Profilbild von Tine13

Tine13

Lesejury Star
offline

Tine13 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Tine13 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2025

Gelungene Rezeptauswahl

Meine 80 besten Rezepte gegen Arthrose
0

Da ich die gesundheitsfördernden Fachbücher von Dr. Matthias Riedl sehr gerne mag, konnte mich auch dieses Werk von ihm wieder überzeugen. Schon sein Buch für einen ausgewogenen Blutzuckerspiegel „Der ...

Da ich die gesundheitsfördernden Fachbücher von Dr. Matthias Riedl sehr gerne mag, konnte mich auch dieses Werk von ihm wieder überzeugen. Schon sein Buch für einen ausgewogenen Blutzuckerspiegel „Der Glukose-Masterplan“ und die Tipps in „100 geniale Tricks für eine gesunde Ernährung“ fand ich ausgesprochen hilfreich und anregend seine Ernährung zu verbessern.
In „Meine 80 besten Rezepte gegen Arthrose“, wird der Nutzen einer antientzündlichen Ernährung kurz, aber treffend erklärt. Besonders dabei gefallen hat mir die Rubrik der Top 10 der antientzündlich Stars.
Im Anschluss folgen dann 80 leckere Rezepte die sich auch für den Alltag eignen.
Auch wenn ich mich schon länger mit dem Thema Gesundheit beschäftige, hat das Buch mit seinen Ausführungen mich wieder in meinen Ernährungsgewohnheiten bestätigt und für ein paar neue Rezepte inspirieren können.

Mein Fazit:
Gesunde Ernährung ist das A und O, man kann gar nicht genug Bücher darüber lesen. Bücher von Dr. Matthias Riedl sind dabei immer eine gute Idee.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2025

Geschmack und seine Wissenschaft, eine interessante Kombi

Flavorama
0

„Flavorama“, schon der bunte Titel auf knallgelbem Untergrund dieses Fachbuchs springt ins Auge.
„Die fabelhafte Wissenschaft vom Geschmack und wie wir sie im Alltag nutzen können“, dieser Untertitel ...

„Flavorama“, schon der bunte Titel auf knallgelbem Untergrund dieses Fachbuchs springt ins Auge.
„Die fabelhafte Wissenschaft vom Geschmack und wie wir sie im Alltag nutzen können“, dieser Untertitel verrät schon deutlicher in welcher Richtung sich das Buch von Autorin Arielle Johnson entwickelt. Meine Neugierige war sogleich geweckt, denn alles was sich mit Essen und Kochen beschäftigt, interessiert mich brennend. 
99 Rezepte werden versprochen und verstecken sich im Text, jeweils zum Inhalt nach Thema passend. Das heißt aber auch die Rezepte sind nicht ganz leicht zu finden, über das Wort-Register im Anhang können sie aber ermittelt werden.
Die Wissenschaftlerin beschäftigt sich in ihrem Werk auf fast 350 Seiten sehr intensiv mit Geschmack und all den komplexen Vorgängen die dabei eine Rolle spielen. Diese Wissenschaft hat sie in Worte, Zeichnungen, Tabellen und außergewöhnliche Rezepte gefasst. Eine anregende Fundgrube für experimentierfreudige, neugierige Laien und vielleicht auch für interessierte Profis.
Für Chemie-Dummys wie mich war die Lektüre schon herausfordernd. Beim Lesen mussten viele Begriffe gegoogelt werden, die oft schon philosophischen Vergleiche überdacht und meine Zutaten und Gewürzvielfalt werden sich zukünftig sicherlich auch um einiges erweitern. Auch wenn mir die Zeichnungen und die Farbgestaltung gefallen haben, hätte ich mir manchmal auch deutlichere Fotos gewünscht, gerade bei den Kräutern oder Früchten.

