgeschichte und Fiktion wie hier verbinden, finde ich sehr interessant. Deswegen war ich auf dieses Buch neugierig – und ich wurde nicht enttäuscht. Gern empfehle ich es somit weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2019

Traurige Familiengeschichte

Geparktes Kind
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Da sich das Buch doch recht zügig liest, habe ich es auch in einem „Rutsch“ durchgelesen. Danach brauchte ich erstmal eine Weile, das Ganze sacken zu lassen.
Hier nun meine Eindrücke zu dem Buch:
Während ...

Da sich das Buch doch recht zügig liest, habe ich es auch in einem „Rutsch“ durchgelesen. Danach brauchte ich erstmal eine Weile, das Ganze sacken zu lassen.
Hier nun meine Eindrücke zu dem Buch:
Während des Lesens habe ich mich gefragt, ob der Titel „Geparktes Kind“ treffend ist. Trotz der ausführlichen Schilderungen ihrer Probleme und Therapie, wird das eigene Ich der Erzählerin eher wenig thematisiert. Wo wird sie „geparkt“? Ihr Vater und jüngste Schwester lieben sie – ein Gegenstück zur hartherzig erscheinenden Mutter. Und auch die Probleme bzw. der wahre Charakter der älteren Geschwister zeigen sich erst nach dem Tod der Mutter. Für meine Begriffe ist und bleibt die Mutter (und auch ihre Demenz) das zentrale Thema dieses Buches. Etwas unbefriedigend ist für mich das offene Ende, die Eltern die man fragen könnte sind verstorben – die älteren Geschwister die es wissen (sollten), schweigen.
„Geparktes Kind“ ist trotz meiner kleineren Kritikpunkte ein sehr lesenswertes Buch was tiefe Einblicke gibt. Auch als Denkanstoß für das eigene Handeln, Fragen noch zu stellen, so lange es geht, sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 29.11.2019

Löse das Rätsel – und das Opfer überlebt….

Dunkle Botschaft: Thriller
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Was wie ein tödlicher Unfall aussieht, entpuppt sich bei näherer Untersuchung durch die Rechtsmedizinerinnen Julia und Lenja als Mord – und schlimmer noch: auf der Leiche der jungen Frau wurde eine rätselhafte ...

Was wie ein tödlicher Unfall aussieht, entpuppt sich bei näherer Untersuchung durch die Rechtsmedizinerinnen Julia und Lenja als Mord – und schlimmer noch: auf der Leiche der jungen Frau wurde eine rätselhafte Botschaft hinterlassen, die einen neuen Mord ankündigt. Zwischen der Untersuchung der neuen Fälle und der Suche nach der Lösung der Rätselaufgaben kommen beide dem Killer gefährlich nah – und es ist Julia, die am Ende entscheiden muss, wer überleben „darf“.
Die Grundidee auf der die gesamte Handlung basiert ist sehr grausam, bietet zugleich aber auch eine Erklärung für das extreme Handeln des Täters. Catherine Shepard ist es wieder wunderbar gelungen mit ihren Schilderungen zu fesseln. Der Schreibstil ist wie gewohnt spannend und flüssig und die Thematik so spannend, dass man bis zum Ende durchlesen „muss“. Ihre Bücher haben einfach Suchtpotential - so erging es mir auch wieder bei diesem Buch!

Veröffentlicht am 28.11.2019

Witzige Idee für kurzweilige Unterhaltung in der Wanne

Sternzeichen: Badeente
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Auch wenn das Buch von Format und weichem Kunststoff an ein Baby-Buch erinnert, ist es doch durchaus für „Grosse“. Die Sternzeichen sind ein ewig dankbares Thema, was hier witzig und knapp umgesetzt wurde. ...

Auch wenn das Buch von Format und weichem Kunststoff an ein Baby-Buch erinnert, ist es doch durchaus für „Grosse“. Die Sternzeichen sind ein ewig dankbares Thema, was hier witzig und knapp umgesetzt wurde. Den Inhalt bzw. Wahrheitsgehalt sollte man nicht überbewerten, zeitlich und inhaltlich ist das Buch aber super geeignet für das Abschalten in der Badewanne.

Veröffentlicht am 25.11.2019

Der Mythos von Jack The Ripper in einer spannenden und plausiblen Story verwoben

Hurenmord - Die Rose von Whitechapel
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Bereits der erste Band von Tabea König hat mich sehr gefesselt – und auch von diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Ich hatte zwar eine Fortsetzung der Geschichte um Emily erwartet, hier rückt jedoch ...

Bereits der erste Band von Tabea König hat mich sehr gefesselt – und auch von diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Ich hatte zwar eine Fortsetzung der Geschichte um Emily erwartet, hier rückt jedoch ihre Freundin Christine den Fokus.
Christine hat mithilfe ihres Mannes in Whitechapel ein Frauenhaus aufbauen können. Als ehemalige Hure weiß sie am besten, wie man den armen gestrauchelten Frauen helfen kann. Als ihr Mann jedoch unerwartet stirbt stürzen die Probleme auf sie ein: nicht nur ihr Stiefsohn Adrian macht ihr das Leben schwer, schlimmer noch steht ihr Frauenhaus rasch im Mittelpunkt einer Serie grausam ermordeter Frauen, welche allen einen Bezug dazu haben.
Es ist schön, dass es zur Vorgeschichte der einzelnen Personen kurze Erläuterungen gibt, denn so kann dieser Teil unabhängig vom ersten gelesen werden. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd – man taucht regelrecht in das viktorianische England ab. Des Weiteren ist es auch dieser Autorin gelungen, den Mythos um Jack The Ripper in eine spannende Geschichte zu verweben.
Von mir gibt es deshalb für dieses Buch eine klare Leseempfehlung! Und ich bin schon sehr auf den dritten Teil gespannt