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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2025

eine Reise, die Pausen braucht

We hunt the Flame
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We Hunt the Flame entführt in eine faszinierende, orientalisch inspirierte Fantasywelt, die von Anfang an begeistert. Hafsah Faizals Schreibstil ist atmosphärisch und bildgewaltig – man spürt förmlich ...

We Hunt the Flame entführt in eine faszinierende, orientalisch inspirierte Fantasywelt, die von Anfang an begeistert. Hafsah Faizals Schreibstil ist atmosphärisch und bildgewaltig – man spürt förmlich den Sand unter den Füßen und die Magie in der Luft. Die Charaktere sind fehlerhaft, stark und sehr lebendig gezeichnet, sodass man sich schnell mit ihnen verbunden fühlt.

Was mir besonders gefallen hat, ist, dass die Geschichte outside the normal verläuft: Statt klassischer Fantasy-Standards werden hier neue, spannende Elemente und eine andere Mythologie eingeflochten, was der Welt eine besondere Tiefe und Frische verleiht.

Allerdings muss ich sagen, dass manche Passagen etwas lang gezogen wirkten. Die Story geriet zwischendurch ins Stocken – wahrscheinlich, weil die Handlung teilweise zu sehr auf innere Monologe und Beschreibungen fokussiert war und weniger auf das tatsächliche Vorantreiben der Ereignisse. Hier hätten etwas kürzere Übergänge oder stärkere Konflikte dem Erzähltempo gutgetan.

Trotzdem ist We Hunt the Flame ein wunderschönes, einzigartiges Abenteuer, das zum Träumen einlädt und einen mit seiner Atmosphäre verzaubert.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

ein Buch, das unter die Haut geht!

Wie die Luft zum Atmen
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Wieder einmal beweist Brittainy C. Cherry ihr unglaubliches Talent: Ihr Schreibstil fesselt vom ersten Moment an und lässt einen tief in die Geschichte eintauchen. Es fällt unglaublich leicht, sich mit ...

Wieder einmal beweist Brittainy C. Cherry ihr unglaubliches Talent: Ihr Schreibstil fesselt vom ersten Moment an und lässt einen tief in die Geschichte eintauchen. Es fällt unglaublich leicht, sich mit den Charakteren zu identifizieren und sich in ihrer Welt zuhause zu fühlen – fast so, als würde man die Ereignisse selbst erleben. Diese besondere Verbindung, die die Autorin zu ihren Leserinnen und Lesern aufbaut, gelingt ihr in jedem einzelnen Buch, so auch hier.

Aus persönlichen Gründen habe ich die Geschichte jedoch abgebrochen, da sie für mich emotional zu aufwühlend wurde. Ich bin dankbar für die klaren Triggerwarnungen, die dabei geholfen haben, rechtzeitig auf meine eigenen Grenzen zu achten. Trotzdem bleibt Wie die Luft zum Atmen ein Buch, in dem man sich verlieren könnte – berührend, intensiv und voller Gefühl.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

eher ein Mystery Thriller

A Study in Drowning
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A Study in Drowning entführt die Leser:innen in eine düstere, geheimnisvolle Welt voller Legenden, Literatur und Wahnsinn. Das Setting ist ohne Zweifel eine der größten Stärken des Buches – eine nebelverhangene ...

A Study in Drowning entführt die Leser:innen in eine düstere, geheimnisvolle Welt voller Legenden, Literatur und Wahnsinn. Das Setting ist ohne Zweifel eine der größten Stärken des Buches – eine nebelverhangene Küste, ein zerfallendes Herrenhaus und die ständige Präsenz einer unheilvollen Bedrohung verleihen der Geschichte eine mystische, fast traumartige Atmosphäre.

Doch genau hier liegt für mich auch die Schwierigkeit: Während das Hörbuch durch seine dichte, poetische Sprache beeindruckt, fiel es mir schwer, den roten Faden durchgehend zu behalten. Die Geschichte gibt viele Informationen preis, doch nicht alle lassen sich sofort einordnen, was das Zuhören manchmal verwirrend macht. Der Roman wird oft als Fantasy beworben, doch für mich fühlte er sich stärker wie ein Mystery-Thriller an – voller Rätsel, dunkler Geheimnisse und psychologischer Spannungen.

