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Veröffentlicht am 02.01.2021

Richtiger Weihnachtszauber für Kinder

Glöckchen, das Weihnachtspony (Band 1) - Das Wunder vom Nordpol
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Das Buch von Annette Moser ist so eine richtige, zu Herzen gehende Weihnachtsgeschichte um ein kleines Pony, das von Rentieren aufgezogen wird und wie jedes andere Kind der Herde behandelt wird. Niemanden ...

Das Buch von Annette Moser ist so eine richtige, zu Herzen gehende Weihnachtsgeschichte um ein kleines Pony, das von Rentieren aufgezogen wird und wie jedes andere Kind der Herde behandelt wird. Niemanden stört es, dass Glöckchen anders aussieht und niemand von den Kindern hinterfragt es.
Doch als der Weihnachtsmann die neuen Rentiere für seinen Weihnachtsschlitten unter den Kindern der Herde sucht, wird es für Glöckchen schwierig, denn nur Rentiere haben die Gabe, Fliegen zu lernen.

Dieses bereits 2019 erschienene Buch hat mich und meinen Sohn gut durch die Weihnachtszeit gebracht. Mit der klassischen Einteilung vieler Weihnachtsbücher in 24 Kapiteln, konnten wir es als Weihnachtskalender verwenden, auch wenn das bei uns nicht jeden Tag geklappt hat. Zum selber Lesen war es meinem Sohn auf Dauer noch zu ansträngend, so dass wir uns immer abwechselten.
Die Geschichte gefiel dabei sehr gut, denn es ging passend zur Jahreszeit um die Liebe zur Familie und die Erfüllung von Sehnsüchten.
An den wunderschönen Illustrationen von Marina Krämer konnten wir uns auch nicht satt sehen, denn sie haben wesentlich zur zauberhaften Stimmung beigetragen.

Das Buch ist absolut empfehlenswert sowohl als Vor-, als auch Selbstlesebuch in der Weihnachtszeit.

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Veröffentlicht am 02.01.2021

Freundschaft muss auch Neues aushalten können

Sternenfreunde - Maja und die Schattenmagie
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Nach einer kurzen Atempause ereignen sich neue mysteriöse Vorfälle.
Zum einen gehen die Pflanzen auf der Lichtung der Sternenfreunde ein und schnell ist den Mädchen klar, dass dunkle Magie wieder im Spiel ...

Nach einer kurzen Atempause ereignen sich neue mysteriöse Vorfälle.
Zum einen gehen die Pflanzen auf der Lichtung der Sternenfreunde ein und schnell ist den Mädchen klar, dass dunkle Magie wieder im Spiel ist. Und bei ihren Ermittlungen stoßen die Freundinnen auf weitere Vorfälle.
Haben diese etwa mit dem neuen Laden von Alice zu tun, in dem man auch Kristalle und Traumfänger kaufen kann?
Zudem wird die Freundschaft der Mädchen auf die Probe gestellt, als eine neue Familie in das ehemalige Haus von Majas Großmutter zieht und Lottie sich mit der neuen Mitschülerin Essie anfreundet.

Das Abenteuer geht also weiter. Klar die Mädchen müssen wieder einmal herausfinden, wer sich im Ort mit dunkler Magie beschäftigt und es ist abzusehen, dass die ersten Ermittlungen wohl nicht gleich zum Ziel führen werden. Aber genau das macht ja den jungen Leserinnen solcher Reihen Spaß.
Ich fand in diesem Band die Auseinandersetzung mit dem Thema Freundschaft sehr gelungen. Die Mädchen gehen in die vierte Klasse und es entwickeln sich zunehmend auch unterschiedliche Interessen. Natürlich bleibt die Beschäftigung mit Magie und ihren Sternentieren der Mittelpunkt des Interesses der Mädchen. Doch Lotti zeigt auch ganz alterstypische Interessen, wie das Abhängen mit anderen Mädchen und sich über Jungs, Filme und ähnliche Themen austauschen. Das neu auftauchende Mädchen Essi, dass ein „Bilderbuchbeispiel“ eines Trendsetters ist bietet Lotti genau das. Vor allem Maja und Leonie können sich gar nicht damit abfinden, dass Lotti dem oberflächlichen Gehabe etwas abgewinnen kann. Und so kommt es zu Konflikten in der kleinen Gruppe.
Da dieses Thema früher oder später einmal jedes Mädchen betrifft, ist es schön, dass es auch in dieser Reihe behandelt wird.

Generell ist das Buch wieder toll illustriert. Und auch in Bezug auf Länge der Kapitel und Schreibstil ist der Band der bisherigen Reihe treu geblieben, so dass Kinder ab 8 Jahren eigentlich wenig Probleme beim Lesen haben sollten.

Dieses Mal erhält das Buch von mir eine besondere Leseempfehlung, da es nicht nur um eine Geschichte voller Fantasie geht.

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Veröffentlicht am 19.12.2020

Die dunkle Magierin wird enttarnt

Sternenfreunde - Sita und das magische Reh
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Die Geschichte des vierten Bandes ist wieder sehr schön und geradlinig erzählt. Kleine Leserinnen ab 8 Jahren werden diese sicher sehr faszinierend finden, geht es doch um den Zusammenhalt der Freundinnen ...

Die Geschichte des vierten Bandes ist wieder sehr schön und geradlinig erzählt. Kleine Leserinnen ab 8 Jahren werden diese sicher sehr faszinierend finden, geht es doch um den Zusammenhalt der Freundinnen untereinander und auch zu ihren magischen Begleitern. Bei der Enttarnung der Anwenderin der dunklen Magie müssen die Vier entschlossen handeln und auch all ihren Mut zusammennehmen.

Linda Chapman hat einen wirklich gut zu lesenden, einfachen und Kindern zugänglichen Schreibstil. Durch die recht kurz gehaltenen Bände sind die Geschichten für diese Altersgruppe leicht zu lesen und damit recht unterhaltsam. Die schönen Illustrationen von Lucy Fleming unterstützen dabei die Handlung merklich.
Wie auch beim Vorband finde ich jedoch den Titel der deutschen Ausgabe etwas verwirrend, da es zwar auch um Sita geht, sie jedoch nicht im Fokus der Handlung steht. Solche Titelangaben können Kinder schon verwirren, da sie eine ganz andere Handlungserwartung hervorrufen.
Und das Cover erstrahlt jetzt wieder in silberner Schrift, mit entsprechend funkelnden Sternen.

Auch der Band „Sternenfreunde – Sita und das magische Reh“ hat wieder alles um das Herz vieler Mädchen begeistern zu können. Daher erhält diese Geschichte eine Lesempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 18.12.2020

Weihnachtszeit ist Familienzeit

Alea Aquarius. Weihnachten mit der Alpha Cru
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Nun, Alea will wirklich gerne Wissen, ob und wie das Meervolk früher Weihnachten verbracht hat. Doch die Finde-Finja kann ihr nicht helfen und Alea hat mit ihrer Cru noch ganz andere Sorgen. Das Fest steht ...

Nun, Alea will wirklich gerne Wissen, ob und wie das Meervolk früher Weihnachten verbracht hat. Doch die Finde-Finja kann ihr nicht helfen und Alea hat mit ihrer Cru noch ganz andere Sorgen. Das Fest steht vor der Tür und die Vorratskammer ist leer. Da werden alle wohl noch einmal an Land müssen und sich mit Gesang ein wenig Geld für Einkäufe verdienen müssen.
Doch dem Gesang der Weihnachtslieder lauschen nicht nur die Menschen an Land, auch die Finde-Finja und eine Nixe hören diesen und fühlen sich plötzlich sehr einsam.

Eine schöne weihnachtliche Geschichte der Alpha Cru, in der der familiäre Gedanke der Weihnachtszeit, das Miteinander noch einmal schön in den Mittelpunkt gestellt wird.
Das Buch aus der Lesestarterreihe des Oetinger Verlags mit seinen tollen Bildern lässt junge Leser die weihnachtliche Stimmung gut aufnehmen. Die Geschichte ist zum einen zum Vorlesen für etwas jüngeres Publikum geeignet. Zum anderen sollten aber geübte Kinder mit 8 Jahren das Lesen auch vollständig allein bewältigen können. Spätestens mit 9 Jahren bereitet das Lesen der Geschichte aus meiner Sicht keine Probleme mehr.

Was mich jedoch etwas verwirrte ist folgender Text auf der Rückseite des Buchcovers:

"Mit Bildern von Claudia Carls und 16 Seiten Leserätseln und Lesespielen"

Ich habe am Ende des Buches nur ein Spiel auf 2 Seiten gefunden.

Das Buch selber ist wirklich schön und wird vorzugsweise Mädchen sehr ansprechen. Meine Empfehlung hat es jedenfalls.

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Veröffentlicht am 18.12.2020

Römisch-keltisches Leben im 1. Jahrhundert v. Chr.

Keltensonne
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Wie es der Covertext andeutet. Im 1. Jahrhundert vor Christus wird zum einen die Geschichte der Keltin Rowan erzählt. Ein einfaches Bauernmädchen, verliebt in den Sohn des Stammesführers, doch verheiratet ...

Wie es der Covertext andeutet. Im 1. Jahrhundert vor Christus wird zum einen die Geschichte der Keltin Rowan erzählt. Ein einfaches Bauernmädchen, verliebt in den Sohn des Stammesführers, doch verheiratet mit einem Mann, mit dem sie nicht zusammenleben kann und will. Also gibt es für sie nur einen Weg – die Flucht. Doch diese führt sie einem ungewissen Schicksal in die römische Sklaverei entgegen.
Parallel wird das Leben des Römers Caius beschrieben. Er wächst in der Toskana auf. Doch ein Schicksalsschlag zwingt ihn in die gerade zu kolonisierenden Gebiete des Nordens, an die Grenze des Reiches zu ziehen. Und eines Tages führt das Leben Rowan und Caius zusammen.

Mich hat zuallererst der Schreibstil der Autorinnen überzeugt. Gemeinschaftsarbeiten können erfahrungsgemäß mal so, mal so ausgehen. Dieser Roman ist ein gutes Beispiel, dass es gut funktionieren kann. Er las sich flüssig und sehr rund, so dass ich als Leser keine Unterschiede im Schreibstil der Autorinnen finden konnte. Super!
Historisch konnte mich der Roman auch überzeugen.
All jenen, die sowohl zu der Region, in der der Roman überwiegend spielt, als auch generell zu Begrifflichkeiten der römischen Geschichte der entsprechenden Zeitperiode erläuternde Informationen benötigen, kann ich das Glossar am Romanende sehr ans Herz legen. Es ist wirklich informativ.

Als kleiner Wermutstropfen für meinen privaten Geschmack empfand ich den generell zu runden Ausgang des Geschehens. Hier kam es mir beim Lesen so vor, als ob unbedingt alles gut ausgehen muss, zu viel auf Völkerverständigung im weiteren Sinne. Eigentlich ein schöner Ausgang, aber irgendwie zu unrund im Zusammenhang mit der ganzen Geschichte. Aber das ist Geschmackssache.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mich mit diesem historischen Roman wirklich gut unterhalten und in die römisch-keltische Zeit des ersten vorchristlichen Jahrhunderts versetzt gefühlt habe. Ich würde aufgrund dieses Buches auch weitere Romane der Autorinnen in historischem Kontext lesen.

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