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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2026

Spannend, mysteriös und absolut fesselnd

Der Fjord
3

„Der Fjord“ hat mich von Anfang an total gepackt. Schon der Einstieg ist super spannend und sorgt direkt dafür, dass man in die Geschichte eintaucht und am liebsten gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. ...

„Der Fjord“ hat mich von Anfang an total gepackt. Schon der Einstieg ist super spannend und sorgt direkt dafür, dass man in die Geschichte eintaucht und am liebsten gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und flüssig, sodass man nur so durch die Seiten fliegt.
Besonders gut gefallen hat mir die Hauptfigur Amelia. Ihre Gefühle, vor allem ihre Schuld und ihre innere Zerrissenheit, sind für mich total nachvollziehbar und machen sie sehr greifbar. Man fiebert richtig mit ihr mit und hofft die ganze Zeit, dass sie Antworten findet.
Die Atmosphäre ist ein großes Highlight des Buches. Diese luxuriöse, leicht dekadente Welt rund um das Anwesen und die Partys wirkt gleichzeitig faszinierend und unglaublich mysteriös. Auch die anderen Figuren tragen dazu bei, viele von ihnen wirken undurchsichtig, sodass man ständig am Rätseln ist, wem man eigentlich trauen kann.
Die Spannung zieht sich konstant durch das gesamte Buch und steigert sich sogar immer weiter. Es passiert immer wieder etwas Unerwartetes, wodurch man als Leser nie das Gefühl hat, zur Ruhe zu kommen. Genau das hat es für mich so fesselnd gemacht, ich wollte wirklich ständig weiterlesen.
Ich hätte am Ende am liebsten einfach weitergelesen, weil ich die Figuren gar nicht gehen lassen wollte. Der Prolog hat zwar nochmal einen kleinen Abschluss gegeben, aber trotzdem hätte ich Amelia und die anderen gerne noch länger begleitet.
Insgesamt ist „Der Fjord“ für mich ein absolut gelungener Thriller, der mit Spannung, Atmosphäre und vielen Geheimnissen überzeugt. Wer gerne miträtselt und sich von einer Geschichte komplett mitreißen lässt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 26.04.2026

Hat mich emotional echt überrascht

Sieben Tage im Juni
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„Sieben Tage im Juni“ hat mich viel mehr berührt, als ich erwartet hätte. Ich bin eigentlich von einer eher leichten Liebesgeschichte ausgegangen, aber das Buch geht deutlich tiefer.

Die Geschichte von ...

„Sieben Tage im Juni“ hat mich viel mehr berührt, als ich erwartet hätte. Ich bin eigentlich von einer eher leichten Liebesgeschichte ausgegangen, aber das Buch geht deutlich tiefer.

Die Geschichte von Eva und Shane hat mich richtig gepackt. Dieses Wiedersehen nach so vielen Jahren und die ganze gemeinsame Vergangenheit zwischen den beiden… man spürt einfach, dass da noch so viel unausgesprochen ist.

Ich habe mich an manchen Stellen total in die Gedanken und Gefühle hineinversetzen können. Gerade dieses Hin- und Her zwischen Nähe und Distanz, zwischen „man will“ und „man kann vielleicht nicht so einfach“ fand ich sehr greifbar.

Eva mochte ich besonders gern! sie wirkt stark, aber gleichzeitig auch verletzlich, und genau das macht sie so authentisch. Generell fand ich es schön, dass die Figuren nicht perfekt sind, sondern eher „echt“ mit all ihren Themen und Fehlern.

Was ich auch mochte: Diese Mischung aus emotionalen, teilweise auch schwereren Momenten und zwischendurch immer wieder leichtere, fast humorvolle Szenen. Dadurch hat sich das Buch für mich sehr rund angefühlt.

Es ist definitiv keine typische leichte Romance, sondern eher eine zweite-Chance-Geschichte mit viel Tiefe und Gefühl.

Für mich ein Buch, das mich nicht nur gut unterhalten hat, sondern auch noch ein bisschen nachgewirkt hat.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Viel zum Nachdenken, mit kleinen Längen

Kinder brauchen Dopamin
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„Kinder brauchen Dopamin“ hat mich an vielen Stellen wirklich abgeholt. Vor allem, weil ich mich nicht nur in meiner Rolle als Mama, sondern auch in meinem eigenen Verhalten immer wieder erkannt habe. ...

