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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2021

Viele erste Male

The Memories We Make
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Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es erzählt die Geschichte von Seph, die ein normales Collegeleben nicht kennt, die aber einfach einmal wie alle anderen Studenten leben und feiern möchte. Daher erstellt ...

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es erzählt die Geschichte von Seph, die ein normales Collegeleben nicht kennt, die aber einfach einmal wie alle anderen Studenten leben und feiern möchte. Daher erstellt sie eine Liste mit vielen ersten Malen, die sie im nächsten halben Jahr erleben möchte. Hierzu veranstaltet sie ein Casting, bei dem sie Reece kennenlernt. Er ist ein College-Football-Star und kennt sich somit mit dem Collegeleben bestens aus. Er erklärt sich bereit ihr bei dem Abhaken ihrer Liste zu helfen. Hierbei erleben die beiden viele witzige und teilweise absurde Sachen. Das Buch liest sich sehr flüssig und die Personen waren mir von Beginn an sehr sympathisch. Sehr gut fand ich, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Seph und von Reece erzählt wird. Hierdurch lernt man die Protagonisten noch besser kennen und verstehen. Auch erfährt man viel über deren Vergangenheit und ihre Familien, so dass man ihre Verhaltensweisen besser verstehen kann. Sehr gut gefiel mir auch, dass die beiben eine positive Entwicklung durchlaufen, die sie ohne den anderen nicht erlebt hätten. Ein Buch das nicht langweilig wurde und viel Spaß gemacht hat.

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Veröffentlicht am 22.05.2021

Eine mumifizierte Leiche im Aufzug

Schwarzer Sand
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Der Krimi ist sehr gut konstruiert, jedoch hat er mich nicht richtig gepackt. Die ganzen italienischen Namen und Amtsbezeichnungen fand ich stellenweise sehr verwirrend. Außerdem hat es mich sehr gestört, ...

Der Krimi ist sehr gut konstruiert, jedoch hat er mich nicht richtig gepackt. Die ganzen italienischen Namen und Amtsbezeichnungen fand ich stellenweise sehr verwirrend. Außerdem hat es mich sehr gestört, dass manchmal nur der Vorname oder der Nachname oder die gesamte Amtsbezeichnung mit Namen gebraucht wurde. Auch wurden bei einer Person der Geschichte zwei verschiedene Nachnamen genutzt. Das war vielleicht ein Stilmittel, das mir jedoch nicht gefallen hat. Ansonsten gefiel mir die Geschichte ganz gut, es wurde von der Polizeiarbeit erzählt, ein wenig aus dem Privatleben der Ermittlerin und viel Lokalkolorit. Sicher ein guter Einstieg für Giovanna Guarrasi, aber ausbaufähig.

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Veröffentlicht am 14.05.2021

Familiengeheimnisse

Wie Träume im Sommerwind
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Katharina Herzogs neuer Roman "Wie Träume im Sommerwind" hat mir sehr gut gefallen. Erzählt werden hierbei die Geschichten Emilias, die in Paris lebt und die ihrer Schwester Clara, die nach dem Abitur ...

Katharina Herzogs neuer Roman "Wie Träume im Sommerwind" hat mir sehr gut gefallen. Erzählt werden hierbei die Geschichten Emilias, die in Paris lebt und die ihrer Schwester Clara, die nach dem Abitur einen Sommer in England bei der Freundin ihrer Mutter verbracht und dort in den Gärten von Sissinghurst gearbeitet hat. Sehr gut hat mir hierbei gefallen, dass der Roman in zwei Zeitebenen spielt und dabei immer wieder Rückblicke auf Claras Zeit in England gibt. Gleichzeitig wird in der Gegenwart Emilias Geschichte erzählt und wie sie sich nach Claras Unfall um den Rosenhof und deren Kinder kümmert und später mit ihrer Nichte Lizzy nach England fliegt. Hierbei konnte ich mir die englischen Landschaften, die verschiedenen Rosensorten, deren Düfte und den Garten von Sissinghurst bildhaft vorstellen. Auch die Personen waren mir alle sehr symphatisch, allen voran Emilias Nichte Lizzy, der störrische und doch liebenswürdiger Teenager. Im Laufe des Romans erfährt man jedoch auch vieles über die anderen Personen, deren Leben und deren Geheimnisse. Besonders schön ist jedoch die Geschichte um die Rose und das Geheimnis um Lizzys Vater. Bei diesem Roman kann man sich in Gedanken nach England träumen. Daher eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 10.05.2021

Ein turbulenter Neuanfang in Schweden

Liebe mit Zimt und Schweden
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Rena erbt ein Haus in Schweden und fährt auf das Drängen ihrer Mutter daher dorthin, um ihre Erbschaft anzutreten. Was sie hier alles erlebt, erzählt Lotta Josefsdotter in ihrem humorvollen Schwedenroman ...

Rena erbt ein Haus in Schweden und fährt auf das Drängen ihrer Mutter daher dorthin, um ihre Erbschaft anzutreten. Was sie hier alles erlebt, erzählt Lotta Josefsdotter in ihrem humorvollen Schwedenroman mit Herz. Mich hat das Cover sofort angesprochen und das Buch hat mich diesbezüglich auch nicht enttäuscht. Die Charaktere waren alle sehr liebevoll gezeichnet und insbesondere die schwedische Landschaft sehr bildhaft beschrieben. Mit Schwedenklischees wurde hier nicht gespart, was meine Erwartungen jedoch auch erfüllte. Der Schreibstil war locker und flüssig und das Buch wurde nie langweilig. Allerdings war vieles, angefangen von dem Zustand des Hauses bis zu einigen Personen, ein wenig überzogen dargestellt. Es hat jedoch viel Spaß gemacht Rena bei ihrem Leben in Schweden zu begleiten und ich bin gespannt, wie es mit ihr in Schweden weitergeht.

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Veröffentlicht am 03.05.2021

Mann weg, Job weg, Haus weg...

Suche Platz auf Wolke Sieben
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...Dafür aber eine geniale Geschäftsidee. Marlene gründet die Online-Dating-Agentur "Wolke Sieben" und ist damit sehr erfolgreich. Sie selbst hat der Liebe abgeschworen, möchte aber ihren Kunden ...

...Dafür aber eine geniale Geschäftsidee. Marlene gründet die Online-Dating-Agentur "Wolke Sieben" und ist damit sehr erfolgreich. Sie selbst hat der Liebe abgeschworen, möchte aber ihren Kunden dabei behilflich sein die große Liebe zu finden. Das macht sie u. a., indem sie sich für sie als Ghostwriterin betätigt. Doch auch Marlene kann sich nicht gegen die Liebe wehren. Wie das passiert, erfährt man im Laufe des Romans. Man begleitet sie durch einige Wochen ihres Lebens, in denen sich jedoch sehr viel ereignet und sie sich mit Hilfe ihrer Freunde und ihres Bruders wieder dem Leben öffnet. Dies wird in einer lockeren und humorvollen Geschichte erzählt. Das Buch fiel mir durch das schöne Cover auf: Rosa mit Goldglitzer! Daher und weil ich bereits das vorige Buch von Franziska Jebens gelesen habe, musste ich es unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht. Es hat mir so gut gefallen, dass ich es an einem Tag gelesen hatte. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere sind alle sehr sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in Marlene hineinversetzen und war gespannt, wie es weitergeht und wie sie sich im Laufe des Romans entwickelt. Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und bildhaft beschrieben, das ich mir die Plätze in Hamburg und auf Sardinien sehr gut vorstellen konnte.

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