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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2025

Definitiv jetzt schon ein Jahreshighlight für mich!

Durch das große Feuer
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In "Durch das große Feuer" lernen wir Henry und Sydney kennen, die in England kurz vor dem ersten Weltkrieg in der Blüte ihrer Jugend stehen. Obwohl der Krieg glorifiziert wird, merkt Henry früh was es ...

In "Durch das große Feuer" lernen wir Henry und Sydney kennen, die in England kurz vor dem ersten Weltkrieg in der Blüte ihrer Jugend stehen. Obwohl der Krieg glorifiziert wird, merkt Henry früh was es wirklich bedeutet als Soldat zu dienen. Doch ausgerechnet er meldet sich früher als nötig freiwillig um seine Mutter und Schwester zu schützen. Die brutale Realität der Front holt Henry schnell ein und als Sydney später zu ihm stößt ist von dem Henry den Sid kannte, nicht mehr viel übrig.

Ein sehr bewegender Antikriegs-Roman der alle Facetten des Krieges ungeschönt darstellt. Die Protagonisten sind dem Leser dabei immer sehr nahe.

Eine absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Absolut genialer zweiter Band, der mir noch besser gefallen hat als der Erste!

Das Reich der Verdammten
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Ich liebe die Art wie Jay Kristoff dieses Epos erzählt. Wo im ersten Band noch nur Gabriel de Leon als Erzähler fungiert hat, kommt in diesem Band eine zweite Perspektive seiner Schwester hinzu. Das bringt ...

Ich liebe die Art wie Jay Kristoff dieses Epos erzählt. Wo im ersten Band noch nur Gabriel de Leon als Erzähler fungiert hat, kommt in diesem Band eine zweite Perspektive seiner Schwester hinzu. Das bringt eine unglaublich spannende Dynamik zutage und es ist nicht immer klar, wer von beiden hier der verlässlichere Erzähler ist.
Es ist mir ein völliges Rätsel wie es dem Autor gelingt ein 1000 Seiten starkes Werk ohne Längen zu schreiben. Zumindest für mich hat sich jedes Kapitel wieder frisch und interessant angefühlt und es wird genau das richtige Maß an spannenden Szenen und ruhigeren Abschnitten gewählt. Diese ruhigeren Abschnitte sind aber keinesfalls langweilig, sondern dienen vor allem dazu die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander und vor allem auch die Welt rundherum besser kennenzulernen. Es gab soo viele neue Aspekte in diesem Teil die mich fasziniert haben. Der Schauplatz am Hof der Dyvoks was genial gewählt, und es wird schlüssig erklärt warum wir auch Diors Geschichte erfahren, obwohl sie nie als Erzählerin fungiert.

Einfach super kreativ, perfekt durchdacht, genial konstruiert (ohne dabei konstruiert zu wirken) und unglaublich lebendig!

Alle Charaktere (auch die zahlreichen Nebencharaktere) erhalten innerhalb kürzester Zeit so eine Tiefe, dass sie einem sofort im Gedächtnis bleiben und dank ihrer Einzigartigkeit auch nicht mehr vergessen werden, und das ist bei dieser schieren Masse an Charakteren schon echt eine Kunst!

Man merkt schon, ich bin begeistert! Bitte verfilmt jemand diese Geschichte?

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Spannender Fall, sympathische Protagonistin, keine Wünsche offen :D

Holly
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In "Holly" begleiten wir die gleichnamige Protagonistin bei ihrer Karriere als Ermittlerin nach den Ereignissen der Mr-Mercedes Trilogie. Auch dort mochte ich Holly mit ihren Eigenarten schon sehr gerne ...

In "Holly" begleiten wir die gleichnamige Protagonistin bei ihrer Karriere als Ermittlerin nach den Ereignissen der Mr-Mercedes Trilogie. Auch dort mochte ich Holly mit ihren Eigenarten schon sehr gerne und finde es auch hier toll wie King zeigt, dass auch Menschen, die vielleicht nicht der "Norm" entsprechen, ihren Platz im Leben finden können.
Ein bisschen hat mir die Dynamik gefehlt, die man bei Ermittler-Duos oft hat, und die auch bei Bill Hodges und Holly super funktioniert hat. Hier hätte ich mir gewünscht das Barbara oder Jerome mehr mitgemischt hätten.

Der Fall an sich war sehr außergewöhnlich und spannend, und hat mir so manchen Schauer auf dem Rücken beschert. Auch das Finale war sehr gut gemacht und wirkte nicht zu konstruiert.

Viele kritisieren bei diesem Werk, dass King Corona zu viel Platz einräumt und dem Leser seine persönliche politische Meinung aufs Aug drückt. Diese Kritik kann ich gut verstehen und auch für mich nahm die Pandemie einen etwas zu großen Platz in der Geschichte ein, hat dem Buch aber auch ein realistisches Setting verliehen. Die politischen Aussagen haben mich vermutlich deshalb nicht so sehr gestört, weil sie meiner eigenen Meinung sehr entsprechen, und King daher bei vielem nur zustimmen konnte.

Alles in allem aber ein toller Ermittler-Krimi auf dessen Fortsetzung wir ja vermutlich nicht mehr allzu lange warten müssen :)

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Eine sehr tiefgründige Geschichte darüber, was es bedeutet Mensch zu sein

Aus Sternen und Staub
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In "Aus Sternen und Staub" begleiten wir Nate, dessen Leben bisher von vielen Rückschlägen geprägt war, und der sich einfach in seine verlassene Hütte am See zurückziehen will um Ruhe zu finden. Gefunden ...

In "Aus Sternen und Staub" begleiten wir Nate, dessen Leben bisher von vielen Rückschlägen geprägt war, und der sich einfach in seine verlassene Hütte am See zurückziehen will um Ruhe zu finden. Gefunden hat er dort viel, nur keine Ruhe. Ein flüchtiger Marine und ein sehr merkwürdiges kleines Mädchen haben nämlich genau diese Hütte auf der Flucht als Zuflucht auserwählt. Obwohl es sich für Nate zuerst so anfühlt als könnte alles nicht mehr schlimmer werden, findet er in diesen beiden Menschen bald alles, was er sein Leben lang gesucht hat. Es beginnt ein wilder Roadtrip, bei dem wir die 3 Protagonisten näher kennenlernen und mit ihnen gemeinsam ergründen worauf es im Leben wirklich ankommt!

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, und wird mir vor allem mit ihren einzigartigen Charakteren noch lange in Erinnerung bleiben. Die Liebesgeschichte hat nicht zu viel Platz eingenommen, hat für mein Gefühl aber zu lange gebraucht und ist dann zu schnell gegangen. Hier hätte ich mir einen etwas romantischeren Ansatz und nicht unbedingt so explizit beschriebene Szenen gewünscht. Vor allem eine Szene war für mich nicht sehr realistisch, weil man bei aller Leidenschaft doch nicht das kleine Mädchen vergisst das 10 Meter entfernt schläft.

Trotzdem hatte ich eine tolle Zeit beim Lesen und kann das Buch jedem weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Ein sehr tiefgründiges Werk über die vielen Facetten der Einsamkeit

Die Anatomie der Einsamkeit
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Louise Pelt verwebt in ihrem Roman die Geschichten dreier Frauen, die in unterschiedlichen Zeiten leben, und doch verbunden sind. Nicht nur durch ihre Verstrickung mit einem bestimmen Kompass, sondern ...

Louise Pelt verwebt in ihrem Roman die Geschichten dreier Frauen, die in unterschiedlichen Zeiten leben, und doch verbunden sind. Nicht nur durch ihre Verstrickung mit einem bestimmen Kompass, sondern auch durch das Gefühl der Einsamkeit. Ein Thema das wahrscheinlich so alt ist wie die Zeit selbst, und auch heute trotz der enormen Möglichkeiten zur Vernetzung mit der ganzen Welt, nichts an seiner Aktualität eingebüßt hat. Denn Einsamkeit bedeutet nicht nur allein zu sein. Das Buch zeigt das man auch umringt von Menschen die einen lieben einsam sein kann, dass man auch einsam sein kann wenn man alles im Leben erreicht zu haben scheint.
Dadurch regt das Buch sehr zum Nachdenken an und hat mich sehr gut unterhalten.

Einen halben Stern Abzug gibt es weil mir die Rolle, die der Kompass gespielt hat am Ende zu klein war, und Olive als Protagonisten öfter schwierig war. Ihre Handlungsweisen und Empfindungen waren für mich oft nicht nachvollziehbar und waren mir viel zu überdramatisch dargestellt, was die Geschichte meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte.

Es wird allerdings definitiv nicht mein letztes Werk der Autorin sein, weil die Sprache unglaublich schön ist und die Geschichte noch lange nachhallen wird.

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