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Veröffentlicht am 11.04.2024

Eddie Girals zweiter Fall

Paris Requiem
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Cover:
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Das Titelbild empfand ich als sehr stimmungsvoll. Der Eiffelturm als Pariser Wahrzeichen in düsteren Tönen sowie die alte Straßenlaterne im Vordergrund verbreiten historischen Flair.

Inhalt: ...

Cover:
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Das Titelbild empfand ich als sehr stimmungsvoll. Der Eiffelturm als Pariser Wahrzeichen in düsteren Tönen sowie die alte Straßenlaterne im Vordergrund verbreiten historischen Flair.

Inhalt:
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Wir schreiben das Jahr 1940, Paris ist seit 3 Monaten von den Deutschen besetzt.Inspecteur Eddie Giral wird zu einem Mord gerufen: Der Tote wurde in einem geschlossenen Nachtclub gefunden. Besonders markant: Dem Opfer wurde der Mund zugenäht. Und Eddie kennt den toten Mann. Er hatte ihn selbst ins Gefängnis gebracht und er hätte eigentlich noch nicht entlassen sein dürfen. Bei seinen Ermittlungen stößt Eddie zunehmend auf Ungereimtheiten, wird von der Gestapo, Verbrechern und Anderen verfolgt und gerät dabei immer mehr in die Zwickmühle, wem er trauen kann und auf welche Seite er sich schlagen muss. Denn nicht nur sein Leben, sondern auch das seines Sohnes ist in Gefahr.

Mein Eindruck:
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Dieser Krimi ist der zweite Fall von Inspecteur Giral, aber für mich war es der erste. Zwar werden einige Dinge aus dem ersten Teil aufgegriffen, aber die Beziehungsverflechtungen werden gut innerhalb der Handlung erläutert, sodass ich keine Probleme hatte, dem Geschehen zu folgen. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Giral erzählt. Vom Stil her hat es mich ein wenig an die Philip Marlowe-Reihe erinnert und das gefiel mir gut. Der Fall ist sehr spannend, da es viele Ungereimtheiten und viele unterschiedliche Parteien gibt, die eine Rolle spielen. Erst ganz am Ende werden die Zusammenhänge deutlich. Nebenher bekommt man auch gute Einblicke in das Leben der Pariser zur damaligen Zeit: die Denunziation von Juden, die Knappheit der Lebensmittel, das zwiespältige Verhältnis der Pariser zu den Deutschen und das der deutschen Truppen untereinander sowie die Rolle von dunkelhäutigen Menschen zu dieser Zeit. Der historische Flair ist hier sehr gut eingefangen worden.

Eddie war mir trotz seiner ehemaligen Drogenabhängigkeit und dem schwierigen Verhältnis zu Frauen durch seine ironische Denkweise sehr sympathisch. Aber ich mochte auch seinen Partner Boniface, der sein Dasein als Frauenheld und Charmeur gut dazu nutzt, um an Informationen zu kommen. Der Fall war anfangs sehr undurchschaubar und von vielen Wendungen durchzogen, was dazu führte, dass ich den Roman kaum aus der Hand legen konnte. Ich wollte außerdem ungern Abschied von Eddie nehmen. Dennoch gebe ich einen Punkt Abzug, weil ich das Gefühl hatte, man hätte die Handlung etwas mehr straffen können, die Ermittlungen kamen an einigen Stellen nur schleppend voran. Das ist zwar realistischer als eine schnelle Falllösung, hat stellenweise aber auch meine Geduld strapaziert.

Fazit:
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Spannender Krimi zur Zeit des Zweiten Weltkriegs mit viel historischem Flair und einem sympathischen Ermittler

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2024

Tante Frances und ihre vorausgesagte Ermordung

Das Mörderarchiv
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Cover:
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Das Titelbild hat mich sofort angesprochen. Der rosa Oldtimer vor dem Umriss eines alten Gemäuers verspricht einen altmodischen Cosy Crime aus Großbritannien. Der Oldtimer wird auch ...

