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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2026

Mit Tiefgang

Und das Glück duftet nach Wolken und Meer
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Ein schöner Roman, der weit über eine einfache Liebesgeschichte in Irland hinausgeht. Schon nach wenigen Seiten hat mich der Roman in seinen Bann gezogen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Kayla ...

Ein schöner Roman, der weit über eine einfache Liebesgeschichte in Irland hinausgeht. Schon nach wenigen Seiten hat mich der Roman in seinen Bann gezogen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Kayla weitergeht.
Sie scheint eine Frau zu sein, die versucht, alles im Leben richtig zu machen und doch scheint es ihr nicht so zu gelingen, wie es sein sollte. Als dann noch ihr Vater stirbt und sie zurück in ihre Heimat Irland fliegt zu ihrer zerrütteten Familie und einem Dorf in dem jeder jeden kennt, scheint das Chaos perfekt zu sein, doch genau da beginnt die unglaubliche Geschichte über Vergebung, Veränderung und der Einsicht, dass das Leben manchmal anders ist, als man glaubt und man selbst die Veränderung sein kann, die es braucht.
Obwohl der Roman so viel Tiefgang hat, ist er doch leicht und locker zu lesen, was sicher auch an den tollen Beschreibungen der Umgebung liegt. Man fühlt sich direkt selbst nach Irland versetzt und möchte die kleine Parfümerie und die Galerie besuchen.
Die Protagonisten sind toll dargestellt, auch deren Entwicklung und die dahinterstehenden Gefühle, die sich über so einen langen Zeitraum festgesetzt haben.
Bei dem Ende habe ich gemischte Gefühle. Einerseits hätte die Geschichte vorher enden können, dann hätten wir aber nicht gewusst, was mit der Suche nach ihrer Mutter passiert, andererseits ging die Suche dann doch relativ schnell zu Ende und ich war überrumpelt, dass das Buch zu Ende ist. Daher denke ich, dass dies Einschätzung, ob einem das Ende gefällt oder nicht, eine sehr persönliche sein wird.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Klasse

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens
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Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens ist eine sehr schöne Geschichte über das Ende und das Leben in der High-School. Es wirkt realistisch und zeigt die positiven und negativen Seiten der Schulzeit ...

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens ist eine sehr schöne Geschichte über das Ende und das Leben in der High-School. Es wirkt realistisch und zeigt die positiven und negativen Seiten der Schulzeit auf, während der Leser durch Rückblenden immer wieder erfährt, wie die Hauptprotagonisten an diesen Punkt gekommen sind.
Der Schreibstil ist trotz der vielen schweren Probleme, mit denen sich die Protagonisten (Mobbing, Tod eines Elternteils, Vergewaltigung, Vernachlässigung etc.) auseinandersetzen müssen, locker und leicht, sodass man sehr gut durch die Seiten kommt ohne, dass es zu schwer verdaulich ist.
Die Entwicklung der Haupt- und einiger Nebenprotagonisten ist sehr schön aufgezeigt und macht deutlich, wie die Charaktere von ihrem Umfeld geprägt werden können. Besonders schön finde ich die Einsicht von Caplan, dass er sicher auf die schiefe Bahn geraten wäre, wenn Mina ihn nicht so positiv beeinflusst hätte.
Auch wenn es Bauchschmerzen macht, dass augenscheinlich Vergewaltiger nicht weiterverfolgt werden, denke ich, dass auch dies viel Wahrheit in sich trägt, denn viele Opfer melden eine derartige Straftat nicht, vor allem, wenn sie noch Kinder sind. Es läuft leider nicht immer so, wie man es sich wünsche würde. Dies ist im Buch öfter der Fall, was es für mich noch realistischer macht.
Ein Buch zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken. Ich hätte mir noch einen Epilog gewünscht, weil ich neugierig bin, wie es mit Mina und Caplan weitergeht, aber das vorhandene Ende ist auch sehr schön und fasst noch einmal viel zusammen, was das Buch vermitteln möchte. Vielleicht gibt es ja aber auch noch einen zweiten Teil, den ich sofort lesen würde.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Spannend

Chasing Hearts
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Es ist mein erste Buch, dass in der Welt der Formel 1 spielt und obwohl ich kein Fan der Formel 1 bin, bin ich gut in das Buch hineingekommen und die Fachbegriffe waren genau im richtigen Maß, dass es ...

Es ist mein erste Buch, dass in der Welt der Formel 1 spielt und obwohl ich kein Fan der Formel 1 bin, bin ich gut in das Buch hineingekommen und die Fachbegriffe waren genau im richtigen Maß, dass es nicht zu technisch wurde, sondern man es gut lesen konnte.

Aufgrund der Spannung um Georgia und Luca, aber natürlich auch die Positionen auf dem Treppchen, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Der Autorin gelingt es sehr gut, die Spannung zu halten, ohne die Situationen aufzublähen.

Da die Geschichte aus der Sicht von Georgia und Luca geschrieben ist, kann man sich sehr gut in beide Protagonisten hineinversetzen und möchte sie manchmal schütteln, damit sie zur Vernunft kommen. Dennoch ist es aufgrund ihrer jeweiligen Charakteren und Werdegänge alles sehr gut nachvollziehen. Schön finde ich, dass in diesem Buch beide Protagonisten das Gefühl haben, nicht genug zu sein, weil so kein Ungleichgewicht entsteht und man sich die ganze Zeit fragt, wie es wohl ausgehen wird.

