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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2020

19 Kapitel + Epilog kurzweiliges amüsantes Lesevergnügen

Kann Gelato Sünde sein?
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„Gesund ist, was glücklich macht“

Mir hat die Lektüre des Buches einfach Spaß gemacht. Die Charaktere und Persönlichkeiten der Hauptpersonen und deren Verhältnisse untereinander sind nachvollziehbar beschrieben. ...

„Gesund ist, was glücklich macht“

Mir hat die Lektüre des Buches einfach Spaß gemacht. Die Charaktere und Persönlichkeiten der Hauptpersonen und deren Verhältnisse untereinander sind nachvollziehbar beschrieben. Mir hat insbesondere die Mutter-Tochter-Thematik gut gefallen. Der Sprachstil ist einfach und amüsant, die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Story ist aber keineswegs langweilig, sondern immer wieder mit überraschenden Wendungen versehen und bis zum Schluss, der mit einem wahren Showdown endet, spannend. Ab und zu werden lustige kleine Nebenszenen eingebaut, die für zusätzliche Schmunzler sorgen. Ein Buch zum Abtauchen und Entspannen, perfekte Urlaubslektüre. Und falls man Daheim bleibt, perfekt um sich nach Bella Italia zu träumen.

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Veröffentlicht am 21.04.2020

Annis Leben

Irmas Enkel
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Der Leser / die Leserin begleitet Annis Leben von Geburt bis zum Tod. Sie ist Zeitzeugin fast des ganzen 20. Jahrhunderts und erlebt insbesondere den zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit in Ostdeutschland ...

Der Leser / die Leserin begleitet Annis Leben von Geburt bis zum Tod. Sie ist Zeitzeugin fast des ganzen 20. Jahrhunderts und erlebt insbesondere den zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit in Ostdeutschland auf dem Lande. Es ist insgesamt eher ein tristes Leben, das sie führt mit vielen Schicksalsschlägen und nur wenigen Lichtblicken.

Die geschichtlichen Hintergründe haben mein Wissen wieder aufgefrischt und waren interessant, insbesondere wusste ich persönlich wenig über die Entwicklung im Osten Deutschlands nach dem Krieg.

Ich habe es aber eher als langatmige schwere Kost empfunden und musste mich manchmal zum Weiterlesen überwinden. Kleinere Leseabschnitte und kürzere Kapitel mit mehr Systematik hätten es mir erleichtert. Zudem wies das E-Book sehr viele Rechtschreib- und Orthographiefehler auf. Meines Erachtens ist auch der Titel nicht treffend gewählt. Als Abschluss hätte ich mir eine Anmerkung der Autorin gewünscht.

Insgesamt gebe ich dem Buch ein "gut".

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Veröffentlicht am 07.04.2020

kein typisches Sachbuch

Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich Von einer Begegnung, die alles veränderte
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Meine Erwartung wurde erfüllt: Es ist zwar ein Sachbuch, aber eben kein typisches. Und deshalb habe ich es gerne gelesen und vergebe 4,5 Sterne.

In eine nette kurze Geschichte gepackt, werden vier Fragen ...

Meine Erwartung wurde erfüllt: Es ist zwar ein Sachbuch, aber eben kein typisches. Und deshalb habe ich es gerne gelesen und vergebe 4,5 Sterne.

In eine nette kurze Geschichte gepackt, werden vier Fragen gestellt, die das Leben auf die wichtigen Dinge konzentrieren sollen.

Die Protagonistin ändert aufgrund dieser vier Fragen und ihrer Antworten darauf langfristig ihr ganzes Leben. Das muss ja nicht sein, wenn man das Buch gelesen hat.

Aber vielleicht gelingt es einem, sich die Fragen nach der Lektüre ab und zu mal zu stellen. Etwas zu entschleunigen und sich auf das wesentliche zu konzentrieren, könnte das Resultat sein.

Nicht nur das Cover ist ansprechend, auch im Buch befinden sich ähnlich hübsche bunte Illustrationen.

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Veröffentlicht am 05.04.2020

Kurzweiliges und unterhaltsames Leseerlebnis

Rendezvous in zehn Jahren
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Valerie und Ted sind die Hauptpersonen dieses kurzweiligen und unterhaltsamen Romans. Daneben lernen wir ihre Schwester Anne sowie ihre beiden Freundinnen Elli und Lena und auch seinen besten Freund Roman ...

