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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.12.2025

Tut mir leid, aber nein...

Spanish Love Deception – Manchmal führt die halbe Wahrheit zur ganz großen Liebe
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Dieses Buch war auch eines derjenigen, die bei mir schon lange im Regal stehen. Der Hype war damals groß und ich wollte wissen, was dran ist - aber schlussendlich konnte mich das Buch keineswegs überzeugen.

Lina ...

Dieses Buch war auch eines derjenigen, die bei mir schon lange im Regal stehen. Der Hype war damals groß und ich wollte wissen, was dran ist - aber schlussendlich konnte mich das Buch keineswegs überzeugen.

Lina braucht ein Date für die Hochzeit ihrer Schwester und ausgerechnet Kollege Aaron bietet freiwillig an, dieses Date zu spielen. Es versteht sich von selbst, dass Lina davon absolut nichts hält und ablehnt. Aaron seinerseits gibt nicht auf und zeigt im weiteren beruflichen Alltag, dass er der richtige für den Job ist.

Seine Beweggründe sind für den/ die Lesende*n recht klar, für Lina wiederum absolut nicht, dodurch Großteile des Buches für mich anstrengend waren. Wie konnte Lina hier so blind sein? Vieles wirkte dadurch erzwungen und in die Länge gezogen. Außerdem nahm ich an, dass die Hochzeit selber einen deutlich größeren Teil der Geschichte einnehmen würde, aber das war nicht der Fall. Ich war kein Fan.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Toller Schreibstil, mäßige Handlung

Haunted Reign
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Band 2 stand nun bereits eine Weille in meinem Regal, und da ich Band 1 doch recht gerne mochte und auch als weihnachtlich empfand, wollte ich nun endlich weiterlesen.

Trotz einer wirklich langen Pause ...

Band 2 stand nun bereits eine Weille in meinem Regal, und da ich Band 1 doch recht gerne mochte und auch als weihnachtlich empfand, wollte ich nun endlich weiterlesen.

Trotz einer wirklich langen Pause fiel es mir absolut leicht, in diesen Folgeband zu finden. Allerdings muss ich sagen, dass die Handlung recht holprig war. Zoey nimmt diesmal an schulischen Spielen teil, um ihre Abschlussnote zu verbessern. Die Geschichte rundum ihre beste Freundin und deren Bruder läuft währenddessen im Hintergrund, wirkt aber nicht so recht überzeugend. Die Spiele wiederum sind recht unterhaltsam, aber alles in allem fühlen sich die Geschehnisse einfach nicht rund an.

Und auch die Liebesegschichte mit Zoey und Dylan kann nicht so recht überzeugen, da Dylan sich oftmals sehr schwierig verhält und wenig kommuniziert. Die Begründungen seinersetis zum Schluss empfand ich auch als sehr unverständlich.

Alles in allem keine Reihe, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird - den Schreibstil der Autorin fand ich jedoch toll und will mehr von ihr lesen.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Wenn Bücher und Pflanzen eine Symbiose eingehen

Botanic Hearts
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Botanic Hearts ist ein herzerwärmernder Liebesroman zwischen Tansy und Jack, die beide auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Während Tansy, alleinerziehende Mutter und organisatorischer ...

Botanic Hearts ist ein herzerwärmernder Liebesroman zwischen Tansy und Jack, die beide auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Während Tansy, alleinerziehende Mutter und organisatorischer Wirbelsturm, versucht, ihre Bibliothek vor der Schließung zu retten, muss sie sich ausgerechnet mit Jack arrangieren, der die Gärten verwaltet, in denen die Notunterkunft ihrer Bibliothek verlegt wurde. Die beiden kennen sich von der Überschwemmung selbst, als Jack Tansy und ihre Tochter rettete, doch sein erster Eindruck war eher weniger positiv... Nichtsdestotrotz müssen die beiden auf dem Gelände miteinander auskommen und schon bald tun sie weitaus mehr, als nur miteinander auskommen.

Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen! Vor allem die Aspekte rundum die Überschwemmung, Tansys Leben als alleinerziehende Mutter und die Vorurteile rundum Jack und seine Familienplanung wirkten sehr authentisch und gleichzeitig feinfühlig. So gehe ich aus diesem Buch mit dem Gefühl hinaus, wieder ein wenig mehr sensibilisiert worden zu sein.

Auch die Romanze verfügte über viele warmherzige, humorvolle Momente und man konnte absolut nachvollziehen, was Tansy und Jack aneinanderfinden. Während Bibliothek und botanischer Garten sich immer weiter annährten, taten es ebenso die beiden. Hier hätte ich mir für die Liebesgeschichte an sich fast noch ein paar mehr Seiten gewünscht, da sich insbesondere das Ende als recht schnell und kurzweilig angefühlt hat.