„Kinder brauchen Dopamin“ hat mich an vielen Stellen wirklich abgeholt. Vor allem, weil ich mich nicht nur in meiner Rolle als Mama, sondern auch in meinem eigenen Verhalten immer wieder erkannt habe. Gerade das Thema Dopamin wurde für mich nochmal ganz neu und verständlich erklärt, besonders der Gedanke, dass es uns eher antreibt als wirklich „glücklich“ macht, fand ich sehr einleuchtend.

Ich mochte, dass das Buch einen dazu bringt, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Viele Alltagssituationen kamen mir total bekannt vor, und einige Ideen konnte ich direkt bei uns umsetzen oder zumindest ausprobieren.

Allerdings muss ich sagen, dass mir das Buch an manchen Stellen etwas zu ausführlich war. Für einen Ratgeber hätte ich mir teilweise eine kürzere und knappere Darstellung gewünscht, weil es zwischendurch schon etwas abgeschweift ist.

Trotzdem überwiegt für mich klar der positive Eindruck. Ich nehme viele Denkanstöße mit und finde, dass das Buch eine gute Grundlage bietet, um Dinge im Alltag bewusster anzugehen, sowohl bei den Kindern als auch bei sich selbst.

Insgesamt würde ich das Buch weiterempfehlen, vor allem wenn man bereit ist, sich auch selbst ein Stück weit zu reflektieren.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Perfekte Idylle mit dunklen Geheimnissen

Summer Heat
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Ich habe Summer Heat gelesen und fand die Geschichte insgesamt sehr interessant. Es wirkt wie die perfekte Idylle: ein Luxusresort, Sonne und eine entspannte Stimmung. Doch nach und nach merkt man, dass ...

Ich habe Summer Heat gelesen und fand die Geschichte insgesamt sehr interessant. Es wirkt wie die perfekte Idylle: ein Luxusresort, Sonne und eine entspannte Stimmung. Doch nach und nach merkt man, dass etwas nicht stimmt, und die Atmosphäre wird immer spannender und leicht unheimlich. Mia hat einen Plan, und genau das macht die Handlung zusätzlich interessant.
Mir hat besonders gefallen, wie sich die Stimmung im Buch entwickelt. Die Spannung baut sich langsam auf, und der Schreibstil hat es mir leicht gemacht, das Buch nicht aus der Hand zu legen.
Die Figuren fand ich gelungen, auch wenn ich manche Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Gleichzeitig macht genau das die Geschichte aber realistischer, weil die Charaktere dadurch menschlich wirken.
Das Ende hat mir gut gefallen, weil es nochmal Spannung erzeugt und nicht komplett vorhersehbar ist. An ein paar Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Aufklärung gewünscht, aber insgesamt passt das Ende gut zur Geschichte.
Insgesamt ist Summer Heat kein typischer Action-Thriller, sondern eher ein ruhiger, psychologischer Spannungsroman. Es ist der perfekte Lesestoff für den Strandurlaub oder für entspannte Stunden in der Sonne auf dem Balkon, am besten mit einem Cocktail.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Atmosphärischer True Crime Krimi mit kleinen Schwächen

Am helllichten Tag
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Als großer True-Crime Fan bin ich auf „Am helllichten Tag“ aufmerksam geworden und genau deswegen hat mich das Buch auch direkt interessiert. Man merkt auf jeden Fall, dass viel recherchiert wurde, und ...

Als großer True-Crime Fan bin ich auf „Am helllichten Tag“ aufmerksam geworden und genau deswegen hat mich das Buch auch direkt interessiert. Man merkt auf jeden Fall, dass viel recherchiert wurde, und das ganze wirkt oft ziemlich realistisch und auch beklemmend. Gerade diese Nähe zu echten Fällen fand ich echt stark.

Gut gefallen hat mir auch, dass es nicht nur darum geht, wer der Täter ist, sondern eher um das Warum dahinter. Das macht die Geschichte irgendwie ruhiger, aber auch tiefgründiger als viele typische Thriller.

Was mir allerdings gefehlt hat, war mehr Tiefe bei den Protagonisten. Ich konnte zu ihnen nicht so richtig eine Verbindung aufbauen, weil sie für mich etwas blass geblieben sind. Da hätte ich mir einfach mehr gewünscht.

Auch bei der Spannung war ich nicht ganz abgeholt. Es gibt schon spannende Stellen, aber insgesamt war es mir an einigen Punkten zu ruhig und teilweise auch etwas vorhersehbar.

Trotzdem ist es ein gutes Buch, vor allem wenn man True Crime mag und eher auf Atmosphäre und Hintergründe steht als auf durchgehende Action. Für mich sind es gute 4 von 5 Sternen.

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