Valerie und Ted sind die Hauptpersonen dieses kurzweiligen und unterhaltsamen Romans. Daneben lernen wir ihre Schwester Anne sowie ihre beiden Freundinnen Elli und Lena und auch seinen besten Freund Roman kennen. Diese und weitere Nebenrollen haben auch jeweils ihre eigene Geschichte, die den Roman bereichert. Von der ersten Begegnung der Protagonisten bis zum Happy End sind es 19 Kapitel, in denen auf amüsante Weise und aus unterschiedlichen Blickwinkeln Momentaufnahmen ihres Alltags beschrieben werden mit allem was dazugehört: Freundschaften, Partnerschaften, Beruf und Veränderungen, die das Leben so mit sich bringt.

Eine Begegnung in Amsterdam mit dem Gesprächsthema Sehnsuchtsorte ist der Beginn dieser Liebesgeschichte. Im Gegensatz zu Ted, der bereits nach 45 Minuten merkt, dass er sich verliebt hat, braucht sie zwei Monate dafür. Es gibt zwar von beiden Seiten redliche Bemühungen und auch ein paar Beinahebegegnungen, aber erst als sie schwanger ist und er am nächsten Tag heiratet stellen sie fest „wie einfach es hätte sein können“.

Ich habe die Geschichte der beiden sehr gerne gelesen. Auch wenn ein Happy End absehbar war, habe ich die Lektüre als kurzweilig sowie durch die Wechsel der Erzählperspektiven als abwechslungsreich und spannend empfunden. Die bildhafte Sprache, kurze Kapitelüberschriften und die Länge der Kapitel haben bei mir zusätzlich für ein angenehmes Leseerlebnis gesorgt. Meine Erwartungen aufgrund des Buchrückens und Klappentextes wurden voll erfüllt.

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Krimi trifft deutsche Geschichte

Pandora
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Das Cover zeigt ein Foto aus der Zeit in der der Roman spielt und ist damit sehr authentisch. Der grelle Schriftzug und Buchrücken stehen in gutem Kontrast dazu und erwecken die Aufmerksamkeit des potentiellen ...

Das Cover zeigt ein Foto aus der Zeit in der der Roman spielt und ist damit sehr authentisch. Der grelle Schriftzug und Buchrücken stehen in gutem Kontrast dazu und erwecken die Aufmerksamkeit des potentiellen Lesers.

Das Buch beginnt mit einem kurzen spannenden Prolog. Es schließen sich 74 Kapitel von angenehmer Länge (eins geht immer noch!) aufgeteilt in drei Teile an. Mit einem sachlichen Nachwort der Autoren schließt der Roman.

Die Hauptfiguren Stein und Wuttke sind sehr unterschiedlich und zunächst kein Team, wachsen aber im Laufe des Romans zusammen. Die Ermittlungen drehen sich um zwei miteinander verzahnte Fälle. Einer spielt in der Gegenwart der Nachkriegszeit, der andere in der Vergangenheit während des Kriegs bzw. kurz danach. Die Figuren entsprechen der damaligen Rollenverteilung, so dass Männer die Macher sind und Frauen eher das Beiwerk. Die Charaktere sind gut und nachvollziehbar beschrieben. Es wird deutlich, dass die Ereignisse und Erlebnisse des Kriegs bei jeder Person auf unterschiedliche Weise nachwirken („dunkle Geheimnisse in der Vergangenheit“).

Auch wenn ich bereits in Kapitel 27 eine Vorahnung hatte, war das Buch aufgrund der Vielschichtigkeit bis zum Schluss lesenswert und hat meine Erwartungen übertroffen. Es beschreibt nicht nur einen spannenden Kriminalfall im gespaltenen Berlin des Jahres 1948, sondern ist ein Roman mit darüber hinaus gehendem historischen Hintergrund. Man erfährt wieder einmal (mehr) Details über die Schrecken in der Nazizeit. Dem Autorenduo ist es sehr gut gelungen, beide Themen geschickt miteinander zu verweben.

Ich bin äußerst gespannt, ob die angekündigte Fortsetzung der Reihe an diesem gelungenen Auftakt anknüpfen kann.

Es sei noch erwähnt, dass es sich um eine nachhaltige Buchproduktion handelt.

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