Cover:
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Das Titelbild hat mich sofort angesprochen. Der rosa Oldtimer vor dem Umriss eines alten Gemäuers verspricht einen altmodischen Cosy Crime aus Großbritannien. Der Oldtimer wird auch später im Fall noch eine Rolle spielen. Somit passt das Cover sehr gut!

Inhalt:
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«Ich sehe … ich sehe bleiche Knochen in deiner Zukunft.» Mit düsterem Blick verkündet Madame Peony Lane die ersten Worte jener Weissagung, die Frances Adams’ gesamtes Leben bestimmen wird."

Als Annie von ihrer schrulligen Tante Frances auf deren Landgut eingeladen wird, um sie "über die Verantwortlichkeiten in Kenntnis zu setzen, die mit Ihrer Funktion als Alleinerbin von Ms Adams’ Grundbesitz und Vermögen einhergehen", ist sie überrascht. Bisher kannten weder sie noch ihre Mutter Tante Frances besonders gut. Es kommt Annie jedoch sehr gelegen, da sie sich gerade als Krimiautorin versucht, aber beim Schreiben nicht so erfolgreich ist wie gewünscht. Eine kleine Auszeit täte ihr gut.

Doch als Annie dann eintrifft, ist leider der Ernstfall schon eingetreten und Tante Frances liegt tot auf dem Boden in ihrem Haus: Offenkundig starb sie keines natürlichen Todes. Gemäß ihrem Testament hat sie dies bereits geahnt, denn auf einem Jahrmarkt wurde ihr einst prophezeit, dass sie eines Tages ermordet wird. Daher soll ihr gesamtes Vermögen demjenigen gehören, der es schafft, in einer Woche den Mörder von Tante Frances zu finden. Während Annie mit den Ermittlungen beginnt, vor allem motiviert davon, durch das Tagebuch ihre Tante post mortem besser kennenzulernen, bekommt sie jede Menge Konkurrenz von Leuten, die nach dem Vermögen trachten und einiges zu verbergen haben.

Mein Eindruck:
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Das Buch hatte mich von Beginn an in den Bann gezogen. Die Handlung ist abwechselnd in Passagen von Frances' Tagebuch in der Vergangenheit und den Ermittlungen von Annie in der Gegenwart erzählt. Dabei werden beide Stränge bis zum Finale immer enger zusammengeführt, da Annie das Tagebuch in unterschiedlichen Abschnitten liest. Anfangs hat der Leser noch einen Wissensvorsprung, der sich jedoch verringert, je weiter die Geschichte fortschreitet. Gegen Ende ist man auf dem gleichen Wissensstand wie Annie, doch auf die Auflösung wäre ich nicht gekommen. Das Finale ist nochmal richtig spannend und der Fall wird schlüssig gelöst.
Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Annie ist eine eigenständige und mutige Person, die sich auch von dem ermittelnden Inspektor nicht so leicht aus dem Konzept bringen lässt. Obwohl sich da offenbar mehr als Sympathie zwischen den beiden ergibt, lässt sie sich von ihm nicht in die Karten schauen. Dieser Krimi hat alles, was ein guter britischer Cosy Crime braucht: Das Setting eines alten Landguts, skurrile und teilweise unheimliche Charaktere, die alle ihre Geheimnisse haben, eine sympathische Ermittlerin, eine Prise Humor und durchgehende Spannung durch die beiden Erzählebenen, die am Ende geschickt zusammengeführt werden. Ich freue mich schon auf den geplanten zweiten Teil, der leider erst nächstes Jahr auf Deutsch erscheinen wird.

Fazit:
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Spannender britischer Cosy Crime mit ungewöhnlichen Ermittlungen, überraschenden Wendungen und einer sympathischen Protagonistin.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2024

Die Geschichte einer Insel wird lebendig

Reichenau - Insel der Geheimnisse
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Gestaltung:
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Das Buch ist ein festes Hardcover (ohne Schutzumschlag), bei dem der Titel in goldenen Buchstaben leuchtet. Vorne sieht man in edlen Rottönen das Kloster Reichenau. Im Innenteil ...

