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Veröffentlicht am 26.06.2025

Süße Smalltown Romance

The One I Left Behind
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In "The One I Left Behind" von Piper Rayne begleiten wir den Ex-NFL-Spieler Ben Noughton dabei, wie er nach 14 Jahren wieder zum ersten Mal in seine Heimatstadt in Nebraska zurückkehrt. Dort trifft er ...

In "The One I Left Behind" von Piper Rayne begleiten wir den Ex-NFL-Spieler Ben Noughton dabei, wie er nach 14 Jahren wieder zum ersten Mal in seine Heimatstadt in Nebraska zurückkehrt. Dort trifft er auf seine große Jugendliebe Gillian, die er damals für seine Karriere zurücklassen musste. Wenn das mal nicht nach einer spannenden und emotionsgeladenen Story klingt... 🤭

Willowbrook ist dabei eine super süße und beschauliche Kleinstadt, die sehr bildhaft beschrieben wird. Allein schon die Parade anlässlich Bens Rückkehr direkt zu Beginn der Story war so typisch für eine amerikanische Kleindstadt und hat mich sehr an Stars Hollow und die "Gilmore Girls" erinnert, dass ich beim Lesen schmunzeln musste und das Buch am liebsten gar nicht weglegen wollte. Dazu beigetragen haben auch der flüssige Schreibstil und die sympathischen (Neben-)Charaktere wie Gillians Sohn Clayton, den ich schnell in mein Herz geschlossen habe.

Erzählt wird die Story abwechselnd aus der Perspektive von Ben und Gillian, was mir gut gefallen hat. Denn dadurch lernt man die beiden Protagonisten besser kennen und erhält Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Vor allem Gillians Sicht fand ich dabei spannend, da sie vor 14 Jahren von Ben sitzen gelassen wurde und immer noch daran zu knabbern hat.

Die Gefühle von beiden sind auf jeden Fall noch da, das spürt man direkt. Mir hat die Anziehung zwischen ihnen gefallen, allerdings ging mir alles dann doch etwas zu schnell. Ben und Gillian sprechen kaum über ihre Vergangenheit und ihre Gefühle, stattdessen passiert vieles zwischen den Kapiteln. Das fand ich etwas schade, da die Beziehung zwischen den beiden dadurch recht oberflächlich und unemotional geblieben ist.

Dennoch ist "The One I Left Behind" eine schöne und kurzweilige Smalltown Romance, die Lust auf mehr macht. Ich bin schon gespannt auf Band 2 und die Geschichte von Bens Bruder Jude und dessen bester Freundin Sadie. 😍

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Schönes Buch für zwischendurch

Passion Project
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Bennet steckt in einer Sackgasse: Sie ist nach New York gezogen, um über den Verlust ihrer großen Liebe hinwegzukommen – doch seitdem vegetiert sie nur so vor sich hin. Sie meidet den Kontakt zu Familie ...

Bennet steckt in einer Sackgasse: Sie ist nach New York gezogen, um über den Verlust ihrer großen Liebe hinwegzukommen – doch seitdem vegetiert sie nur so vor sich hin. Sie meidet den Kontakt zu Familie und Freunden, hat ihre Träume aufgegeben und hält sich stattdessen mit Nebenjobs über Wasser. Bis sie auf Henry trifft und er das Passion Project ins Leben ruft.

Mir hat die Ausgangssituation von London Sperrys Roman "Passion Project" echt gut gefallen. Henrys Idee, jede Woche etwas Neues auszuprobieren, bis Bennet eine neue Leidenschaft für sich entdeckt, ist mir bisher so noch nicht begegnet und ich war gespannt, was die beiden so unternehmen.

Ich war ab der ersten Seite mitten im Geschehen und ich habe so mit Bennet mitgefühlt. Das Gefühl, daten zu müssen, die immer noch sehr präsente Trauer um ihre große Liebe Sam und generell ihre Orientierungslosigkeit im Leben machen sie anfangs zu so einer greifbaren und auch sympathischen Protagonistin.

