Cover-Bild Die Sündenbraut
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 25.06.2020
  • ISBN: 9783959674287
Manuela Schörghofer

Die Sündenbraut

Rheinland im 13. Jahrhundert: Seit dem Mord an ihren Eltern ist Fenja bei ihrer Ziehmutter Runhild aufgewachsen und hat von ihr die Kunst erlernt, Toten ihre Sünden zu nehmen. Doch als auch Runhild ermordet wird, bleibt Fenja nichts - bis auf ein Tuch mit eingesticktem Wappen, das der Mörder verloren hat, und der brennende Wunsch nach Rache. Völlig auf sich gestellt, tritt Fenja die gefährliche Reise an und trifft unverhofft auf den Handwerker Gerald. Er behauptet, den Träger des Wappens zu kennen, und bietet ihr seine Hilfe an. Aber kann Fenja dem jungen Mann trauen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2020

Eine junge Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln

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Fenja beherrscht die Kunst des Sündenessen, die sie aber im geheimen ausüben muss und von ihrer Ziehmutter Runhild gelernt hat. Als Runhild ermordet wird, macht sich Fenja auf die Suche nach ihren Wurzel, ...

Fenja beherrscht die Kunst des Sündenessen, die sie aber im geheimen ausüben muss und von ihrer Ziehmutter Runhild gelernt hat. Als Runhild ermordet wird, macht sich Fenja auf die Suche nach ihren Wurzel, ihr einziger Hinweis ist ein Tuch mit einem Wappen. Auf ihrer Reise wird sie von dem mysteriösen Gerald begleitet, aber Runhild hat Fenja immer daran erinnert niemanden leichtsinnig zu vertrauen.

"Die Sündenbraut" spielt im Jahre 1238 im Rheinland. Schnell wird man in die Handlung hineingeworfen, dies ist allerdings aufgrund der flüssigen Erzählweise aber kein Problem. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt und überschneidet sich an manchen Stellen leicht, so dass man einige Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln nochmal erlebt.
Die Figuren sind sehr sympathisch, wobei auch ein paar Bösewichte und Intrigen nicht fehlen dürfen, sonst wäre hier alles zu glatt. Auf ihrem Weg muss Fenja so einige Hindernisse überwinden, aber mit ihrem Hund Rufus hat sie immer eine sichere Begleitung an ihrer Seite.

Der historische Roman ist leicht lesbar und hat mich gut unterhalten, dafür gebe ich 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.08.2020

Verfolgt von der Vergangenheit

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Die Sündenbraut
Manuela Schörghofer
HarperCollins Verlag

Sachsen 1234:
"Durch Euren plötzlichen Tod konntet Ihr keinen Priester Eure Sünden beichten, keine letzte Ölung empfangen. Ich bin hier, um Euch ...

Die Sündenbraut
Manuela Schörghofer
HarperCollins Verlag

Sachsen 1234:
"Durch Euren plötzlichen Tod konntet Ihr keinen Priester Eure Sünden beichten, keine letzte Ölung empfangen. Ich bin hier, um Euch zu helfen. Übergebt mir Eure Sünden, damit sie zu den meinen werden und Eure Seele befreit in den Himmel aufsteigen kann." S.14

Fenja hat das verbotene, heidnische Ritual des Sündenessens von ihrer Ziehmutter Runhild gelehrt bekommen. Die beiden Frauen ziehen mit ihrem Handkarren durch das Land und bieten ihre Dienste dort an, wo sie benötigt werden. Zu ihrem treuen Begleiter wird der rothaariger Rufus, zu der Zeit, ein kranker Hund, den Fenja und Ruhnhild für ihre zwielichtigen Dienste erhalten haben. Als Runhild hinterhältig ermordet wird, macht sich Fenja auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Aus dieser lauert eine Gefahr, von der sie nichts ahnt. Auf ihrer Reise trifft sie den Handwerker Gerald, der nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Durch Fenjas kluge Schlussfolgerungen kommt sie auch seinem Geheimnis immer näher, je länger sie auf dem gemeinsamen Weg über Werd und Wimpfen bis nach Syberg reisen. ...

Die Protagonisten, die Sündenbraut ist eine mutige, willensstarke und intelligente junge Frau. Die Autorin schenkt ihr einen wachen Geist. Dies mag ich besonders an den Romanen der Autorin. Der Schlagabtausch und die Erlebnisse mit ihrem Reisebegleiter Gerald lesen sich frisch, spannungsreich und glaubwürdig.
Die spannende Handlung vor einer historischen Kulisse verbindet Abenteuer, Gefühl, das Wissen um Heilkunde und Tradition. Eingebettet in anschauliche Beschreibungen von Stadt und Land begleitet der Leser fiktive und historische Persönlichkeiten zu Zeiten der Ritter, Lehnsleute und Klöster. Das Ende gestaltet sich vielleicht einen Ticken zu glatt. Gern hätte ich noch ein paar weitere Zeilen nachwirken lassen. Doch der Epilog bietet die Möglichkeit zu einer Fortsetzung rund um das Tun Kaiser Friedrichs II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Wer weiß, mich würde es freuen, weitere historische Schmöker von Manuela Schörghofer lesen zu dürfen. Begeistern konnte mich die liebevolle Aufmachung des Romans mit einer Karte Anno 1238 mit dem eingezeichneten Fußweg Fenjas, das Verzeichnis der im Buch vorkommenden Personen sowie ein Glossar. Interessant fand ich die Orts-und Flussbezeichnungen von damals und heute. Ich mag den Schreibstil der Autorin und die leichte Art der Unterhaltung an deren Ende man immer etwas dazugelernt hat. Vier hervorragende Sterne für die Sündenbraut!