Eine tolle Hauptprotagonisten, die sich für die Gleichberechtigung einsetzt und das immer wieder mit einer Entschlossenheit, die ich mir manchmal bei unseren Politikern wünschen würde. Ohne das Buch zu sehr zu dominieren oder es zu stark in den Vordergrund zu stellen, wird das Thema insbesondere bei den Pressekonferenzen sehr schön aufgegriffen und zeigt, dass die Berichterstattung nun einmal noch immer nicht gleich ist.

Neben der schönen Geschichte um Luca und Georgia, den spannenden Rennen und Einblicken in das Drumherum, werden einige gesellschaftlich relevante Themen angesprochen, die zum Nachdenken anregen können, wenn man es zulässt.

Ich hoffe, es gibt bald noch weitere Geschichten über einen der anderen Charaktere, die jetzt schon bekannt sind.


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Veröffentlicht am 27.04.2026

Schönes Kinderbuch

Ponystarke Ferien. Ein Pferdetraum wird wahr (Band 1)
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Zwei Wochen auf einem Ponyhof, da ist das Glück für Toni perfekt, denn der Reiterhof, auf dem sie sonst reiten darf, macht Ferien. Das Buch startet gut und ich konnte die Traurigkeit bei dem Abschied von ...

Zwei Wochen auf einem Ponyhof, da ist das Glück für Toni perfekt, denn der Reiterhof, auf dem sie sonst reiten darf, macht Ferien. Das Buch startet gut und ich konnte die Traurigkeit bei dem Abschied von den Pferden sehr gut nachvollziehen. Doch dann fand ich es komisch, dass sich die Eltern angeblich Sorgen um Toni gemacht haben, weil sie viel zu spät nachhause gekommen ist, aber es wurde nichts unternommen, um sie zu kontaktieren oder zu suchen.
Die Reise auf den Ponyhof und die Protagonisten sind sehr schön dargestellt und man kann sich gut in die Stimmung hineinversetzen. Als Erwachsener fand ich es spannend, wie Nessi immer freundlich bleibt, obwohl sie so eine „kleine Hexe“ als Teilnehmerin hat. Die Kinder hat es einfach nur geärgert, wie gemein Emilia ist, auch, wenn sie es am Ende nachvollziehen konnten.
An die Sprache musste ich mich etwas gewöhnen, denn knallschön habe ich noch nie gehört und bin gespannt, ob es nun Einzug in den Wortschatz der Kinder haben wird.
Doch in diesem Buch geht es nicht nur um das Glück von Toni zwei Wochen auf einem Ponyhof zu verbringen, sondern auch darum, dass die Ponys jede Nacht zu verschwinden scheinen, um dann irgendwo anders wiederaufzutauchen.
Es gibt daher mehrere spannende Stränge, die es zu lösen gilt. Denn, dass Emilia irgendwann nett werden muss, haben die Kinder die ganze Zeit gehofft. Niemand kann doch über zwei Wochen so nervig und anstrengend sein. Zumindest war das die Einstellung der Kinder. Also fieberten sie auch hier mit. Auf den „Täter“ für die Ponygeschichte sind sie trotz großem Rätselspaß nicht gekommen. Was aber die Spannung natürlich gesteigert hat.
Auch wenn sich der Ponyhof in Dänemark befindet, kommt die dänische Gemütlichkeit nicht so rüber, wie ich es mir als Erwachsener vorstelle, aber für die Kinder war es aufregend, weil es ein anderes Land ist und daher noch spannender als ein Ponyhof in Deutschland.
Ich bin gespannt, wie die nächsten Teile sind und ob es die gleichen Kinder sind, die zu Besuch auf den Hof kommen oder neue Kinder.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Langatmig

The Baby Dragon Café
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Ich fand die Idee toll, eine Geschichte über ein kleines Café zu lesen, in dem auch Drachen willkommen sind und so habe ich mich sehr auf das Hörbuch gefreut. Obwohl die Hörbuchstimme sehr angenehm ist ...

Ich fand die Idee toll, eine Geschichte über ein kleines Café zu lesen, in dem auch Drachen willkommen sind und so habe ich mich sehr auf das Hörbuch gefreut. Obwohl die Hörbuchstimme sehr angenehm ist und man ihr gerne zuhören mag, wurde mir die Geschichte etwas lang.
Bei der Beschreibung der Drachenbabys und ihres Verhaltens im Café und im Garten, kam es mir so vor, als hätte man ein Katzencafé als Vorbild genommen, da die Drachen sehr viele Katzeneigenschaften haben inklusive schnurren, wenn sie gestreichelt werden.
Die Geschichte und die charakterliche Entwicklung währenddessen sind sehr lang, aber nachvollziehbar. Allerdings fehlt mir zu Beginn der Geschichte etwas zu viel Kontext zu Aiden und seiner Persönlichkeit. Erst später habe ich gemerkt, dass er nicht nur gerne zurückgezogen lebt, sondern auch ein Problem mit Menschen und Räumen hat. Das war für mich nicht klar ersichtlich und daher habe ich ihn am Anfang nicht richtig verstanden.
Mir gefällt es, dass die Geschichte eine starke Frau als Hauptprotagonistin hat. Jedoch sind mir einige Situationen zu gestellt und wirken künstlich.
Schade finde ich auch, dass der Klappentext das Setting einer Kleinstadt anpreist, aber man davon nur wenig in der Geschichte selbst wiederfindet. Kleinstädte haben ein ganz besonderes Flair und eine ganz eigene Art, die eine Geschichte zu etwas Besonderem und Anderem machen. Diese Geschichte hätte auch in einer Großstadt spielen können, wo sich Menschen in ihrem Viertel auch untereinander kennen.
Mir hätte das Buch besser gefallen, wenn man es auf zwei Teile aufgeteilt hätte und mehr Kleinstadtleben eingeflochten hätte.

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