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Veröffentlicht am 14.08.2021

Tolle Story, nur ein bisschen schnell abgehandelt. Trotzdem schön!

Kronenkampf. Geschmiedetes Schicksal
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Fiana versteckt ein großes Geheimnis vor all ihren Mitmenschen im Königreich Alandra, in dem sie aufgewachsen ist. Sie ist mit der Tochter der Königin, namens Adriana befreundet und genießt daher auch ...

Fiana versteckt ein großes Geheimnis vor all ihren Mitmenschen im Königreich Alandra, in dem sie aufgewachsen ist. Sie ist mit der Tochter der Königin, namens Adriana befreundet und genießt daher auch einen angenehmen Aufenthalt im Palast. Eines Tages lernt sie auf einem Ball einen mysteriösen Fremden kennen, dem sie schon vor wenigen Stunden auf der Straße begegnet ist. Wenig später stellt sich heraus, dass er der Bruder des gegenwärtigen Königs ist.
Alle paar Jahren findet im Königreich ein Wechsel des Königs oder der Königin statt, indem ein Wettbewerb namens Kronenkampf absolviert wird. Da die Bewohner keine normal sterblichen Menschen sind, sondern entweder Eisenmagie oder Kupfermagie in sich tragen, besteht der Wettkampf aus verschiedenen Stationen, die vor allem mit der inneren Magie bestritten werden müssen.
Durch einen ungünstigen Zufall findet das Königreich und die aktuellen Herrscher heraus, dass Fiana ebenfalls Magie in sich trägt und dies all die Jahre geheim hielt. Zur Strafe muss sie ebenfalls am Kronenkampf teilnehmen, um ggf. die nächste Königin zu werden, oder ihr wird die Magie entzogen. Jedoch hat dieses Prozedere bisher niemand überlebt…

Die Geschichte und ihr Schreibstil haben mich sehr schnell abgeholt und ich konnte gut in die Welt Alandras eintauchen. Anfangs hatte man zwar viele Fragen, die sich erst im Laufe des Buches langsam erklären, aber dies tat meinem Lesefluss keinen Abbruch. Schön finde ich auch die beschriebenen Emotionen, man konnte sich gut in die Protagonistin hineinversetzen. Das Buch hatte, zumindest für mich, auch die ein oder andere kleine Überraschung parat, das finde ich immer besonders wichtig!
Auch das Buchcover muss lobenswerter Weise einmal erwähnt werden. Die Krone auf dem Umschlag und der glänzende Effekt mit dem schwarzen Hintergrund machen das Buch zu einem Blickfang. Das hat mich zumindest angezogen, wie das Licht die Motte. Besonders eindrucksvoll finde ich auch die Innenseite des Umschlages, mit der Landkarte von Alandra, so kann man sich die Landschaft noch besser vorstellen.

Definitiv nicht das letzte Buch von Valentina Fast, welches ich gelesen habe! Mich hat das Buch unterhalten und fasziniert. Ich kann es jedem empfehlen, der Fantasybücher und zart aufflammende Emotionen mag. Ich finde es immer wieder beeindruckend, welche tollen Storys im Bereich Fantasy entstehen können…

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2021

Abgebrochen – langgezogen, bisher ohne große Spannung und versprühte Twilight-Vibes

Partem. Wie die Liebe so kalt
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Xenia hat ein übernatürliches Talent und kann immer verschiedene Geräusche hören, wenn sie eine Person berührt. Eines Tages trifft Xenia auf Jael, einem geheimnisvollen, attraktiven Kerl, den sie trotzdem ...

Xenia hat ein übernatürliches Talent und kann immer verschiedene Geräusche hören, wenn sie eine Person berührt. Eines Tages trifft Xenia auf Jael, einem geheimnisvollen, attraktiven Kerl, den sie trotzdem etwas suspekt findet. Durch einen Zufall findet sie jedoch heraus, dass sie eine beruhigende Stille empfindet, wenn sie ihn berührt. Denn bei ihm hört sie keine personenbezogenen Geräusche, wie z. B. Löwengebrüll oder Wassertropfen.
Jael verbirgt jedoch auch ein Geheimnis. Denn er muss, zusammen mit seiner Crew für das Partem Liebe von den Menschen stehlen. Da auch er bei der Berührung von Xenia anders als bei anderen Menschen empfindet, versucht er sie von seiner Crew fernzuhalten, damit diese nicht ebenfalls hinter ihr Geheimnis kommen.
Beide können ihre Gefühle zueinander nur schwer einordnen. Sind diese nur der besonderen Umstände, weil beide bei einer Berührung Frieden finden, verschuldet oder steckt noch viel mehr dahinter?