Gestaltung:
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Das Buch ist ein festes Hardcover (ohne Schutzumschlag), bei dem der Titel in goldenen Buchstaben leuchtet. Vorne sieht man in edlen Rottönen das Kloster Reichenau. Im Innenteil erwartet den Leser jeweils zu Beginn und am Ende eine alte Karte der Insel in Farbe. Die Kapitelanfänge sind mit grauen Schnörkeln versehen, sodass der historische Hauch zu spüren ist. Wenn jetzt noch ein goldenes oder rotes Lesebändchen dabei gewesen wäre, wäre es perfekt. Dennoch konnte mich das Buch bereits optisch überzeugen.

Inhalt und Eindruck:
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In diesem Buch lassen 8 bekannte Autoren und Autorinnen in 10 Kurzgeschichten die Vergangenheit der Insel Reichenau im Bodensee lebendig werden. Besonders gefallen hat mir, dass das Inhaltsverzeichnis als eine kurze Chronik gestaltet war, in der die Geschichten passend eingegliedert wurden. So hatte man von der zeitlichen Abfolge direkt einen guten Überblick.
Ich lese wenig historische Romane und die meisten Autoren kannte ich nur vom Namen her. Ich war erstaunt, wie flüssig und anschaulich die Erzählungen geschrieben waren und muss gestehen, dass ich unterschiedliche Stile zwischen den Kapiteln kaum wahrgenommen habe. Das liegt sicher auch daran, dass verschiedenartige Perspektiven gewählt wurden und die einzelnen Geschichten für sich stehen und unabhängig voneinander gelesen werden können. Mal geht es um die Perspektive von Mönchen und ihre Klosterinterna, mal um arme Fischer und ein anderes Mal auch um einen großen Herrscher mit seiner Frau. Manche sind humorvoll, manche tragisch, aber alle sind sehr unterhaltsam.
Ich war bisher nur einmal auf der Reichenau und war erstaunt, wie wenig ich bis dato über die Insel wusste. Die Historie wurde hier vor meinen Augen lebendig und ich habe viel gelernt und mich gleichzeitig bestens unterhalten gefühlt.
Ich kann dieses Buch allen Geschichtsinteressierten, aber auch allen, die mehr über die Region der Reichenau erfahren möchten, sehr ans Herz legen!

Fazit:
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Zehn lebendig geschriebene und lehrreiche Kurzgeschichten über die Insel Reichenau - sehr empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 06.03.2024

Freundschaft wider Rassismus

An den Ufern des Orowango
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Gestaltung:
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Das Cover sieht schon ganz nach Abenteuer aus. Die Farbgestaltung erinnerte mich ein wenig an die alten Romane von Tom Sawyer, und von der Zeitepoche passt das auch. Im Buch ...

Gestaltung:
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Das Cover sieht schon ganz nach Abenteuer aus. Die Farbgestaltung erinnerte mich ein wenig an die alten Romane von Tom Sawyer, und von der Zeitepoche passt das auch. Im Buch gibt es noch ein paar wenige, sehr hübsche Schwarz-weiß-Illustrationen, die die vier Hauptteile der Handlung voneinander trennen. Die Kapitelüberschriften sind nummeriert und mit Schnörkeln versehen. Besonders die Karte zu Beginn und am Ende des Buches, in der man die Reise der beiden Jungen mitverfolgen kann, gefiel mir. Insgesamt ist die Gestaltung des Hardcovers sehr ansprechend.

