„Einen schlechten Tag noch“ – Kap. 15 S. 157
Eine Frage der Chemie… wird kein Mensch haben der dieses Buch liest. Ein Buch über Elizabeth Zott, Chemikerin, TV Köchin, ihre kleine Tochter, ihr absolutes Mini-Me und den Familienhund, der schlauer zu sein scheint als einige ...
… wird kein Mensch haben der dieses Buch liest. Ein Buch über Elizabeth Zott, Chemikerin, TV Köchin, ihre kleine Tochter, ihr absolutes Mini-Me und den Familienhund, der schlauer zu sein scheint als einige Menchen es sind.
Ich spare mir die Zeit ausführlich über den Inhalt des Buches zu berichten, den sich jeder selbst erlesen sollte und weil ich es selbst nicht mag, Dinge zu lesen, die weit über den Klappentext hinausgehen.
Was ich mir nicht spare, eine Lobeshymne auf Bonnie Garmus für die Erschaffung des Romans und somit auch der Figur Elizabeth Zott. Mit ihr wurde eine Protagonistin geschaffen, die einem nur in ihrem Bann ziehen kann. Sie ist rational ehrlich, auf eine Weise, an der sich viele ein Beispiel nehmen könnten. Sie hinterfragt nicht ob, es sich gehört gewisse Dinge auszusprechen, sie formuliert Tatsachen, enthüllt damit gesellschaftliche Widersprüche und das in einer Zeit, wo Frauen einem bestimmten Rollenbild entsprechen sollten. Ihre Andersheit sorgt ungewollt für einige Schmunzler über doch Recht ernste Themen und trifft damit genau den Geist des Lesers.
Übersetzt von: Ulrike Wasel & Klaus Timmermann
(ohne sie wäre das Buch für viele nicht lesbar, was fast eine Tragödie wäre, danke dafür)