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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2018

Eine wundervolle Anleitung für den „Weg zum Glück“

Das Glück wohnt im Kopf
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Zusammen mit der netten Autorin und Trainerin Christine Wunsch macht sich der Leser auf die Suche nach dem Glück. Im praktisch über einen Monat hinweg anwendbaren und ebenso aufgeteilten Trainingsbuch ...

Zusammen mit der netten Autorin und Trainerin Christine Wunsch macht sich der Leser auf die Suche nach dem Glück. Im praktisch über einen Monat hinweg anwendbaren und ebenso aufgeteilten Trainingsbuch „Das Glück wohnt im Kopf“ werden über 30 Tage hinweg alle Glückssucher mit Themen und Übungen angeleitet sich ihren, individuellen Weg zum Glück zu suchen.

Es ist eine Auseinandersetzung mit sich selbst, seinen Gefühlen, Zielen und Einstellungen.

Denn für jeden von uns ist Glück etwas anderes, es gibt nicht die Lösung, nur die Suche und das Finden! Um das zu Können und zu Schaffen, braucht es aber auch eine gewisse Grundeinstellung und Erkenntnis, die aber natürlich für jeden anders ausfällt, wie eben seine Prioritäten verteilt sind.

Diese beiden Sätze im Epilog fassen für mich das Ziel sehr treffend zusammen und gefallen mir persönlich am Besten:

„Ein Mensch kann nur dann wirklich glücklich sein, wenn er seine eigenen höchsten Werte und innigsten Wünsche respektiert“

„Glück ist immer individuell und auch das, was du heute als Glück empfindest, verändert sich im Laufe deines Lebens vielleicht für dich: Du entwickelst dich weiter, deine Einstellungen ändern sich, und es verändert sich auch das, was dich glücklich macht.“



Durch die aufwendige und gekonnte Anleitung und auch die wunderschöne Aufmachung und Optik, ist es eine Freude das Buch in Händen zu halten und die Glückssuche wirklich eine tolle Sache! Ich habe den Monat mit mir SELBST wirklich genossen und es wurde mir vieles klarer.

Das Trainingsbuch der Glücksmomente ist eine Bereicherung für den Alltag und ich werde es mit Sicherheit noch öfter zur Hand nehmen und auch an andere Glückssuchende weiterempfehlen!

Super Buch! Ich liebe es:))

Veröffentlicht am 29.07.2018

Sehr kurzweiliger und amüsanter Ferienroman mit Traumziel Sizilien, Mafia und viel Amore

Nie wieder Amore!
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Nachdem Rentnerin Moni in einer Altersresidenz gelandet ist, denkt sie viel über ihr Leben nach! Das Leben und die Liebe, nicht mehr viel los darin… sie wird nur gegängelt, von ihrer kontrollsüchtigen ...

Nachdem Rentnerin Moni in einer Altersresidenz gelandet ist, denkt sie viel über ihr Leben nach! Das Leben und die Liebe, nicht mehr viel los darin… sie wird nur gegängelt, von ihrer kontrollsüchtigen geschiedenen Tochter Tania, der sie ab und an noch in der Apotheke aushelfen darf und mit der sie eine Kreuzfahrt nach Norwegen machen soll, worauf sie so gar keine Lust hat! Da bekommt sie einen überraschenden Anruf aus Sizilien von einer ihr unbekannten Lena, der sofort Monis Neugierde und ihre Sehnsucht erweckt, nach einer längst verflossenen Liebe.
Dem Ruf auf die Insel folgend, reist Moni kurzerhand mit ihrem Enkelsohn, dem strebsamen Architekturstudenten Jan, ab in den Süden, auf der Suche nach ihrem Vincenzo…….


Mit ihrem Roman „Nie wieder Amore“, ist Autorin Tessa Hennig ein wirklich wunderbar amüsanter und unterhaltsamer Ferienroman geglückt, der Sehnsucht weckt, nach dem Süden, der Insel Sizilien und nach der „Grande Amore“. Mit ganz großartig in Szene gesetzten Protagonisten fahren wir auf die traumhaft schöne Ferieninsel und begleiten die rüstige 67 jährige Moni auf ihrem Such-Abenteuer, der ganz besonderen Art. Der lebhafte und flüssige Schreibstil lassen die Seiten nur so dahinschmelzen und der Tessa Hennig eigene Humor, sorgt dabei für großartiges Amüsement.
Natürlich ist auch die Mafia vor Ort und sorgt für spannende Momente, so das keine Langeweile aufkommen kann.


