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Veröffentlicht am 01.07.2020

Aufwühlender Roman, mit einem Abstecher in düstere Kriegszeiten-Emotional und ergreifend!

Die Frauen von der Purpurküste – Isabelles Geheimnis (Die Purpurküsten-Reihe 1)
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Zitat:

“Es gibt keine Probleme, die sich nicht mit einem warmen knusprigen Baguette lösen lassen.”



Amelie steckt in einer tiefen Trauerphase fest. Bei einem schlimmen Verkehrsunfall vor 3 Jahren hat ...

Zitat:

“Es gibt keine Probleme, die sich nicht mit einem warmen knusprigen Baguette lösen lassen.”



Amelie steckt in einer tiefen Trauerphase fest. Bei einem schlimmen Verkehrsunfall vor 3 Jahren hat sie Mann und Sohn verloren! Seitdem steht die Zeit für sie still und der bekannten Autorin fehlt jeglicher Lebensfunke, dazu kommt auch eine massive Schreibblockade. Um wieder zu sich selbst zu finden, beschließt sie ihre Wohnung zu verkaufen und nach langer Zeit in das Haus ihrer Großmutter an die Côte Vermeille zu entfliehen! Dort soll sie ihrer Großmutter noch einen letzten Wunsch erfüllen....



Im Roman “Die Frauen von der Purpurküste” entführt uns Autorin Silke Ziegler in die heimelige Kulisse des bezaubernden französischen Küstenorts Collioure.

Dort wird Amelie mit der ereignisreichen Geschichte des Ortes und der geheimnisvollen Vergangenheit ihrer Großmutter konfrontiert. Das erweckt bei der zutiefst traumatisierten Protagonistin die verschüttet geglaubten Lebensgeister, wobei der Fremde der sich im Haus ihrer Familie breit gemacht hat, auch seinen Anteil dazu beiträgt!

Die Autorin versteht es wunderbar den Leser tief in ihre Geschichte zu ziehen, durch das wunderbar emotionale Tagebuch der Großmutter Isabelle, spielt die Handlung auf zwei Ebenen. Es geht um eine verbotene Liebe in schwerer Zeit, am Ende so rührend, das mir wirklich die Tränen kamen!



Ein Roman voller Emotionen, der auch die Gelüste nach Frankreich und gutem Baguette weckt, so wie man es nur dort bekommt:) Gelungene Unterhaltung, die zu Herzen geht! Da freue ich mich schon auf den Nachfolgeband, denn die Serie ist als Trilogie angedacht.

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Veröffentlicht am 08.06.2020

Faszinierende historische Liebesgeschichte vor der Kulisse Sardiniens

Die sardische Hochzeit
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Italien Herbst 1922-

der Faschismus und die Partei Benito Mussolinis wird immer populärer.
Das Verhalten der faschistischen Schwarzhemden widerstrebt dem jungen Kriegsveteran Leo Lentini gewaltig. Nach ...

Italien Herbst 1922-

der Faschismus und die Partei Benito Mussolinis wird immer populärer.
Das Verhalten der faschistischen Schwarzhemden widerstrebt dem jungen Kriegsveteran Leo Lentini gewaltig. Nach einem Streit mit tödlichem Ausgang muss er aus seinen ligurischen Heimatort auf die Insel Sardinien flüchten!
Dort begegnet ihm das Schicksal in Gestalt der jungen Gioia, Tochter eines reichen traditionsbewussten Gutsbesitzers. Zu Leos Unglück, soll die schöne Sardin schon in ein paar Tagen den Sohn des benachbarten Pferdeguts heiraten.....


Der historische Roman “Die sardische Hochzeit”, geschrieben von Autorin Grit Landau, spielt in einer sehr bewegten Zeit des Umbruchs! Nach dem 1. Weltkrieg sind in Italien viele Kriegsveteranen traumatisiert oder aber unzufrieden mit den jetzt herrschenden Verhältnissen. Es herrscht eine explosive Stimmung, die von der Autorin exzellent eingefangen wird. Dazu kommen alte sardische Traditionen und veraltete menschenverachtende Strukturen, denen die Menschen nachhängen. Der Leser bekommt zu Beginn jedes Kapitels auch einen sagenhaften Begriff aus der Mythologie Sardiniens erklärt.

Dazu kommt ein lebhafter und unvergleichlich bildhafter Schreibstil, fabelhaft skizzierte Protagonisten und ein hervorragend recherchierter Hintergrund, der nicht einmal bei der Musik aufhört. Auch die Musik spielt eine große Rolle, die Jazzmusik zieht in den Bars ein und lockert die Atmosphäre ein wenig auf! Der Geschichte ist diese herausragende Recherche in Kombination mit seiner ergreifenden Handlung anzumerken, daher erscheint sie auch perfekt kombiniert und authentisch.
Zudem ist der Spannungsbogen großartig angelegt, die Autorin verrät weder zu viel noch zu wenig und bietet eine gelungene Auflösung aller losen Enden:)



Mein Fazit: Der Roman ist ein absoluter Lesegenuss, er hat mich hervorragend unterhalten. Es war wirklich interessant, auf so spannungsvolle Weise, etwas über die hochexplosive italienische Vorkriegszeit zu erfahren!

Besonders für historisch interessierte Leser eine absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 08.06.2020

Eindrucksvoll und bewegend

Irmas Enkel
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Hauptrolle in dieser tragischen Familiengeschichte spielt Anni, sie ist die Enkelin von Irma und nach ihren beiden Brüdern Alfred und Willi, das jüngste Kind ihrer Tochter Helene. Anni erinnert sich und ...

Hauptrolle in dieser tragischen Familiengeschichte spielt Anni, sie ist die Enkelin von Irma und nach ihren beiden Brüdern Alfred und Willi, das jüngste Kind ihrer Tochter Helene. Anni erinnert sich und erzählt uns von schweren Zeiten und den Lasten der Frauen.
Mit den Männern hatten die Frauen ihrer Familie so gar kein Glück....

Der Roman “Irmas Enkel” spielt auf dem Land und begleitet eine deutsche Familie über vier Generationen hinweg, von 1. Weltkrieg an bis hin zu DDR-Zeiten mit der Teilung Deutschlands in Ost und West. Das Buch erzählt von den Schrecken des Krieges und was dieser für die zu Hause gebliebenen Frauen und Kinder bedeutet. Männer werden aus ihren Familien gerissen und Zeiten von Willkür und Ohnmacht beginnen. Jede der Frauen ist tapfer, geht aber anders mit ihrem Schicksal um!
Eindringlich und schonungslos beschreibt uns die Autorin Leandra Moor von erbarmungslosen Zeiten, von den Sorgen und Nöten und der Tapferkeit ihrer Frauenfiguren. Berührend und erschreckend ist besonders Annis Schicksals-Ergebenheit, ihr Umgang mit ihrem Los bewundernswert, aber auch schockierend.
Man fragt sich während der Lektüre des Öfteren, wie kann jemand nur so viel Unglück und Leid ertragen!? Kein Wunder das Annis Tochter darauf mit Verachtung reagiert.

Mein Fazit:
Ein unglaublich intensives und bewegendes Buch, das mit brutaler Deutlichkeit die damaligen Schicksale der Frauen aufzeigt und den Leser in eine noch gar nicht so lange zurückliegende Zeit entführt. Ein lesenswerter Roman aus schweren Zeiten, mahnend und wieder des Vergessens…

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Veröffentlicht am 31.05.2020

Mega spannende Fortsetzung!

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest (Die Henkerstochter-Saga 8)
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Sommer 1679

Peter, der Sohn von Magdalena und Simon reist mit dem befreundeten künftigen bayrischen Kurfürsten Max Emanuel nach Wien, obwohl dort angeblich die Pest ausgebrochen zu sein scheint! Nach ...

Sommer 1679

Peter, der Sohn von Magdalena und Simon reist mit dem befreundeten künftigen bayrischen Kurfürsten Max Emanuel nach Wien, obwohl dort angeblich die Pest ausgebrochen zu sein scheint! Nach seiner Rückkehr sollte es dann gleich weiter zu einem Familientreffen nach Schongau zum Großvater gehen. Doch noch in Wien gibt Max Emanuel dem Peter noch einen merkwürdigen Auftrag. Er soll doch auf seinem Weg nach Schongau einen wichtigen geheimnisvollen Brief im benachbarten Kaufbeuren abgeben. Dabei kommt ihm ständig die Pest in die Quere...



Der historische Roman “Die Henkerstochter und der Fluch der Pest”, von Bestseller-Autor Oliver Pötzsch hat wirklich einen unheimlichen Bezug zu unseren gerade herrschenden “Corona-Zeiten”, dreht sich diesmal alles um eine sehr schlimme Seuche der damaligen Zeit! Gegen die Pest, die sich unheilvoll auszubreiten droht, gab es damals auch nur wenige Maßnahmen. Es gab aber auch schon Quarantänemaßnahmen, die ziemlich rigoros durchgesetzt mit Waffengewalt oder Einsperren der Betroffenen durchgesetzt wurde, um der Plage Herr zu werden!

Die Familie Kuisl kommt der Krankheit im Roman gefährlich nahe, es scheint sogar jemand zu versuchen die Pest, als Waffe zu benutzen.

Wie in jedem seiner Bücher überzeugt auch hier wieder der geniale Spannungsaufbau, die hervorragend recherchierten Hintergründe und der lebendig-kraftvolle Schreibstil des Autors. Es ist für den Leser immer ein großartiges Erlebnis mit Oliver Pötzsch in die Vergangenheit zu reisen:) Der Autor versteht es auch diesmal wieder, den Leser völlig in seinen Bann zu ziehen, mit seiner haarsträubenden und geheimnisvollen Geschichte, in der es um Ausbreitung, Ansteckung und den Umgang mit der Pest geht.

Die Idee das gar jemand einen Nutzen aus einer Seuche ziehen kann, regt ja auch heutzutage zu Spekulationen an!

Also Verschwörungstheoretiker aufgepasst;)

....doch nicht nur für Solche ist das Buch mit Sicherheit ein Genuss, sondern für alle Liebhaber von spannenden historischen Krimis und natürlich auch für die Fans der Henkers-Tochter-Reihe. Es ist schon Band Nummer acht dieser hervorragenden Serie und man darf sich sicherlich auch noch auf weitere Geschichten mit der Familie Kuisl freuen:)

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Veröffentlicht am 26.05.2020

Großartige Anleitung um sich positiv zu Verändern!

Kleine Schritte mit großer Wirkung
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“Alles, was du isst, denkst, redest, tust, hat einen Einfluss darauf, wie du dich fühlst.”

Dieses Zitat sollte man sich wirklich merken, denn es sagt einfach alles!

Es gibt so viele unbewusste Gewohnheiten, ...

“Alles, was du isst, denkst, redest, tust, hat einen Einfluss darauf, wie du dich fühlst.”

Dieses Zitat sollte man sich wirklich merken, denn es sagt einfach alles!

Es gibt so viele unbewusste Gewohnheiten, die uns nicht guttun und um diese zu erkennen, muss man sie sich ihrer erst einmal bewusst werden;)

In sieben Schritten lernen wir, wie es geht und das auch minimale und kleine Schritte schon einen guten und wohltuenden Effekt ausmachen um sich in die richtige Richtung und Form zu bringen.

In ihrem Buch „Kleine Schritte mit großer Wirkung“ erklärt die Psychologin Miriam Junge uns das Prinzip, wie durch kleinste Gewohnheitsveränderungen, auch micro habits genannt, sich unsere persönlichen Möglichkeiten erweitern, wir schlechte Angewohnheiten erkennen und wir achtsamer mit uns umgehen können. Anhand vieler Beispiele, praktischer Tipps und nützlicher Übungen lernen wir uns Selbst besser kennen und unsere Schwachstellen zu erkennen.

Das macht richtig Spaß, denn das Sachbuch ist nicht trocken und mahnend, sondern packt die Problematik von der humorvollen Seite an! Das Buch ist ein guter Anreiz sein Leben und seine Gewohnheiten zu hinterfragen um es wieder etwas glücklicher und gesünder anzupacken und zu gestalten. Also nix wie weg mit den schlechten Angewohnheiten!

Mein Fazit: Klasse Anleitung den eigenen Schweinehund in sich zu ergründen und zu überwinden. In kleinen Schritten und ganz ohne Frust und Druck kann das mit diesem Buch gelingen! Mir hat die Lektüre Spaß gemacht und ich werde das Buch sicherlich noch öfter mal in die Hand nehmen, um mich zu motivieren und mir hoffentlich die ein oder andere gute neue Gewohnheit anzueignen....

Dazu fällt mir auch noch einen schlauen Spruch ein;)

Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung….oder so ähnlich.

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