Wer sich von einer atmosphärischen Erzählweise und unterschwelliger Bedrohung fesseln lässt, wird hier auf seine Kosten kommen. Doch wer eine stringente Handlung erwartet, könnte sich in den nebligen Schichten der Geschichte verlieren.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Wie ein Märchen aus 1001 Nacht

Der Sternenstaubdieb
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Chelsea Abdullah entführt die Leser:innen mit Der Sternenstaubdieb in eine Welt, die an 1001 Nacht erinnert und voller Magie, Geheimnisse und Abenteuer steckt. Mit ihrem atmosphärischen Schreibstil gelingt ...

Chelsea Abdullah entführt die Leser:innen mit Der Sternenstaubdieb in eine Welt, die an 1001 Nacht erinnert und voller Magie, Geheimnisse und Abenteuer steckt. Mit ihrem atmosphärischen Schreibstil gelingt es ihr, fremde Kulturen und mystische Folklore kunstvoll zu verweben und daraus eine epische Fantasy-Geschichte zu erschaffen. Ihre detailreichen Beschreibungen lassen einen den warmen Wüstenwind spüren, das geschäftige Treiben der Basare hören und die Magie alter Legenden fast greifbar werden.

Im Mittelpunkt steht Loulie al-Nazari, eine gewiefte Händlerin magischer Artefakte, die sich unter dem Namen Mitternachtshändlerin einen Ruf gemacht hat. Gemeinsam mit ihrem Dschinn-Begleiter Qadir wird sie widerwillig in eine gefährliche Mission verwickelt: Sie soll für den Sultan eine mächtige, verschollene Lampe finden. Auf ihrer Reise begegnen ihr nicht nur Feinde, sondern auch unerwartete Verbündete – allen voran Prinz Mazen, ein Träumer mit einer Sehnsucht nach den alten Geschichten der Welt.

Die Erzählung entfaltet sich wie eine kunstvolle Teppichweberei aus Spannung, Magie und Legenden. Wer Prince of Persia mochte, wird sich in dieser Welt sofort zuhause fühlen – voller verwunschener Artefakte, gefährlicher Intrigen und einer Reise, die das Schicksal eines ganzen Reiches verändern könnte. Chelsea Abdullah liefert mit diesem Roman ein grandioses Fantasy-Abenteuer, das den Leser völlig in seinen Bann zieht.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Verwirrend, aber mit Potenzial

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
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Ich habe lange gebraucht, um To Kill A Shadow zu beenden – nicht, weil es schlecht geschrieben wäre, sondern weil die Geschichte für mich schwer verständlich war. Mehrmals habe ich das Buch unterbrochen, ...

Ich habe lange gebraucht, um To Kill A Shadow zu beenden – nicht, weil es schlecht geschrieben wäre, sondern weil die Geschichte für mich schwer verständlich war. Mehrmals habe ich das Buch unterbrochen, da ich den Faden verloren habe. Die Namen der Charaktere und Orte wirkten auf mich nicht harmonisch in einem Universum angesiedelt, was es mir schwer machte, in die Welt einzutauchen.

Spätestens als die Handlung mit Halluzinationen arbeitete, wurde es für mein Verständnis zu kompliziert. Dabei erinnerte mich das Buch stark an die One Dark Window-Dilogie, sowohl in der düsteren Atmosphäre als auch im Stil der Fantasy-Welt. Der Schreibstil ist allerdings angenehm flüssig, und die Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch. Besonders gefallen hat mir die Slow Burn-Liebesgeschichte, die sich über das Buch hinweg aufbaut.

Das Ende habe ich nur noch überflogen, doch ich habe das Gefühl, dass die Geschichte viel Potenzial hat. Wer sich auf eine anspruchsvolle, dichte Fantasy-Welt mit komplexen Elementen einlassen kann, wird hier vielleicht fündig. Für mich persönlich war es eine eher schwierige Lektüre, aber mit einigen schönen Aspekten.

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