Ein richtig gut gelungener Unterhaltungsroman, mit einer großen Portion Gefühl, Witz und natürlich einer großen Portion Amore! Perfekt für den Urlaub oder für die Terrasse um sich ins ferne Sizilien zu träumen mit dem Hauch von Zitronen und Orangen-Duft in der Nase;)
Absolut empfehlenswert und sehr kurzweilig!

Veröffentlicht am 25.07.2018

Spannender und unterhaltsamer Frankenkrimi, der im schönen Coburg spielt

Brunnenleich
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In einem Coburger Brunnen wird während des Schloßplatzfestes eine Frauenleiche entdeckt. Nach Klärung ihrer Identität, stellt sich prompt heraus, das die Dame eigentlich schon länger tot ist als gedacht! ...

In einem Coburger Brunnen wird während des Schloßplatzfestes eine Frauenleiche entdeckt. Nach Klärung ihrer Identität, stellt sich prompt heraus, das die Dame eigentlich schon länger tot ist als gedacht! Sie war damals vor 17 Jahren von einem Segelboot in der Dominikanischen Republik verschwunden. Die frischgebackene und engagierte Dienststellenleiterin Kriminalrätin Maximilia Frohn und ihr Team versuchen Licht hinter diesen außergewöhnlichen Mordfall zu bringen!

Der Regionalkrimi von Ilona Schmidt „Brunnenleich“ spielt im schönen Coburg und ich war wirklich sehr gespannt auf diesen Ausflug ins heimatliche Oberfranken! Der zu ermittelnde Fall ist von der Autorin wirklich raffiniert angelegt und führt uns zuerst in der Zeit zurück, in ein weit entferntes Urlaubsgefilde, die Dominikanische Republik. Dort startet die Geschichte mit einem etwas ungewöhnlichen Drama, nicht so ganz klar einzuordnen, um dann in die Coburger Gegenwart zu schwenken. Die Personen sind gut beschrieben und charakterisiert. Besonderes Augenmerk wird auch auf das Ermittlungsteam und deren Arbeitsklima gelegt. Es menschelt könnte man sagen. Genau in der richtigen Dosierung wie ich finde, nicht zuviel, nicht zu wenig und auch sehr sympathisch! Der Schreibstil ist einladend flüssig und unterhaltsam zu Lesen. Die Recherchearbeit zum Lokalen und zur Ermittlungsarbeit erscheint mir sehr gut und professionell ausgeführt! Der Spannungsbogen startet sanft, hält und steigert sich im Laufe des Buchs aber kontinuierlich, um für einige erstaunliche Wendungen zu sorgen! Es hat mich natürlich so gar nicht überrascht, das auch die leckeren fränkischen Bratwürste ein kleine Rolle im Krimi bekommen, denn so eine „Bratwurschtsemmel“ kommt immer gerade recht, wenn es ums Ermitteln geht;)


Ein wirklich spannender und lesenswerter Frankenkrimi mit sparsam dosierten Lokalkolorit;) also durchaus auch für Nicht-Franken verständlich! Gut lesbar auch ohne den ersten Band „Bocktot“ zu kennen.

Veröffentlicht am 21.07.2018

Ein Sachbuch, das Probleme aus einem anderen Blickwinkel betrachtet

Die Kunst, einfache Lösungen zu finden
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Der in Berlin sesshafte Autor und Journalist Christian Ankowitsch versucht uns in seinem kleinem Buch „Die Kunst einfache Lösungen zu finden“ auf witzige und unterhaltsame Weise eben dieses zu vermitteln. ...

Der in Berlin sesshafte Autor und Journalist Christian Ankowitsch versucht uns in seinem kleinem Buch „Die Kunst einfache Lösungen zu finden“ auf witzige und unterhaltsame Weise eben dieses zu vermitteln. Um diese Kunst der Problemlösung zu erlernen, muss man bereit sein einfach ein wenig umzudenken. Ob Probleme im Berufsleben, Beziehungsprobleme oder Stress mit den Kindern. Viele seiner ungewöhnlichen, aber auch recht einfachen Lösungen, werde an konkreten Beispielen vorgeführt, und können natürlich beliebig variiert werden….
Viele der Methoden erscheinen vielleicht absurd und skurril, doch der Effekt den man erzielen will, der ist eben bedingt durch diesen Überraschungsmoment, mit dem man sich anscheinend selbst überlistet.
 
