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Veröffentlicht am 24.04.2021

Gut zum Zeitvertreiben

You're my Rival
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Elizas altes Leben ist ausgelöscht. Keine Erinnerung, keine Eltern und anscheinen auch keine Freunde, da diese sie wahrscheinlich nach dem verherenden Unfall, bei dem ihre Eltern umkamen und sie ihr Gedächtnis ...

Elizas altes Leben ist ausgelöscht. Keine Erinnerung, keine Eltern und anscheinen auch keine Freunde, da diese sie wahrscheinlich nach dem verherenden Unfall, bei dem ihre Eltern umkamen und sie ihr Gedächtnis verlor, besucht hätten. Sie hat gerade das College abgeschlossen und ist mit ihrer besten und so ziemlich einzigen Freundin in eine Wohnung in Rosehill gezogen. Auf einer Party in einem der beliebtesten Clubs der Stadt begegnet sie der verschlossenen Ian Green, der ihr merkwürdigerweise seltsam vertraut vorkommt. Er ist kalt und verschlossen, und trotzdem fühlt Eliza sich vom ersten Augenblick sicher und geborgen bei ihm. Doch dann passieren ihr ein paar merkwürdige Dinge und sie fängt an sich an ihre Vergangenheit zu erinnern und beginnt sich zu fragen, ob sie wirklich die ist, die sie in den letzten fünf Jahren glaubte zu sein oder ob ihr derzeitiges Leben nur eine einzige grosse Lüge ist.

Die Handlung ist relativ interessant und die Autorin hat es geschafft den Spannungsfaktor, durch die stückweise Enthüllung von Elizas Leben und die offenen Fragen, wer sie eigentlich ist und was wirklich passiert ist, über das ganze Buch hinweg relativ hoch zu halten, jedoch hatte ich beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, dass gar nichts in dem Buch passiert. Es giebt über das ganze Buch verteilt irgendwie nur so um die fünf grosse Szenen, die sich dann eben über 50 Seiten strecken, ausserdem erschienen mir die einzelnen Szenen irgendwie unzusammenhängend und die Story entwickelt sich nicht wirklich, ebenso wenig, wie die beiden Hauptcharaktere, beziehungsweise, die Geschichte entwickelt sich, jedoch fand ich die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Szenen und die Entwicklung von Ians und Elizas Beziehung nicht besonders gut, bzw nicht ausführlich genug beschrieben, was ich sehr schade fand. Von mir aus hätte das Buch 100/150 vielleicht sogar 200 Seiten mehr haben können, wenn dafür die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere im laufe des Buches und insbesondere die Entwicklung ihrer Beziehung zwischen ihnen mehr zur Geltung gebracht worden wäre. Die Charaktere an sich finde ich ziemlich sympathisch und gut beschrieben und den Schreibstil der Autorin habe ich auch sehr genossen. Ich bin sehr schnell durch das Buch gekommen, was unter anderem auch daran liegt, dass es nur um die 250 Seiten hat, aber auch, weil Handlung nicht komliziert und relativ zügig zu lesen ist, was von meiner Seite eher ein Minuspunkt ist, weil ich es mag, wenn man sich ein bisschen in die Geschichte reinfuxen muss und vorallem selbst sein Gehirn ein bisschen fordern muss , jedoch kann ich mir vorstellen, dass viele eine einfache Storyline sogar bevorzugen. Das Cover hat mir auch gut gefallen. Es kommt mir relativ einfach vor und vorallem nicht schrill und bunt, ausserdem passt das Motiv zum Namen aber auch zur Story des Buches. Ehrlich gesagt hatte ich am Anfang gedacht es sein ein Buch für eher jüngere, also vielleicht so um die 12 Jahre, jedoch ist es das definitiv nicht. Eher Jung oder New Adult würde ich sagen und nicht empfehlenswert für Kinder. Alles in allem würde ich sagen gutes Buch für zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2021

Fly and Forget

Fly & Forget
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Fly and Forget ist (zumindest meiner Meinung nach) eine ziemlich mainstream lovestory über zwei ehemals beste Freunde und Seelenverwandten, die sich nach drei Jahren zufällig wieder begegnen und keine ...

Fly and Forget ist (zumindest meiner Meinung nach) eine ziemlich mainstream lovestory über zwei ehemals beste Freunde und Seelenverwandten, die sich nach drei Jahren zufällig wieder begegnen und keine Ahnung haben, wie sie damit umgehen sollen, da sie beide damals schon ausserfreunschaftliche Gefühle für einander hatten. Journalismusstudentin Liv ( Kurzform von Olivia ) wird von ihrem Freund, mit dem sie drei Jahre lang zusammen wahr, rausgeschmissen und ist gezwungen sich eine neue Wohnung zu suchen. Als sie gerade dabei ist sich in der Toilette der UCL- Bib die Augen auszuheulen läuft ihr die Psychologiestudentin Mathilda über den Weg, die zufälligerweise eine neue Mitbewohnerin für ihre WG sucht und da Liv sowieso grade auf der Suche nach einer Wohnung, bzw. WG, ist beschliesst sie kurzerhand sich die WG mahl anzusehen, vielleicht ist sie ja gar nicht so schlecht. Sie freundet sich sofort mit Mathilda und ihrer Mitbewohnerin Briony an, jedoch stellt sich heraus, dass es sich bei dem dritten WG Mitbewohner um ihren ehemaligen besten Freund Noah handelt, der sie vor drei Jahren einfach hat sitzen lassen. Trotzdem entschliesst sie sich, aufgrund eines Artikels, den sie für das UCL Magazin schreiben muss, in die Wohnung einzuziehen und Noah sogar zu ihrem Testobjekt für den Artikel zu machen. Jedoch giebt es das kleine Problem, dass sie Gefühle für ihn hat, ebenso wie er für sie, was die ganze Angelegenheit etwas heikel für sie macht.