Inhalt:
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Im Jahr 1895 lebt der 14-jährige Gustav in einem fiktiven Vorort von Hamburg auf dem Hof seines herrischen Onkels. Seine Mutter ist gestorben und sein Vater im Kongo auf einer Mission verschollen. Sein Alltag ist eintönig, doch das ändert sich, als ein Zirkus in die Stadt kommt. Die Hauptattraktivität ist eine Ausstellung von "echten Kannibalen aus Afrika". Einer von ihnen kann jedoch entkommen. Er heißt Kulu, ist im gleichen Alter wie Gustav und kommt aus dem Gebiet, in dem Gustavs Vater zuletzt war. Die beiden Jungen freunden sich an und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise in den Kongo. Kulu, um in seine Heimat zurückzukehren, und Gustav, um seinen Vater zu suchen. Werden sie gemeinsam die Gefahren überwinden und am Ende Erfolg haben?

Mein Eindruck:
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"Der Mensch als solcher kann ein Teufel oder ein Engel sein. Ob er dabei auch noch Mann oder Frau, reich oder arm, schwarz oder weiß oder gelb oder rot im Gesicht ist, ob er zum großen Allah oder zum lieben Gott betet oder ob er lieber Sauerkraut stampft oder Pfeife raucht, ist ganz egal." (S. 18)

Mir gefiel die Idee sehr gut, anhand einer Abenteuergeschichte zu erzählen, woher bestimmte rassistische Begriffe und Vorstellungen kommen, wie diese geprägt wurden und leider unreflektiert bis heute noch erhalten sind. Dass es sogenannte Menschenzoos gab, in denen indigene Völker zur Schau gestellt und ihre "Wildheit" demonstriert wurde, war mir schon bekannt. Aber das Ganze bekommt in dieser Geschichte ein Gesicht. Durch Kulu und die Ungerechtigkeiten, die ihm widerfahren, spürt man als Leser jedes Mal deutlich, wie es sich anfühlt, als "Neger" behandelt zu werden bzw. als Tier oder Sache statt als Mensch.
Die Handlung ist sehr spannend erzählt. Man fiebert mit den beiden mit und die Kapitel sind so gestaltet, dass am Ende oft Cliffhanger sind und man einfach immer weiterlesen möchte. Der Alltag der Menschen damals wird spürbar und man erhält Einblicke in die Seefahrt und auch in das Leben auf unterschiedlichen Kontinenten, da die Jungen eine recht weite Strecke über mehrere Länder zurücklegen müssen. Auch eine kleinere Kriminalgeschichte wird in die Handlung eingewoben, die zusätzliche Spannung erzeugt. Passend zur damaligen Zeit werden auch ein paar Momente geschildert, die aus heutiger Sicht grausam erscheinen. Aber diese Stellen sind notwendig, denn sie verleihen der Geschichte Authentizität und sind so kurz gehalten, dass Kinder damit umgehen können.
Besonders hat mir die stetig wachsende Freundschaft der beiden Jungen gefallen und dass man eine gute Vorstellung davon bekommt, wie das Eindringen "des weißen Mannes" in die Welt der indigenen Völker gewirkt hat und welche Spuren der Kolonialismus bis heute hinterlassen hat. Hierzu ist das Nachwort von Demba Sanoh sehr hilfreich, in dem die wichtigsten Fakten zu diesem Thema noch einmal zusammengefasst werden.
Ich habe das Buch mit meiner 10-jährigen Tochter gelesen, der es ebenso gefallen hat wie mir. Ich empfehle dieses Buch Kindern ab 10 Jahren, aber auch Jugendlichen und Erwachsenen, die daran ihre Freude haben und noch einiges dazu lernen werden.

Fazit:
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Spannende und gleichzeitig lehrreich geschriebene Abenteuer-Freundschaftsgeschichte über den Kolonialismus und seine Auswirkungen bis heute

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Veröffentlicht am 06.03.2024

Programmieren mithilfe von spannenden Missionen

Programmieren für Kids – Lerne HTML, CSS und JavaScript
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Kurzmeinung:
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Anhand der Geschichte, wie Prof. Bairstone und sein Team den legendären Mönchsdiamanten gefunden haben, lernt man, wie man mit HTML, CSS und JavaScript eine Webseite mit Passwortschutz ...

Kurzmeinung:
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Anhand der Geschichte, wie Prof. Bairstone und sein Team den legendären Mönchsdiamanten gefunden haben, lernt man, wie man mit HTML, CSS und JavaScript eine Webseite mit Passwortschutz erstellt, eine App und ein Spiel programmiert. Dieses Projekt ist in 6 Missionen aufgeteilt, die aufeinander aufbauen.

Mir gefiel es gut, dass durch die Geschichte rund um den Fund von Prof. Bairstone das Thema lebendig wurde. Die Neugier war geweckt und der Sinn für jede einzelne Programmiermission war von Anfang an klar. So hatte man immer ein Ziel vor Augen und konnte etappenweise vorgehen.
Zu Beginn des Buches werden die Grundlagen kurz erklärt: Programmiersprachen, die Bedeutung von "App", Begriffe des Internets (Browser, Webserver, Webseiten etc.), Aufbau und Gestaltung einer Webseite und erste Code-Skills.

Jede Mission beginnt mit einer kurzen Einführung, in der ein weiterer Teil der Geschichte erzählt und das Missionsziel erläutert wird. Dann werden nach und nach die Befehle erklärt und man baut Stück für Stück seinen Code auf. Super sind die vielen Tabellen, Grafiken und Merkboxen sowie das Befehlsregister am Ende. So prägt sich der neue Stoff gut ein und man kann schnell etwas nachschlagen.

Das Buch ist für Kinder ab 9 Jahren gedacht. Diese sollten auf jeden Fall eine gute Portion Frustrationstoleranz und Ausdauer besitzen. Meiner Tochter hatte dies nicht, daher habe ich dann weitergearbeitet. Ich hatte bisher schon ein wenig Programmiererfahrung, aber in diesem speziellen Bereich noch nicht. Ich fühlte mich von Anfang an gut mitgenommen und kann bestätigen, dass das Buch auch für erwachsene Programmieranfänger geeignet ist, besonders wegen der vielen optischen Hervorhebungen. Dagegen sind einige Bücher für Erwachsene in diesem Bereich eher trocken und langweilig formuliert. Wer visuell besser lernt, ist hier gut aufgehoben. Ob man die Art der Illustrationen mag, ist Geschmackssache. Mir waren sie einen Tick zu modern und kantig, aber das hat den Spaß beim Programmieren nicht beeinflusst.
Ich hatte erwartet, dass man eine Datei zu Beginn hat, die man im weiteren Verlauf sukzessive ausbaut und mit Elementen anreichert. Aber in jeder Mission wird mit der gleichen Datei angefangen und dann nur das neue Element eingefügt. Das hat natürlich den Vorteil, dass sich keine Folgefehler einschleichen können. Aber der Nachteil ist, dass man immer eine neue Datei erstellen muss und nur das jeweils neue Element darin hat. Erst am Ende der Übung kommt dann alles zusammen.
An dieser Stelle sollte positiv erwähnt werden, dass man die einzelnen Codes der Seiten auf der Internetseite des Verlages (Links im Buch) herunterladen kann. So kann man besser vergleichen, wo ggf. die Fehler liegen und auch besser zwischen den Übungen springen und ausprobieren.
Im Laufe der Zeit wird der Stoff schon recht viel. Es schlichen sich bei mir immer mehr Syntaxfehler ein und ich musste öfter nachschlagen. Ich hätte es hilfreich gefunden, zum Üben in jedem Kapitel noch ein paar Alternativen zu haben, damit man den Stoff besser vertiefen kann, bevor man zur nächsten Mission übergeht.
Das ist der kleine Schwachpunkt an diesem Buch: Es wird zu schnell komplex und zu viel Stoff und das Vertiefen zwischendurch bleibt auf der Strecke. Da muss man selbst kreativ werden und ein paar Alternativen überlegen.

Fazit:
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Ein empfehlenswertes Buch für den ersten Einstieg in die Welt der Programmierung, auch für Erwachsene!

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