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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2026

Winterliche Romantik

On Edge
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Eine schöne, winterliche, romantische Geschichte mit wichtigen Themen.
Die Geschichte beginnt mit einer Panikattacke einer überforderten Tänzerin und so ist man gleich drin in der Geschichte. Ich habe ...

Eine schöne, winterliche, romantische Geschichte mit wichtigen Themen.
Die Geschichte beginnt mit einer Panikattacke einer überforderten Tänzerin und so ist man gleich drin in der Geschichte. Ich habe einen Moment gebraucht, um zu verstehen, warum Elena nicht mehr tanzen möchte oder kann, da erst später deutlich wird, warum das so ist. Das hat es für mich etwas erschwert, ihren Charakter am Anfang ganz zu verstehen.
Luca hingegen ist gleich gut beschrieben und ich habe ihn gleich in mein Herz geschlossen trotz seiner grummeligen Art.
Die Geschichte spielt in traumhaften Kulissen, nicht nur schneebehangenen Bergen, sondern auch in einem gemütlichen Café und einer gemütlichen Berghütte. Die Orte versetzen einen in eine schöne winterliche und romantische Stimmung.
Obwohl Luca und Elena beide an einem Wendepunkt in ihrem Leben zu stehen scheinen, sind sie doch sehr unterschiedlich, sodass die Geschichte spannend ist und natürlich mit der richtigen Portion Drama versetzt ist.
Neben den offensichtlichen Themen wie dem Druck der aufgebaut wird, wenn man etwas nicht mehr aus den Gründen tut, die man einmal geliebt hat, sondern fremdbestimmt wird, werden auch kurz andere wichtige Themen angesprochen wie der Verlust von geliebten Menschen, Bergrettung und finanzielle Notlagen.
Für mich heißt das, man kann die schöne Geschichte genießen, aber auch einmal innehalten und nachdenken.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Tolle Fortsetzung

Flockenwirbel in den Highlands
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Eine neue Geschichte aus den Highlands, die sich aber auch auf vorherige bezieht, weil die Protagonisten sich kennen. Ich finde es schön, wenn man Protagonisten aus vorherigen Bänden wieder trifft und ...

Eine neue Geschichte aus den Highlands, die sich aber auch auf vorherige bezieht, weil die Protagonisten sich kennen. Ich finde es schön, wenn man Protagonisten aus vorherigen Bänden wieder trifft und so etwas mehr über ihr Leben nach „ihrem“ Buch erfährt.
In diesem Buch geht es um einen ehemaligen Soldaten, der im Krieg seine Beine verloren hat, doch auch seine Identität und sein Selbstbewusstsein. In einer rasanten Geschichte erfährt er eine sehr schnelle Veränderung durch Zuversicht und Glauben an sich selbst. Die Veränderung ist zum Einen so schnell, weil das Buch so kurz ist, zum Anderen ist die Veränderung so schnell, weil sie durch ein einziges Ereignis ausgelöst wird.
Ein schönes Buch über Veränderung, Weiterentwicklung, den Wert des Lebens. Kurzweilig und unterhaltsam trotz des einen oder anderen Logikfehlers.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Spannend

Fae Isles − Der Tod der Götter
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Der dritte Teil der Fea Isles ist mein erster Teil, doch ich bin gut in die Geschichte hineingekommen, habe mich nur hin und wieder gefragt, was wohl in den anderen Teilen passiert ist, wenn kleine Rückblicke ...

Der dritte Teil der Fea Isles ist mein erster Teil, doch ich bin gut in die Geschichte hineingekommen, habe mich nur hin und wieder gefragt, was wohl in den anderen Teilen passiert ist, wenn kleine Rückblicke gewährt wurden. Dies führte jedoch nicht dazu, dass ich der Geschichte nicht folgen konnte, sondern vielmehr dazu, dass ich die anderen Bände ebenfalls lesen werde, ebenso wie den vierten, der erst noch erscheint.



Die Hauptperson Emelin ist eine junge Frau, die ein Halbblut ist und wegen dieser beiden Eigenschaften nicht ernst genommen wird, obwohl die Rettung ihrer Welt von ihr abzuhängen scheint.



Wie wohl auch in den vorherigen Bänden geht es darum, der Mutter, die die Welt grausam beherrscht, zu stürzen und alle Lebewesen zu befreien, die unter ihrer grausamen Herrschaft zu leiden haben.



Der Leser wird in eine magische Welt entführt, die aus verschiedenen magischen Wesen und Lebewesen besteht und immer wieder eine Wendung hat, die ich nicht habe kommen sehen. Die Lebewesen und Umgebungen sind so gut beschrieben, dass sie vor meinem inneren Auge erscheinen und ich das Gefühl habe, selbst vor Ort zu sein.



Die Entwicklung von Emelin ist beeindruckend, denn sie muss lernen, sich selbst zu vertrauen, auch wenn andere es nicht tun. Außerdem muss sie lernen, sich selbst und ihren Entscheidungen zu vertrauen. Unterstützt wird sie von Creon, der ihre große Liebe zu sein scheint, aber gleichzeitig der Henker und Sohn der Mutter war/ist. Doch auch hier erfährt der Leser, dass nicht alles so sein muss, wie es scheint und man hinter die Fassade blicken muss, wenn man jemanden wirklich kennen lernen möchte. Mir gefallen die Charaktere und ihre Entwicklung bzw. dass, was wir über sie erfahren, wirklich gut geschrieben und nachvollziehbar.



Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten, was auf Grund der Seitenzahl wirklich klasse ist.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Winterliche Romantik

One Date to Gold
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Eine winterlich, sportliche Liebesgeschichte mit Tiefgang.

Ich hätte mir einen Prolog gewünscht zu Amie und ihren Erlebnissen an ihrem Sportinternat, weil ich gerne mehr gewusst hätte nach ...

Eine winterlich, sportliche Liebesgeschichte mit Tiefgang.

Ich hätte mir einen Prolog gewünscht zu Amie und ihren Erlebnissen an ihrem Sportinternat, weil ich gerne mehr gewusst hätte nach den vielen kurzen Rückblicken durch Amie und ihre Familie.

Dennoch ist es eine sehr schöne Geschichte über Ehrgeiz, Familie, Freundschaft und die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Schon nach den ersten Seiten ist man mitten drin in der Winterlandschaft der Olympischen Spiele und erhält durch die Erzählweise einen guten Einblick in das Leben im Olympischen Dorf. Es werden sowohl die Schattenseiten (z. Bsp. viel Training, körperliche Erschöpfen, Einsamkeit) hervorgehoben, wie auch die positiven Seiten (z. Bsp. neue Freunde, Gemeinschaftsgefühl, gemeinsame Ziele).

Während die Entwicklung von Amie sehr deutlich ist und ihr innerer Kampf deutlich nach außen getragen wird, ist auch die Entwicklung von Hunter nachvollziehbar, aber nicht mit ganz so viel Tiefe dargestellt. Beide haben ihre schwere Vergangenheit und versuchen, ihr Leben weiterzuleben. Erst durch ihr Zusammensein und die positive Verstärkung des jeweils anderen können sie erkennen, dass eine Weiterentwicklung ein Loslassen der Vergangenheit bedeuten muss.

Natürlich sind einige der Dinge nur möglich, weil Hunter über viel Geld verfügt, aber die Ideen sind soll und würden sich sicher auch im Kleinen umsetzen lassen, wie die Dinge zeigen, die Amie tut, um Hunter glücklich zu machen.

Interessant finde ich den Twist kurz vor Ende, in dem auf die psychischen Probleme nach Olympia bzw. nach Erreichen eines Lebenstraumes mit einem Menschen passieren kann. Ich denke, dass viele Menschen sich darüber nie Gedanken machen und davon ausgehen, dass ein Mensch, der seinen Lebenstraum erfüllt bekommt, glücklich sein muss.

Die klare Botschaft von Amie während ihrer ersten eigenen Pressekonferenz finde ich richtig gut und würde mir wünschen, dass dies viele Personen lesen und verstehen, die im Sport und auch in anderen Bereichen immer wieder sagen „Für eine Frau war das gut“.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Schöne Geschichte, aber

Botanic Hearts
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Es ist eine schöne Geschichte, jedoch gibt es zwei Sachen, die für mich das Lesevergnügen schmälern. Zum einen finde ich es sehr anstrengend Bibliothekar:innen zu lesen, zum anderen sieht dey und demm ...

Es ist eine schöne Geschichte, jedoch gibt es zwei Sachen, die für mich das Lesevergnügen schmälern. Zum einen finde ich es sehr anstrengend Bibliothekar:innen zu lesen, zum anderen sieht dey und demm für mich jedes Mal wie ein Rechtschreibfehler aus und stößt negativ beim Lesen auf. Der Hinweis kommt etwas später, als erhofft, aber auch dieser führt nicht dazu, dass ich ein wirkliches Verständnis für die Nutzung eines eigenen Pronomens aufbringen kann, weil es einfach den Lesefluss stört.

Von diesen beiden Punkten abgesehen ist es eine sehr schöne Geschichte mit tollen Charakteren, die sich während der Geschichte weiterentwickeln und das nicht nur die zwei Hauptprotagonisten. Während Tansy für das Leben ihrer Bibliothek arbeitet, versucht Jack den Botanischen Garten mit Leben zu erfüllen, die beide bei einem Hurrikan zerstört wurden. Doch neben diesen offensichtlichen Baustellen, zeigt die Autorin viele andere Probleme auf, auch außerhalb von Tansy und Jack, über die man nachdenken sollte.

Nicht nur die kleine Briar zeigt, wie wichtig es ist, auf die Individualität von jedem Einzelnen und besonders von Kindern einzugehen. Sie zu hinterfragen und entsprechend zu agieren.

Hin und wieder hätte ich mir mehr Einblicke in Jack gewünscht, da seine Ehe wirklich tiefe Spuren hinterlassen hat, die ihn augenscheinlich dazu bewogen haben, sich von der ganzen Welt abzuwenden, obwohl er so viel tut, um es für alle um ihn herum besser zu machen.

Ein schönes auf und ab der Gefühle und der Angst, die Veränderungen mit sich bringen können.

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