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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2025

Wer war es?

Lügennebel
1


Viveca Sten, für mich seit ein paar Jahren ein Garant für spannende Lesestunden. Besonders die Krimireihe mit Hanna Ahlander, dies ist ihr vierter Fall, gehört zu meinen Lieblingskrimis. Auch wenn jeder ...


Viveca Sten, für mich seit ein paar Jahren ein Garant für spannende Lesestunden. Besonders die Krimireihe mit Hanna Ahlander, dies ist ihr vierter Fall, gehört zu meinen Lieblingskrimis. Auch wenn jeder Fall für sich abgeschlossen ist und in kurzen Erklärungen auf die ersten Bände eingegangen eird, empfiehlt es sich, auch die drei ersten Hanna-Ahlander-Bände zu lesen.
Diesmal fahren sechs junge Leute gemeinsam, in den Skiurlaub und verbringen ein paar Tage in einem Ferienhaus. Als eine Person von ihnen erst vermisst und dann tot aufgefunden wird, zeigt sich, wie fragil die Freundschaftsbande dieser kleinen Gruppe sind. Keiner vertraut mehr den anderen, zumal sich die eine oder andere Aussage als unwahr herausstellt.
Wie gewohnt, erfahren die Leser auch einige private Dinge über Hanna und ihre Kollegen, die zwischendurch eingeflochten werden und für mich die Spannung erhöht haben. Auch über einige private Hintergründe der jungen Ski-Urlauber wird berichtet.
Auch wenn die Zahl der verdächtigen Personen im Laufe der Geschichte immer größer wird, kommt es am Ende doch zu einem überraschenden Ergebnis.
Fazit:
Auch wenn die privaten Ereignisse ihre Längen aufweisen und etwas kürzer gehalten werden könnten, ist Lügennebel ein solider Krimi, den man nicht so schnell aus der Hand legt. Eine klare Empfehlung von mir für Krimifans.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Kein Pageturner

Dunkle Sühne
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Für mich als Krimifan war es für mich ein Muss, den neuen Roman von Karin Slaughter zu lesen, zumal es sich um den Start einer neuen Serie handelt.
Das Buch startet spannend. Emmy versäumt es, mit der ...


Für mich als Krimifan war es für mich ein Muss, den neuen Roman von Karin Slaughter zu lesen, zumal es sich um den Start einer neuen Serie handelt.
Das Buch startet spannend. Emmy versäumt es, mit der Tochter ihrer besten Freundin ein Gespräch zu führen, obwohl sie erkennt, dass das Mädchen Hilfe bzw. Rat benötigt. Madison und ihre Freundin Cheyenne verschwinden kurz danach. Hannah, Mutter von Madison und Emmys Freundin, macht ihr schwere Vorwürfe, dass sie ihre Tochter nicht beschützt hat. Während der Suche nach den beiden Mädchen werden erstaunliche Geheimnisse entdeckt.
Vielleicht waren meine Erwartungen an dieses Buch zu hoch gehängt. Es war für mich nicht der Krimi, den ich erwartet hatte. Der erste Teil mit der Suche nach den Mädchen ist noch spannend gehalten, aber im zweiten Teil geht die Spannung vor allem durch die viel zu langen Dialoge und die Erzählungen aus den privaten Verhältnissen verloren. Auch konnte ich mich in keinster Weise mit Emmy und ihrem Verhalten identifizieren. Ein Krimi, der meiner Meinung nach zu sehr in die Länge gezogen wurde.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

60er-Jahre-Trauma

Das Flüstern der Marsch
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Ein schönes Cover, das die Schönheit der Marsch erahnen lässt. Schon bald stellt sich in dem Buch heraus, dass es hinter der friedlichen Fassade einige Geheimnisse gibt, die selbst vor den Kindern und ...