Allgemein haben sich Jack und Tansy von den vielen gängigen, sich ähnelnden Protagonisten gut abgegrenzt. Beide hatten ihre größeren Päckchen, die sie mit sich herumt getragen haben. Gleichzeitig fand ich sie zuweilen in ihren Ansichten sehr stur und extrem, was so einige Missverständnisse hervorrief, die in einem Roman natürlich auch nicht fehlen dürfen ... aber manchmal überspitzt wirkten.

Alles in allem kann ich den Roman aber absolut empfehlen und hab mich in den Gärten und Büchern unglaublich gerne verloren! Gerne mehr davon!

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Veröffentlicht am 04.12.2025

In den Klauen der Bestie

Heir of Illusion
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Heir of Illusion ist ein unglaublich spannender Reihenauftakt, in welchem es um Ivy Pomeroy geht. Diese wird vom König durch ein magisches Halsband unter Kontrolle gehalten und ihm unterworfen. Weigert ...

Heir of Illusion ist ein unglaublich spannender Reihenauftakt, in welchem es um Ivy Pomeroy geht. Diese wird vom König durch ein magisches Halsband unter Kontrolle gehalten und ihm unterworfen. Weigert sie sich, seine Aufträge auszuführen, zieht sich das Halsband zusammen und sie erstickt.

Ivy trifft auf den Seelenfänger Thorne, welcher wiederum auf der Suche nach einem besonderem Schwert ist - und auch Ivy hat Interesse an dem Schwert. Es folgt eine Suche durch die Stadt voller spannender Twists, sympathischen Nebencharaktären und harten Kämpfen.

Den Schreibstil der Autorin empfand ich als wirklich gut, was für mich vor allem in der Darstellung Ivys und in den Dialogen mit manchen Nebencharakteren zur Geltung kam. Mit Thorne konnte ich zunächst eher weniger anfangen, da er auf mich sehr stereotypisch wirkte, ebenso wie seine Dialoge mit Ivy. Hier hat es sich zu Beginn des Buches oftmals so angefühlt, als hätte man ihre Kombination so oder so ähnlich bereits gelesen. Allgemein wurde ich beim Lesen oftmals an andere bekannte Fantasy-Reihen erinnert ...

Im weiteren Verlauf des Buches nahm aber auf jeden Fall auch die Spannung immer weiter zu. Es gibt viele Twists und Wendungen, die dem Buch immer wieder Leben einhauchen, sodass es großen Spaß macht, durch die Seiten zu fliegen. Einige Nebencharaktere wurden ebenfalls sehr liebevoll gezeichnet, allen voran Darrow und der alte Mann aus dem Pub.

Das Ende hin wiederum hat mich dann doch kalt erwischt. Ich hatte geglaubt, vieles vorhergesehen zu haben, aber es kam dann doch - zumindest ein wenig - anders, als geglaubt und führt den Folgeband in eine ganz neue Richtung. Ich möchte auf jeden Fall weiterlesen!

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Das Vögelchen im Gefängnis

To Cage a Wild Bird
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Sobald jemand Tribute von Panem erwähnt, springe ich. Ich liebe diese Reihe, allerdings sind die Erwartungen dementsprechend hoch, sobald ein Buch damit verglichen wird.

"To Cage A Bird" passt inhaltlich ...

Sobald jemand Tribute von Panem erwähnt, springe ich. Ich liebe diese Reihe, allerdings sind die Erwartungen dementsprechend hoch, sobald ein Buch damit verglichen wird.

"To Cage A Bird" passt inhaltlich auf jeden Fall zu der Reihe, denn hier gibt es tödliche Jagden im Gefängnis Endlock, in welches Verbrecher gebracht werden. Höher gestelle Individuen der Gesellschaft können sie dann gegen einen Preis jagen und schließlich töten. Raven, die eigentlich als Kopfgeldjägerin arbeitet und dem Gefängnis somit quasi die Ware für die Jagden verschafft, stellt sich mit Absicht selbst, um ihren Bruder Jed aus Endlock zu befreien. Dort angekommen, hat es ihr vor allem ein Wachmann sehr angetan.

Ich mochte den Start in die Geschichte sehr, da es sofort spannend startete und man alle Charaktere sowie das System Stück für Stück kennenlernte. Hier ist auf jeden Fall vieles auf den ersten Blick nicht so, wie es scheint. Raven war außerdem schlagfertig und hatte so einige Dämonen, die sie umtrieben. Das Gefängnis wiederum war zunächst recht brutal, aber auf Dauer kam mir vieles zu einfach vor. Rückblickend denke ich, dass es vor allem am Schreibstil lag. Dieser liest sich sehr gut, aber ist für manche der brutalen und traurigen Szenen für mich zu einfach gehalten. Dadurch wurde ich auf Dauer nicht in die Geschichte gesogen und die Spannung ebbte Stück für Stück ab.

Auch das Finale blieb so ein wenig blass. Nichtsdestotrotz möchte ich die Reihe weiterlesen, vor allem weil es mich interessiert, wie es mit Raven, Jed und all den anderen nun weitergeht - ans Herz wachsen sie einem auf jeden Fall.

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