Und Henry ist einfach so eine Green Flag und bemüht sich so sehr um eine Freundschaft mit Bennet, dass man ihn gern haben muss. Etwas schade fand ich, dass die komplette Story nur aus Bennets Sicht erzählt wird. Ich hätte mir Einblicke in Henrys Gedanken gewünscht, um ihn besser zu verstehen – insbesondere in Bezug auf seine Motivation, unbedingt Zeit mit Bennet verbringen zu wollen.

Denn Bennet macht es ihm von Anfang an alles andere als leicht. Und auch wenn ich es nachvollziehbar fand, dass sie Henry anfangs auf Abstand hält, war es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Story und des gemeinsamen Passion Projects weiterentwickelt und öffnet. Umso wütender war ich, als sie Henry gegen Ende des Buchs wiederholt einfach so schlecht behandelt. Das hat er einfach nicht verdient, und auch ihre Trauer rechtfertigt meiner Meinung nach so ein Verhalten nicht. 🥲

Insgesamt ist "Passion Project" aber ein schönes Buch für zwischendurch, das toll geschrieben ist und wichtige Themen anspricht. Und ich fand die Idee des Passion Projects einfach total süß und erfrischend. 🙂

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Schönes Buch für zwischendurch

Passion Project
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Bennet steckt in einer Sackgasse: Sie ist nach New York gezogen, um über den Verlust ihrer großen Liebe hinwegzukommen – doch seitdem vegetiert sie nur so vor sich hin. Sie meidet den Kontakt zu Familie ...

Bennet steckt in einer Sackgasse: Sie ist nach New York gezogen, um über den Verlust ihrer großen Liebe hinwegzukommen – doch seitdem vegetiert sie nur so vor sich hin. Sie meidet den Kontakt zu Familie und Freunden, hat ihre Träume aufgegeben und hält sich stattdessen mit Nebenjobs über Wasser. Bis sie auf Henry trifft und er das Passion Project ins Leben ruft.

Mir hat die Ausgangssituation von London Sperrys Roman "Passion Project" echt gut gefallen. Henrys Idee, jede Woche etwas Neues auszuprobieren, bis Bennet eine neue Leidenschaft für sich entdeckt, ist mir bisher so noch nicht begegnet und ich war gespannt, was die beiden so unternehmen.

Ich war ab der ersten Seite mitten im Geschehen und ich habe so mit Bennet mitgefühlt. Das Gefühl, daten zu müssen, die immer noch sehr präsente Trauer um ihre große Liebe Sam und generell ihre Orientierungslosigkeit im Leben machen sie anfangs zu so einer greifbaren und auch sympathischen Protagonistin.

Und Henry ist einfach so eine Green Flag und bemüht sich so sehr um eine Freundschaft mit Bennet, dass man ihn gern haben muss. Etwas schade fand ich, dass die komplette Story nur aus Bennets Sicht erzählt wird. Ich hätte mir Einblicke in Henrys Gedanken gewünscht, um ihn besser zu verstehen – insbesondere in Bezug auf seine Motivation, unbedingt Zeit mit Bennet verbringen zu wollen.

Denn Bennet macht es ihm von Anfang an alles andere als leicht. Und auch wenn ich es nachvollziehbar fand, dass sie Henry anfangs auf Abstand hält, war es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Story und des gemeinsamen Passion Projects weiterentwickelt und öffnet. Umso wütender war ich, als sie Henry gegen Ende des Buchs wiederholt einfach so schlecht behandelt. Das hat er einfach nicht verdient, und auch ihre Trauer rechtfertigt meiner Meinung nach so ein Verhalten nicht. 🥲

Insgesamt ist "Passion Project" aber ein schönes Buch für zwischendurch, das toll geschrieben ist und wichtige Themen anspricht. Und ich fand die Idee des Passion Projects einfach total süß und erfrischend. 🙂

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Gänsehaut pur

Das Haus des Exorzisten
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Ich liebe es, mich zu gruseln, und habe mir schon immer gerne Horrorfilme angeschaut – vor allem, wenn darin übernatürliche Kräfte am Werk sind. Nachdem mir "Die Folcroft-Geister" aus dem Festa-Verlag ...