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir zwar ganz gut, jedoch fand ich die Handlung sehr zäh. Zwar ist die Idee eine ganz Interessante und es werden nur wenige Geheimnisse nach und nach aufgedeckt, jedoch hat mich das Buch viel zu lang mit Fragen zurückgelassen und es kamen eher immer mehr Fragen dazu. Spannung baute sich trotz immer wieder neuer Situationen für mich nicht auf, auch wenn man seine Gedanken immer wieder kreisen lässt, wo einen das Buch noch hinführen könnte. Die Handlung und besonders die Charakterbeschreibung von Jaels Crew haben mich jedoch sehr an die Twilightcharaktere erinnert und konnten mich nicht überzeugen.

Ich kann das Buch jedem Fantasy- und Jugendbuchliebhaber empfehlen, der vielleicht noch nicht so viele Fantasybücher gelesen hat. Ich musste das Buch circa bei der Hälfte abbrechen, weil es mich bis dahin immer noch nicht in seinen Bann ziehen konnte und ich nie wirklich Lust darauf hatte es zu lesen. Kein gutes Zeichen für mich. Ich werde es ggf. zu einem späteren Zeitpunkt, wenn ich nicht mehr so viele andere tolle, wartende Bücher auf meinem SuB habe, nochmal versuchen…

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2021

Abgebrochen – weder fesselnd, noch sonderlich spannend und der Schreibstil nicht flüssig

GIRL A
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Lexie Gracie verlebte ihre Kindheit in einem schrecklichen Elternhaus mit ihren Geschwistern. Misshandlungen und eingesperrt zu sein waren an der Tagesordnung. Lediglich der älteste der Geschwister war ...


Lexie Gracie verlebte ihre Kindheit in einem schrecklichen Elternhaus mit ihren Geschwistern. Misshandlungen und eingesperrt zu sein waren an der Tagesordnung. Lediglich der älteste der Geschwister war zumindest nicht regelmäßig eingesperrt. Lexie träumte schon oft auf diesem Höllenhaus auszubrechen und mit 15 Jahren gelang es ihr endlich.
Nun verstarb ihre Mutter und hinterließ ihr das Horrorhaus. Um mit dem Thema abzuschließen nimmt Lexie sich der Sache an, wird nochmals nach all den Jahren mit ihrer Kindheit konfrontiert und will aus dem Haus ggf. etwas Sinnvolles für die Nachwelt kreieren.

Mich konnte das Buch und seine Handlung leider überhaupt nicht mitnehmen und fesseln. Ich habe das Buch abbrechen müssen, da es alles andere als spannend war. Auch der Schreibstil war eigenartig und manchmal konfus. Die Kapitel sind auf die verschiedenen Geschwister aufgeteilt, angefangen mit Lexie. Als ich z.B. mit dem zweiten Abschnitt anfing, war durch den Schreibstil erst überhaupt nicht klar, dass weiterhin aus der Sicht von Lexie geschrieben wurde. Aufgrund des neuen Abschnittes, eines ihrer Geschwister, ging ich zumindest zwangsläufig davon aus, dass der neue Abschnitt auch aus einer neuen Sicht geschrieben wurde. Dem war nicht so. Das löste sich dann zwar nach einigen Seiten auf, aber sollte bei einem guten Buch nicht so sein!
Das tollste für mich war lediglich die Covergestaltung des Buches. Diese weckte, neben dem Klappentext und der kurzen Leseprobe meine Aufmerksamkeit, konnte mich aber leider gar nicht überzeugen.

Zusammengefasst kann ich das Buch zwar trotzdem jedem Thriller- bzw. Krimifan empfehlen – Geschmäcker sind schließlich verschieden - aber man sollte seine Erwartungen nicht zu hoch ansetzen. Das macht man oft zwangläufig, wenn ein Buch bereits auf einer Bestsellerliste steht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.07.2021

Gefühle, tolle Charaktere und eine schöne Entwicklung der Story

Trust My Heart - Golden-Campus-Trilogie, Band 1
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May lebt aufgrund ihrer familiären Verhältnisse im Haus ihrer Oma, welches sie ihr vor kurzem vererbt hat, um auf der Golden Isles Academy studieren zu können. Zwar hat ihre Oma ihr ein wenig finanzielle ...

May lebt aufgrund ihrer familiären Verhältnisse im Haus ihrer Oma, welches sie ihr vor kurzem vererbt hat, um auf der Golden Isles Academy studieren zu können. Zwar hat ihre Oma ihr ein wenig finanzielle Mittel hinterlassen und die Studiengebühren sind gesichert, jedoch werden Mays Ersparnisse knapp und sie sucht dringend einen Job.
Auf Golden Isles leben meist nur gut betuchte Familien, sowie auch die Zwillingsgeschwister Felix und Noah James. Beide verloren ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall und die beiden kümmern sich nun um ihre kleine Schwester Sophie.
Durch einen Zufall kann May ihr Geschick mit dem manchmal störrischen Kind unter Beweis stellen und bekommt kurzerhand von Felix das Angebot als Sophies Nanny arbeiten zu können.
Nach reiflicher Überlegung nimmt May den Job an, obwohl ihr die Zwillinge suspekt sind und sich Felix mehr als fragwürdig ihr gegenüber verhält. Doch nach und nach lernen sich die beiden immer besser kennen, denn wieder durch eine blöde Situation, müssen die beiden sogar gemeinsame Sozialstunden in einem Tierheim absolvieren…