Mein Fazit:
Insgesamt keine schnell zu lesende Lektüre, da sehr umfangreich und auch komplex, es braucht etwas Ausdauer. Dank des Buches werde ich ab jetzt noch besser auf den Geschmack achten und auch die Abläufe dabei besser verstehen, ja ich habe nun einen ganz neuen Blick darauf. Die tollen Anleitungen und Rezeptideen waren mein Highlight im Buch, dafür hat sich die Lese-Anstrengung absolut gelohnt. Für meine Begriffe ist das Buch aber kein Kochbuch, sondern ein Fachbuch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2024

Komplexe und umfangreiche Zukunftsutopie bis ins Jahr 2199

All An!
0

Im Jahre 2084, ist der Klimawandel mittlerweile weit fortgeschritten, doch die Menschheit ist sich weiterhin uneinig. Da entdeckt ein Hobby-Astronom zufällig eine weitaus größere Gefahr für die Erde. Ein ...

Im Jahre 2084, ist der Klimawandel mittlerweile weit fortgeschritten, doch die Menschheit ist sich weiterhin uneinig. Da entdeckt ein Hobby-Astronom zufällig eine weitaus größere Gefahr für die Erde. Ein globaler Killer mit direktem Kurs wird in acht Jahren auf die Erde treffen.
Diese Entdeckung ruft die UN auf den Plan und es wird eine geheime Strategie entwickelt, den Planeten zu retten. Der Plan ist riskant aber auch ziemlich clever.

Debütautor Kai-Holger Brassel macht sich in seinem Utopie-Roman „All an“, seine Gedanken und Visionen zur Zukunft unseres Planeten. Ausgangspunkt ist eine drohende apokalyptische Katastrophe im Jahre 2084. Seine Visionen reichen von nachvollziehbar vernünftig, über interessant, bis hin zu visionär und ungewöhnlich.
Eingeteilt in mehrere Teilbereiche begibt sich das Buch vom »Umschwung«, zum »Drift«, um am Ende in »Zukünfte« in Teil drei bis ins Jahr 2192 und darüber hinauszublicken.
Die Handlung ist manchmal recht komplex, technisch anspruchsvoll, ausführlich und einfallsreich erzählt. Der Leser bekommt viel geboten, vom politischen Umschwung über eine gute Portion künstlicher Intelligenz bis zu Reisen zum Mars und ins All bleibt die Geschichte abwechslungsreich. Es heißt durchhalten, wenn sich manche Abschnitte manchmal ein wenig in die Länge ziehen können, gerade wenn es um technische, politische oder wissenschaftliche Themen geht. Die auftretenden Protagonisten sind allesamt gut gewählt, treffend beschrieben und charakterisiert. Der Schreibstil ist anschaulich, angenehm und gut verständlich. Es ist eine umfangreiche Lektüre, die Ausdauer erfordert, umfasst das Buch doch beinahe 600 Seiten. Es hat sich für mich auf alle Fälle gelohnt am Ball zu bleiben, um viele innovative Zukunftsmomente zu erleben.
Das Cover, Schrift und Aufmachung des Paperback-Exemplars finde ich optisch gut gelungen, und zum Buch passend.


Mein Fazit:
Der Roman zeigt eine Utopie, die Freude macht, da die Handlung doch überwiegend positiv besetzt ist, trotz aller Dramatik und Schwierigkeiten, die uns Menschen bedrohen könnten. „Ob allerdings in Wirklichkeit alles so problemlos ablaufen würde?“, das frage ich mich am Ende.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.12.2024

Delikater veganer Europatrip

The Vegan Taste of Europe
0

Nach einer kurzen Einführung zur Person und Ambition des Kochbuch-Autors und Globetrotters Yves Seeholzer geht es im Kochbuch „The Vegan Taste of Europe - Europas beste Rezepte von Norwegen bis Griechenland" ...