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Veröffentlicht am 24.08.2020

Packender historischer Roman, der meine Erwartungen voll erfüllen konnte

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Klappentext:
Rheinland im 13. Jahrhundert: Seit dem Mord an ihren Eltern ist Fenja bei ihrer Ziehmutter Runhild aufgewachsen und hat von ihr die Kunst erlernt, Toten ihre Sünden zu nehmen. Doch als auch ...


Klappentext:
Rheinland im 13. Jahrhundert: Seit dem Mord an ihren Eltern ist Fenja bei ihrer Ziehmutter Runhild aufgewachsen und hat von ihr die Kunst erlernt, Toten ihre Sünden zu nehmen. Doch als auch Runhild ermordet wird, bleibt Fenja nichts - bis auf ein Tuch mit eingesticktem Wappen, das der Mörder verloren hat, und der brennende Wunsch nach Rache. Völlig auf sich gestellt, tritt Fenja die gefährliche Reise an und trifft unverhofft auf den Handwerker Gerald. Er behauptet, den Träger des Wappens zu kennen, und bietet ihr seine Hilfe an. Aber kann Fenja dem jungen Mann trauen?

Fazit:

Da ich von Manuela Schörghofer schon „Die Klosterbraut“ gelesen habe, freute ich mich, ihr neues Buch zu entdecken.

Ich wurde direkt in die Handlung geworfen, da ich schon auf den ersten Seiten das Sündenessen mit all seinen Nachteilen kennenlernte. Im 13. Jahrhundert waren die Menschen noch sehr abergläubig und wer starb, ohne vorher seine Sünden zu beichten, kam nicht in den Himmel. Für solche Fälle sind Fenja und ihre Ziehmutter gerade recht. So ziehen sie durch die Lande, um ihre Künste als Heilerinnen und Sündenesserinnen anzubieten. Da dies verbotene Künste sind, stehen Fenja und Runhild außerhalb der Gesellschaft. Als dann auch noch Runhild ermordet wird, steht Fenja alleine da und in ihr tobt der Wunsch auf Rache. Sie will jetzt endlich ihre Wurzeln entlarven und gleichzeitig den Mord an ihrer Ziehmutter aufklären und rächen. Also begibt sie sich mit ihrem treuen Hund auf den gefährlichen Weg.

Auf ihrer Reise begegnet Fenja einem vermeintlichen Handwerker, dem sie das von Runhild hinterlassene Tuch, mit dem eingestickten Wappen zeigt. Er behauptet, das Wappen zu kennen und will ihr angeblich helfen, den Besitzer des Wappens zu finden. Fenja vertraut ihm erst einmal, da dieses Wappen der einzige Hinweis auf ihre Eltern ist. Da der Handwerker Gerald scheinbar auch weiß, wo der Besitzer des Wappens lebt, reist Fenja nun mit ihm weiter. Fenja fühlt sich auf dieser gefährlichen Reise durch die männliche Begleitung auch sicherer, da alleinreisende Frauen in dieser Zeit mit vielen Schwierigkeiten rechnen mussten. Doch die wahre Gefahr ist ihrem Begleiter nicht bewusst, da der Mörder von Runhild ihnen immer auf den Fersen ist und auch Fenja umbringen will.

Wie wird das wohl ausgehen? Kann Fenja ihrem Mörder entkommen und wird sie ihre Wurzeln finden? Welche Geheimnisse wird sie wohl lüften? Kann sie Gerald trauen? Welche Geheimnisse hat er vor ihr? Um die Antworten zu erhalten, müsst ihr das Buch leider selbst lesen, ich will nicht zu viel verraten.

Auch bei diesem Buch konnte ich durch den flüssigen und bildgewaltigen Schreibstil sofort in die Handlung abtauchen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere wurden liebevoll und authentisch gezeichnet, so dass ich mit ihnen fühlen und leiden konnte. Ich hatte regelrecht das Gefühl, mit ihnen vor dem Verfolger zu fliehen und mich Stück für Stück ihrer jeweiligen Geschichte anzunähern. Auch die Handlungsorte konnte ich mir wieder gut vorstellen, da sie sehr gut beschrieben waren. Die Handlung war wieder sehr spannend und abwechslungsreich, so dass ich leider viel zu schnell das Ende erreicht hatte.

Da Fenja gemeinsam mit Gerald auf der Reise ist, kommt natürlich auch die Liebe nicht zu kurz. Die langsame und vorsichtige Entwicklung dieser Liebe konnte mich immer wieder begeistern, da sie dieser Zeit angemessen erschien. Diese schüchternen Blicke konnte ich regelrecht selbst sehen und spüren. Besonders gut gefallen haben mir die Dialoge, die die düstere Spannung immer wieder auflockerten und mich sogar zum Schmunzeln brachten.

Fenja habe ich direkt in mein Herz geschlossen, da sie eine starke und selbstbewusste Frau ist, die ihr Ziel immer vor Augen hat. Sie hebt sich dadurch von der typischen Frauenrolle der damaligen Zeit ab, da sie schon einige Hindernisse in ihrem Leben überwinden musste.

Gerald war mir ebenfalls schnell sympathisch, da auch er ein aufrechter Mensch ist, auch wenn er Fenja erst sehr spät sein Geheimnis offenbart.

Natürlich gibt es auch in diesem Roman wieder die unsympathischen Gegenspieler, die Fenja und Gerald immer wieder Knüppel zwischen die Beine werfen wollen. Wer da wohl am Ende siegen wird?

Auch diese Geschichte wird immer wieder aus wechselnden Perspektiven erzählt und ich als Leserin hätte Fenja gerne hier und da mal gewarnt, da ich ihren Verfolger schon viel früher kannte als sie. Auch die Gedanken und Gefühle von Fenja und Gerald konnte ich auf diese Weise gut nachvollziehen und verstehen.
Das Ende hat mich dann doch überrascht, da ich damit nicht gerechnet habe. Ob es ein Happy End gibt? Das verrate ich nicht, damit ich euch die Spannung erhalten kann.

Für mich ist „Die Sündenbraut“ wieder ein gut recherchierter, spannender historischer Roman, den ich voller Überzeugung weiterempfehlen kann.

Ich freue mich jetzt auf weitere Werke aus der Feder von Manuela Schörghofer.

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Fenjas Suche

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Das Cover passt sehr schön zu einem historischen Buch und ist ein Blickfang. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er lässt sich flüssig lesen und liefert gute Beschreibungen vom Geschehen. Es hat großen ...

Das Cover passt sehr schön zu einem historischen Buch und ist ein Blickfang. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er lässt sich flüssig lesen und liefert gute Beschreibungen vom Geschehen. Es hat großen Spaß gemacht, Fenja auf ihrer Reise zu begleiten. Fenja ist eine starke Protagonistin, die ich sehr sympathisch und authentisch finde.

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Fenjas Suche

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Der Klappentext: „Rheinland im 13. Jahrhundert: Seit dem Mord an ihren Eltern ist Fenja bei ihrer Ziehmutter Runhild aufgewachsen und hat von ihr die Kunst erlernt, Toten ihre Sünden zu nehmen. Doch als ...

Der Klappentext: „Rheinland im 13. Jahrhundert: Seit dem Mord an ihren Eltern ist Fenja bei ihrer Ziehmutter Runhild aufgewachsen und hat von ihr die Kunst erlernt, Toten ihre Sünden zu nehmen. Doch als auch Runhild ermordet wird, bleibt Fenja nichts - bis auf ein Tuch mit eingesticktem Wappen als einzigen Hinweis auf den Mörder, und den brennenden Wunsch nach Rache. Völlig auf sich gestellt tritt Fenja die gefährliche Reise an und trifft unverhofft auf den Handwerker Gerald. Er behauptet, den Träger des Wappens zu kennen, und bietet ihr seine Hilfe an. Aber kann Fenja dem jungen Mann trauen?…“
Zum Inhalt: Fenja und ihre Ziehmutter üben die verbotene Kunst aus, den Toten ihre Sünden abzunehmen, damit diese nicht ins Fegefeuer müssen. Mit dieser Arbeit stehen sie außerhalb der Gesellschaft und werden überall schief angeschaut. Als auch noch Runhild ermordet wird, steht Fenja alleine da, alles was ihr bleibt ist ein Tuch mit einem Wappen, laut Runhild steht das Wappen im Zusammenhang mit ihren leiblichen Eltern. So macht sich Fenja auf die Suche nach ihrer Vergangenheit.
Der Stil: Die Autorin Manuela Schörghofer hat es schon mit den ersten Zeilen geschafft mich in ihren Bann zu ziehen und ins 13. Jahrhundert zu entführen. Mit einer sehr bildlichen Sprache, die der Zeit durchaus angepasst ist, wird die Umgebung und vor allem die Charaktere vor den Augen des Lesers lebendig. Die Charaktere sind sehr authentisch und nachvollziehbar aufgebaut und ihre Handlungen so angelegt, dass es zu einer kontinuierlichen Spannung kommt. Man kann dieses Buch wirklich in kürzester Zeit verschlingen. Übrigens gibt es neben einem Personen- und Ortsverzeichnis ein ausführliches Glossar, das den Einstieg ins Mittelalter erleichtert.
Ich danke dem HarperCollins Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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