Ein schönes Cover, das die Schönheit der Marsch erahnen lässt. Schon bald stellt sich in dem Buch heraus, dass es hinter der friedlichen Fassade einige Geheimnisse gibt, die selbst vor den Kindern und Enkeln in den Familien verborgen bleiben sollen.
Annemie Hansen, Monas Oma, ist eines Tages unauffindbar und taucht auch nach längerer Suche nicht auf. Durch ihr Verschwinden werden einige Ungereimtheiten entdeckt, die die Kinder und Enkel zu Nachforschungen veranlassen. Werden sie alles herausfinden, was so verzweifelt unter der Decke gehalten werden soll?
Erzählt wird aus verschiedenen Sichtweisen, wobei Enkelin Mona die einzige Ich-Erzählerin ist. Oma Annemies Geschichte wird in Rückblicken erzählt. Der Leser erhält damit Einblicke in Annemies Vergangenheit, die vor ihren Nachkommen verborgen bleiben sollen.
Welche Verbindung Freya zur Familie Hansen hat, bleibt auch für den Leser lange ungeklärt.
Der Umgang mit demThema nichtehelicher Kinder wird in diesem Buch über drei Generationen hinweg beleuchtet. Und man kommt mal wieder zu der Erkenntnis, dass früher nicht alles besser war.
Katja Keweritsch hat es mit ihrem flüssigen Erzählstil geschafft, dass ich mich - mit Ausnahme von Opa Karl - in das Handeln aller Figuren hineinversetzen konnte.
Für mich ist dieses Buch ein Highlight in diesem Lesejahr und ich kann es uneingeschränkt empfehlen.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Aufgeben ist keine Option

Mein Name ist Emilia del Valle
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Emilia, uneheliche Tochter eines chilenischen Aristokraten wächst behütet in San Francisco bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf. Schon früh beginnt sie erfolgreich damit, Groschenromane unter einem ...


Emilia, uneheliche Tochter eines chilenischen Aristokraten wächst behütet in San Francisco bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf. Schon früh beginnt sie erfolgreich damit, Groschenromane unter einem männlichen Pseudonym zu schreiben. Ihre Mutter liefert ihr die Ideen zu den Geschichten. Emilias Ziel ist es aber Journalistin zu werden
Als beim Examiner eine Stelle frei wird, ergreift sie diese Chance, darf aber vorerst ihre Artikel nur unter ihrem Pseudonym veröffentlichen. Als in Chile der Bürgerkrieg ausbricht, überredet sie den Chefredakteur, sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Eric als Berichterstatterin dort hinzuschicken; einerseits wegen ihrer Abenteuerlust, andererseits in der Hoffnung, dort ihren leiblichen Vater treffen zu können. Um authentische Artikel über die dortigen Vorgänge schreiben zu können, schließt sie sich den Cantineras an und erlebt den Krieg hautnah und muss um ihr Leben fürchten.
Isabel Allende lässt den Leser mit Emilia als starke Persönlichkeit in jeder Situation mitfühlen und beschreibt den Bürgerkrieg in Chile in all seinen blutigen Einzelheiten.
Mich hat besonders Isabel Allendes Schreibstil gut gefallen und ich kann das Buch nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Mutter und Sohn?

Die Probe
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Das Cover ist ein Hingucker, schon allein durch das intensive Rot. Und auch das Thema an sich klingt interessant. Ein junger Mann wendet sich an eine nicht mehr ganz junge Schauspielerin und behauptet, ...


Das Cover ist ein Hingucker, schon allein durch das intensive Rot. Und auch das Thema an sich klingt interessant. Ein junger Mann wendet sich an eine nicht mehr ganz junge Schauspielerin und behauptet, ihr Sohn zu sein. Während sie sich mit ihm (Xavier) in einem Restaurant trifft, taucht hier auch ihr Ehemann (Thomas) auf und verlässt kurz darauf das Lokal, ohne sich an die beiden zu wenden. Hat er sie gesehen und was denkt er sich dabei? Oder hat er kurzfristig seine Pläne geändert und hat deshalb den Schauplatz wieder verlassen?
So weit, so gut - bis dahin konnte ich der Geschichte noch folgen. Aber je länger ich las, um so ratloser wurde ich. War alles nur ein merkwürdiges Spiel oder habe ich zwischendurch etwas nicht verstanden? Ich konnte mich weder mit dem Verlauf der Geschichte noch mit den Protagonisten anfreunden. Auch wurde für meine Begriffe zu wenig Spannung aufgebaut. Sorry, aber leider nicht mein Geschmack.

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