Wie ich schon gesagt hatte finde ich das Buch ziemlich mainstream und die Handung ist relativ leich vorrauszusehen, auch wenn es an der einen Stelle eine von mir ziemlich unerwartete Enthüllung giebt. Insgesamt hat die Autorin über das Buch verteilt ein paar Flashbacks eingebaut, die einem die Hintergrundgeschichte von Noah und Liv näherbringen und man auch Stück für Stück mehr über die Gründe führ ihr Auseinanderleben erfährt. Nena Tramountani hat mit 2 PoV gearbeitet, was ich prinzipiell bei diesem Buch für eine gute Wahl halte, jedoch ähneln sich die beiden Perspektiven sehr und ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass es sich um zwei unterschiedliche Charaktere handelt. Teilweise waren sogar einzelne Sätze in den unterschiedlichen Perspektiven gleich oder fast gleich formuliert. Allerdings finde ich auch, dass sie die Gefühle der Beiden sehr gut und ausführlich beschrieben hat, wodurch man sich gut in sie hineinversetzen kann. Ausserdem ist der Schreibstil ziemlich flüssig, wodurch man ziemlich gut durch das Buch kommt. Auch wenn die Handlung vorhersehbar und mainstream ist finde ich sie trotzdem ziemlich gut, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob die, die nur Romance lesen der selben Meinung wären, wie ich. Alles in allem finde ich, dass das buch doch relativ gut ist und ich es auf jeden Fall an Romance Fans weiterempfehlen würde. Ausserdem habe ich das Buch praktisch an einem Tag gelesen, was alleine schon für sich spricht, was ich auf den fllüssigen Schreibstil und die ausgeprägten und gut beschrieben Emotionen von Liv und Noah zurückführe. Ich glaube sogar, dass ich mir den zweiten und vielleicht sogar den dritten Band hole, wenn diese im laufe des Jahres rauskommen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2021

Absolut grandios

White Maze
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Vivians Mutter und bekannteste Game-Entwicklerin ihrer Zeit wird kurz vor dem Release des neuen Computerspiels White Maze ermordet. Die Polizei sagt, sie sei an einem Herzinfarkt gestorben, doch Vivians ...

Vivians Mutter und bekannteste Game-Entwicklerin ihrer Zeit wird kurz vor dem Release des neuen Computerspiels White Maze ermordet. Die Polizei sagt, sie sei an einem Herzinfarkt gestorben, doch Vivians Mutter verhielt sich kurz vor ihrem Tod extrem eigenartig und Vivian erkennt, dass es etwas mit White Maze zu tun hat. Daraufhin heuert sie den Hacker Tom an und mit seiner Hilfe macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder ihrer Mutter. Doch dazu muss sie ins White Maze und es ist für den Mörder ein Leichtes sie zu manipulieren. Schon bald kann Vivian sich nicht mehr sicher sein, was real ist und was nicht.

Das Buch ist interessant und lustig, aber auch an der einen oder anderen Stelle traurig und spannend. Auch wenn das Buch in der Zukunft spielt, macht es deutlich, wie leicht es für manche Menschen ist Computer oder andere elektronische Geräte zu hacken. Insgesamt ist das Buch gut geschrieben, allerdings irritierte es mich zu Beginn etwas, dass es, wenn aus Vivians Perspektive erzählt wird, in der Gegenwart geschrieben ist und wenn aus der Perspektive einer anderen Person erzählt wird, in der Vergangenheit geschrieben ist. Später hat mich das allerdings nicht mehr gestört. Auf jeden Fall ein sehr gutes und lesenswertes Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2021

Ganz klare erotische Leseempfehlung

Sense of desire
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Ava trifft bei einer Neujahrsfeier im “Melting Pot” auf Maksim, den Cousin des Clubbesitzers, und verbring die Nacht mit ihm, nachdem sie ihren Mann mit einer anderen erwischt hat. Als sie ihn in den frühen ...