Der Schreibstil ist flüssig und versucht den an manchen Stellen den manchmal auch komplizierteren Sachverhalt gut durchschaubar und teils auch auf amüsante Art zu erläutern. Eine große Anzahl von Fußnoten erklärt im Anhang manche Begriffe näher, was wirklich sehr hilfreich und auch interessant ist. Es scheint mir dann am Ende auch sehr beruhigend, das man für die meisten Problemlösungen nicht Mister Wolfe (?) zu buchen braucht! Mister Wolfe war übrigens der Problemlöser im Kinofilm „Pulp Fiction“….herzlichen Dank eben auch für diese Fußnote;)

Insgesamt ein prima Buch, das Hilfe verspricht und Mut macht! Man lernt einige Methoden Probleme zu hinterfragen und etliche Vorschläge von Lösungsmöglichkeiten, die sich vielversprechend anhören. Sehr gut gefällt mir auch die Übersicht der einzelnen Kapitel und deren nähere Erläuterung im Vorfeld. Das macht das Nachschlagen mit Sicherheit einfacher, falls einmal konkreter Bedarf besteht.

Auch der lockere Umgang mit der Problemlösung gefällt mir. Ein gelungenes Werk, das für ein Sachbuch nicht zu trocken angelegt ist und deswegen eben auch gut zu Verdauen;)
„Einfach etwas anders machen!", diesen Leitsatz könnte man sich als Erinnerung im Hinterkopf bereithalten, sobald ein Problem um die Ecke kommt;)

Veröffentlicht am 16.07.2018

Schön schräg-ein Krimi der Spaß macht!

Meerjungfrauen morden besser
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Die beiden schon etwas in die Jahre gekommenen K&K Zwillingsschwestern stolpern zusammen in ihr zweites Abenteuer. Drei üble verbrecherische Subjekte, zerstören die Pension von Kriemhild und Konny auf ...

Die beiden schon etwas in die Jahre gekommenen K&K Zwillingsschwestern stolpern zusammen in ihr zweites Abenteuer. Drei üble verbrecherische Subjekte, zerstören die Pension von Kriemhild und Konny auf das Verheerendste! Die Diebesbande ist auf der Suche nach einem Schatz, von dem die Schwestern nicht die blasseste Ahnung haben. Doch notgedrungen und erpressungsbedingt machen sich „Schnüffel“schwestern auf die Suche!

Dieser spannende und amüsante Krimi von Tatjana Kruse ist schon der zweite Fall für die K&K Schwestern. Die beiden ach so unterschiedlichen Schwestern, ergänzen sich auf hervorragende Art und Weise Ihr Vorgehen, ihre Schlagfertigkeit und Eigenheiten sorgen dafür, das kein Auge trocken bleibt! Dazu kommen jede Menge andere skurrile Figuren, die quer verteilt im Krimi auftauchen und für jede Menge Amüsement sorgen! Die vielen Ereignisse und Wendungen der Story halten den Spannungsbogen straff und zum Zerreißen gespannt. Was die zwei Damen und ihr Nacktkater Amenhotep, in ihrem packenden vier Tages Road-Trip nach Hamburg so alles erleben, das geht wirklich auf keine Kuhhaut:))

Dazu kommt der quicklebendige, rasant-amüsante, spritzig überspitzte Schreibstil der Autorin, der das Lesen zu einer wahren Freude macht! Man erlebt ein skurriles Abenteuer der Extraklasse, inclusive neuester Wortschöpfungen und Lebensweisheiten, bei dem man das Buch kaum zur Seite legen kann und das Schmunzeln nicht aus dem Gesicht.



Ein toller Krimi, spannend, überraschend und wirklich zum Schreien komisch....hab mich einfach köstlich amüsiert! Beste Wochenendlektüre zur Beschaffung von guter Laune! Den ersten Band kenne ich leider nicht, werde es aber bei Gelegenheit sicherlich nachholen!



Am Ende ein kleines Zitat und ein Rat, der einen journalistisch tätigen Schwester, auch genannt Kummerkasten-Konny, der das Buch sowohl auch bestens beschreibt;)



„Nehmen sie das Leben nicht zu ernst-es ist ja nicht so, als würden Sie ihm lebend entkommen können“