Ich liebe es, mich zu gruseln, und habe mir schon immer gerne Horrorfilme angeschaut – vor allem, wenn darin übernatürliche Kräfte am Werk sind. Nachdem mir "Die Folcroft-Geister" aus dem Festa-Verlag schon gut gefallen hatte, wollte ich auch unbedingt "Das Haus des Exorzisten" von Nick Roberts lesen, da ich so viel Gutes darüber gehört habe. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Bereits im Prolog geht es direkt zur Sache und wir werden Zeuge davon, wie der alte Merle den Kampf gegen die bösen Mächte in seinem Haus verliert. Der Schreibstil ist dabei total packend und bildhaft, sodass ich die ganze Zeit ein klares Bild von den Geschehnissen in meinem Kopf hatte und das Buch gar nicht mehr weglegen konnte. 👻

Etwas mehr als ein Jahr nach Merles Tod zieht die Familie Hill in das Haus – und ich konnte es kaum erwarten, dass die Hills zum ersten Mal mit dem Bösen in ihrem neuen Haus in Kontakt kamen. Zwar erfindet Roberts das Rad hier nicht neu, aber mir hat die Umsetzung unheimlich gut gefallen. Auf ruhige Passagen folgen Schockmomente, es gibt einige wirklich explizite und blutige Szenen und die Grundstimmung ist durchgehend düster.

Auch die Charaktere haben mein Interesse geweckt. Die Hills und besonders auch der Nachbarsjunge Luke waren toll gezeichnet und hatten ihre Geheimnisse – und ich war gespannt zu sehen, wie alles zusammenhängt. Das Ende kam mir zwar etwas zu plötzlich, hat mich aber total überrascht und mit Gänsehaut zurückgelassen.

"Das Haus des Exorzisten" schafft es, beim Lesen durchgehend eine düstere und intensive Atmosphäre zu schaffen. Wer übernatürliche Horrorfilme wie "The Conjuring" oder "Insidious" mag, wird das Buch auf jeden Fall lieben.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Von Schuldgefühlen und Heilung

Die Inselschwimmerin
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Kennt ihr das? Ihr geht ein Buch komplett ohne jegliche Erwartungen an und es haut euch einfach um? So ging es mir mir "Die Inselschwimmerin" von Lorraine Kelly. Und auch wenn sich die Story komplett anders ...

Kennt ihr das? Ihr geht ein Buch komplett ohne jegliche Erwartungen an und es haut euch einfach um? So ging es mir mir "Die Inselschwimmerin" von Lorraine Kelly. Und auch wenn sich die Story komplett anders entwickelt hat, als der Klappentext vermuten ließ, habe ich einfach alles daran geliebt.

Erzählt wird die Geschichte in drei unterschiedlichen Zeitebenen. So begleiten wir Protagonistin Evie in der Gegenwart bei ihrer Rückkehr in ihre Heimat auf den schottischen Orkneyinseln, erfahren in Rückblenden aber auch mehr über ihre Flucht von der Insel 20 Jahre zuvor und ihre damit verbundenen Schuldgefühle. Außerdem lernen wir Evies Familiengeschichte kennen, die 1960 mit ihren Eltern Cara und Duncan begann.

Ich hatte anfangs die Befürchtung, durch die unterschiedlichen Zeitebenen durcheinander zu kommen, dies war aber überhaupt nicht der Fall. Im Gegenteil: Die drei Erzählstränge hatten so eine Sogwirkung auf mich, da sich nach und nach die Puzzleteile rund um Evies Vergangenheit zusammengesetzt haben, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte.

Auch der flüssige und bildhafte Schreibstil, das wunderschöne Setting sowie die vielen Charaktere in Evies Heimat haben dazu beigetragen, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Nicht alle von ihnen waren sympathisch – allen voran Evies Schwester Liv, die mich zeitweise echt wütend gemacht hat, mir gleichzeitig aber auch leidgetan hat. Generell habe ich die Gemeinschaft auf Orkney aber sehr geliebt und vor allem Freya habe ich in mein Herz geschlossen. 🌈

"Die Inselschwimmerin" war ganz anders als erwartet, und doch hat sich Evie mit ihrer schwierigen Familiengeschichte und ihren Schuldgefühlen in mein Herz geschwommen. Ich fand es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte ihrer Vergangenheit stellt und sich weiterentwickelt. 🩷

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