Ava trifft bei einer Neujahrsfeier im “Melting Pot” auf Maksim, den Cousin des Clubbesitzers, und verbring die Nacht mit ihm, nachdem sie ihren Mann mit einer anderen erwischt hat. Als sie ihn in den frühen Morgenstunden wieder verlässt erwartet sie ihn nie wieder zu sehen. Aber ein paar Wochen später kommt Avas gute Freundin Ylsa zu ihr mit der Bitte einen Klienten in einem Mordfall zu vertreten. Eine tote Frau wurde auf dem Rücksitz von Maksims Wagen gefunden und Ava beschließ den Auftrag anzunehmen und dafür für einige Tage nach Seattle zu fliegen. Dort angekommen knistert die Luft förmlich zwischen ihnen, doch Ava weiß nicht, ob sie es sich erlauben kann sich auf ihren Mandadten einzulassen und zudem ist nicht klar, wer die Frau wirklich unmgebracht hat und was er plant.
Bei SENSE OF DESIRE handelt es sich um den zweiten Teil der MELTING POT Reihe, jedoch können die Bücher komplettt unabhängig voneinander gelesen werden.

SENSE OF DESIRE hart mich vollkommen in seinen Bann gezogenund ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen, meiner Meinung nach könnte es auch locker 300 Seiten mehr haben. Ich war fast schon traurig, als ich es beendet hatte, dieser Mix aus Erotik und ein bisschen Thriller hat mir die Harre zu Berge stehen lassen.
Die Protaonisten sind nicht so oberflächlich, wie ich das aus Bücher anderer Genres aber besonders aus diesem Genre kenne. Das gleiche mit der Handlung, es ist interessant und es passiert was, die Geschichte “entwickelt” sich im laufe des Buches weiter. Auch der schreibstil und die Wortwahl der Autorin fande ich sehr gut und man konnte sich ziemlich gut in die Protagonisten hineinversetzten und ihre Handlung gut nachvollziehen, ich hab bei jeder ihrer Hadlungen vollkommen mitgefiebert und hätte das ein oder andere mal auch gern mit Ava getauscht.
Ich fande es interessant, dass die Autorin zum einen aus zwei Perspektiven geschrieben hat und zum anderen, dass die Perspektive von Ava als auch die von Maksim beide in der Ich-Perspektive geschrieben sind. Normalerweise verwirrt mich das immer etwas aber dadurch, dass die Kapitel nicht extrem lang waren hat das in diesem Fall sehr gut funktioniert und ich finde es in diesem Buch auch absolut passend. Ich fande die Musikzitate auch irgendwie cool und vorallm interessant, wie gut sie zu den jeweiligen Abschnitten passten.

Ich liebe dieses Buch einfach, ich wünschte Mara Harte würde die Geschichte der Beiden vortsetzten. Dieses Buch ist abslut einzigartig in seiner Kategorie. Es war spannend, intensiv und vor allem sehr direkt, dass hat mir sehr gefallen. Das ein oder andere mal musste ich sogar ein bisschen lächeln. Eigendlich lese ich nicht so gern Erotikbücher, aber dieses würde ich 10 mal lesen und es wäre immer noch nicht langweilig. Absolut empfehlenswert für eigendlich alle auser Kinder, denen sollte man dieses Buch lieber nicht in die Hand geben.

  • Cover
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Veröffentlicht am 09.04.2021

Sci-Fi Thriller auf höchstem Niveau

Das Register
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Inhalt:
In das Register geht es um David, der scheinbar zufällig Mitwisser eines geplanten Mordes wird, woraufhin er gejagt wird und gezwungen ist bei einer Bande "Krimineller" Zuflucht zu suchen. Dabei ...

Inhalt:
In das Register geht es um David, der scheinbar zufällig Mitwisser eines geplanten Mordes wird, woraufhin er gejagt wird und gezwungen ist bei einer Bande "Krimineller" Zuflucht zu suchen. Dabei spielt das "Register" eine grosse Rolle, da man mithilfe eben jenes Nachrichten in die Vergangenheit schicken kann, wodurch es eigentlich unmöglich sein sollte einen Mord zu begehen. Trotzdem ist ein Mord geplant und er muss mithilfe einer Frau Namen Lois dahinterkommen, wie dieser Mord geplant ist, wo und natürlich wer sterben soll. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Meine Meinung:
Das Register hat mich von der ersten Seite an gefesselt, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Autor hat es geschafft , trotz der mehr als 300 Seiten, die dieses Buch hat, immer etwas Passieren zu lassen, wodurch das Buch an keinem Punkt der Handlung langweilig ist. Die Handlung ist gut durchdacht und es gibt erstaunlicherweise keine Komlikationen wegen der Übermittlung von Informationen durch die Zeit, die sich in vielen Zeitreise Büchern und Filmen finden lassen. Dies ist auch gut so, da es die ohnehin schon relativ komplexe Handlung nur noch komlexer und sehr wahrscheinlich ziemlich unübersichtlich gemacht hätte. Ausserdem erfahren wir im laufe des Buches einige sehr Interessante Aufdeckungen, wodurch insbesondere nochmal klar wird, wie viel Mühe der Autor sich gemacht hat und wie ausführlich er über die Handlung nachgedacht hat. Ausserdem beweist es, dass man auch als Selbstpublisher grosse Meisterwerke verfassen und unter die Leute bringen kann. Alles in allem ist dieses Buch ein wahres Meisterwerk und absolut empfehlenswert.

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