Mir hat das Buch ganz gut gefallen und konnte mich direkt mitnehmen. Die Charaktere werden einem schnell nähergebracht und durch die verschiedene Erzählung, mal aus der Sicht von May und dann wieder Felix, besser verstanden. Das Buch birgt erst einige noch nicht aufgeklärte Geheimnisse, diese werden jedoch im Laufe des Buches aufgelöst. Das lässt einen über die Story nachdenken und fesselt einen gekonnt. Der Schreibstil ist super angenehm, flüssig und lässt eine:n Leser:in über die Seiten fliegen.
Gestört hat mich nur etwas, dass die Charaktere so komplett gut aufeinander abgestimmt gedacht haben und dies bei den Kapitelwechseln sehr auffällig war. Das war schon sehr kurios und ist im echten Leben eher selten der Fall. Auch wenn das Buch ansonsten keine großen Überraschungen parat hatte und oft sehr vorhersehbar, war es ein schöner Auftakt der Reihe!

Ich kann das Buch jedem/jeder Liebesromanliebhaber:in empfehlen. Mich hat das Buch besonders abends als Nachtlektüre begleitet und mich gut unterhalten!
Ich bin mittlerweile etwas kritisch geworden, was Liebesromane betrifft, daher reizt es mich zwar jetzt nicht die Reihe weiterzulesen, da die Bände aber auch immer in sich abgeschlossen sind und sich immer um andere Charaktere drehen, ist das auch in Ordnung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2021

Ein weiterer fesselnder Pageturner eines begabten Autors

Die Karte
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Das Buch handelt von einem Mörder, der sich speziell auf Joggerinnen eingeschossen hat. Die Joggerinnen nutzen Tracking Uhren und Apps, und teilen und vergleichen Ihre Strecken und Zeiten in den sozialen ...

Das Buch handelt von einem Mörder, der sich speziell auf Joggerinnen eingeschossen hat. Die Joggerinnen nutzen Tracking Uhren und Apps, und teilen und vergleichen Ihre Strecken und Zeiten in den sozialen Medien. Da viele der Joggerinnen zusätzlich noch Bilder von sich posten, hat der Täter alles, was er braucht, um genau zu wissen, wann er sein Opfer erwischen kann…

Wieder ein starkes Buch des Andreas Winkelmann. Es wird auf den aktuellen Trend der Tracking Möglichkeit beim Joggen aufmerksam gemacht und der damit verbundenen möglichen Risiken, wenn man diese Daten in den sozialen Medien bzw. im Internet mit fremden Menschen teilt. Das Buch hat einen so angenehmen Schreibstil und liest sich mit seinen verschiedenen Handlungssträngen super gut und schnell weg.
Wie in den bisherigen Oswald und Kerner Thrillern handeln die verschiedenen Kapitel immer wieder von anderen Personen und man lernt nach und nach die Protagonisten kennen. Besonders die zwischenmenschliche Entwicklung zwischen Oswald und Kerner ist sehr schön ausgearbeitet und greifbar. Auch wenn die Thriller des Autors sonst eher eine bedrückende und düstere Stimmung verbreiten, sind dies kleine Lichtblicke am Ende des Tunnels, die einem wie auch im wahren Leben an Hoffnung glauben lassen.

Die Lektüre handelt von starken Frauen, die u. a. in einer männerdominierenden Welt aufgewachsen sind und daher ein mehr oder minder gesundes Bild von Männern im Allgemeinen haben. Dies wurde jedoch sehr schön mit dem Thema der Trackingapp und dem allgemeinen Thema des Buches aufgegriffen. Somit ist auch die Gestaltung des Buchcovers perfekt gelungen und hat das Thema bestens getroffen.
Die Geschichte baut sich im Laufe des Buches langsam auf und nimmt zum Ende hin wieder sehr schnell Fahrt auf. Die Ereignisse überschlagen sich zum Ende, wie das im wahren Leben auch gerne mal vorkommt. Daher ist nicht daran zu denken, dass Buch auf den letzten Seiten wegzulegen.
Einzig kleines Manko war, dass die Corona-Pandemie ab und zu nebenbei erwähnt wurde, diese ist aber im Buch bereits komplett überstanden. Realistisch zwar, aber wenn man davon eh schon genug gehört, gelesen und gesehen hat, kann man das eher als störend in einem Buch empfinden, welches man zum Abschalten vom Alltag lesen möchte.

Ganz klare Leseempfehlung für alle Thriller Fans! Ein Muss für diejenigen, die die Oswald und Kerner –Reihe bereits kennen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere