Zwischen Sternen, Staub und einem Hauch Science Fiction – eine warmherzige Geschichte über Liebe, Identität und Neuanfänge
Ich habe das E-Book spontan gekauft, als es im Angebot war – ohne den Klappentext zu lesen (ja, das passiert mir öfter). Ich ging davon aus, dass mich ein Fantasy-Roman erwartet, aber schon nach wenigen ...
Ich habe das E-Book spontan gekauft, als es im Angebot war – ohne den Klappentext zu lesen (ja, das passiert mir öfter). Ich ging davon aus, dass mich ein Fantasy-Roman erwartet, aber schon nach wenigen Seiten war klar: Das hier ist Science Fiction. Ein Genre, in dem ich bisher kaum gelesen habe – was sich als überraschend bereichernd herausstellte.
„Aus Sternen und Staub“ war für mich in vielerlei Hinsicht eine besondere Geschichte: Es war mein erstes Buch mit einer schwulen Liebesgeschichte als zentralem Element – und ich mochte es unglaublich gern. Die Liebesgeschichte steht aber nicht im Vordergrund, sondern fügt sich ganz natürlich in eine tiefgehende Erzählung über Verlust, Neuanfang, Hoffnung und Zusammenhalt ein.
Die Figuren sind das Herzstück des Romans: Nate, Alex und Artemis (auch bekannt als Artemis Darth Vader – ja, wirklich!) sind auf ihre eigene Weise liebenswert, verletzlich und stark. T. J. Klune schafft es mit Leichtigkeit, seinen Charakteren Tiefe zu verleihen, sie lebendig wirken zu lassen und sie mit einem ganz besonderen Humor auszustatten.
Der Roman ist verrückt, tiefgründig, warmherzig, poetisch und dabei einfach schön zu lesen. Eine Geschichte über das Menschsein, über Außenseiter, zweite Chancen – und darüber, was Familie wirklich bedeutet.