Nach einer kurzen Einführung zur Person und Ambition des Kochbuch-Autors und Globetrotters Yves Seeholzer geht es im Kochbuch „The Vegan Taste of Europe - Europas beste Rezepte von Norwegen bis Griechenland" auch gleich los, mit ein paar allgemeinen Tipps zu nützlichen Utensilien, sowie mit ein paar Grundrezepten.
Im anschließenden Hauptteil sind dann alle Rezept nach Regionen gegliedert und bieten somit eine Reise kreuz und quer durch Europa. Die Auswahl reicht von Vor-, über Haupt-Speise, bis zum süßen Nachtisch. Zu jeder Speise wird immer eine übersichtliche Beschreibung der Zubereitung und ein ansprechendes Foto geboten. Die Rezepte sind einfach gehalten und gut dargestellt, also perfekt für Kocheinsteiger. Auch ohne Fleisch wird man hier sehr leckere Gerichte finden. Ansonsten gibt es etliche Rezepte die auch perfekt als Beilagen zu Fisch oder Fleisch passen würden, das gefällt mir sehr und bietet eine gute Anregung.


Mein Fazit:
Ein Kochbuch voller einfacher veganer Klassiker, hat für mich zwar keine allzu neue Rezeptüberraschung gebracht, aber die Darbietung und Gestaltungsweise fand ich super. Wunderschön zur Anregung und Erinnerung einmal Vegan quer durch Europa zu reisen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2024

Charmanter und unterhaltsamer Roman über die illustre Wiener Gesellschaft

Und Wien leuchtete
0

Wien 1928 - Anna Sacher ist die Seele des berühmten Hotels, das sie bislang sicher auch durch schwierige Zeiten gelenkt hat. Doch ihr schwant nichts Gutes als sich eine Klatschreporterin namens Elisabeth ...

Wien 1928 - Anna Sacher ist die Seele des berühmten Hotels, das sie bislang sicher auch durch schwierige Zeiten gelenkt hat. Doch ihr schwant nichts Gutes als sich eine Klatschreporterin namens Elisabeth Wimmer aus Berlin ankündigt, die sie und andere illustre Wienerinnen interviewen möchte. Aufgeregt berät sich Anna mit ihren illustren Freundinnen Modeschöpferin Emilie Flöge und die Zuckerbaronin Helene Stein-Kleiner um ihre Strategien für die Interviews zu beraten, denn jede von ihnen hat so ihre kleinen Geheimnisse. Ganz langsam kommen die drei Damen hinter die wahren Ambitionen von Fräulein Wimmer, auch Dank des loyalen Oberkellners Wagner und dem cleveren Pagen Paul!

„Und Wien leuchtete“ ist ein Roman über Frauenpower, starke Frauenrollen und emanzipierte Vorgehensweisen. Die Autorin Henny Arland, entführt ihre Leser nach Wien, in die Zeit des Jugendstils und bevölkert ihre Handlung mit fiktiven aber auch bekannten Namen wie Klimt, Sacher, Flöge und Komtess Mizzi. Deren Schicksale Geschichten und Skandale sind geschickt eingeworben und ergeben ein stimmiges Ganzes. Teils ist das ganze Geschehen vielleicht etwas ausschweifend geschildert, dabei aber äußerst anschaulich, amüsant und charmant formuliert. Man bekommt so einiges mit, von vergangenem Klatsch und Tratsch, von Skandalen oder eigenwilligen Gewohnheiten der "Haute Volée". Anna Sacher erzählt gerne aus dem Nähkästen, alles wird in diesem Ton wieder gegeben, sie gibt dabei auch selbst ihre Schwächen zu, ganz unverblümt.

Mein Fazit:
Eine kurzweilige Lektüre, die einige Klatschgeschichten der damaligen Zeit charmant aufbereitet und sie dabei zu einer eigenen Geschichte entwickelt. Habe mich gut unterhalten gefühlt, ich mag die Epoche und brenne darauf, selbst bald einmal Wien zu erkunden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere