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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2026

Schwacher Folgeband

The Woman in Suite 11
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The woman in Suite 11 ist der Nachfolgeband von The Woman in cabin 10.
Band 2 kann auch problemlos gelesen werden, ohne Band 1 zu kennen.
Die Journalistin Lo Blacklock erhält eine Einladung ...


The woman in Suite 11 ist der Nachfolgeband von The Woman in cabin 10.
Band 2 kann auch problemlos gelesen werden, ohne Band 1 zu kennen.
Die Journalistin Lo Blacklock erhält eine Einladung in ein Hotel in der Schweiz und hofft hier einen reichen Firmeninhaber interviewen zu können, um so einen Neustart ihrer Journalistenkarriere zu erreichen. Im Hotel trifft sie alte Bekannte, die auch seinerzeit Passagiere auf der Aurora waren. Und überraschenderweise erklärt sich der Firmenchef ihr gegenüber zu einem Interview bereit.
Der Schreibstil von Ruth Ware ist gewohnt flüssig und lässt sich gut lesen, ist allerdings mäßig spannend. Auch in anderer Hinsicht hat mich dieser Folgeband enttäuscht. Bis auf die eine Person, von der Lo um Hilfe gebeten wird, erschließt sich mir nicht, warum noch weitere Personen des ersten Bandes in diesem Roman vorkommen. Sie haben aus meiner Sicht keine nennenswerte Funktion. Auch die naive Handlungsweise der Protagonistin hat mich immer wieder den Kopf schütteln lassen. Auch die ständigen Verweise auf den ersten Band sind meiner Meinung nicht notwendig, da die dortigen Ereignisse nichts mit dieser Geschichte zu tun haben.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Gefährlicher Abzählreim

Der Kuckucksjunge
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Eine Frau ist verschwunden, was das Ermittlerduo Thulin und Hess zunächst nicht aus der Ruhe bringt. Dann aber wird festgestellt, dass Silje Thomsen gestalkt und mit einem bedrohlichen Abzählreim ...


Eine Frau ist verschwunden, was das Ermittlerduo Thulin und Hess zunächst nicht aus der Ruhe bringt. Dann aber wird festgestellt, dass Silje Thomsen gestalkt und mit einem bedrohlichen Abzählreim konfrontiert wurde. Parallelen zu einem alten Fall lassen die beiden Ermittler aufhorchen und ihre Ermittlertätigkeit erhöhen.
"Der Kuckucksjunge" ist der Nachfolgeband von dem "Kastanienmann", den ich vorher nicht gelesen habe. Das ist auch meiner Meinung nach nicht notwendig, da nur wenige Ereignisse auf den ersten Band aufbauen.
Die erste Hälfte des Buches zieht sich ein bisschen in die Länge, vermutlich um die Spannung zu erhöhen. Für meinen Geschmack werden die privaten Probleme der beiden Ermittler etwas zu ausführlich beschrieben.
Dafür entwickelt sich die zweite Hälfte zu einem echten Pageturner mit einem lange nicht vorhersehbaren Ende.
Søren Sveistrup hat auf über 600 Seiten einen spannenden Thriller geschrieben, den ich trotz anfänglicher Längen allen Krimifans empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Kindheitserinnerungen

Halber Stein
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Friedesine kehrt nach vielen Jahren an den Ort ihrer Kindheit in Siebenbürgen zurück weil ihre Großmutter verstorben ist. Sie berichtet wie sie die Vorbereitungen für die Trauerfeier ihrer Großmutter ...


Friedesine kehrt nach vielen Jahren an den Ort ihrer Kindheit in Siebenbürgen zurück weil ihre Großmutter verstorben ist. Sie berichtet wie sie die Vorbereitungen für die Trauerfeier ihrer Großmutter Agneta erlebt, die sehr tradionell gestaltet wird. Sie trifft ihren Jugendfreund Julian wieder und beide erneuern ihre Freundschaft. Allein und auch gemeinsam mit ihrem Vater erkundet sie den Ort und die Gegend ihrer Kindheit, und erinnert sich dabei an damalige Ereignisse.
Iris Wolff erzählt mit "Halber Stein" wie es sich anfühlt, wenn man nach jahrelanger Abwesenheit an den Ort zurückkehrt, an dem man als Kind aufgewachsen ist. Ein ruhiger Roman, der vor allem durch seine detaillierte Beschreibung der Landschaft in Siebenbürgen besticht. Wer selbst in Siebenbürgen gelebt hat, wird sicherlich Freude an dieser Erzählung haben. Für mich als Ortsunkundige waren die Beschreibungen oft zu langatmig und gingen zu Lasten der Spannung.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Wo ist Isabelle?

Schattenmädchen
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Schattenmädchen von Frida Skybäck hat mich deshalb interessiert, weil es einen realen Hintergrund hierzu gibt.
Die Studentin Isabelle verschwindet und es gibt nur wenig Anhaltspunkte über ihren Verbleib. ...

Schattenmädchen von Frida Skybäck hat mich deshalb interessiert, weil es einen realen Hintergrund hierzu gibt.
Die Studentin Isabelle verschwindet und es gibt nur wenig Anhaltspunkte über ihren Verbleib. Fredrika und Henry ermitteln in diesem Vermisstenfall und sehen bald Parallelen zu einem alten Fall. Dieser liegt schon ein paar Jahre zurück und der Täter ist auch damals zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Im Laufe der neuen Ermittlungen beginnt Fredrika daran zu zweifeln, ob seinerzeit der richtige Täter bestraft wurde.
Vielleicht ist es von der Autorin so gewollt, aber es fällt mir schwer, Sympathien für Fredrika zu entwickeln. Ihre Verbissenheit, einer bestimmten Person die Tat nachzuweisen und auch die Handhabung ihrer Beziehung macht sie für mich nicht gerade zu meiner Lieblingsermittlerin. Sie möchte ihren Freund Jonas nicht verlieren, stößt ihn aber immer wieder von sich.
Fazit:
Ein unblutiger Krimi mit ein paar Längen im privaten Bereich der beiden Ermittler und mit einem überraschenden Ende, das mich ein bisschen ratlos zurückgelassen hat. Hier hätte ich gerne noch ein paar Informationen gehabt.

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Ein neuer Oxen

Oxen. Interregnum
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Interregnum ist der siebente Band der Oxen-Reihe. Für mich war es der erste Band, den ich gelesen habe.
In den ersten Oxen-Büchern ging es darum, den Danehof zu zerschlagen. Bei dem Danehof ...


Interregnum ist der siebente Band der Oxen-Reihe. Für mich war es der erste Band, den ich gelesen habe.
In den ersten Oxen-Büchern ging es darum, den Danehof zu zerschlagen. Bei dem Danehof handelt es sich um einen skrupellosen, mächtigen Geheimbund, der aus einflussreichen Persönlichkeiten in Dänemark besteht.
In Interregnum gibt es Personen, die den Danehof wiederbeleben wollen, was der Elitesoldat Oxen mit Mossmann und Franck verhindern will.
In einem zweiten Erzählstrang geht es um Oxens Sohn, der von einer Bande bedroht wird und für zusätzliche Spannung sorgt.
Beide Geschichten werden mit sympathischen Protagonisten auf ca. 600 Seiten erzählt. Für mich war es ein solider Krimi, der sich gut und interessant lesen lässt, aber auch seine Längen hat. Viele alltägliche Situationen werden für meinen Geschmack zu detailliert beschrieben. Als Quereinsteiger in diese Buchreihe hatte ich anfangs Verständnisprobleme, was Danehof bedeutet und musste dies recherchieren. Ansonsten muss man meiner Meinung nach nicht alle vorherigen Bücher dieser Reihe gelesen haben, um der Handlung in diesem Band folgen zu können, zumal immer wieder über vergangene Ereignisse berichtet wird.
Eine Leseempfehlung von mir mit 4 Sternen.

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